Druckqualität unter Windows 11 verbessern
Ob im privaten Haushalt oder im Büro, das Ausdrucken von Dokumenten gehört immer noch zum Alltag dazu. Doch manchmal kommt die Seite nicht in der Qualität aus dem Gerät, wie man es sich vorstellt. Mal sind die Farben ausgewaschen, mal der Text unscharf oder kaum lesbar. Was dann? Es kann an vielen verschiedenen Ursachen liegen, dass die Druckqualität nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Wir schauen uns daher heute die fünf häufigsten Problemfelder an, und wie Sie diese beheben können.
1. Alle Treiber auf den neuesten Stand bringen
Zunächst müssen alle Geräte die aktuellsten Updates installiert haben. Das gilt für den Drucker selbst, aber auch für Windows-Dienste. Windows 11 sollte von selbst regelmäßige Verbesserungen durchführen, die auch entsprechende Einstellungen für Drucker anpassen. Die Treiber vom Gerät selbst sind abhängig vom Hersteller. Es lohnt sich, einmal nach der eigenen Gerätenummer zu suchen und die aktuellsten Treiber direkt von der Website des Herstellers herunterzuladen.
2. Ein besseres Papier wählen
Manchmal kann ein schlechter Druck auch einfach am verwendeten Papier liegen. Je nach Beschaffenheit, Dicke und Dichte nimmt das Papier die Tinte vom Tintenstrahldrucker oder die Gravur eines Laserdruckers anders an. Es kann sich also lohnen, auch einmal nach anderem Papier Ausschau zu halten. Anbieter wie Viking bieten eine große Auswahl für jede Gelegenheit. Achten Sie auf die Herstellung, Nachhaltigkeit und Hinweise für verschiedene Druckqualitäten. Einige Papiere eignen sich besser für Schwarz-Weiß, andere für Farbdrucke.
3. Windows-Einstellungen überprüfen
Sie können einen Druck auf verschiedene Wege starten. Einige machen es direkt über das Rechtsklick-Menü einer Datei, andere starten den Druck über einen PDF-Leser, Microsoft Word oder ein Bildanzeigeprogramm. Egal von wo der Druckvorgang an den Drucker gesendet wird, Sie sollten vorher immer die Windows-Einstellungen aufrufen und entsprechend einstellen. Zu finden sind diese unter “Bluetooth und Geräte” > “Drucker und Scanner” > “Modellnamen” > “Druckeinstellungen”. Dort finden Sie so gut wie alle Optionen für die Qualität, darunter das Format, Papiertyp, Fotodrucke oder den Duplexdruck.
4. Eine hochqualitative Datei haben
In einigen Fällen ist auch die eigentliche Datei das Problem. Wer sich weniger gut mit Pixelgrößen auskennt, dem wird das vermutlich nicht direkt auffallen, jedoch zeigt sich oftmals erst beim Druck, welche Probleme vorliegen. Normale PDFs oder Word-Dokumente sollten kein Problem sein, aber Bilder sind eine andere Sache. Achten Sie auf eine möglichst hohe Auflösung mit mindestens 1200 Pixel. Noch wichtiger sind aber die DPI (“dots per inch”) oder PPI (“pixels per inch”), die für einen Druck bei 300 liegen sollten. Damit wird dem Drucker gesagt, wie viele “Tintenkleckse” pro Zoll verwendet werden. Je mehr, desto besser die Qualität.
5. Neue Patronen kaufen
Für alle Menschen mit Tintenstrahldrucker kann die Qualität auch durch die Patronen gemindert werden. Entweder sind sie bereits zu alt und ausgetrocknet, oder nicht die vom Hersteller empfohlenen Patronen. Für einen HP Drucker sollte man auch entsprechende HP Toner kaufen, und für andere Marken ebenfalls die originale Tinte. Damit versichert man sich, auch die höchste Druckqualität zu erreichen. Zudem sollte jeder Drucker auch über ein Reinigungs- oder Wartungsprogramm verfügen, welches man nach längerer Pause einmal durchlaufen lassen sollte.
Bildquelle: pexels
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