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Digitale Souveränität: Wero soll zum europaweiten Zahlungsstandard werden

Digitale Souveränität: Wero soll zum europaweiten Zahlungsstandard werden

Europa drückt in einem weiteren Bereich bei der digitalen Souveränität aufs Tempo. Unter der Aufsicht der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main soll der erst im Jahr 2024 gestartete Zahlungsdienstleister Wero zum europaweiten Standard werden und zu einem gleichwertigen Ersatz für PayPal, Visa und Mastercard weiterentwickelt werden. Möglich macht das ein neuer Zusammenschluss zweier Schwergewichte.

Die European Payment Initiative (EPI), die Wero betreibt und zunächst 16 teilnehmende Banken und ihre Töchter umfasste, bündelt ihre Kräfte mit der Europa Alliance. Hatte Wero in Deutschland, Frankreich und Belgien zunächst 47 Millionen Nutzer, werden durch den Zusammenschluss nun potenziell 72 % aller Bürger in der EU und Norwegen erreicht. In Deutschland profitieren bereits die Kunden der Postbank, Deutschen Bank, den Sparkassen und einigen weiteren Banken von Wero.

Auch bei neuen Funktionen setzt man auf Geschwindigkeit, um möglichst schnell aufschließen zu können. Grenzüberschreitende Peer-to-Peer-Zahlungen kommen definitiv noch in diesem Jahr, während Funktionen für Point-of-Sale und eCommerce möglichst zeitnah spätestens in 2027 einziehen sollen.

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Über den Autor

Kevin Kozuszek

Kevin Kozuszek

Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und den Entwicklerthemen zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.

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