Digitale Souveränität: Neue Beschlüsse zum ODF-Format und Bund-ID getroffen
Es tut sich wieder ein bisschen was beim Thema Digitale Souveränität. Der IT-Planungsrat des Bundes hat für die Umsetzung des Deutschland-Stacks am vergangenen Donnerstag zwei Richtungsentscheidungen getroffen, was den Austausch von Dokumenten in und mit der öffentlichen Verwaltung betrifft. Neben proprietären Formaten soll dabei auch die E-Mail als Kommunikationsweg zurückgedrängt werden.
Darüber berichten die Kollegen von LinuxNews in einem aktuellen Beitrag. Demnach wird das freie OpenDocument-Format (ODF) bis 2027 verpflichtend und soll die proprietären OOXML-Formate von Microsoft bis dahin ablösen. Zusätzlich rückt die Bund-ID stärker als bisher in den Fokus. Der klassische Austausch von Dokumenten über E-Mail soll dann schrittweise durch zentrale Postfächer im bundeseinheitlichen Standard ersetzt werden.
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Kevin Kozuszek
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und Microsoft Edge zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.


