Digitale Souveränität: Der Newssplitter zur Wochenmitte
In den vergangenen Tagen gab es wieder diverse Meldungen zum Thema Digitale Souveränität in Europa, die wir euch an dieser Stelle auch wieder kurz und kompakt zusammenfassen wollen. Mit dabei sind diesmal KI-Agenten, Gigafactories und Neues von DeepL.
BMDS forciert KI-Agenten in Bundesverwaltung
Das berichten die Kollegen von Netzpolitik in zwei neuen Beiträgen. Demnach sollen Vorhaben wie das hauseigene Project Spark die gesamten Abläufe deutlich effizienter machen. Auf der letzten Digitalministerkonferenz kündigte Bundesminister Karsten Wildberger von der CDU zudem an, den Datenschutz an die neuen Vorgaben anpassen zu wollen.
KI-Gigafactories als großes Risiko für die EU?
Diese Frage stellte sich n-tv.de vor einigen Tagen in einem größeren Beitrag. Insgesamt 200 Milliarden Euro will die EU bis 2030 ausgeben, um den Rückstand zu den USA und China mit insgesamt fünf neuen KI-Rechenzentren aufzuholen. Führende Experten warnen allerdings vor einem vergleichbaren Scheitern wie beim Chips Act, der deswegen nun auch überarbeitet wird.
Auch in Deutschland gibt es zwischen Politik und Wirtschaft weiter Spannungen in diese Frage. Die Branche pocht auf verbindliche Zusagen, während die Bundesregierung vor allem mit Planungsbeschleunigung und günstigeren Strompreisen zunächst Rahmenbedingungen verbessern möchte.
Malta macht Künstliche Intelligenz zum Volksgut
Das berichten die Kollegen von Golem. Demnach haben die Regierung in Valetta und OpenAI eine strategische Partnerschaft geschlossen, nach der alle Malteser, die einen KI-Kurs an der Universität Malta absolvieren, ein Jahr lang (für sie) kostenlosen Zugriff auf ChatGPT Plus erhalten.
SPD fordert 1 Billion Euro für KI-Ausbau
Ein entsprechendes Modell haben die beiden Digitalpolitiker Matthias Mieves und Johannes Schätzl in einem neuen Strategiepapier vorgelegt, das dem Handelsblatt vorliegt. Steuergelder sollen dabei ausdrücklich nicht in die digitale Infrastruktur und KI fließen. Stattdessen sollen private Investoren als Hauptfinanziers herangezogen werden.
Neue Regeln bei DeepL treten Mittwoch in Kraft
Das berichtet Heise. Kundendaten werden damit nicht mehr ausschließlich auf eigener Infrastruktur, sondern auch bei AWS von Amazon verarbeitet. Wer dies nicht möchte, muss kündigen.
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Kevin Kozuszek
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und Microsoft Edge zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.


