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Die eigenen vier Wände zum Smart Home ausbauen – mit diesen Tipps lässt sich sparen

Die eigenen vier Wände zum Smart Home ausbauen – mit diesen Tipps lässt sich sparen

Das Smart Home ist eine effiziente Methode, um langfristig Energie und damit Geld zu sparen. Die Anschaffungskosten wirken für viele Menschen abschreckend, da smarte Sensoren und Installationen zunächst gekauft werden müssen.

Über das Schnäppchenportal Mein Deal lassen sich oft günstige Möglichkeiten finden, um bei Technik-Trends etwas Geld zu sparen. Allerdings ist es am sinnvollsten, erstmal zu klären, was man überhaupt braucht und dann nach guten Angeboten zu suchen.

Wer clever vorgeht, spart also nicht erst durch die smarte Technik, sondern schon bei Anschaffung und Installation. Wie das funktioniert, erklärt der nachfolgende Ratgeber.

Do it Yourself – die Integration vieler Module ist kein Hexenwerk

Einer der wichtigsten Schritte ist es, die neuen Smart-Home-Geräte selbstständig zu installieren. Geht es um komplexe Heizsysteme und Security-Anlagen, braucht es nach wie vor einen Fachmann. Viele Erweiterungen für die eigenen vier Wände benötigen aber keinen Profi, so zum Beispiel:

  • Intelligente Glühbirnen, die als Ersatz für klassische Leuchtmittel dienen.
  • Smart Plugs Steckdosen, die einfach in die vorhandene Dose gesteckt werden.
  • Einfache Thermostate für die Heizanlage, ein simpler Wechsel ist möglich.
  • Smarte Kameras, die über WLAN mit einer App verbunden werden.

Oft handelt es sich um Plug-and-Play Installationen, für die keine handwerklichen Kenntnisse nötig sind. Das erspart die Kosten für einen Handwerker und Elektrofachmann. Das nachfolgende Video erklärt umfassend, welche Möglichkeiten die smarten Glühbirnen aus dem Hause Phillips bieten, die als besonders beliebt gelten:

Nicht gleich kaufen – ein Vergleich macht immer Sinn

Geht es um Technik, machen sich Spontankäufe praktisch nie bezahlt. Durch den wachsenden Konkurrenzdruck im Internet bieten viele Händler Rabatte, Preisnachlässe oder Cashback-Optionen, mit denen Kunden bares Geld sparen können. Bei der Installation neuer Smart-Home-Elemente spielt nicht nur der Preis eine Rolle.

Hochwertige Qualität trägt dazu bei, dass sich teurere Erstanschaffungskosten im Laufe der Zeit amortisieren. Namhafte Anbieter entsprechender Lösungen sind meist die bessere Wahl. Preise zu vergleichen bedeutet, verschiedene Angebote gegeneinander abzuwägen. Hierbei ist wichtig darauf zu achten, dass der Preisvergleich objektiv durchgeführt wird.

Viele Vergleichsportale werden von Provisionen der Hersteller finanziert. Hier ist nicht klar, ob das „günstigste“ Angebot wirklich unschlagbar im Preis ist. Wer solche Portale nutzt, sollte sich immer einen zusätzlichen Überblick beim Anbieter selbst verschaffen.

Offene Standards – die Vernetzung verschiedener Anbieter macht Sinn

Smart-Home-Lösungen gibt es als offene und geschlossene Systeme, letzteres hat Nachteile in Sachen Kompatibilität. Das offene System unterstützt verschiedene Anbieter und bietet so die Möglichkeit, bei der Auswahl einzelner Elemente weitläufiger zu schauen. Wer sich für ein geschlossenes System entscheidet, muss bei allen zukünftigen Smart-Home-Elementen bei diesem Hersteller bleiben. Gibt es von anderen Marken günstigere Lösungen, lassen sich diese nicht kombinieren.

Smart-Home-Hub auswählen – mit Köpfchen die richtige Steuerung integrieren

Der Smart-Home-Hub ist die Schaltzentrale für die Kommunikation einzelner Geräte untereinander. Jedes Gerät hat seine eigenen Protokolle und Standards für die drahtlose Verbindung miteinander. Der Hub funktioniert dabei als Vermittler, der Signale übersetzt und sie für den Empfänger verständlich macht. Selbst wenn Geräte von verschiedenen Herstellern stammen und eine „unterschiedliche Sprache sprechen“, können sie so miteinander interagieren.

Es lohnt sich, nach einem preisgünstigen Hub Ausschau zu halten, denn die Anschaffungskosten sind oft hoch. Stammen die Geräte von bekannten Marken oder liefern besondere Funktionen, steigen die Preise. Anfangs ist ein Check-up nötig, welche Dienste benötigt werden. Nicht jedes Smart-Home profitiert von der neuesten (und teuersten) Technologie.

Hubs gibt es oft im Bundle mit anderen Geräten zu kaufen, sodass die Installation erleichtert wird. So könnte beispielsweise ein Hub zusammen mit einer intelligenten Steckdose und Glühbirnen verkauft werden. Solche Bundles bieten Sparpotenzial, da die Erstausstattung mit einzelnen Geräten oft teurer ist. Wer nun noch auf Rabatte und Preisnachlässe schaut, spart dadurch doppelt.

Staatliche Förderungen mitnehmen – Smart Homes werden an vielen Stellen finanziell unterstützt

Das Smart Home ist mehr als nur eine technische Spielerei. Im Fokus steht die Energieeffizienz und damit die Reduktion von Verschwendung. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Smart-Home-Bauer mit günstigen Krediten und fördert damit die Installation verschiedener Elemente.

Insbesondere wenn es darum geht, Bestandsimmobilien nachzurüsten, werden mit Angeboten wie dem Kredit 159 Zuschuss geleistet. Der Kredit selbst muss zurückgezahlt werden, die Zinssätze sind aber deutlich geringer als bei klassischen Banken. Hinzu kommt bei Förderkrediten wie diesem, dass das Alter der Nehmer keine Rolle spielt.

Das Angebot „Wohngebäude Kredit“ dient vor allem dazu, energieeffiziente Umbaumaßnahmen durchzuführen. Installationen von Smart-Home-Technik gehören dazu und werden mit Krediten von bis zu 150.000 € durch die KfW bezuschusst. Durch einen Tilgungszuschuss reduziert sich der zurückzuzahlende Betrag. Die Förderungen sind somit deutlich günstiger als eine klassische Kreditaufnahme.

Smart Home gebraucht kaufen – das kann funktionieren

Wer umrüstet und seine bereits genutzten Smart-Home-Geräte loswerden möchte, findet auf dem zweiten Markt den richtigen Platz dafür. Für Neuinstallationen sind diese Angebote sinnvoll, denn sie sind günstiger und ermöglichen die ersten Schritte in die smarte Welt. Wichtig dabei ist, dass es sich um einen offiziellen Refurbished-Kauf handelt und nicht um die Weitergabe von Geräten unter Privatleuten.

Letzteres hat vor allem mit der Privatsphäre zu tun, denn Smart-Geräte sind auf die Bedürfnisse und Persönlichkeit des Nutzers eingerichtet. Wer die Einstellungen nicht löscht oder die Geräte nicht ordnungsgemäß zurücksetzt, gibt dem Gebrauchtkäufer möglicherweise ungewollt einen tiefen Einblick in das eigene Leben. Refurbished-Händler führen einige Schutzmaßnahmen durch, bevor sie ein Gerät aufbereitet weiterverkaufen:

  • Bereinigung aller verknüpfter Cloud-Services.
  • Leerung der vorhandenen Datenspeicher.
  • Alle Einstellungen auf Werkszustand zurücksetzen.
  • Aufbereitung der Elektronik und Prüfung auf Funktionalität.

Nicht immer funktioniert der Weiterverkauf smarter Technologie. Oft gab es in der Vergangenheit Berichte, dass trotz Löschung alte Daten gespeichert blieben. Besonders bei Kameras wird das zum Problem, wenn der Vorbesitzer die Daten des Nachfolgers nach wie vor abrufen kann. Gebraucht kaufen ist eine Option zum Sparen, dann aber nur bei einem offiziellen Gebrauchthändler.

Nachrüsten als günstige Lösung zum Neukauf – viele Smart-Elemente sind integrierbar

Nuki Smartes Türschloss

Foto von Sebastian Scholz (Nuki) auf Unsplash

Ein kompletter Neukauf aller Geräte ist beim Umstieg auf das Smart-Home nicht nötig. Viele „nicht-smarte“ Elemente lassen sich durch den Kauf von Plug-in-Hardware nachrüsten, was beim Kauf Geld spart. Herkömmliche Elektrogeräte können beispielsweise an eine smarte Steckdose angeschlossen werden und lassen sich dann per App steuern. Obwohl das Gerät selbst nicht mit der App kommuniziert, sind durch den Zugriff auf die Steckdose Fernsteuerung und die Erstellung zeitgesteuerter Abläufe möglich.

Ähnlich funktioniert das Prinzip des smarten Schalters. Er wird als Nachrüstung installiert, ohne dass die komplette Lampeninstallation getauscht werden muss. Der Stecker ist wiederum mit dem Hub verbunden und kann mit anderen Geräten kommunizieren. Die Steuerung und damit die Lichtkontrolle erfolgt bequem per App, unabhängig von Alter oder Art der eigentlichen Lampe.

Sensoren sind eines der wichtigsten Themen, wenn es um das smarte Zuhause geht. Sie lassen sich auch nachträglich integrieren, um das Zuhause intelligenter zu machen. Temperatursensoren erkennen das Raumklima und können so die Steuerung der Heizung kontrollieren. Voraussetzung hierfür ist, dass Thermostate ebenfalls gegen smarte Varianten ausgetauscht wurden. Durch Bewegungssensoren lässt sich die Lichtzufuhr steuern, Fenster- und Türsensoren unterstützen bei der Ausarbeitung eines Sicherheitskonzepts.

Nachrüsten ist vor allem dann sinnvoll, wenn die bestehenden Elektrogeräte noch nicht alt sind und in Sachen Energieeffizienz überzeugen. Bei sehr alten Geräten mit hohem Stromverbrauch rentiert es sich, eine Neuanschaffung zu überlegen. Selbst bei größeren Einkäufen gibt es dank Rabatten und Cashback-Aktionen die Möglichkeit, bares Geld zu sparen.

Prioritäten setzen – nicht jedes smarte Zuhause braucht alle Funktionen

Das Spiel mit der Technik ist faszinierend. Plötzlich kommunizieren die Geräte alleine und lassen sich sogar aus der Ferne steuern. Die Begeisterung ist nachvollziehbar, nicht jeder Haushalt benötigt aber alle smarten Technologien, die auf dem Markt sind. Bevor es überhaupt zur Nach- und Umrüstung geht, sollte eine Bedarfsliste erstellt werden.

Je nach Haushalt, Anzahl der Personen und Lebensstil sind manche smarten Funktionen zwingend nötig, andere wiederum überflüssig. Wird nach eigenem Bedarf aufgerüstet, lassen sich Anschaffungskosten sparen. Bei Offline-Händlern und Installationsbetrieben besteht das Risiko, dass unnötige Elemente überzeugend verkauft werden. Wer gut vorbereitet ist und seinen Bedarf kennt, kann sich gegen solche Angebote zur Wehr setzen.

Tipp: Wer sich für den Kauf bei einem Offline-Shop entscheidet, darf den Preisvergleich nicht vergessen. Trotz vermeintlicher „Angebote“ gibt es oftmals Händler im Netz, die das gleiche System zu einem günstigeren Preis anbieten. Vorsicht ist auch vor geschlossenen Systemen zum „Schnäppchenpreis“ geboten. Einstiegsbundles werden oft günstig angeboten, da sie den Kunden an einen bestimmten Hersteller fesseln. Das teurere offene System ist immer die bessere Wahl, denn es bleibt langfristig mit anderen Marken kompatibel.

Fazit: Smart Homes sind nicht kostenlos, mit den richtigen Spartricks aber bezahlbar

Um die immer beliebter werdende Smart-Home-Technologie in den eigenen vier Wänden zu nutzen, sind einige Umrüstungsmaßnahmen nötig. Die Anschaffung von Sensoren und smarten Geräten ist teuer, die Kosten lassen sich oft nicht in einer Summe deckeln. Anfangs reicht es aus, bestehende Geräte aufzurüsten, anstatt sie direkt auszutauschen und neu zu kaufen.

Dank Förderprogrammen durch die KfW ist die smarte Veränderung sogar in Bestandshäusern möglich, die noch keinerlei technische Errungenschaften mitbringen. Die Fördermittel und günstigen Kredite dienen dazu, aus Wohnhäusern mehr Energieeffizienz herauszuholen und sie langfristig zu einer lohnenden Immobilie zu machen.

Wer alle Sparmöglichkeiten ausschöpft, benötigt für die Kaufentscheidung oft etwas länger. Am Ende amortisiert sich die investierte Zeit aber, denn gerade bei elektronischen Geräten und Installationen ist das Sparpotenzial enorm.

Titelbild von Patrick Campanale auf Unsplash

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