Der PC geht nirgendwo hin

Der PC geht nirgendwo hin

Die Verkaufszahlen von PCs gehen seit Jahren zurück. Auch 2018 machte da keine Ausnahme, wenngleich der Rückgang im letzten Jahr kaum messbar war. Schätzungen zufolge wurden im Jahr 2018 weltweit rund 259 Millionen PCs verkauft, 2017 waren es 262 Millionen und 2016 noch 265 Millionen gewesen (Quelle: Gartner)

Im Jahr 2011 wurden noch stolze 365 Millionen PCs abgesetzt, und weil es seitdem jedes Jahr abwärts ging, wird gerne von der „PC-Krise“ gesprochen. Ich bekenne mich schuldig, diesen Begriff ebenfalls schon oft strapaziert zu haben. Er ist aber im positiven wie im negativen Sinne falsch.

Grundsätzlich verbindet man den Begriff  „Krise“ durchaus mit Versäumnissen desjenigen, den sie trifft. Das ist beim PC aber nicht gegeben, er ist „Opfer“ von Veränderungen, denen er fast tatenlos zusehen muss. Außerdem versteht man unter einer Krise eine zeitlich oder anderweitig befristete Phase. Etwas, das irgendwann wieder vorbei geht. Auch das trifft für den PC nicht zu. Er hat seine besten Tage hinter sich und wird nie wieder die zentrale Rolle in unserem digitalen Leben spielen, die er einst eingenommen hat.

Durch das permanente Krisengerede könnte man beinahe meinen, der PC stehe kurz vor dem Exodus. Das kann man von einem Markt, in dem immer noch mehr als eine Viertelmilliarde Geräte pro Jahr verkauft werden, aber nun wirklich nicht behaupten. Der Rückgang hat sich zuletzt verlangsamt, es könnte also sein, dass sich der Markt wieder stabilisiert (auf dem Niveau von 2006/2007, als niemand von einer Krise gesprochen hat).

Der PC wurde schon oft dem Tode geweiht, zuletzt um 2010 herum, als Apple mit dem iPad den Tablet-Boom ausgelöst hat. Ich gebe zu, damals hat es mich auch „erwischt“ – ich dachte wirklich, dass nun eine Zeitenwende stattfindet. Tatsächlich liegen aber inzwischen viele Tablets, die mit der Begründung „das reicht mir“ angeschafft wurden, inzwischen in der Schublade, und die Leute nutzen doch wieder einen PC.

Ich finde jedenfalls, man sollte das Gerede von der „PC-Krise“ allmählich hinter sich lassen. Die Zeiten von „ein Computer auf jedem Schreibtisch“ sind vorbei, und das ist auch gut so. Trotzdem wird es immer Szenarien geben, in denen der gute alte PC das Mittel der Wahl ist. Die „Krise“ ist Teil einer Entwicklung, die unser Leben und Arbeiten angenehmer gemacht hat, also hören wir doch bitte auf so zu tun, als passiere irgendetwas Schlimmes.

Wenn ich hier von PCs spreche, dann meine ich damit immer irgendwie auch Windows. Das ist natürlich nicht korrekt, denn die Definition eines PC wird ja immer schwieriger und ist außerdem von persönlichen Präferenzen abhängig. Ich ärgere mich, wenn beispielsweise ein Surface Pro in der PC-Statistik nicht als ein solcher gezählt wird, gleichzeitig spreche ich dem iPad Pro ab, ein „echter PC“ zu sein. Das ist natürlich subjektiv und die Wahrheit liegt einzig in der Zufriedenheit des Nutzers. Wie der Statistiker die Geräteklassen einteilt und daraus Gewinne und Verluste ableitet, kann dem Nutzer doch völlig egal sein.

PCs sind in den letzten Jahren so unglaublich „cool“ geworden. Das beginnt beim ansprechenden Design und geht über fantastische Displays und Akkulaufzeiten, die noch vor Jahren völlig undenkbar waren. Also hören wir doch bitte auf so zu tun, als reden wir über eine langsam verrottende Geräteklasse, nur weil man halt einfach nicht mehr so viele davon braucht wie früher. In diesem Punkt ist der PC übrigens auch ein Opfer seiner eigenen Entwicklung. Die Geräte sind so leistungsfähig geworden, dass man sie einfach viel seltener austauschen muss. Auch das ist eine Wahrheit, die zur „Krise“ beiträgt.

Also, bitte ein bisschen mehr Begeisterung für den guten, alten PC und Schluss mit der Jammerei. Er wird nicht mehr so oft und nicht mehr überall gebraucht, aber er geht nirgendwo hin und wird noch viele Jahre das Arbeitsmittel schlechthin für ganz viele Aufgaben sein, und das sogar mit weiterhin steigendem Spaßfaktor.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Es ist doch in lediglich der Markt sogenannter OEM-PCs betroffen, also von den OEMs abgesetzte Komplett-PC-Bundles (Bulk-Ware).
    Die Konsumenten solcher, auch die völlig ahnungslosen, umdenken immer mehr, lassen sich in immer wenigeren vom OEM-Plunder billigster Sorte zu überzogensten Preisen verleiten und abzocken, sie lernen aus den Guides bei YouTube und im Internet allgemein mit (unter anderen in Foren und Gamer-Kreisen), und lassen sich im Freundeskreis beraten und behelfen.
    Hieraus einen Rückgang an verkauften PCs zu verzeichnen... Ohne die Zahlen von Retail-Waren dagegen zu setzen.
    Vieleicht wird er immer noch viel gebraucht, nur seine Ersetzung durch einen Neuen ist nicht mehr so oft notwendig.
    Ich zumindest nutze den PC mehr, als alles andere. In meiner Welt wird z.B. der TV nicht mehr gebraucht.
    Aber stimmt, es gibt eine große Menge an Leuten, die fast nur noch Smartphones als Verbindung nach draussen nutzen (und sich dann wundern, dass sie in Verträgen das Kleinstgedruckte nicht gelesen haben :))
    Also ein echten PC wirds bei mir immer geben. Notebook selber eher kaum, es sei dem ich brauch den mobil. Aber sonst eigentlich PC, weil da am einfachsten alles machen kannst, auf dem Handy ist mir sogar googlen irgendwie nervig, wenn ernsthaft was suche, dann am PC.
    Nebenbei auf dem Sofa nutz ich eh das Handy, da ist mir der Lappi eh zu sperrig und zu unbequem. Für Telegram schreiben und solche aktivitäten auf dem Sofa reicht das Handy inzwischen aus, da brauch ich kein sperrigen Lappi. Für Rest finde ich halt den PC viel praktischer, teile lassen sich auswechseln, man schmeißt nicht gleich alles weg wie Monitor und Tastatur beim Lappi, bzw wenn eins von den anderen kaputt ist, fliegt der Lappi meist heutzutage eh komplett in die Tonne, gibt ja nix zu reparieren... Dann werden ja auch viele PCs selber gebaut, die Fallen auch nicht in der Statistik auf.
    Würde eher sagen, die nutzungszeitraum am PC verkürzt sich gegen früher eher, weil man so einiges auch mal Fix am Handy erledigen kann und ne unbedingt den PC anwerfen muss.
    KnSN
    ...
    Die Konsumenten solcher, auch die völlig ahnungslosen, umdenken immer mehr, lassen sich in immer wenigeren vom OEM-Plunder billigster Sorte zu überzogensten Preisen verleiten und abzocken,...
    Hieraus einen Rückgang an verkauften PCs zu verzeichnen... Ohne die Zahlen von Retail-Waren dagegen zu setzen.

    Das sehe ich ganz genauso!
    Es ist doch in lediglich der Markt sogenannter OEM-PCs, also von den OEMs abgesetzte Fertigproduktionen (Bulk). Die Menschen, auch die völlig unwissenden, umdenken immer mehr, lassen sich in immer wenigeren vom OEM-Plunder billigster Sorte zu überzogensten Preisen verleiten, sie lernen aus den Guides bei YouTube mit und lassen sich im Freundeskreis behelfen.
    Hieraus einen Rückgang an PCs zu verzeichnen...

    Wie wahr, man braucht nur die Stehzeiten der Dosen bei Aldi/Hofer sich ansehen. Gingen diese Anfangs binnen weniger Stunden wie geschnitten Brot, werden sie heute nach ca. 14-30Tg reduziert angeboten. Immer mehr kennen sich aus und basteln sich selber ein Qualitätsobjekt, oder lassen sich von PC- Spezialisten ihr Gerät der Begierde bauen und diese bleiben auch länger in Betrieb, wie die 3J und dann in den Müll Fertigconsumer-PCs. Letzte Woche bei einem Internisten: Wo haben sie den PC stehen? Antwort: Mir gingen die Flatulenzen am Nerv, er steht jetzt als Server im Untersuchungsraum und schauen sie mein Sohn hat mir hinter den Monitor einen Client montiert und bei meiner Sprechstundenhilfe ebenso. Davor griffen Beide mit eigener Dose auf ein Synology NAS auf die gemeinsamen Daten zu. Die Syno ist nun eine Erweiterung der Server Dose und ich habe ihm gezeigt, wenn die Syno zum Tauschen ist, wie er sich den PC-Server komplett erspart und trotzdem mit seiner gewohnten Win10 Oberfläche arbeiten kann. Wenn\'s soweit ist wird es inkl. Sohn eine nette Gesprächsrunde geben ;).
    Mein erster Computer war ein Fertig-PC von der Stange, nie wieder! Ich hatte nur Probleme, die, wie sich mit Hilfe von verschiedenen Foren, an veralteten Komponenten lagen! Ich konnte z.B. für das CD-Laufwerk keine aktuelle Firmware finden, da der Hersteller mehrmals den Besitzer gewechselt hat, somit war es mir unmöglich CD zu lesen oder zu brennen, weil die CD nicht erkannt wurde!
    Durch Hilfe von entsprechenden Foren hab ich mir meine Computer, jetzt zum zweiten Mal, selber zusammen gestellt und gebaut! Da weiß ich, was verbaut ist und wenn Probleme auftreten, ist es auf meinem Mist gewachsen!
    mOjOm
    Mein erster Computer war ein Fertig-PC von der Stange, nie wieder! Ich hatte nur Probleme, die, wie sich mit Hilfe von verschiedenen Foren, an veralteten Komponenten lagen! Ich konnte z.B. für das CD-Laufwerk keine aktuelle Firmware finden, da der Hersteller mehrmals den Besitzer gewechselt hat, somit war es mir unmöglich CD zu lesen oder zu brennen, weil die CD nicht erkannt wurde!
    Durch Hilfe von entsprechenden Foren hab ich mir meine Computer, jetzt zum zweiten Mal, selber zusammen gestellt und gebaut! Da weiß ich, was verbaut ist und wenn Probleme auftreten, ist es auf meinem Mist gewachsen!

    Das sehe ich, ehrlich gesagt, völlig anders. Sicher kann man bei Fertig-PC's mal eine exotische Komponente dabei haben, aber, die sind wenigstens einigermaßen getestet, und nicht random zusammengekauft, und zusammengebaut. Ich habe z.B. mal mit einem PC Marke Eigenbau völlig in die Toilette gegriffen. Als erstes hat mich das Teil mit einem Black Screen, danach mit einem Blue Screen begrüßt, und das ist dann immer wieder alle paar Monate aufgetreten. Was natürlich nicht reproduziert werden konnte, als ich das Ding zur Reparatur geschickt habe... außerdem war der AMD Boxed Kühler, trotz fehlender Warnung im Konfigurator, absolut nicht für die Temperaturen, die die CPU entwickelt hat, gewappnet, und das Teil hat ständig überhitzt. Und, anderen Ram als den eingebauten hat das Teil überhaupt nicht angenommen...
    Währenddessen läuft mein von Alternate und PC Games Hardware zusammengebauter PC jetzt seit Jahren völlig problemlos. OK, habe selbst dann auch noch etwas rumgefrickelt, und vor ein paar Monaten eine neue Soundkarte, Grafikkarte, und neuen Ram eingebaut, aber, das war auch alles. Top Mainboard, und Basis.
    KnSN
    Es ist doch in lediglich der Markt sogenannter OEM-PCs betroffen, also von den OEMs abgesetzte Komplett-PC-Bundles (Bulk-Ware).
    Die Konsumenten solcher, auch die völlig ahnungslosen, umdenken immer mehr, lassen sich in immer wenigeren vom OEM-Plunder billigster Sorte zu überzogensten Preisen verleiten und abzocken, sie lernen aus den Guides bei YouTube und im Internet allgemein mit (unter anderen in Foren und Gamer-Kreisen), und lassen sich im Freundeskreis beraten und behelfen.

    Aha - auch für dich kann es manchmal besser sein .....
    Data includes desk-based PCs, notebook PCs and ultramobile premiums

    Und @Martin in Anbetracht das die von dir gelobten Referenzprodukte auch nicht in der Lage sind diesen Trend umzukehren oder zu stoppen, sollte zumindest nachdenklich stimmen.
    @Stefan
    Das 3DCenter veröffentlicht hin und wieder Statistiken, aber in so explizit keine. Da geht 's eher um Marktanteile der Hersteller und vorwiegend von Grafikkarten und Prozessoren. So etwas zum Jahresabschluss:
    Hardware- und Nachrichten-Links des 3./4. November 2018 | 3DCenter.org
    Ich denke, dass man sich an der Preisentwicklung gut orientieren kann, weil diese schon einen Überblick zum Marktgleichgewicht verrät und dieses obliegt dem Angebot und der Nachfrage. Nicht gerade während der Neuererscheinung von einer Plattform, weil dann alte Produkte auslaufen und in günstiger angeboten werden, aber in kurzweilig darauf sieht man die Preisentwicklung der neuen Podukte. In diesem Aspekt beobachte ich, dass die Mainboards in günstiger sind denn je, weil sie einerseits zum niedrigen Preis viel hochwertiger geworden sind und teils auch in sehr günstig abgesetzt werden, sondern auch zeigt sich, dass die Nachfrage nach teuren Modellen eine Tendenz aufweist, diese sich nicht nur in den Systemprofilen der Nutzer zeigen sondern auch in der Preisentwicklung, diese für ungefähr 300-350 Euro in den Markt starten und nach wenigen Monaten teils für etwa 250-275 Euro zu haben sind, also ein Ersparnis von 50 Euro in binnen eines halben Jahrs.
    Früher sind teure Produkte preisstabiler geblieben und korrigierten sich nach unten hin, weg von ihrer UVP, in nur kaum. Arbeitsspeicher ist mittlerweile auch wieder erschwnglich geworden, doch das liegt daran, dass die Speicherhersteller ihre Restbestände absetzen, denn die Produktion des DDR6-SDRAM ist angelaufen.
    Bei Intel sind die Preise derzeit recht hoch im Vergleich zu Anfang des Jahres, was auf den Produktionsengpass seitens Intel zurückzuführen ist: Die Hersteller TSMC und SEC haben für Kontingente freigeräumt, was für Intel unüblich ist, weil sie doch ihre eigene Fertigung besitzen, doch aktuell rollt bei Intel die Produktion von 10FF an, diese zum Jahresende als Cannon Lake für die Plattformen DT, S, H, U und Y anrollen soll. Die Plattformen AP, SP, W und X erhalten mit Cooper Lake noch eine weitere Iteration in 14FF. Wieso Intel diesen Schritt geht, wieso überhaupt die wichtigen Plattformen nicht zeurst in dieser neuen Fertigung versorgt werden, darüber darf spekuliert werden. Ich denke, Intel testet diesen neuen Prozess am Mainstream, damit für diese Plattformen der anstehende Nachfolger in 10FF namens Sunny Cove ein Erfolg wird, denn immerhin hat intel in diesem Marktsegment mehr zu verlieren. Möglicherweise besteht noch ein Komplikation mit dem neuartigen High-Performance Hierarchical Ring On-Chip Interconnect, dieser ein Hybrid aus dem Ring On-Chip Interconnect und dem Mesh-of-Trees Interconnect ist. Des Weiteren steht in Anbindung an diesem der UltraPath Interconnect in den Startlöchern, diese Technologien voraussichtlich in Ice Lake für AP, SP, W und X geplant schienen doch nun scheinbar in Sunny Cove vorgezogen werden.
    Wenn Intel seinen Zeitplan einhält und die hervorragende Preislage von Coffee Lake (Coffee Lake Refresh ausgenommen) wiederholen kann dann kommen auf AMD ernüchternde Zeiten zu, weil Intels 10FF in sogar ein wenig effektiver ist wie TSMCs 7LPP, in lediglich SECs 7LPP kommt Intels 10FF ein wenig näher was die wenigen Leckströme anbelangt.
    Der PC wird niemals verschwinden, auch wenn das Marktforscher gerne sehen würden. Auf einem Smartphone oder Tablet kann und wird man niemals so produktiv arbeiten können wie auf einem PC. Der Tabletmarkt ist faktisch sowieso schon tot, der PC lebt komischerweise immer noch...
    Der Laptop ist in Sachen Mobilität die Nummer eins, keine Frage. Aber ich nutze ihn beispielsweise auf der Couch gar nicht, da nehme ich das Smartphone. Am Schreibtisch arbeite ich auch meistens mit einem klassischen PC, Laptop eher selten mal.
    Interessant wäre auch mal eine Aufstellung des Komponentenmarktes wie es da aussieht, und nicht nur die fertigen PC´s.
    Für bestimmte Zielgruppen wie z.B. Gamer steht ein Ableben des PCs sowieso nicht zur Debatte, da es schlicht nichts gibt was einen PC mit Highend-Grafikkarte und -CPU ersetzen kann. Einem Battlefield-Spieler kann man wohl schlecht mit einem Smartphone oder Tablet kommen. :)
    Eine Statistik zum Absatz der entsprechenden PC-Komponenten für Eigen-Zusammenstellungen würde mich mal interessieren, aber ich vermute, dass diese gänzlich anders aussieht als die zum Markt mit Komplett-PCs fürs Büro.
    Ein weitere Punkt wäre die Größe des Displays. Die bekommt man, wenn dann, so nur noch bei einem All-in-one PC. Schon klar, dass Laptops für den Heimgebrauch viel beliebter sind, aber, der PC wird sicherlich nicht deswegen aussterben.
    Fuer die Analysten ist alles ausser Wachstum eine Krise. Denn deren Sichtweise ist die des Investors. Und dann sollte eine Analyse nicht nur das offensichtliche wiedergeben - das Gehalt will ja gerechtfertigt sein - im Zweifelsfall also irgendwas "blubbern". Im Gegensatz zu Journalisten ist da "Fantasie" gefragt bei allem was auf Aktienkurse hinauslaeuft…
    Als nächstes kommen "Cloud-basierte" PCs. Man wird nur Displays mit Internet-Zugang benötigen.
    Miine
    Fuer die Analysten ist alles ausser Wachstum eine Krise. Denn deren Sichtweise ist die des Investors.

    Damit hast du vollkommen recht. :)
    auch wenn jetzt viele aufheulen werden, wenn sie "Medion" lesen, aber der letzte rechner dieser marke war ein wirklicher preis/leistungsknaller und sehr schnell ausverkauft.
    Hier wäre mal interessant zu wissen ob überhaupt alle die gleiche Definition für einen PC nutzen.
    Wenn von PC Krise gesprochen wird bezieht sich das in meinen Augen auf den Desktop PC. Und da kann ich zumindest in meinem persönlichen Umfeld und bei meinem Arbeitsgeber diese Krise durchaus nachvollziehen, denn dort finden sich kaum noch Desktop PC.
    Dort werden überwiegend Notebooks oder Tablets genutzt.
    Und die Zeiten in denen jemand seinen PC selber zusammenstellt sind da auch schon sehr lange vorbei.
    Der PC ist halt schon lange dort ankommen worauf die Smartphones gerade langsam aber sicher zusteuern: Marktsättigung kombiniert mit leistungsfähigen Geräten die nicht mehr regelmäßig ersetzt werden müssen.
    Hat ja laut Analysten genau deshalb dieses kaaaatastrophale letzte Apple-Quartal verhagelt. ;)
    Und trotzdem wird jeder ein Handy haben, trotz sinkender Absatzzahlen irgendwann. Käme auch niemand auf die Idee, dass Smartphones plötzlich unnötig geworden wären.
    Persönlich habe ich nichts gegen Medion. Mittlerweile sind die ja eigentlich auch Lenovo. Habe bloß immer wieder gelesen, dass die zum Teil in ihre Rechner recht exotische Hardware einbauen. Und, ein Verwandter hatte auch mal einen Medion-Laptop mit einer WLAN-Karte, für die man keinen Treiber im Netz finden konnte.
    "Hat ja laut Analysten genau deshalb dieses kaaaatastrophale letzte Apple-Quartal verhagelt."
    Und anderswo liest man, dass sich die Teile verkaufen wie die warmen Semmeln. Wie war das noch gleich? Achja.
    "Fuer die Analysten ist alles ausser Wachstum eine Krise. Denn deren Sichtweise ist die des Investors."
    Nordlicht2112
    Hier wäre mal interessant zu wissen ob überhaupt alle die gleiche Definition für einen PC nutzen.

    Der erwähnte Bericht auf den sich der Artikel bezieht, schließt neben Desktop-PC auch Notebooks und "ultramobile" Geräte ein.
    Notes: Data includes desk-based PCs, notebook PCs and ultramobile premiums (such as Microsoft Surface), but not Chromebooks or iPads

    Das macht einen Diskussionspunkt überflüssig. Ein weiterer Punkt ist die häufige Annahme das OEM-Geräte gleichzusetzen sind mit Consumergeräte. OEM`s bieten auch für Unternehmen maßgeschneiderte Produkte und deren Absatz zählt auch unter den PC-Absatz. In der Summe sicherlich nicht so hoch, aber es gibt sie.
    Und die Zeiten in denen jemand seinen PC selber zusammenstellt sind da auch schon sehr lange vorbei.

    Das war und ist abseits der Filterblase nie ein großer Markt. Er ist bedeutend und auch wichtig, aber in der Größe reicht er bei weitem nicht an am "OEM-Markt" heran.
    Ich würde aber behaupten, das "früher" eher noch aufgerüstet wurde. Der Vobis-PC war früher auch sehr bekannt.
    Ich denke auch, dass hier mehrere Facetten zusammen kommen. Hauptpunkt ist einfach der, wie auch schon im Artikel angesprochen, dass nicht mehr für jedes Szenario zwingend ein PC benötigt wird. Früher gab es nur diese eine Geräteklasse (die alten Homecomputer rechne ich da mit rein), oder gar nichts.
    Hinzu kommt, meiner Wahrnehmung und eigenen Erfahrung nach, dass PCs heute, wenn sie denn im Haushalt stehen, eine bedeutend höhere "Lebenserwartung" besitzen. Ein Prozessor war damals schon nach 1-2 Jahren veraltet, der nächste fast doppelt so schnell. Das ist einfach nicht mehr der Fall. Die aktuelle Technik stößt hier an ihre Grenzen.
    Meinen aktuellen Hauptrechner (ich musste gerade dafür nachschauen) habe ich mir im Jahre 2012 zusammengestellt und von Mindfactory zusammenbauen lassen. Mittlerweile habe ich der Kiste eine neue Grafikkarte, eine SSD und etwas mehr RAM spendiert, und er läuft immer noch. Nicht gerade mal so, sondern ausgesprochen gut. Auch aktuelle Games laufen bei mir in höchsten Details (Full-HD) flüssig, trotz "alter" CPU. Das wäre früher unmöglich gewesen.
    Lange Rede, kurzer Sinn. Zum einen wird heute nicht mehr für wirklich jedes Szenario zwingend ein PC benötigt, und zum anderen sind die PCs bedeutend länger im Einsatz. Das ist aber weder eine Krise, noch der Tod des PCs. Dieser These konnte ich nie zustimmen.
    Was in 10 oder 20 Jahren ist, keine Ahnung. Dafür bräuchte ich eine Glaskugel.
    Stefan
    Gibt es irgendwo ne Statistik zum Thema PC Komponenten?
    Schwierig zu finden. Die meisten Statistiken zum weltweiten Markt von Komponenten verstecken sich hinter saftigen Paywalls. Allerdings gibt es immer wieder Berichte über die entsprechenden Statistiken und danach sind die hier angestimmten Loblieder auf das Wachstum des Marktes der individuell konfigurierten PCs falsch. Der Markt für derartige Rechner ist eine Nische, in der Gaming-Systeme nochmal eine Nische sind. Mag sein, daß dieser Markt teils stärker gewachsen ist oder nicht so stark schrumpft wie der von vorkonfigurierten PCs, aber das ändert an den Kräfteverhältnissen gar nichts.
    Tjaja... wie so oft ist im Internet davon mehr die Rede, als dass es die Leute wirklich selbst machen. :) Wieder einmal ein tolles Beispiel dafür, dass sich im Internet nicht die Otto-Normal-Verbraucher tummeln.
    Nun, das meiste von Belang wurde bereits gesagt bzw. geschrieben. Auch ich sehe weit und breit keine Krise oder einen Grund, sich Sorgen um den klassischen Desktop-PC zu machen.
    Zwei Kleinigkeiten möchte ich aber anmerken:
    1.) @Martin - du meinst in deinem Text wohl 'Exitus' anstatt 'Exodus'.
    2.) @KnSN - ohne dir nahetreten zu wollen: deine Texte sind meistens recht interessant und informativ, durch den exzessiven Gebrauch von unnötig vielen Fachbegriffen und Abkürzungen, sowie der ständigen Syntaxfehler jedoch kaum auf Anhieb zu verstehen.
    Bedeutet PC hier der ehrwürdige Desktop-Computer (- gibt es so etwas noch wirklich)? Oder gehören zu dieser Kategorie auch Notebooks?
    Der Begriff PC wurde ja immer sehr einschränkend gesehen (- der Desktop-Computer oder ein Windows-PC). Aber ist ein Smartphone oder Smartspeaker nicht auch ein persönlicher Computer? Es hat sich doch eigentlich nur die Geräteform geändert - die aktuellen Geräte sind persönlicher als jemals zuvor.
    Zitat: "Tatsächlich liegen aber inzwischen viele Tablets, die mit der Begründung „das reicht mir“ angeschafft wurden, inzwischen in der Schublade, und die Leute nutzen doch wieder einen PC."
    Also bei meinen Kollegen ist das Tablet (speziell das iPad) wirklich ein ausreichendes Gerät. Die nutzen z. B. ihr MacBook fast gar nicht mehr.
    Bedeutet PC hier der ehrwürdige Desktop-Computer (- gibt es so etwas noch wirklich)? Oder gehören zu dieser Kategorie auch Notebooks?

    Na, meist sind es Mini, Midi, Tower oder Workstation. Einen "Desktop PC" hatte ich persönlich das letzte mal mit einem 386
    btt.
    Ich denke das Martin, wie auch viele andere hier, noch den klassischen stationären Desktop-PC meinen.
    Gartner schließt in seiner Analyse (die hatten auch mal die Weltherrschaft von WP prophezeit) auch Notebooks, Ultrabooks etc mit ein.
    Zumindest da finde ich es schon erstaunlich, das die neuen Geräte den Markt keinen neuen Wind verschaffen.
    What the… warum schließen die denn Notebooks mit ein? :D Die zählt man eigentlich nicht zu den PC's.
    Erst mal zum Einnorden: Mein erster PC war ein 286er AT, Ende der 80er Jahre. So etwas schafft Gewohnheiten und auch jetzt möchte ich meinen PC zu Hause nicht gegen ein Laptop eintauschen. OK, vielleich wird der Nächste ein iMac, aber das ist ein anderes Thema. Einen Laptop für unterwegs brauche ich persönlich nicht, denn die üblichen "Unterwegs-Dinge" lassen sich für mich auch mit dem Mobile erledigen. Ich schreibe unterwegs keine Aufsätze.
    Zu den Komplett-PCs: Ok, es gehört schon seit vielen Jahren zum guten Ton in Foren, den PC selbst zusammenzufrickeln. Dabei wird die Gewährleistungsfrage übersehen. Wenn ich den PC aus Einzelkomponenten zusammenbaue und es dann hakt, habe ich unter Umständen ein Problem (ok, ok, alle Super-Profis wissen natürlich sofort, woran es liegt). Wenn ein Komplett-PCs zickt, bringe ich ihn zurück und sage dem Verkäufer: Mach mal. Und spare Lebenszeit.
    Auch kommt es ja wohl darauf an, wo man sich so ein Ding kauft und konfiguriert. Wer bei Aldi PCs zwischen Dosenbohnen und Tiefkühlfritten kauft, weil das Ding mal wieder "Testsieger" bei Computerbild war, dem ist eh nicht zu helfen.
    Personal Computer - bei ABC wird man sicher auch grübeln, warum Garntner Crombooks nicht zu den persönlichen Rechner zählt.
    @42,
    dann schau bei computerbase nach dem letzten aldipc-du wirst dich wundern.
    ich habe hier eine aldi (medion-akoya) läppi, das 7 jahre alt ist, das hat schon einige HP, Acer, Asus usw. kommen und auch gehen sehen, das aldibook läuft.
    Dem Kommentar, dass für Analysten alles außer Wachstum eine (kleine) Kriese ist, kann ich mich nur anschließen.
    Das schöne an der jetzigen Zeit, dass wir uns das passende Gerät für unser Vorhaben raussuchen können. Die Zeiten der alten PCs, im Sinne von großer Kiste, dedizierten Monitor, Tastatur und Maus, als alleinige Arbeits-/Konsummachine sind vorbei. Heute haben wir viel mehr Gerätekategorien und wer weniger Leistung braucht, kommt mit kleinen Geräten (Laptop/Tablet) bequem aus.
    In diesem Sinne: nutzen wir die Vielfalt und nutzen die Möglichkeiten. Denn dies können alle Gerätekategorien: uns befähigen neues zu kreieren.
    Schon klar, dass Laptops für den Heimgebrauch viel beliebter sind, aber, der PC wird sicherlich nicht deswegen aussterben.
    Laptops gehören für mich in die Kategorie der PCs, auch, wenn sie nicht, oder nur sehr eingeschränkt, erweiterbar sind. Warum sollten sie nicht dazu gezählt werden?
    chakko
    Wie gesagt, wenn du das unter Individualität verstehst. Bei den von dir genannten Punkten Innovation und Fortschritt gibt es de facto kein anderes Betriebssystem, was sich in der Lichtgeschwindigkeit bewegt, in der sich Win 10 bewegt.

    Dem stimme ich zu. Ich finde zwar nicht alles toll, aber von den Neuerungen ist Microsoft am interessantesten. Die Adaption von Deskrop zu Tablet hat in der Form nur Microsoft. Leider fehlte hier (wie öfters) die Ausdauer, es weiterzuentwickeln und durchziehen.
    Hier ist Apple konsequenter und sagt: macOS wird nicht Touch bekommen. Und Apples Position vom Smartphone fast jede „Compiter“ Geräteklasse abdecken zu können, ist so am Markt auch einzigartig. imho nutzt Apple hier seine Möglichkeiten nicht im vollen Umfang. Pech für die einen, Glück für die anderen.
    Es gibt auch beim PC immer noch Bedarf an Neuem, und so habe ich mir gerade einen neuen NUC7PJYH liefern lassen mit 8GB RAM und 500GB HD, der jetzt hinten an meinem 24" Monitor hängt und meine BRIX mit Celeron N3150 8GB RAM und 500GB SSD ersetzt. Letztere hängt jetzt an meinem TV - weil Sky Ticket am besten mit Windows funktioniert. Kann man zwar auch mit dem Smartphone und Chromecast, aber das ist ne Krücke im Vergleich. Wenn ich nur an die Sicherheitsupdates denke, bei meinem Smartphone soll zwar schon lange Android 8.1 fertig sein, aber installiert ist immer noch 7.1.1 mit Sicherheitspatch Stand Juni 2018. Und bei den Smart-TV wird's auch nicht besser sein. Wäre natürlich toll, wenn man den PC auch über die TV-Fernbedienung steuern könnte, aber HDMI-CEC ist immer noch nicht voll unterstützt - auch von der neuen Büchse. 'ne drahtlose Tastatur/Keypad Kombi tut's aber auch - für's erste. Da ist also immer noch was zu tun...
    Mich würden ich diesem Zusammenhang die Entwicklung der durchschnittlichen Margen pro Rechner interessieren, bzw. ob diese in die gleiche Richtung zeigt. Vor einigen Jahren kursierten mal um die 15$.
    So ein Ding, wie auf dem Symbolfoto hatte ich auch mal. Einen XT-kompatiblen mit einer CGA-Karte. Aber nur einem
    Diskettenlaufwerk und anfangs sogar ohne Festplatte.Den ich dann mit einem V20 Prozessor und einer Hercules-Grafikkarte
    "aufgerüstet" habe. Die erste Festplatte die ich mir dann gekauft habe, war eine 20MB-Platte (kein Schreibfehler), die damals
    aber 800DM gekostet hat...und damit sogar noch ein "Schnäppchen" war.
    Yeah.....das waren noch Zeiten. :)
    Aber zum Thema.
    Die Entwicklung der PC's wird wohl ein ziemlicher Gemischtwarenladen bleiben.
    d.h. in manchen Bereich wird es den PC noch sehr lange unverändert geben. In anderen Bereichen wird er tatsächlich
    verschwinden und in wiederum anderen Bereich wird es eine Veränderung in Richtung Cloud geben.
    Also eigentlich alles so wie schon seit Jahrzehnten.
    Bis es mal wirklich einen Gerätetyp geben wird der die PC's wirklich ersetzen wird...und zwar in allen Bereichen....das wird
    wohl noch sehr. sehr lange dauern. Und Geräte wie die Surfaces, Tablets oder Smartphones sind das mit Sicherheit nicht.
    Denn dieser Gerätetypus ist von seinem Formfaktor viel zu beschränkt...daran ändert auch die mittlerweile recht beachtliche Rechenleistung dieser Geräte nix
    PowerUser und Gamer bauen ihre PCs nach wie vor selber zusammen.
    OfficeUser kaufen eher fertige Geräte.
    Ob man zwischen PC (Desktop) oder Notebook einen Unterschied machen soll, keine Ahnung. Für Spiele und ernsthafte Arbeit ist ein PC mit großem screen noch immer die Nummer 1, neben den Tablets und Smartphones, die man eben auch hat.
    PowerUser und Gamer bauen ihre PCs nach wie vor selber zusammen.
    Wie hier schon jemand anmerkte, ist das eine Filterblase. Das sind alles Nischen. Dazu kommt, daß die Gamer-Selbstbau-Nische inzwischen von den vorkonfigurierten Gaming-Systemen angegriffen wird.
    Ob man zwischen PC (Desktop) oder Notebook einen Unterschied machen soll, keine Ahnung.
    Die meisten Statistiken machen da keinen Unterschied. PC ist für die grob alles, was ein Desktop-Windows oder -Linux oder MacOS ausführen kann.
    Mein Gefühl sagt mir ebenfalls, dass Selbstbau-PCs nicht relevant für die Statistik sind. Aber wissen würde ich es trotzdem gerne, wie hoch der tatsächliche Anteil der Eigenbau-PCs ist. Nur, wie will man das herausfinden? Wenn ich in Communities wie dieser eine Umfrage starte, bekomme ich auf jeden Fall ein komplett falsches Bild.
    Am genauesten für den Hausgebrauch indem du dir die Verkaufszahlen bei mindfactory von aktuellen Mainboards sprich die Sockel TR4, AM4, 1151, 2066 und Chipsatz anschaust, nach Chipsatz splittest und grob mal 3,5 nimmst um in etwa alle Händler in D zu erfassen. Prozessoren wechseln dann doch schon mal häufiger. dann hast es sogar halbwegs Generationen genau für die letzten 2 Jahre wobei stimmt nicht ganz X390 von Threadripper 1. Gen gibt´s ja nemer das wäre dann der einzige wo du tatsächlich nach den Steinen gehen musst.
    Alternativ halt direkt nach verkauften Prozessoren x3,5 für gesamt D, bei intel ab Kaby Lake und bei AMD Sockel AM4 komplett + Threadripper. dann hast sogar die individuell zusammen gestellten drin die ebenfalls nicht unter OEM fallen aber auch genau so Ersatz und aufrüst Steine. Die paar Steine für 2011-3 und vor allem AM3+ kannste vernachlässigen und dafür im Gegenzug nichts abziehen dürfte ungefähr hin kommen für D/A/CH.
    So unrelevant sind die Zahlen die da zusammen kommen nämlich bei leibe nicht du kommst mindfactory alleine schon mal eben auf über 25.000 i7-8700k oder 33.000 Ryzen 5 1600 und nur im Mainstream Bereich locker auf über 200.000 verkaufter Prozessoren in den letzten beiden Jahren und da hast du intel Kaby Lake und HEDT 2066 & TR4 nicht mal mit drin.
    Am genauesten wirste aber dennoch mit den Motherboards fahren die entsprechen wenigstens fast 1:1 einem gebauten System
    Also ich habe dann genug zu den Verkaufszahlen beigetragen :)
    Ich habe in den letzten 10 Monaten 4 PC neu zusammen gebaut für die Familie. Wenn man länger arbeiten möchte, finde ich den angenehmer, als so kleines Tablett. Meine Frau hat noch zusätzlich einen Laptop, für unterwegs. Im Haus einen Server neu, meine Videoschneidemaschine, und mein Sohn eine Gaming Kiste neu. Und tatsächliches vieles von Mindfactory, da die Preise dort fast immer güntiger waren, bezw. inkl. Versand dann günstiger war.
    Ich bin halt noch so ein oller BluRay Am PC gucker, geht ja mit den anderen Dingen nicht.....
    Ein no name-Rechner ist ein Gerät mit einem Markennamen drauf und no name-Komponenten drin.
    Einen Marken-Rechner baut man selbst, verwendet ausschließlich namhafte Komponenten und außen drauf steht......nichts.
    Rottendam
    So unrelevant sind die Zahlen die da zusammen kommen nämlich bei leibe nicht du kommst mindfactory alleine schon mal eben auf über 25.000 i7-8700k oder 33.000 Ryzen 5 1600 und nur im Mainstream Bereich locker auf über 200.000 verkaufter Prozessoren in den letzten beiden Jahren und da hast du intel Kaby Lake und HEDT 2066 & TR4 nicht mal mit drin.

    200.000 von 520 Millionen PCs in den letzten beiden Jahren sind 0,04 Prozent. Aufgerundet.
    200.000 von 520 Millionen PCs in den letzten beiden Jahren sind 0,04 Prozent. Aufgerundet.

    Naja, wenn müsste man das schon mit den Jahreszahlen für Deutschland alleine vergleichen. Nach Statista.com wurden verkauft:
    2018: 4,1 Mio (Stationär), 5,5 Mio (Mobil) und 8,9 Mio (Tablets)
    2017: 4,1 Mio (Stationär), 5,4 Mio (Mobil) und 8,5 Mio (Tablets)
    Tablets schließen 2-in-1 Convertibles mit ein.
    Wenn man bei Mindfactory unterstellt, dass man hier Desktops hat (Selbstbau-Laptops sind vernachlässigbar), dann sind das immerhin fast 5% vom Desktop-Markt, was jetzt nicht schlecht ist.
    Wenn man dazu unterstellt, daß der Faktor 3,5 mehr als aus den Fingern gesogen ist, die Verkaufszahlen bei Mindfactory mehr als ein Marketing-Gag sind und unterschlägt, daß das die spezielle Situation in Deutschland darstellt, die kaum repräsentativ für den hier diskutierten weltweiten Markt ist. Fünf Prozent, so sie denn stimmen, sind trotzdem eine Nische und meilenweit von der filterblasen-induzierten Vorstellung des PC-Marktes in so manchem Kommentar entfernt.
    Persönlich sehe ich einfach eine Verteilung in mehreren Geräteklassen, was früher einfach "PC" war. Das find ich auch nicht traurig und kann mich hier Martins Artikelüberschrift nur anschließen: Der PC geht nirgendwo hin.
    Was nun alles ein PC ist, hängt von der Definition ab, die nicht einheitlich ist. Klar ist, dass der Eigenbau keine große Rolle spielt in weltweiten Vergleich. Gleichzeitig ist aber allein dieser Markt offensichtlich lukrativ genug, dass es so viele Modelle für die verschiedenen Komponenten gibt und die Entwicklungen etc sich rechnet.
    Weiterhin werden viele Rechner von Unternehmen gekauft und die kaufen bei einem OEM. Dort gibt es Support, denn man will sich nicht mit Kistenpflege beschäftigen, sondern arbeiten. Wenn was ist, wird Ersatz hingestellt und weiter geht es.
    @Martin, man müsste herausfinden, wie viel caseking z.B. an mainboards verkauft, Gehäuse, etc., das ist schon einer der großen, um da einen Anhalt zu bekommen
    Die Frage ist, was hat man davon. Leute, die sich einen PC "von der Stange" kaufen, werden eher bei Amazon oder ähnlichen Läden bestellen.
    @Martin, man müsste herausfinden, wie viel caseking z.B. an mainboards verkauft, Gehäuse, etc., das ist schon einer der großen, um da einen Anhalt zu bekommen

    Wo dann die einzigen Systeme wo du es nachvollziehen kannst am Gehäuse intels demnächst kommender 28 Core Werbegag ist weil die Boards extra angefertigte Tower brauchen was aber alleine bei Anschaffungskosten von rund 4000€+X Nur für Board, Prozessor und Gehäuse selbst weltweit zu einer Verbreitung gen 0 führt. Ansonsten ist das Wissen über verkaufte Gehäuse recht Nutzlos den Gehäusen ist es nämlich egal ob du da was aktuelles oder 10-12 Jahre alte Hardware reinballerst. GPU brauchst du auch nicht versuchen für gewöhnlich überlebte der Prozessor in den letzten 10 Jahren 2-3 GPU´s bevor er ausgetauscht wurde da hast du erst wieder sowas wie Bewegung im Markt seit Ryzen und intels 8000ern. Da findet mit Glück nur eine großartige Bewegung statt wenn AMD sich wirklich entschließt zur Jahresmitte/Ende mit Ryzen 3000 direkt 12 und 16 Kerner auf den Mainstream los zu lassen was noch in den Sternen steht und außer AMD selber keiner weiss ansonsten wird selbst da nämlich wenig passieren
    Wenn man dazu unterstellt, daß der Faktor 3,5 mehr als aus den Fingern gesogen ist,

    Ist er ist richtig, nur verkauft alternate nicht großartig viel weniger auf´s Jahr, Caseking und One hast du auch noch, dann noch die ganzen mittelgroßen und regionalen Klitschen wie CSL, K&M, cyberport, HiQ, snogard, bora und wie sie alle heissen und so specials wie Einzelteilkauf via amazon noch nicht mal berücksichtigt. Faktor 3,5 sind mit großer Wahrscheinlichkeit sogar noch zu niedrig. Realistisch wirste aber vielleicht mit müh und Not so grade Faktor 7 hin bekommen wenn du auch die letzte kleine Hütte mit einbeziehst und das Jahr gut läuft im Schnitt irgendwo eher um 5-6 und weltweit mit regionalen Schwankungen irgendwo im Bereich 3-5% pro Jahr dann dürftest du richtig liegen. Das ist zwar keine kleine Zahl die dabei raus kommt das ist aber auch bei weitem keine Heilsbringer Zahl. Ansonsten ist es die industrie selbst Schuld das Jahrelang wenig bis negativ Bewegung im Markt war. AMD hatte außer AM3+ Jahrelang nichts und intel mit Ihren 5% im Schnitt Steigerung seit Sandy Bridge lohnte kein aufrüsten und für eine neue GPU kaufste keinen neuen Desktop Rechner. Neues Netzteil vielleicht meistens aber nicht einmal das
    ...und selbst wenn wir es irgendwie schaffen, die Zahlen für Deutschland einigermaßen genau zu schätzen, hilft uns das rein gar nichts. Finden wir uns einfach damit ab, dass wir es nicht wissen.
    Man sieht ja ganz gut an den Leasingruecklaeufer-Zweitverwertungsfirmen welche Maschinen zur Zeit in den Firmen "rausfallen". Das sind hauptsaechlich Core i VIERTE Generation.
    Die Basis des PC-Geschaefts sind nun mal die Firmenkunden. Da geht der Fortschritt zwar langsam vonstatten - aber unaufhoerlich.
    Und vielleicht ist dieser "langsame" Fortschritt auch ganz gut: denn wenn Firmen gezwungen sind aufgrund der Konkurrenzsituation "aus der Reihe" zu leasen, dann geht das mit Produktivitaetssteigerung daher was auf Jobverlust hinauslaeuft.
    Martin
    Aber wissen würde ich es trotzdem gerne, wie hoch der tatsächliche Anteil der Eigenbau-PCs ist. Nur, wie will man das herausfinden?

    Die zahlreichen Systemprofile in den Hardware-Foren. Diese sind alle zu 100% solche, denn niemand protzt in seiner Signatur mit einem OEM-PC und da sich dort nur Enthusiasten herumtreiben kommen so einige tausende Systeme dieser zusammen, viele aus dem HEDT-Segment.
    - Gamer bauen sich ihre PC in der Regel selbst zusammen, oder suchen sich die Komponenten aus und lassen dann den PC von z.B. Alternate zusammenbauen.
    - Nutzer, die beim Zusammenstellen der Komponenten auf Qualität Wert legen und desweiteren darauf achten, dass diese miteinander harmonieren, bauen sich ihren PC ebenfalls selbst zusammen.
    Das setzt natürlich ein bestimmtes Maß an Wissen und handwerkliches Geschick voraus.
    Ich denke, dass die Mehrzahl der Normalo-PC-Nutzer heutzutage keinen klassischen Desktop-PC mehr nutzen, sondern verstärkt auf Laptops oder Tablets setzen wird.
    KnSN
    Die zahlreichen Systemprofile in den Hardware-Foren. Diese sind alle zu 100% solche, denn niemand protzt in seiner Signatur mit einem OEM-PC und da sich dort nur Enthusiasten herumtreiben kommen so einige tausende Systeme dieser zusammen, viele aus dem HEDT-Segment.
    Die Stichprobe Forenmitglieder taugt zu gar nichts, außer zu einer Bestärkung der Filterblase.
    Es ist aber zumindest ein Anhaltspunkt und ich kann mir schon vorstellen, dass man aufgrund der eingestellten Systemprofile der Nutzer in typischen Gamer-und/oder Hardwareforen Rückschlüsse ziehen kann.
    Halbwegs brauchbare Zahlen könnte man aber nur durch eine repräsentative Umfrage bekommen. Von einem Institut, das eine bestimmte Anzahl Leute direkt befragt.
    Auf andere Weise erhält man keine seriösen Erkenntnisse und kann nur schätzen und spekulieren, oder dem eigenen, subjektiven Empfinden, oder dem von anderen, folgen.
    Es ist aber zumindest ein Anhaltspunkt und ich kann mir schon vorstellen, dass man aufgrund der eingestellten Systemprofile der Nutzer in typischen Gamer-und/oder Hardwareforen Rückschlüsse ziehen kann.
    Auf Gamer und PC-Enthusiasten vielleicht, aber ansonsten auf niemanden. Der Anteil der Forenmitglieder an den PC-Besitzern ist verschwindend gering. Die größten deutschen einschlägigen Foren haben maximal einige hunderttausend Mitglieder. Abzüglich Mehrfachkonten in einem Forum, Mehrfachmitgliedschaften über diverse Foren, usw. Daß nur ein Bruchteil davon regelmäßig aktiv ist und überhaupt die Forenprofile ausfüllt, kommt noch dazu. Vom Wahrheitsgehalt der Angaben in Forumsprofilen, ganz zu schweigen.
    Daß Foren alles andere als repräsentativ sind, zeigt eines der größten, wenn nicht das größte deutschsprachige Forum. Wenn die Realität auch nur halbwegs diesem Forum entsprechen würde, dürfte in Deutschland auch ohne die Hilfe von Jürgen Resch kaum ein Auto mehr fahren können.
    Wie Micha45 schon richtig erkannt hat, so ist der Anteil der PCs in privaten Haushalten mit einer steigenden Tendenz zu Eigenbau-Konstellationen. Die überwiegenden Nutzer solcher klassischen Fertigbau-Konstellationen sind öffentliche Institutionen wie Internet Cafés, schulische Einrichtungen und so weiter. Nur deswegen zählt Martins Statistik überhaupt noch einen so großen Marktanteil von Windows 7 und Internet Explorer, weil diese die vorreitenden Quellen dieser Statistiken sind.
    Dass der tatsächliche Anteil der User einer Community wie hier, wo sich noch vermehrt Besucher mit sehr rückständigen PCs herumtreiben, viele davon aus dem OEM-Sektor, wirklich sehr gering ist, ist nicht die Messlatte der Realität, weil die Mehrheit der Nutzer, diese sich wirklich für Hardware und Gaming interessieren, sich in den großen Hardware- und Gaming-Communities austopen, wo sie auch eine Plattform für ihre Interessen finden, gesamt zu Tausenden, auch wenn die Zahl der Forenuser insgesamt verhältnismäßig sehr gering ist vergleichend zu den tatsächlichen Zahlen, diese sich in der Kaufkraft von Eigenbau-Konstellationen statistisch bei Umfragen um ihre Hardware belegen lassen. Solche Nutzer sind hier in kaum unterwegs, diese interessieren sich nicht für langweilige Themen rund um Microsoft, Window sund Office, sie wollen Hardware- und Gaming-News lesen. Deshalb schlägt sich in der Statistik von Dr. Windows eine Randgruppe von Nicht-Enthusiasten nieder.
    Der Anteil der Nutzer mit OEM-PCs und auch veralteten Plattformen zeigt sich in lediglich in Communities mit Themen von wenigerem Interesse, die längst nicht mehr zeitgemäßen Windows-Foren zählen dazu, wo man die technisch versierten Hardware-User in zu selten antrifft, weil diese sich in Communities um ihrer Interessen herumtreiben und diese kommen zahlenmäßig auf ein Vielfaches vergleichend zu beispielsweise hier, und gemäß deren Kenntnis und Reputation sind nicht mit solchen Schleuder-Kisten von PCs unterwegs, über die anachronistisch entwickelten Taschenrechner, mit welchen über 80% der Besucher hier untwerwegs sind, lachen die doch geradezu.
    Eine Tendenz auf den Markt spiegelt sich tatsächlich wieder bei den Konsumenten, und diese ist nicht diejenige "weg von klassischen Fertigbau-Konstellationen" - dass der OEM-Markt immer rückständiger geworden ist und in lediglichen nur noch vom öffentlichen Sektor bedient wird wissen wir längst - sondern dass der Blick immer mehr zum High-End Desktop (HEDT) gereicht, was an die immer erschwinglicheren Produkte dieser Plattformen auf Basis den Sockeln TR4 von AMD und R4 von Intel zu verzeichnen ist. Die Tendenz zeigt also weg von den Desktop (DT) und hin zu dem High-End Desktop (HEDT).
    Wo reimst Du Dir immer diesen Quatsch zusammen? Selbst im Verhältnis zu den im Vergleich zur Gesamtbevölkerung geringen Anzahl an PC-Gamern sind die hunderttausend Forenmitglieder nicht repräsentativ. Geschweige denn, daß in Computerforen alles Gamer sind. Und echte Gamer Foren haben halt noch einige Größenordnungen weniger Mitglieder als die großen Computerforen.
    Einen Trend zu High-End Desktop gibt's genauso wenig. Schon alleine, weil nur einige wenige Haushalte überhaupt das Geld dafür übrig haben und kaum ein Mensch etwas mit derartiger Leistung anfangen kann.
    Dass sie nicht repräsentativ sind habe ich doch betont. Du solltest mal anfangen zu lesen und zu verstehen. Und ja, es ist die Rede von Hardware-Foren mit Spezialisierung auf das Thema Gaming, das gehört nun mal zusammen. Ich weiß nicht, woher Du diese schwachsinnige Behauptung nimmst. Sieh in HardwareLUXX oder ComputerBase, dort sind aktuell so viele User aktiv wie hier in einer ganzen Woche. Du kennst die Verkaufszahlen von HEDT-Mainboards und CPUs? Offensichtlich nicht. Nein, es sind nicht alles Gamer, doch gerade die andere Nutzergruppe ist genau diejenige, welche auf die HEDT-Plattform abzielt, denn keiner von denen ist so schwachsinnig und investiert in DT mit popligen 16 Lanes und so. Du denkst echt nicht mit, weißt doch gar nicht, wo deren Schwerpunkte liegen.
    Foren sind grundsätzlich nicht geeignet um Rückschlüsse zu ziehen. Sie können allenfalls Anhaltspunkte liefern, spiegeln aber auf ihre Art eine ähnliche verschobene Realität wieder wie Facebook oder Instagram.
    Das taugt einfach nicht.
    Wieso wollt ihr unbedingt den Durchschnitt Wissen? Der liegt immer noch bei rund 3,5 Ghz im Schnitt, 4 Core / 8 Thread gefolgt von Dual Cores und derzeit einer Verschiebung hin zu 6 Core / 12 Thread, ungefähr 50/50 zwischen 8 oder 16 GB Ram wobei du unter Garantie auch noch mehr 4 GB Keksdosen findest als irgendwelche Exotenkombis dazwischen, rund 1 TB Platte und wenns gut läuft einer GTX 1060/RX 580 und einem 1080p Monitor und 1080p Monitor oder TV als 2. Monitor und außer beim Ram hat sich da die letzten Jahre so gut wie nichts verschoben. Da ist nichts mit High End sondern ganz normale Hardware von der Stange für wenns teuer ist 800€ und auf die kommste auch nur wenn du die lausigen Midrange und Highend Karten für Preise jenseits der 300er Marke mit einbeziehst die paar verkaufte Karten ab 1070 aufwärts findeste nämlich nicht wieder. Kannste dir aber auch selbst zusammen Reimen dürfte mehr oder weniger auf´s Haar genau so auch im Steam Hardware survey zu finden sein der wesentlich repräsentativer ist da weltweit durchgeführt als irgend ein deutsches Pseudoforum von Seiten die zu dämlich sind zum Benchen.
    Typische Durchschnittskekdose liegt im Schnitt ungefähr bei 200€ CPU, 100€ Ram, 200€ GPU, 120€ MoBo, 80€ Platten, 50€ Netzteil und 50€ Gehäuse mit im Schnitt 50€ Abweichung nach oben oder unten je nachdem wo wieder angeblich ne Semiconductor Fabrik abgesoffen ist und das Tagespreis & Rabatt Lotto steht. Alles andere ist und bleibt Nerd Wunschdenken
    Welcher Durchschnitt? Spiele PC?
    Der durchschnittliche PC hat eine integrierte GPU und garantiert keine 4 Kerne / 8 Threads.
    Definition PC - eine interessante Frage.
    Ich verstehe darunter ein Gerät, bei dem ich lokal über Programme und Daten vollständig bestimmen kann. Geräte mit versperrtem Bootloader gehören für mich daher nicht dazu (z.B. iOS, Windows Phone, viele Geräte mit Android).
    Das Gegenteil ist der entfernte, geteilte Großrechner (dazu gehört dann heutzutage die "Cloud") und verschlossene Blackboxen (von mir vorher genannte Geräte).
    Edit:
    Chromebooks - im Auslieferungszustand sehr verschlossen, aber afaik läßt sich bei allen der Bootloader öffnen (Developer Mode). Für mich eigentlich ein PC, den aber >99% der User versperrt lassen :(.
    Ist das aus der PCGH-Statistik von vor einigen Wochen?

    Ich les das Schund Blatt zwar nicht aber die dürfte nicht anders lauten.
    Der durchschnittliche PC hat eine integrierte GPU und garantiert keine 4 Kerne / 8 Threads.

    Doch die hat er. Nur die durchschnittliche Grafikkarte fällt real kleiner aus wenn du die rund 10 % Rechner mal rausrechnest die Mittelklasse/Oberklasse Grafikkarten jenseits der 300€ Marke drin haben und lustigerweise Untereinander eine ungefähre Verteilung von 50/50 haben in bis/ab 700€. Danach fängste an zu weinen dann liegt die durchschnittliche GPU nämlich nur noch um 100€ weil wie du auch richtig sagst viele auf der iGPU rumeiern.
    Wie Erfolgreich und gefragt die Klasse aber im allgemeinen ist siehste an den kolportierten Produktionszahlen für die Radeon VII mit unter 5000 Exemplaren weltweit zum Release im Februar und den schleppenden Verkaufszahlen bei Nvidia RTX. Noch nie wurden so wenige Nvidia X60 Modelle am Releastage bei Mindfactory verkauft wie aktuell da kommst du aktuell nämlich auf sagenhafte 15 und das auch nur bei denen die zum MSRP um 359€ liegen
    Was die Cores und Threads anbelangt so stimmt seine Aussage. In einer allumfassenden Statistik hat die PCGH Mitte des letzten Jahres einen Artikel verfasst, wo der durchschnittliche PC ein Dual-Core ohne HT/SMT ist. Hier werden also zahlreiche OEM-Systeme und insbesodnere darauf basierende Laptops mitgezählt. Ein Gaming-Rechner ist das natürlich keiner auch keiner, mit dem man mal schnell seine aufgenommenen Let's Plays bearbeitet.
    Der PC ist tot, es lebe der PC.... Klar, die Anzahl der nötigen PCs schrumpft aus von Martin angegebenen Gründen. Ein Teil der Geräte wird tatsächlich ersetzt durch Tablets und Phones. Ich hatte z.B. vor 10 Jahren in meiner damaligen Wohnung alleine mehr PCs als jetzt zusammen mit Freundin in unserer kleineren, gemeinsameren Wohnung. In jedem Zimmer hatte ich damals einen PC aus billigen oder kostenlosen Alt-Teilen stehen, um in jedem Raum Inet und Zugriff auf mein... eh... Urlaubsvideoarchiv zu haben. Plus einen Gaming Rechner bei dem ich leider vergessen hatte, ein eigenes Kraftwerk mit einzubauen... Heute haben wir zu zweit 1 DTPC im WZ-tauglichen Design und das Notebook meiner Freundin... dazu 2 Smartphones und 2 XBoxen. Alte, ungenutze Hardware geben wir immer weiter an Leute in unserem Umfeld mit wenig Geld, um die Arbeit der Koltan-Sklaven nicht noch zusätzlich durch Wegwerfmentalität zu entwerten. In jedem Chip den wir kaufen steckt Schweiß und auch Blut von Menschen. Derzeit hole ich mir Stück für Stück Komponenten für ein HTPC build für FHD. Der PC verschwindet nicht, er wird ergänzt und dabei auch teilweise ersetzt. Der PC ist nicht mehr das einzige Gerät für IT-Nutzung, sondern ist eben nur noch Teil einer gemischten Umgebung.
    https://www.extremetech.com/gaming/276425-charting-9-years-of-gpu-market-shifts-between-intel-amd-and-nvidia
    Intel 70% GPU Marktanteil.
    Nvidia 17%
    AMD 13% - die bauen auch noch CPUs mit GPU.
    Edit

    The attach rate of GPUs (includes integrated and discrete GPUs) to PCs for the quarter was 140%
    https://www.jonpeddie.com/press-releases/gpu-market-increased-year-to-year-by-3.4/
    d.h. der durchschnittliche PC hatte 1,4 GPUs.
    Wenn 100% der CPUs eine GPU haben, bleiben 40% mit diskreter GPU.
    Als grobe Schätzung. Gibt ja ein paar CPUs ohne und PCs mit mehreren zusätzlichen GPUs.
    ntoskrnl
    AMD 13% - die bauen auch noch CPUs mit GPU.

    Ach, und Intel nicht? Fast eine jede Intel-CPU hat 'ne GPU an Bord. Damit betreibt Intel kein solches absurdes Marketing aka APU.
    Sonst wäre intel überhaupt nicht erfasst sag es doch wie es ist^^ Und jetzt kannste dir grob ausrechnen was rund 26 % GPU´s mittlerweile bis hoch zur 300€ Marke den Durchschnittspreis hoch treiben ganz zu schweigen die restlichen 3 % bis hoch zur 1300er Marke so wie sämtliche Quaddros und Radeon pro zu noch horrenderen Preisen so wieauch Radeon instinct die unter Garantie nicht erfasst sind deren vertrieb läuft ausschliesslich direkt über AMD. Gibt ja durchaus auch mal eine Hand voll Rechner je Land wo dann mal Eben eine GV 100 für mal eben 10k drin steckt ne P6000 für mal eben 5k oder ne simple Titan RTX für 3k kennste ja nennt sich dann ganz simpel Workstation und da treibt ne einzelne Karte mal eben die Statistik für zig Taschen Rechner nach oben genau so wie ne beschissene MX150 bei Notebooks für die du im Schnitt mal Eben 100€ drauf zahlst und auch nicht großartig mehr auf den Kasten hat wie ein Intel HD Chip. Hauptsache das ding steckt drin
    Wobei der letzte ist recht lustig wo man dann Ende Mai mal festgestellt hat dass der Crypto Mining Hype da schon 4 Monate rum war. In dem anderen sind die letzten Monate 2018 im übrigen auch nicht mal drin wo sich Gott und die Welt nach der Vorstellung von Nvidia RTX auf die Schlachtschiffe der GTX 1000er Serie gestürzt und in neu und gebraucht eingedeckt hat. Hat sogar in Läpzsch funktioniert wie ich gesehen hab ;)
    Miine
    Fuer die Analysten ist alles ausser Wachstum eine Krise. Denn deren Sichtweise ist die des Investors.

    Full Ack. Wachstum muss aber im hohen einstelligen oder besser im 2-telligen %-Bereich liegen. Sonst sind die Anleger "not amused". Unter dem getht denen der Arsch schon auf Grundeis und sie jammern sowieso auf sehr hohem Niveau.
    Der klassische PC ist weniger gefragt, weil alle Notebooks haben wollen oder er immer länger gut genug ist.
    Und das, obwohl diese Dinger außer der Tragbarkeit im Grunde nur Nachteile haben: Mickriges Display (bestenfalls 19''?), schlechte Tastaturen, laut, schlechte / teure Auf- oder Umrüstbarkeit, bei gleicher Rechnleistung deutlich teurer als ein richtiger PC, bei Reparatur quasi ein Totalschaden usw. :)
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