Dona Sarkar geht - Windows Insider Programm vorerst führungslos

Dona Sarkar geht - Windows Insider Programm vorerst führungslos

Vor nunmehr drei Jahren hat Dona Sarkar die Leitung des Windows Insider Programms von Gabe Aul übernommen. Nun wechselt sie innerhalb des Unternehmens den Job, ihre Nachfolge bleibt vorerst ungeregelt.

Dona wird sich künftig wieder verstärkt um die Pflege von Microsofts Beziehungen zu den Entwicklern kümmern. Wirklich überraschend kommt ihr Abschied nicht, sie hat sich schon seit Monaten überwiegend um andere Themen gekümmert. Auf ihrem Twitter-Profil fand das Windows Insider Programm nur noch selten Erwähnung und es ging dabei selten über das Pflichtprogramm wie das Erwähnen neuer Builds hinaus.

In der letzten Woche hat das Insider Programm seinen fünften Geburtstag gefeiert, und weil wegen des Surface Events gerade so angenehme Stimmung herrschte, habe ich mir einen bissigen Kommentar dazu verkniffen. Die heutige Nachricht aber lässt mir sozusagen keine andere Wahl und bestätigt, was ich ohnehin schon länger denke und an dieser Stelle auch schon oft genug zum Ausdruck gebracht habe: Das Windows Insider Programm ist am Ende. Je früher es aufgelöst wird, desto besser.

Der feierliche Beitrag zum fünfjährigen Jubiläum enthielt beispielsweise allerlei mehr oder weniger sinnlose Zahlen, aber keinerlei Angaben zu den aktiven Insidern. Deren Zahl ist inzwischen also offenbar schon so klein, dass sich Microsoft sie nicht einmal mehr schönzufärben traut.

Ich hatte in einem Beitrag vom Juni schon mal dargelegt, wie das „Insider Team“ auch innerhalb von Microsoft keine Rolle spielt und nicht ernst genommen wird. Mit der Entwicklung von Windows haben sie nicht einmal etwas zu tun, die findet in einer anderen Abteilung statt, an deren Kommunikation Brandon LeBlanc und Co. nicht angeschlossen sind.

Dass Dona Sarkar keinen Nachfolger bekommt, überrascht mich ebenfalls nicht. Eran Megiddo, Corporate Vice President Windows and Education, schreibt in seinem Abschiedsbeitrag an Dona zwar, dass man derzeit nach einem neuen Leader suche, ich erlebe es allerdings zum ersten Mal, dass eine (vermeintlich) wichtige Position bei Microsoft nicht wenigstens kommissarisch besetzt wird. So lange kein Nachfolger benannt wird, werde ich daher davon ausgehen, dass es keinen geben wird.

Sollte ich mich täuschen, werde ich derjenige sein, der sich am meisten darüber freut. Ich würde mir eine Rückkehr des Insider Programms zu seinen Wurzeln wünschen, als die Insider nicht nur schlecht informierte Labormäuse waren, sondern man das Gefühl haben konnte, an der Entwicklung teilzuhaben und man als Insider noch wirklich interessante technische Einblicke bekam.

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Ich habe mich schön seit gut einem Jahr aus dem Insider Programm zurückgezogen und sehe es ähnlich wie du Martin. Entweder man gibt mir das Gefühl, dazu zugehören und mir gewisse Einblicke zu gewähren oder ich bin auf kurz oder lang weg. Es hat mir immer Spaß gemacht neue Microsoft Produkte und Funktionen im Vorfeld zu testen. Bei Android bspw. bin ich in jedem mir zugänglichen Beta Programm, auch wenn das natürlich nicht direkt mit dem Windows Insider Programm vergleichbar ist.
    Man mag es mir glauben oder nicht, aber das Ergebnis des Insider Programm ist auch das Ergebnis schlechter Menschenkenntnis. Ich habe von Beginn die Dona Sakar als nicht geeignet kritisiert und war mir dessen überzeugt, als ich deren Werdegang und aktuelle Karriere als Modedesignerin und Buchautorin mir angeschaut habe. Wer so viel Zeit und Energie in eine Modekarriere und zugleich Buchautor Karriere investiert, der kann am Ende nicht mehr viel übrig haben für die eigentliche Tätigkeit!
    Soviel zur Menschenkenntnis...
    https://primadonastudios.com/
    https://donasarkar.com/
    Das Insider Programm hat schon längst seine Würze verloren. Zwar bekommt man im Alpha bzw skip ahead Ring kaum noch Builds mit gravierenden Fehlern, dafür aber auch kaum noch was zum testen. Keine experimentellen Funktionen mehr, keine Features die in ihrer Entwicklung noch ganz am Anfang stehen. Auf populäres Feedback wird auch kaum eingegangen.
    Windows 10 ist erwachsen geworden. Erwachsen und langweilig. Für ein Windows OS natürlich auch das richtige. Für die Insider jedoch langweilig.
    Wow, drei Jahre sind das schon wieder..
    Aber wenn man darüber nachdenkt war es tatsächlich eine andere Zeit als sie begonnen hat bzw. die sie übernommen hat.
    Leicht hatte sie es danach nicht, daher hat sie trotzdem einen ganz guten Job gemacht.
    Sorry, hab schon geschrieben nachdem ich die ersten Zeilen des Artikels gelesen habe.
    Jetzt lese ich mal weiter.... ;)
    Ich kann es nicht verstehen wie man für einen Großkonzern ohne Entlohnung als sog. Insider seine Freizeit hergibt. Es gibt doch soviel Möglichkeiten als Ehrenamtlicher sinnvoll tätig zu werden.
    Jetzt hab ich den Abgang gar nicht selbst mitbekommen, da ich erst vor wenigen Tagen Dona bei Twitter entfolgt bin - ab und an räume ich auf und schmeiße die Leute raus die nicht (mehr) über das Schreiben weshalb ich ursprünglich Follower geworden bin.
    Worauf sich Dona die letzten Monate/Jahre konzentriert hat, wurde hier ja hinlänglich beschrieben. Ist unabhängig vom konkreten Fall aber auch ein häufig zu beobachtendes Phänomen, dass der Inhalt sich schlagartig ändert und weichgespült wird, sobald die Menge der Follower eine gewisse Zahl überschreitet. ;)
    Jetzt,nachdem diese Chicki-Mikki-Tussi weg ist,sehe ich eine Chance,dass das Programm vielleicht wieder auf vernünftige und nutzbringende Wege zurück geelitet werden könnte,zu dem Zeitpunkt,als Gabe Aul es verliess.
    Solange die "Tester" im Insider Programm nur auf virtuellen Maschinen und / oder älterer Hardware "testen", bringt das ganze Programm a priori nichts.
    Seriös aufgezogen, müsste Microsoft sich die Insider vorab auf Eignung anschauen, dann diesen Testmaschinen zur Verfügung stellen, welche in ihrer Gesamtheit nahezu den ganzen Hardwaremarkt darstellen und dann testen lassen.
    Aber das kostet genauso viel, wie einen eigenen Maschinenpark mit eigenen Testern vorzuhalten. Und das verbietet die Gewinnmaximierungspolitik.
    Also wird *immer* der Endkunde mit einem finalen Produkt der eigentliche Tester sein.
    So funktioniert Wirtschaft nun mal heute.
    G.-J.
    Brandon Leblanc scheint, zumindest soweit man ihn anhand seiner öffentlichen Äußerungen beurteilen kann, ein ziemlicher Kotzbrocken zu sein.
    Da kam Sarkar anscheinend die Rolle des „Guten Cops“ zu, um ein bisschen ein Gegengewicht zu sein.
    Für inkompetent habe ich sie trotzdem schon seit langem gehalten. Von daher: kein Verlust.
    Das war überfällig! Unter ihrer Führung hat das Programm massiv abgebaut und an Bedeutung, auch innerhalb des Konzerns, verloren. ich glaube, dass diese Entscheidung für alle das Beste ist. Ich sehe das nun als große Chance für einen Neustart und eine Neuordnung der Dinge. Es braucht aber eine starke Führungskraft. Es wäre auf jede Fall sehr schade, wenn das Programm nun auseinander fällt. Bei aller berechtigten Kritik hat es ein sehr großes Potential und daraus kann man was machen.
    Auf der einen Seite wird das Insider Programm nicht mehr ernst genommen, auf der anderen Seite heißt es aber doch ständig, Microsoft hätte kaum noch eigene Tester sondern greife fast ausschließlich auf die Telemetriedaten aus dem Insider Programm zurück. Wenn es keine Insider mehr gibt, gibt es auch keine Telemetriedaten von denen mehr. Was dann? Klingt für mich irgendwie fatal das dann nicht ernst zu nehmen.
    Wenn ich sehe welche Punkte bei Feedbacks als Wichtig erachtet werden und zunehmend das Aussehen vor Funktion gestellt wird, sehe ich ein Mitwirken als Insider als vergeudete Lebenszeit an. Dabei spielt es nicht mal mehr eine Rolle ob Windows oder Office - wo momentan auch die Teletubbiementalität Oberwasser zu haben scheint.
    Wie sich in der Vergangenheit auch mehrfach zeigte, muss auch an dessen Sinnhaftigkeit gezweifelt werden.
    Vielleicht sollten sie ihr freiwillige Beta-Programm von Grund auf neu überdenken, denn hier scheint auch die Zusammenarbeit mit Entwicklern schwer im Argen zu liegen. Es ist nämlich nicht selten, das Programme nach einem großen Win-Update Probleme bereiten. Hier sollte man eigentlich annehmen das dass Insiderprogramm genau dies im Vorfeld verhindern soll.
    Nadella ist gescheitert!
    So sieht es aus mit dem "ich will das die Benutzer Windows lieben" geblubbere bei Antritt.
    Evtl. war ja "Insider" einfach eine naheliegende Idee das zu erreichen.
    Dann hat er aber die Rechnung ohne die "Wirts-Fraktionen" bei Microsoft gemacht. Mal abgesehen davon das Nadella selbst nicht den Eindruck macht Windows haette hoechste Prioritaet.
    -
    Aber jetzt kommt ja Windows 10 X fuer Gerate die NICHT auf "X" enden und alles wird gut :-)
    Ich finde es gut, dass Dona Sarker geht, da jetzt wieder der Weg für etwas Neues frei wird.
    Meine eigene kleine Windows Insider Geschichte: Habe auf meinem Computer einmal Windows 10 normal und einmal eine Insider Version als Multiboot System. Ich bin erst unter Dona Sarker dazu gekommen, habe mich aber schon unter Gabe Aul (ich hoffe ich habe ihn richtig geschrieben) dafür interessiert, weil er es gut geleitet hat. Da ich aber erst unter Dona Sarkar dabei bin, hab ich eher mit erlebt, wie es immer schlechter geworden ist.
    Ich hoffe es gibt einen Nachfolger, der es wieder besser macht und die Anzahl der Insider wieder erhöhen kann, weil meiner Meinung nach braucht es dass Windows Insider Programm für eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Windows.
    Ich hoffe auch, dass der Nachfolger wieder mehr auf das Feedback im Feedback Hub achtet und es nicht so ignoriert wie Dona. Zudem sollte er die unterschiedlichen Ringe wieder logischer gestalten und nicht so ein Chaos.
    Unter ihrer Führung ist es nur Berg ab gegangen. Ich war dann auch irgendwann weg. Aber auch die Windows Entwicklung hat sich ja im letzten Jahr verändert. Man hat ja erkannt das man nicht überall was aufreißen und halb fertig weiter ziehen kann. Nun ist die zeit wo erstmal nicht viel neues und Spanendes Passiert und erstmal ausgebessert wird.
    Ich bin gespannt ob es einen Nachfolger wird oder ob die Ninjakat Option verschwinden wird.
    Ja, der könnte man diesen Verhau-Knoten mit den bescheuerten Versions-Nummern mit einem Handkantenschlag durchtrennen ;)
    Krischan1981
    Unter ihrer Führung ist es nur Berg ab gegangen.

    Kein Wunder. Wer so rumläuft, ist eher auf dem Laufsteg kompetent, als in der IT-Welt.

    P.S.: Ich lese gerade in Post #3, dass sie aus der Modewelt kommt. Passt. :lol
    Irgendwie passt es auch zur Neuzeit. Keine Ahnung, aber sexy. Ein Trauerspiel.
    Bin ich der einzige der denkt, dass Dona nun Entwickler bei der Modeauswahl beratet? :-D Sorry, diese Frau habe ich aber nie ernst nehmen können und immer als lächerlich empfunden, dass Microsoft so jemanden (wie schon geschrieben mit eigenem Modelabel und Büchern, die - bis auf eins - nix mit dem Thema zu tun haben) in ein technisches Programm an die Spitze setzt.
    Ich frag mich ja wie viel Einfluss der Nachfolger/die Nachfolgerin haben wird wenn das Insider Team wirklich so isoliert und vernachlässigt ist bei Microsoft.
    Kein Wunder. Wer so rumläuft, ist eher auf dem Laufsteg kompetent, als in der IT-Welt.

    P.S.: Ich lese gerade in Post #3, dass sie aus der Modewelt kommt. Passt. :lol
    Irgendwie passt es auch zur Neuzeit. Keine Ahnung, aber sexy. Ein Trauerspiel.

    Bin ich der einzige der denkt, dass Dona nun Entwickler bei der Modeauswahl beratet? :-D Sorry, diese Frau habe ich aber nie ernst nehmen können und immer als lächerlich empfunden, dass Microsoft so jemanden (wie schon geschrieben mit eigenem Modelabel und Büchern, die - bis auf eins - nix mit dem Thema zu tun haben) in ein technisches Programm an die Spitze setzt.

    Und dein Kommentar kommt geradewegs aus den 1960ern... Einfach mal einen Blick in ihren Lebenslauf werfen und dir dürfte klar werden dass sie vermutlich mehr Ahnung hat als die meisten von uns inklusive dir. Aber ja reduzieren wir die Frau einfach auf ihr Äußeres und ignorieren ihren Werdegang bei Microsoft.
    Nein sie kommt nicht aus der Modewelt. Das macht sie nebenbei.
    Ach komm, was meinst du, warum sie die für so ein Projekt einstellen? Weil sie jung und hip ist, und die Zielgruppe anspricht. Nicht, weil sie so viel auf dem Kasten hat. Schau dir doch mal die Zielgruppe von heute an. Da reißt du als brillentragender Nerd nicht viel. (Trage übrigens auch Brille, also bitte nicht als despektierlich auffassen. ;))
    Wenn sie ernst genommen werden möchte, von mir oder von anderen, dann sollte sie es mal ohne dieses Model-Gechickse und #ninjacat Hashtags versuchen. Von einem Microsoft-CEO erwarte ich da ehrlich gesagt mehr.
    Ja genau. Wenn ein Mann eine Frau ernst nehmen soll, dann hat sie gefälligst in die vorgegebenen Klischees zu passen.
    Schluss mit diesem Quatsch, sofort. Sonst hol ich den Besen.
    @chakko: es kann aber auch sein das die meisten Entwickler von ihrer Natur her eher "introvertiert" sind und sowas wie "Kunden" eher als "Stoerfaktor" wahrgenommen werden...
    Da wird es schwierig jemand zu finden. Zumal wenn allen Beteiligten klar ist das Insider eh ein Feigenblatt ist und die Position somit ein Schleudersitz.
    Martin, du zeigst hier das übliche Verhalten: Aufgrund eines Vorurteils erst einmal annehmen, dass hier mal wieder diskriminiert würde.
    Für dich die Frage: Würdest du so einen Microsoft-CEO hier ernst nehmen?

    Und, natürlich steht es dir hier frei, hier mit dem Besen zu kehren, wie es dir beliebt. Ich find's bloß unfair, etwas zu implizieren, was überhaupt nicht vorhanden ist. Mir geht's hier nicht um Frau oder Mann, sondern darum, dass ich sowas nicht ernst nehmen kann, egal, ob es ein Weibchen oder Männchen ist.
    @Miine: Auf jeden Fall, und, natürlich gehört auch mehr dazu, wenn man sich mit der Zielgruppe bzw. den Kunden auseinander setzt. Aus diesem Grund sehe ich solche Leute auch eher als Marketingfiguren, als wirklich als Entwickler, denn, das haben sie meistens hinter sich gelassen. Dennoch... auch als Marketingfigur, und CEO will ich da was anderes sehen als hippe Girlies, oder tolle Hip Hopper. Das ist Microsoft, und keine Kirmesveranstaltung. Wenn die sich als seriöse Firma darstellen wollen, auch gegenüber den Endkonsumenten, sollten sie sich da andere Leute hinstellen. Ich zitiere mal Helge Schneider: "Das is ja albern." Aber echt.
    https://donasarkar.com/
    you ready to cause some shenanigans?
    Späßchen treiben, das muß sein?!!?
    Entschuldigung, wer sich im Erwachsenenalter in führender Position bei einem Weltkonzern so präsentiert, hat den Spott mitsamt Abgang verdient.
    Das hat nix mit Anpassung an Klischee zu tun, sondern mit Respekt gegenüber der globalen Kundschaft.
    Für solches Gehabe schäme ich mich weil genau dieses Verhalten das Gegenteil von selbstbewusstem Auftreten einer Frau in der Geschäftswelt ist.
    Mit den Klums und Kardashians dieser Welt muß keine emanzipierte, intelligente Frau konkurrieren.
    Dona Sarkar hat selbst in einem ihrer englischsprachigen Blogs mitgeteilt, dass sie über eine ausgeprägte Lese- Rechtschreibschwäche verfügt. Auf www.onmsft.com war neulich der entsprechende Blogeintrag nochmals zu lesen.
    Nun denn, wen wundert es dann, wenn die Mitteilungen der "Tester" dann nicht weiter verfolgt wurden?
    Manchmal wundert man sich wirklich, wie Microsofts Personalabteilung die Einstellung und Verwendung von Mitarbeitern vornimmt.
    Da sind daher auf Seiten von Frau Sarkar wohl andere Qualitäten vorhanden, von denen nichts in der Personalakte steht.
    Aber die ganze Insiderveranstaltung ist obsolet, solange die meisten "Tester " nur auf virtuellen Maschinen und älterer physischer Hardware testen. Da wurde von MSFT viel zu viel gespart, um keine eigene Testabteilung zu unterhalten.
    Wer erinnert sich noch an die Zeit Anfang der 2000er Jahre, als SUN Microsystem noch echte Workstations und reichlich Software an Tester rund um die Welt verschickte, damit diese das Solaris Betriebssystem ausführlich testen konnten und darüber hinaus eigene Anwendungen entwickelt konnten.
    SUN ging in Oracle auf und damit war es das mit diesem Programm. Die Finanzierung der Hobbys vom Oracle Chef war wichtiger als vernünftige SUN Produkte.
    G.-J.
    @Gajus-Julius: irgendwie ist SUN ein schlechtes Beispiel. Das die ausgerechnet bei Oracle gelandet sind hat wohl damit zu tun das Oracle eben weis wie man Geld verdient...
    Wenn sich unter einem anderen Artikel hier ueber die laxe Handhabung von Lizenzkeys seitens Microsoft aufgeregt wird - diejenigen haetten ja als SUN-Fans einen Herzkasper bekommen ;-)
    -
    Das mit der Lese-/Schreibschwaeche ist mir neu. Bestaetigt mich aber darin das man da bei Microsoft jemand gesucht und gefunden hat um Insider einschlafen zu lassen...
    Ob wir wohl auch über die Ernsthaftigkeit sprechen würden wenn ein CEO zu Start Me Up von den Rolling Stones auf der Bühne tanzen würde oder in einem Auto?
    @Pixelschubse: Du sprichst mir aus der Seele. ;)
    Im Grunde genommen meinte ich exakt das, du hast es nur wesentlich besser ausgedrückt.
    @Miine:
    Oracle hat SUN aufgekauft, um zunächst einen Fuß in JAVA zu bekommen. Dann sorgte deren Rechtsabteilung dafür, dass JAVA nunmehr von Oracle kontrolliert wird.
    Wer heute als Firma ein Update von JAVA installiert, wird erst mal aufgefordert, zu prüfen, ob man die Laufzeitumgebung überhaupt noch benötigt.
    Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird man zur Lizenzzahlung aufgefordert. Angekündigt ist es schon lange.
    SUNs Hardware und SOLARIS waren Oracle von Anfang an völlig schnuppe.
    G.-J.
    @Stefan:
    SAP hatte vor rund 4 - 5 Jahren verkündet, vorzugsweise Autisten für die Programmierung ihrer Datenbankanwendungen einzustellen. Diese seien besser geeignet, Probleme zu erkennen und schneller zu lösen.
    Mag ja alles sein.
    Ergebnis heute: Die Anwender der SAP Produkte klagen heute mehr und häufiger als je zuvor über unverständliche Bedienkonzepte und nicht funktionierende Anwendungen der neuen Generation.
    Soviel zu modernen Hypes und deren Wirkung.
    Eine Frau als Leiterin einer Abteilung, die dafür verantwortlich ist, Testergebnisse zu sondieren und daraus entsprechende Schlüsse und Aktionen zu ziehen, welche an einer ausgeprägten Lese- Rechtschreibschwäche leidet, ist schon kein moderner Hype mehr, sondern schlicht nicht nachvollziehbar.
    Hier zeigt sich, wie gefährlich Marketingabteilungen für ein Unternehmen werden können, wenn überhaupt keine Basics mehr angewendet werden.
    G.-J.
    Sie ist seit 14 Jahren in unterschiedlichen Positionen bei Microsoft tätig. Wäre sie nicht fähig hätte man sie schon längst entlassen. So wie viele andere in den letzten Jahren ja auch. Warum genau sollte man es bei ihr anders machen?
    Leider, leider bestätigt Frau Sarkar diejenigen, die Frauen auf dem Gebiet der Technik nicht ernst nehmen. Sie selbst hat mit ihren zur Schau gestellten Prioritäten dazu beigetragen. Ich bedaure ihren Weggang nicht. Vielleicht macht ihr Nachfolger weniger Selfies.
    @Stefan:
    Weil die Marketingabteilung bei Microsoft die alles beherrschende Abteilung im Konzern darstellt. There is no business like show business.
    Und einem Verantwortlichen in dieser Marketingabteilung ist Frau Sarkar aufgefallen und fortan hatte Niemand anderes etwas mehr zu melden.
    In jedem Konzern gibt es andere Gewichtungen der verschiedenen Abteilungen. Bei der Deutsche Bank AG war es lange Zeit das Investment Banking. Heute hat der X.te Vorstandschef dafür zu sorgen, dass die Ergüsse des Managements dieser Abteilung die Bank nicht gänzlich in den Ruin führen.
    Der Chef (Hauptabteilungsdirektor) vom Investment Banking verdiente ein Vielfaches wie der Vorstandsvorsitzende. Wer unter ihm CEO war, war dem völlig schnuppe.
    Leidtragende heute sind tausende Mitarbeiter, die ihren Job verlieren.
    So wird es Microsoft auch ergehen, wenn sich dort nicht eine seriöse Kultur im Zentralvorstand bildet, wo sich wieder alles um Qualität der Produkte, Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeiter dreht.
    Microsoft wird am derzeitigen Erfolg der Marketingabteilung so untergehen, wie es derzeit die Deutsche Bank AG mit ihrer Investment Banking Abteilung ergeht.
    Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass die Aktie der Deutsche bank AG zum Pennystock mutiert?
    Hochmut kommt immer vor dem Fall.
    G.-J.
    @Gajus-Julius: die Autisten bei SAP werden bestimmt nicht fuer die Bedienkonzepte verantworlich sein... . Dafuer das Oracle die SUN Hardware egal war hat Onkel Larry da aber richtig viel und vor allem schlau investiert. Bedient halt seine Nische damit immer noch recht erfolgreich denn Linux in seinem Lauf...
    -
    Ansonsten stimme ich Dir zu - Lese/Schreibschwaeche in einer solchen Position geht nicht wirklich.
    Sarkar kann da so kommunikativ sein - um die Vorurteile zu bedienen - wie Frauen es nun mal sind. Texte lesen und schreiben werden ihr einfach nicht so viel Spass machen, wie z.B. Fotos posten.
    Letzteres sei ihr gegoennt. Wo kommen wir denn hin wenn die Firmen ueber die Freizeitaktivitaeten der Mitarbeiter entscheiden?
    Gajus-Julius
    Dona Sarkar hat selbst in einem ihrer englischsprachigen Blogs mitgeteilt, dass sie über eine ausgeprägte Lese- Rechtschreibschwäche verfügt. Auf www.onmsft.com war neulich der entsprechende Blogeintrag nochmals zu lesen.
    Nun denn, wen wundert es dann, wenn die Mitteilungen der "Tester" dann nicht weiter verfolgt wurden?

    Glaubst Du denn wirklich, dass Sarkar alleine dafür zuständig ist die Rückmeldungen der Insider zu lesen? Das war sicher nicht Teil ihrer Aufgaben.
    Wer das hier als "Frauen gehören nicht in technische Berufe oder zu Microsoft" bewertet anhand einer einzelnen Frau hat vermutlich auch eine Leseschwäche. Genau wie LeBlanc hat sie nicht viel (öffentlich bemerkbares) gemacht außer Selbstdarstellung. Was hinter der Fassade passiert ist, muss hier zur Beurteilung nicht interessieren, weil das Insiderprogramm eben eine Art der Kundenkommunikation ist. Und das schlimmste - Microsoft hat verdammt viele richtig gute Leute - auch für diesen Bereich, aber diese wurden nicht eingesetzt. Auch manche Frauen, die ich kenne und bei MS arbeiten hätte ich als produktiver für diesen Job gehalten. Und das Wort "manche" nur, weil die anderen in ihrem derzeitigen Job besser geeignet sind als dort. Vermutlich wie Dona... mal schaun wie es weitergeht.
    @Gajus-Julius: sorry- kann es mir nicht verkneifen: Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass die Aktie der Deutsche bank AG zum Pennystock mutiert?
    Ich und jede Menge anderer. Bereits zur Subprime-Crisis hat die US-Tochter sich 400 Milliarden US$ (!) von der FED geliehen. Und Ackermann erzaehlte hier das die Deutsche ohne staatliche Hilfe auskommt. War aber noch nicht einmal gelogen...
    Bei dem Thema ist es schwierig, nicht in Stereotypen zu verfallen oder in die falsche Schublade gesteckt zu werden.
    Zum Fachlichen: Frau Sakar besitzt einen Abschluss in Informatik und hat als Entwicklerin gearbeitet (vor MS war sie bei Autodesk). Wie gut sie dort in ihrere Tätigkeit war, kann ich nicht beurteilen
    Im Bereich Windows Insider war ihre Aufgabe imho die Kommunikation zwischen Entwicklern und Insidern. Da braucht es Kommunikationswissen. Einiges hat sie wohl drauf gehabt. Wo es - aus meiner Sicht zumindest gefühlt fehlte: Sachen, die Gabe Aul bei Nachfragen auf Twitter schnell mit technischen Hintergründen erklären konnte - und damit die Insider befriedigte, kamen bei Frau Sakar m.W. nicht vor. Möglicherweise hatte sie auch nicht den Draht zu den Entwicklern.
    Was ihr anzukreiden ist: Das ganze Insider Programm ist auf Ninja Cat-Level herunter gesunken. Aber das gesamte Team (was jetzt die Aufgaben von Frau Sakar übernimmt) segelte nach meinem Gefühl auf diesem Niveau (war mein Eindruck von diversen Sessions mit der Produktgroup - habe zuletzt nicht mehr teilgenommen, weil die Zeit mir einfach zu schade war). Ich persönlich habe das auf 'den Generationenkonflikt' zurückgeführt, da in diesem Team durchweg sehr junge Leute tätig sind (mir ging der Begriff Kindergarten bei manchen Sitzungen durch den Kopf). Jetzt stelle ich aber fest, dass meine 'Bauchschmerzen' wohl von mehr Leute auch so gesehen werden.
    Was mich in diesem Konzert schon im Frühsommer nachdenklich stimmte, waren die Aktivitäten von Frau Sakar neben ihrem Job als Gesicht des Insider Programms. Dazu gehörte die Autorentätigkeit und die Konzeption eines Modelabels (nebenbei hat sie 13 Webseiten) und geriert sich als 'Macherin'. Der Erfolg sei ihr gegönnt! Aber mir ging persönlich der alte Spruch 'Die tanzt auf zu vielen verschiedenen Hochzeiten' durch den Kopf. Ich denke, sie war im Insider Programm nicht mehr ausgefüllt/zufrieden - konnte aber aus wirtschaftlichen Gründen keinen Schnitt machen. So war alles nicht Fisch noch Fleisch. Ob sie im Bereich PowerBI/PowerApps gut aufgehoben ist, wird sich zeigen. Ob das Insider Programm wieder an Substanz gewinnt? We will see - Martin hat ja seine Einschätzung gegeben (er ist da näher dran als meine Wenigkeit).
    Ich weiß nicht, was ihr von dieser Person voraussetzt.
    Die Informatik hat mit der Elektrotechnik schon einmal gar nichts zu tun. Die Informatik ist gelinde gesagt nur Office und in erweitert Network.
    Und dass die Elektrotechnik ein technisches Sachverständnis voraussetzt, die Fähigkeit zu konstatieren, ein Metier des Mannes, speziell als Ingenieur in der Elektrotechnik, ein gutes Mathematik und Physik-Verständnis, steht wohl außer Frage.
    Selbstverständlich sind Frauen sehr eloquent, denn wo Männer in die technischen Berufe wechseln da entscheiden sich die Frauen für Linguistik, Pädagogik und sonstige Richtungen des Studiums, diese man am Ende unter Frauen-Berufe abcancelt.
    Nebenbei: Bitte beurteilt die Arbeit von Dona Sarkar und nicht die Person selbst. Es ist nicht wichtig welche modischen Vorlieben sie hat, welches Geschlecht sie hat, welcher Religion sie angehört oder was sie sonst in ihrer Freizeit macht, solange die Arbeit darunter nicht leidet.
    Danke @Gajus-Julius für diesen Gag!
    Dass ich hier bei solch einem Thema "a priori" lesen durfte, so glänzend deplatziert, das hat mich sehr erfreut, und das schmucke Fremdwort hat gleich Deinen Satz immens aufgewertet!
    AnjaK
    Nebenbei: Bitte beurteilt die Arbeit von Dona Sarkar und nicht die Person selbst. Es ist nicht wichtig welche modischen Vorlieben sie hat, welches Geschlecht sie hat, welcher Religion sie angehört oder was sie sonst in ihrer Freizeit macht, solange die Arbeit darunter nicht leidet.

    Als öffentliche Person, und Repräsentant der Firma ist es schon wichtig, welche Außendarstellung die Person hat. Sehr wichtig sogar.
    Wenn ich sie mir so anschaue, und danach urteile, wie sie auftritt, dann muss ich sagen, kommt bei mir ein gewisses Gefühl von Kindergartenverein auf. Gut, mag sein, dass das dann lediglich auf das Insider-Programm zutrifft, aber, nochmals, als CEO bestimmt sie mit, wie die Firma wahrgenommen wird. Und da spielt das Auftreten und das Äußere selbstverständlich eine große Rolle. Sonst könnte auch jeder beim Meeting in Unterhosen erscheinen.
    Wenn ich mir da den guten Bill Gates gegen anschaue... auch wenn der desöfteren daneben gelegen hat mit seinen Zukunftsprognosen, war das für mich vielmehr eine Aushängeschild, als Sarkar, oder andere, die dort heutzutage rumlaufen. Gut, die Welt ändert sich, Zielgruppen ändern sich. Das heißt aber noch lange nicht, dass das immer positiv gesehen werden muss. Um ehrlich zu sein ist eher das Gegenteil der Fall.
    Einige Gedanken zum Feedback-Hub, die eigentlich weniger mit dem Abschied von Dona Sarkar zu tun haben.
    So wie viele andere hier im Forum bin auch ich schon lange (seit 2014) im Insider-Programm und verfolge seitdem die Entwicklung mit. Was mir persönlich am meisten fehlt, wäre ab und zu eine umfassendere Rückmeldung, welche Vorschläge früher / später umgesetzt, oder eben abgelehnt werden.
    Es gab (und gibt) bis jetzt mehr, oder weniger Sinnvolles in den Beiträgen im Feedback-Hub, aber eine erkennbare Reaktion des Teams (bis auf die monatlichen Berichte, wer die aktivsten Insider sind) war leider nicht vorhanden.
    Optimal wäre auch die Information der Änderungen in einer neuen Version, bevor sie freigegeben wird.
    Nicht die optische Ansicht (des Feedback-Hubs) sollte im Vordergrund stehen, sondern die stabile Funktion. Denn sehr oft konnte keine Verbindung hergestellt werden, noch häufiger waren nur Beiträge, die schon Wochen zurückliegen verfügbar.
    Andererseits sollte man vielleicht auch daran denken, wie man wenn auf die ganzen Beiträge der letzten Zeit reagieren könnte, wenn man nun selbst zum Team gehört, oder sogar das Team leitet?
    Sehr viele gleichartige Probleme wurden trotz bestehender Sammlungen nahezu von fast allen Insidern nochmal in den Feedback-Hub eingetragen.
    Manchmal wurde einfach unsachliches verfasst, manchmal sogar beleidigendes.
    Warum wurde eigentlich jemand, der dem Insider-Programm beitreten möchte, zuvor nicht auf Eignung getestet?
    Die letzte Frage habe ich mir auch schon gestellt. Beim Xbox Insider Programm muss man sich seinen Status ja auch verdienen. Andererseits wollte man halt wirklich jeden mitnehmen.
    Was Rückmeldungen im Feedback Hub angeht: Kannst du vergessen. Was dort steht, wird nicht gelesen, allenfalls punktuell. Das wird alles nur maschinell ausgewertet und wandert in aggregierter Form an die Entwickler. Das "Windows Insider Team" ist an diesem Vorgang nicht beteiligt - zu technisch ;).
    Das Insider- Programm habe ich schon längst für mich gestrichen. Allein meine Versuche das ganze Abzumelden scheiterten. Dann soll diese Karteileiche doch in den MS-Kellern verrotten.
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