E-Mobility: Antriebsform(en) der Zukunft - Teil 1

E-Mobility: Antriebsform(en) der Zukunft - Teil 1

Der Volkswagen-Konzern wird seit Jahren in Verbindung mit dem „Abgasskandal“ gebracht. Infolge dessen mussten nicht nur milliardenschwere Maßnahmen ergriffen werden – man spricht von etwa 25 Milliarden Euro, die Volkswagen bisher aufbringen musste – um wieder Autos verkaufen zu können, sondern man kämpft um die Reputation. Der Imageschaden, den Volkswagen, aber auch die anderen Autohersteller, erlitten haben, ist enorm.

Es geht darum, wieder Vertrauen aufzubauen. Denn: Mit 7,7% der gesamten Wirtschaftsleistung ist der Automobilsektor einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren der Bundesrepublik Deutschland. Etwa jeder vierte Euro im Bereich des produzierenden Gewerbes wurde 2016 durch die Automobilindustrie umgesetzt. So lässt sich durchaus behaupten, dass es den einheimischen Automobilproduzenten gut gehen sollte, damit es – wirtschaftlich gesehen – auch Deutschland wohlergeht. Das sollte man bitte – bei allem verständlichen Ärger – niemals vergessen. Nach dieser Einleitung, schalten wir einen Gang höher. Selbstentzündet durch den Dieselskandal, stellt sich die Frage nach der Antriebsform der Zukunft. Ich möchte Euch – in zwei Teilen – einen Überblick über die derzeitigen Lösungen geben.

Seit mehr als 100 Jahren unangefochten – der Verbrennungsmotor

Die meisten verkauften Automobile haben einen Motor, der eine Flüssigkeit oder Gas verbrennt. Über die Jahre wurde und wird dieses Konzept immer weiter verbessert. Doch viel Energie geht verloren und verpufft beispielsweise aus dem Auspuff. Dieser sogenannte Wirkungsgrad ist, mit Werten zwischen 20 und maximal 40% der tatsächlich vom Motor zum Vortrieb genutzten Energie, bescheiden. Zum Vergleich: Ein Brennstoffzellen-Fahrzeug (sprich: E-Auto mit Wasserstoff als Treibstoff) hat etwa 60% Wirkungsgrad und ein batterieelektrisches Auto hat sogar 90% und mehr als Wirkungsgrad. Und nicht nur das, denn wie der Name bereits suggeriert, wird hier etwas verbrannt. Das geht natürlich nicht, ohne Schadstoffe auszustoßen.

ie Entwickler befinden sich in einer Zwickmühle. Einerseits soll möglichst wenig vom für die Umwelt schädlichen Kohlenstoffdioxid – kurz: CO2 – emittiert werden. Hierbei ist der Diesel im Vorteil gegenüber einem Benziner. Andererseits stoßen Selbstzünder erheblich mehr Stickoxide – NOx – aus, als Ottomotoren. Zu viel Stickoxide können für Pflanzen gefährlich sein, aber auch für den Menschen. Die Schadstoffe gelten als ein Auslöser von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Denn speziell NO2 ist ein Reizgas und das sollte man nicht in hoher Konzentration einatmen. In manchen asiatischen Großstädten sieht man jetzt schon dunkle Dunstglocken voll mit Stickoxiden und Co. Um NOx in den Griff zu bekommen, muss beim Dieselmotor eine Abgasreinigung stattfinden. Dazu werden mehrere technische Lösungen kombiniert. Einerseits ein NOx-Speicherkatalysator (auch ScR-Katalysator genannt) und andererseits ein extra AdBlue-Tank (Harnstoff). Zusätzlich kommt noch ein Dieselpartikelfilter hinzu. So viel Technik erfordert Platz im Auto und natürlich will man sich die Entwicklung dieser Technik auch bezahlen lassen. All das wird dazu führen, dass es in den nächstem zehn Jahren keine Dieselmotoren mehr in bestimmten Fahrzeugklassen geben wird. Beispielsweise in der Polo-Klasse, in der es schon jetzt beim neuen Audi A1 keine Selbstzünder mehr zu kaufen gibt.

Welche Möglichkeiten gibt es, den altehrwürdigen und immer noch unangefochtenen – was die Verkaufszahlen angeht – Verbrennungsmotor sauberer zu machen? Die Antwort der etablierten Industrie heißt Elektrifizierung. Hierbei lassen sich verschiedene Stufen unterscheiden:

  • Mildhybrid. Dabei ist ein kleiner, relativ leistungsschwacher E-Motor verbaut. Er soll in bestimmten Situationen dem Verbrennungsmotor unter die Räder greifen. Beispielsweise kann so das Start-Stopp-System schon beim Hinrollen an eine Ampel den Verbrenner abschalten. Oder auf der Autobahn beim sogenannten Segeln, kann sich der Benziner/Diesel komplett ausschalten und nur der E-Motor hält die Geschwindigkeit. Auch beim Kickdown kann der kleine E-Motor für zusätzliche Beschleunigung sorgen. Ein Fahren nur mit dem Elektroantrieb dagegen ist bei dieser Antriebsform nicht möglich.
  • Vollhybrid. Diese Art wurde vor allem durch den seit 1997 im Handel erhältlichen Toyota Prius weltbekannt. Die deutschen Autobauer sperrten sich lange Zeit gegen diesen Antrieb, denn man könne den niedrigen Verbrauch ja auch mit nur einem Motor – dem Diesel – erreichen und bräuchte dann nicht zwei Motoren mit sich herumfahren, so die Argumentation. Doch die Zeit bleibt nicht stehen und so ist nun der Vollhybrid auch bei Autofirmen aus Europa ein Thema. Der verbaute E-Motor ist hier etwas stärker, als beim Mildhybrid. Ebenso wird eine größere Batterie verbaut. Dadurch kann ein solches Fahrzeug kurze Distanzen vollständig elektrisch fahren. Allerdings bewegen sich die elektrisch zurückzulegenden Wege nur im einstelligen Kilometerbereich. Aufgeladen wird der Akku durch Rekuperation. So lassen sich beispielsweise Benziner mit dem Verbrauch und dem CO2-Ausstoß eines Diesel entwickeln.
  • Plug-In-Hybrid. Die radikalste Stufe der Elektrifizierung des Verbrennungsmotors. Denn der elektrische Antrieb ist hier nicht nur stark genug, das Auto alleine anzutreiben, sondern dank eines großen Akkupakets können sogar längere Strecken vollständig elektrisch und damit lokal emissionsfrei zurückgelegt werden. Üblicherweise beträgt die Reichweite im E-Modus mindestens 40 Kilometer. Das Besondere ist, dass sich die Plug-In-Hybride extern aufladen lassen. Sprich, wie bei einem batterieelektrischen Fahrzeug, wird ein Ladekabel angesteckt, um den Akku wieder voll zu bekommen. Da das Batteriepaket kleiner ist, als bei einem batterieelektrischen Vehikel, geht auch das Aufladen schneller. Es kommt aber natürlich darauf an, wie stark der Bordlader ist und wie viel kW die Ladesäule abgeben kann. Perspektivisch wird ein solches Akkupaket auch drahtlos mit Strom versorgt werden können. Dank dem leistungsfähigen Gespann aus E-Motor und Batteriepaket ist es möglich, innerhalb von Großstädten rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei zu fahren. Auf längeren Strecken ist das Auto dagegen mit dem Verbrennungsmotor unterwegs, wobei der E-Motor auch wiederum beim Segeln oder beim Überholen unterstützen kann. So sollte der Verbrauch auch auf Autobahnetappen niedriger ausfallen, als bei einem Fahrzeug, dass nur auf einen Verbrenner setzt. Hauptsächlich werden übrigens Benzinmotoren als Steckdosenhybrid offeriert. Denn nur in wenigen ausgewählten Ländern verkaufen sich Diesel-betriebene PKW in nennenswerter Stückzahl – Tendenz fallend. Daher setzen die Autohersteller lieber auf den Benziner als Kompagnon für den E-Motor. Entscheidend ist hier die Motorsoftware zur Steuerung, wann und wie der E-Motor eingesetzt wird.

Ausnahmen bestätigen die Regel

Einen Verbrennungsmotor ohne jeglichen Grad der Elektrifizierung wird es mittelfristig nicht mehr geben, zumindest bei den Volumenherstellern. Kleinserien-Autobauer, wie beispielsweise Ferrari, Lamborghini und Co. hingegen könnten auch in den nächsten Dekaden weiterhin auf pure Verbrenner oder eventuell Mildhybride setzen. Nur in ausgewählten Modellen könnte es bei diesen Anbietern auch Vollhybride geben.

Fakt ist: Es gibt sehr wohl eine Käufergruppe, die auf den Verbrennungsmotor schwört. Quer durch alle Altersgruppen sind das mehrheitlich Kunden, für die zum Autofahren eben ein Fahrzeug mit klassischem Sound und der Technik eines Verbrenners gehört. Ein Plug-In-Hybrid oder gar ein E-Auto ist keine Option für die „Petrolheads“. Selbstverständlich will man diese mit heißer Ware bedienen können und so gründen traditionelle Autohersteller eigene Firmen. Von der Audi Sport GmbH, der BMW M GmbH über Mercedes-AMG bis hinzu Toyota Gazoo Racing. So sollen auch weiterhin sportliche, auf Verbrennungsmotoren setzende Modelle wie der BMW M340i (ein umbenannter 3er-BMW mit 3-Liter 6-Zylindermotor und nun serienmäßigem M Sport-Optikpaket), der „Klassiker“ BMW M3 und Co. auf dem Markt erhältlich bleiben. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren allerdings zu deutlich höheren Preisen.

Immerhin gehören diese Kunden zu einem erlauchten Kreis, der es sich leisten kann und will, auf einen (möglichst) puren Verbrennungsmotor zusetzen. Exklusivität kostet Geld. Es gibt aber durchaus spezifische Kunden, die bereit sind, eine Stange Geld in ein Auto mit Verbrennungsmotor zu investieren. Man denke nur mal an die kleine, doch sehr zahlungskräftige Tuningszene, die nahezu ausschließlich auf Fahrzeuge mit Verbrenner setzt. Mit den auf diese Weise generierten Einnahmen, finanzieren sich die Mutterkonzerne – teilweise – die Entwicklung Ihrer umweltfreundlichen elektrifizierten Fahrzeuge.

Durch die Ausgliederung in eigene Firmen, besteht die Möglichkeit, dass die EU diese Marken als Kleinserienhersteller behandelt. Somit würde für die Audi Sport GmbH und Co. die CO2-Grenze von 95 Gramm pro Kilometer nicht gelten, denn diese Regelung wird erst bei mehr als 300.000 pro Jahr in der gesamten EU verkauften Neuwagen angewendet. Wenn es also die Audi Sport GmbH (und andere) schaffen, von Ihren sportlichen Verbrennern nicht mehr als 300.000 Autos pro Jahr innerhalb der EU zu verkaufen, brauchen sie keine Strafen zahlen. Und falls man doch mehr verkauft, wird eben der Preis für die Modelle erhöht. Die ersten Kilometer für diesen Schachzug der Hersteller sind bereits zurückgelegt. Ich gehe davon aus, dass das zukünftig noch stärker der Fall sein wird. Die Zahlungsbereitschaft der solventen „Petrolheads“ will man sich schließlich nicht durch die ölverschmierten Finger gleiten lassen.

Für die Mehrheit der Autokäufer und damit die Großserienhersteller spielt das jedoch keine Rolle. Hier ist der politische Druck entscheidend. Und daher heißt es ab dem Kalenderjahr 2021: Der CO2-Ausstoß aller in der EU angebotenen Neuwagen (nur PKW, keine Transporter oder LKW!) einer Großserien-Automarke darf 95 Gramm pro Kilometer nicht überschreiten, andernfalls sind Strafzahlungen fällig. Ermittelt wird dieser Emissionswert wie folgt: Die EU nimmt die Verbrauchsangaben der Autofirmen (leider nach dem „alten“ NEFZ-Wert; hier wären realistischere Messungen angebrachter) als Grundlage. Wenn der Hersteller ein batterieelektrisches (oder mit Brennstoffzelle) angetriebenes E-Auto im Angebot hat, wird dieses doppelt gewichtet und geht mit 0 Gramm CO2-Emission in die Berechnung ein. Dass bei dieser Rechnung die Stromerzeugung außer Acht gelassen wird, ist schade. Die Hersteller bemühen sich, die Produktionsanlagen Ihrer E-Automodelle mit nachhaltig erzeugtem Strom zu speisen. Wie umfangreich das jeweils gelingt, ist jedoch unterschiedlich. Jedes EU-Land erzeugt seinen Strom auf andere Art und Weise. Unsere Nachbarn aus Österreich erzeugen bereits heute mehr als 70 % ihres Stromes aus erneuerbaren Energien, siehe hier. In Deutschland hingegen beträgt der Anteil an erneuerbaren Energien am Strommix 32 %. Da es solch große Unterschiede gibt, macht man es sich einfach und bezieht den bei der Produktion anfallenden Schadstoffausstoß nicht mit ein. Hält sich ein Großserien-Autohersteller nicht an den geltenden CO2-Grenzwert, so muss er Strafzahlungen leisten. Nach aktuellem Stand sind das 95 Euro Strafe pro zu viel ausgestoßenes Gramm CO2 je verkauften Neuwagen.

CO2-Reduzierung bleibt stickiges Thema

Nach 2021 wird es für die Autohersteller noch herausfordernder. Denn bis zum Jahr 2030 muss der CO2-Ausstoß pro Kilometer bei nur noch 61,75 Gramm liegen (35% weniger als im Jahr 2021). Daher müssen bis spätestens 2030 vermehrt Plug-In-Hybride und natürlich vollelektrische Fahrzeuge – mit Batteriepaket oder Brennstoffzelle – zum Kauf angeboten werden. Mit den anderen in diesem Artikel vorgestellten Hybridarten ist dieser Grenzwert sehr wahrscheinlich nicht zu schaffen. Und der altehrwürdige Diesel verliert beständig an Fahrern. Es bleibt dabei, dass im Angebot befindliche rein elektrische PKW doppelt gewichtet werden. Wichtig ist außerdem, dass diese Regularien ausschließlich innerhalb der EU gelten. Ohne Elektrifizierung wird es zukünftig nicht gelingen, die Vorgaben der Politik umzusetzen und somit ganz nebenbei auch etwas Gutes für die Umwelt und unsere Lebensqualität zu tun. Alle auf Verbrennungsmotoren basierenden Elektrifizierungsarten (oder besser Hybridisierungsstufen) teilen sich aber die grundsätzliche Problematik: Es bleibt dabei, dass wenn der Verbrenner läuft, Schadstoffe emittiert werden. Lokal emissionsfrei lässt es sich nur mit vollständig elektrisch betriebenen E-Autos fahren. So oder so werden aber Automobile niemals 100%ig umweltfreundlich sein. Das käme der Quadratur des Kreises nahe. Aber man kann/sollte/muss etwas Tun, um zumindest die Situation zu verbessern.

Ohne Auto – wirklich für alle umsetzbar?

Es gibt auch Stimmen, die fordern, man solle auf das Autofahren verzichten. Doch das geht nicht für alle Bürger. Es kann je nach Lebensraum durchaus möglich sein, aber eben nicht für alle Menschen in einem Land, denn das Automobil bietet einzigartige Vorteile. Ein Pluspunkt ist – beispielsweise – der immense Komfort. Nur mit dem Auto ist man frei, kann prinzipiell überall hin fahren, ist schneller als mit einem Fahrrad und muss sich nicht an ein starres, unflexibles Schienennetz oder Abfahrpläne halten. Ein weiterer Vorteil ist ganz klar praktischer Natur. So viel, wie man in einem Fahrzeug transportieren kann, bringt niemand mal eben in ein öffentliches Verkehrsmittel. Sei es der Einkauf im Baumarkt, der Wocheneinkauf im Supermarkt oder auch nur mehrere Personen, die es zu kutschieren gilt. Bei alledem ist das Auto unschlagbar. Und es gibt ja auch Menschen, die schlicht und ergreifend Freude am Fahren haben. Natürlich hat auch das Fahrzeug seine Schattenseiten, wie eben die Umweltbelastung (die man ja versucht, einzudämmen) oder auch die hohen laufenden Kosten. Trotzdem: Wieso sollte ein Bürger also auf einmal auf all das verzichten? Dennoch wird es zukünftig intelligenter Verkehrsmittel bedürfen, damit die Verkehrsauslastung besser gesteuert wird. Das Auto jedoch zu verteufeln – wie es in manchen Medien aktuell die Runde macht – ist in meinen Augen nicht hinnehmbar. Doch wir müssen uns der Verhältnismäßigkeit bewusst werden. Denn nur ein intelligenter Mix der verschiedenen Fortbewegungsmittel bringt uns allen etwas. Und gerade hier in Deutschland muss immer bedacht werden, dass es dem Land vor allem wegen der heimischen Autoindustrie wirtschaftlich so gut geht. Wir haben hier etwa keine großen Vorräte an Bodenschätzen, die man verkaufen könnte.

In Teil zwei werde ich mich den rein elektrischen Antrieben widmen.

 

Weitere Informationen:

Ärzteblatt: Gefährdung durch Feinstaub und Stickoxide

Bundestag: ADAC-Studie (20.06.2018)

Bund

Greenpeace

Manager-Magazin: Wie teuer wird der Abgasskandal

Marx, Peter Dr.-Ing.: Wirkungsgrad-Vergleich zwischen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und Fahrzeugen mit Elektromotor

Science Media Center Germany

Umweltbundesamt: Stickstoffoxide in Deutschland

Verband der Deutschen Autoindustrie

Verkehrsclub Deutschland

Wikipedia: Hybridfahrzeuge

WirtschaftsWoche: So abhängig ist Deutschland von der Autoindustrie

Über den Autor
Claus Ludewig
Ich bin mit Windows 98 aufgewachsen und habe seitdem jede Windows- und Office-Version genutzt. Zum Entspannen dient die Xbox. Neben der engen Verbundenheit zu Microsoft-Produkten, schaue ich auch gerne mal über den Tellerrand hinaus in die weite Welt. Ich interessiere mich für alles, was vier Räder hat. In diesem Sinne nehme ich Euch gerne zu einer Spritztour mit.

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Kommentare
  1. Also für mich haben sich die Fahrzeugkonzerne als auch die Bundesregierung beim Abgasskandal alle samt nicht mit Ruhm bekleckert und das ende ist ja noch nicht mal in Sicht.
    Das was dort Mercedes, Audi, BMW und auch Volkswagen momentan machen hätten die schon mal viel früher beginnen sollen, aber es ist halt immer sehr schwierig den Markt und die Trends im Auge zu behalten, für mich als Radfahrer ist das alles noch zu unausgegoren und Problem behaftet.
    Es könnte schon sein dass alles so kommt.
    Aber ich befürchte es kommt anders. Wenn man heute nach China und in die USA blickt,
    sieht man eine enorm schnelle Entwicklung hin zu reinen Elektroautos.
    Der Zwischenschritt mit den Hybriden wird wenn überhaupt ein sehr kurzer sein.
    Sollten diese auf dem US-Markt oder in China nicht angenommen werden, ist ihnen ein
    rasches Aus beschert.
    Ich kann jedem nur raten mit seinem jetzt existierenden Auto so lange wir möglich zu fahren,
    und wenn die Auswahl und das Angebot stimmt auf ein e-Auto umzusteigen.
    Alles andere ist ein teurer abenteuerlicher Schritt
    Auch einem Diesel mit 6 d-temp Kat oder sowas ist nur kurzes Leben beschert. Die nächste
    Abgasverschärfung steht schon fest.
    Leistbare günstige e-Autos kommen in wenigen Jahren auf den Markt,
    Neue Firmen die noch keiner kennt (alleine in China so an die 30, die jetzt schon produzieren) aber auch Firmen die man nicht mit Autos in Verbindung bringt, wie Dyson, BASF usw.
    Wenn der US-Hersteller Tesla es schafft, genügend Model 3 auf den europäischen Markt zu bringen, beginnt auch hier das, was in den USA schon fact ist. Die Absatzahlen von den vergleichbaren Mittelklasse-Autos (VW, BMW, Mercedes und anderen) werden stark einbrechen.
    Hybride sind teuer, aufwändig und bringen kaum etwas.
    Ich möchte Mal aus dem Nähkästchen plaudern.
    Stell dir vor, es gäbe Autonome Fahrzeuge.
    Diese Fahrzeuge werden in großen Verbänden dezentral flächendeckend bereitgestellt. Das Ordnern funktioniert dank Handy und der dazugehörigen App recht simpel.
    Man gibt in der App das Ziel und wie viele Personen, oder Güter transportiert werden müssen ein. Die App sagt dann, das in etwa in 5 Minuten ein Fahrzeug vorfährt. Man bekommt Rabatte, wenn man mit mehreren Personen sich ein Fahrzeug teilen möchte.
    Das hört sich nach Zukunft an? Nein. Alle technischen Voraussetzungen gibt es jetzt schon.
    Tanken? Schon vergessen? Die Fahrzeuge sind autonom und tanken, wenn es Zeit wird alleine.
    Der Antrieb.
    Der Antrieb wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Brennstoffzelle werden. Die technischen Vorrausetzungen wurden erst in diesem Jahr perfekt, weil ein preiswerter Weg gefunden wurde, wie man Wasserstoff produzieren kann.
    Die Automarke wird überhaupt keine Rolle mehr spielen, weil der Kunde ein Fahrzeug für bestimmte Aufgaben mietet.
    Das hört sich alles nach Zukunft an?
    Hinter den Kulissen gibt es schon das Schreckgespenst und es geht der gesamten Fahrzeugindustrie der Allerwerteste. Ganze Branchen werden überflüssig. Angefangen von Autohäusern, über Werkstätten bis hin zum Zubehörmarkt.
    Du kannst es dir nicht vorstellen, dass in etwa fünf Jahren das Gespenst umhergeht? Dann spreche mit Menschen, die mit Fahrzeugen ihr Geld verdienen müssen. Ich habe meine Infos aus erster Hand, wo ich mit wichtigen Menschen bei einem treffen der deutschen Autoindustrie mit eingeladen war.
    Sicher werden ganze Armeen an Lobbyisten auf die Politiker losgelassen, die das unvermeidliche herauszögen sollen. Da sind wir Deutsche eindeutig Weltmeister. Innovationen zum Wohle der Konzerne aussitzen und wegdiskutieren können glaube ich nur wir Deutsche so wunderbar.
    Naja was früher die Staublunge der Kumpel war ist heute dem allgegenwärtigen Abgasen geschuldet. Die Lungenfachkliniken sprießen ja nur so aus dem Boden.
    Unsere hochmäßige Autoindustrie hat sich über Jahrzehnte auf ihren fetten gewinnen ausgeruht. Ich glaube das uns nun die Chinesen und Amerikaner eingeholt haben. Auch wen oft von einem einholbaren Vorsprung von 2 Jahren gesprochen wird. Ist es doch enorm in der heutigen Zeit. Unternehmen wie Google und Tesla schenken sich in diesem Krieg nichts. Sie zu unterschätzen ist töricht und dumm. Ich glaube dieser verpasste Anschluss wird in Deutschland am ende die vielen Jobs kosten von denen jetzt alle Panik schieben.
    @ Sonnenschein: Du malst das durchaus etwas zu schwarz.... Das Autohäuser in diesem Scenario zusammenschmelzen werden ist ok. Ganz verschwinden? nein denn es wird immer Leute geben die ihr eigenes Auto haben wollen und wenn es nur die oberen 10.000 sind.
    Werkstätten verschwinden? Wieso bitte? Auch die Autonomen Autos müssen gewartet und Repariert werden. Soweit das die sich selbst Reparieren und Verschleißteile ersetzen sind wir bei weitem nicht. Werkstätten wird es also nur minimal Treffen. Wie sehr liegt nur an der Frage wie viele Autos dann Fahren werden. Solange aber Autos fahren wird es auch Werkstätten geben. Auch wenn diese dann eventuell von vielen kleinen Werkstätten in wenige große umziehen werden aber ohne geht es nicht.
    Zubehör? Auch die wird es nicht so stark treffen denn eins sollte man da nicht vergessen: Die Autos fahren nicht kostenlos durch die Gegend. Man wird für die Nutzung Zahlen müssen und es werden dann Wagen von verschiedenen Firmen fahren und da jeder möglichst viele Kunden anlocken möchte gerade mit seinen Fahrzeugen zu Fahren wird hier mit Sonderausstattungen geworben. Garantiert. "bei uns haben sie das Perfekte Sound Erlebnis", "in unseren Fahrzeugen bekommen sie ein Multimedia Paket vom Feinsten.", "Kommen sie zu uns wir bieten ihnen Luxus Kindersitze." usw. Es wird sich dann einiges ändern aber auch der Zubehörmarkt wird nicht verschwinden. Denn auch die Firmen wollen sich von einander abheben und der eine die Reifen, der andere die Lack Verschönerung usw. Mit einem Einheitsbrei werden wir es nicht zu tun bekommen.
    Zumal es am ende auf die Kunden ankommt ob die so was annehmen oder nicht und dann auch auf die Frage in wie weit sich so was z.b. in den ländlichen Gebieten rentiert.
    Ich für mein Teil kann mir nicht vorstellen in näherer Zukunft solch ein Angebot an zu nehmen. Zwingen kann mich dazu auch niemand.
    @ Sonnenschein: Du malst das durchaus etwas zu schwarz.... Das Autohäuser in diesem Scenario zusammenschmelzen werden ist ok. Ganz verschwinden? nein denn es wird immer Leute geben die ihr eigenes Auto haben wollen und wenn es nur die oberen 10.000 sind.
    Werkstätten verschwinden? Wieso bitte? Auch die Autonomen Autos müssen gewartet und Repariert werden. Soweit das die sich selbst Reparieren und Verschleißteile ersetzen sind wir bei weitem nicht. Werkstätten wird es also nur minimal Treffen. Wie sehr liegt nur an der Frage wie viele Autos dann Fahren werden. Solange aber Autos fahren wird es auch Werkstätten geben. Auch wenn diese dann eventuell von vielen kleinen Werkstätten in wenige große umziehen werden aber ohne geht es nicht.
    Zubehör? Auch die wird es nicht so stark treffen denn eins sollte man da nicht vergessen: Die Autos fahren nicht kostenlos durch die Gegend. Man wird für die Nutzung Zahlen müssen und es werden dann Wagen von verschiedenen Firmen fahren und da jeder möglichst viele Kunden anlocken möchte gerade mit seinen Fahrzeugen zu Fahren wird hier mit Sonderausstattungen geworben. Garantiert. "bei uns haben sie das Perfekte Sound Erlebnis", "in unseren Fahrzeugen bekommen sie ein Multimedia Paket vom Feinsten.", "Kommen sie zu uns wir bieten ihnen Luxus Kindersitze." usw. Es wird sich dann einiges ändern aber auch der Zubehörmarkt wird nicht verschwinden. Denn auch die Firmen wollen sich von einander abheben und der eine die Reifen, der andere die Lack Verschönerung usw. Mit einem Einheitsbrei werden wir es nicht zu tun bekommen.
    Zumal es am ende auf die Kunden ankommt ob die so was annehmen oder nicht und dann auch auf die Frage in wie weit sich so was z.b. in den ländlichen Gebieten rentiert.
    Ich für mein Teil kann mir nicht vorstellen in näherer Zukunft solch ein Angebot an zu nehmen. Zwingen kann mich dazu auch niemand.

    Was ist mit , Bremsen , Getriebe, Auspuff, Oil , Motor , Antriebswellen u.s.w ?
    @Sonnenschein: So ein Szenario mit autonomen Autos würde mir gefallen. Man bräuchte kein eigenes Auto mehr und da die autonomen Autos wohl mehr oder weniger rund um die Uhr im Einsatz wären, würden die Städte nicht mehr mit Autos zugeparkt sein. Und wenn es nur noch autonome Autos gäbe, wäre man das Problem mit Rasern und Dränglern auch los.
    @Sonnschein also ich kann nicht für eine ganze Branche sprechen - es gibt aber durchaus Hersteller, die das "Unvermeidliche" kommen sehen und sich fragen, wie sie sich neu erfinden können, um überleben zu können. Kein Geschäftsmodell funktioniert ewig, und das der Autoindustrie funktioniert schon erstaunlich lange. Auto-Hersteller sind Mobilitäts-Dienstleister, sie erfüllen das Bedürfnis der Menschen, von A nach B zu kommen. Heute tun sie das, indem sie Autos verkaufen, in Zukunft wird das vielleicht eine untergeordnete Rolle spielen. Wer nur sein Geschäft schützen will, wird verlieren. Wer die neuen Chancen erkennt, wird gewinnen.
    @Martin: Absolut richtig. Soweit mir bekannt ist, sind alle deutschen Autohersteller mehr oder weniger aktiv dabei, sich zum "Mobilitätsdienstleister" zu wandeln. Das bedeutet erst einmal jede Menge Investitionen. Und zwar in die Felder, wie Connectivity, neue Antriebsformen, aber eben auch neue Geschäftsfelder.
    Momentan ist es so, dass Carsharing ein einziges Verlustgeschäft ist.
    Aber beispielsweise BMW und Daimler kooperieren bei ihren Mobilitätsdienstleistungen. Beide arbeiten gemeinsam an Plattformen für zum Beispiel das Thema Carsharing.
    Niemand wird das nutzen müssen, sondern man kann es nutzen. Hauptsächlich in Städten, da da die Fahrzeuge stehen und auch die Service-Center dort sind.
    VW ist aktuell etwas hinten dran, was beispielsweise Carsharing angeht. Die Lösungen dort sind sehr klein und haben aktuell keine nennenswerte Marktanteile. Aber vielleicht wird das ja typisch VW sein... Spät kommen und dann Marktführer werden...
    Sicher ist aber eines: Das Geschäftsmodell der Zukunft fußt auf mehreren Rädern. Da ist der Fahrzeugverkauf nur eine Säule. Es sollen auch noch Einnahmen über die kostenpflichtigen BMW Connected Packages generiert werden, als Beispiel.
    Denn der jährliche Service wird bei einem E-Auto günstiger ausfallen als bei einem Hybrid oder Verbrenner.
    Was ich kritisch finde an den Batterien ist diese Herstellung und die verwendeten Materialien. Diese sind eben auch nicht ewig haltbar und müssen erneuert werden? heikles Thema
    Mein Vertrauen hat VW auf Dauer verloren. Abgesehen vom Betrug war der Umgang mit Kunden ein Offenbarungseid. Kurz nach Bekanntwerden musst ich zu einem Unternehmen in die Staaten und vor Ort fuhr ein Kollege einen 2.0 TDI und bekam ohne Anwalt etc. zunächst 500$ cash, 500$ Gutschrift für Reparaturen und danach noch mal 5000$ Entschädigung. Nicht so für die Kunden in Deutschland, die aufgrund der höheren Preise quasi das amerikanische Geschäft subventionieren. Mir konnte seinerzeit keiner erklären, warum ein in Portugal produzierter EOS in Vollausstattung trotz Transport über den Atlantik in den Staaten immer noch weit über 10.000€ preiswerter war, hätte ich mir diesen dort statt hier als Firmenwagen bestellt.
    In meinem Fall gab es von Seat als Entschädigung nach dem lächerlichen Update 1 Liter Öl und den Hinweis: "Seien sie froh, von Skoda gibt es Wischwasser und von VW gar nichts".
    Mein Interesse für Elektroautos war bereits 2010 geweckt, als Audi eine elektrische Version mit der Neuvorstellung des A1 ankündigte. Geliefert wurde nichts außer Werbesprüche.
    Was Elektrofahrzeuge angeht, gilt auch hier: Nicht die Großen werden die Kleinen, die Schnellen werden die Langsamen fressen. Bei der letzten großen Messe in China wurden dutzende neuer serientauglicher Elektrofahrzeuge präsentiert.
    Technologische Entwicklungen und Möglichkeiten sind interessant, was darüber hinausgeht ist leider häufig mehr als grenzwertige Idiologie bis hin zur Ersatzreligion. Niemand wird gezwungen ein Fahrzeug zu besitzen (verschiedenste Leihangebote), niemand wird gezwungen selbst zu steuern (öffentlicher Nah- und Fernverkehr) und wer will, kann vieles mit e-Mobilität gestalten. Wer vom Einheitsauto träumt möge dies in seiner eigenen sozialistischen Republik umsetzen. Wer ständig Rasern und Dränglern ausgesetzt ist, möge den Zustand, die Einstellung und Handhabung seiner Rückspiegel prüfen.
    Abgaswerte: sind die ehrlich? Nein. Woran liegt dies? An unrealistischen Grenzwerten. Die Luft in Deutschland ist heute sauberer, als in den letzten 150 Jahren, aber dennoch gibt es ein Problem, weil sich der Mix der „Schadstoffe“ verändert hat. Warum? Politische Vorgaben. Natürlich ist das aktuelle Verhalten der deutschen Autoindustrie nicht optimal, aber woran liegt dies? M.E. am überraschenden Aufkündigen von Absprachen durch die Politik, weil an die Einhaltung der Grenzwerte kann nur geglaubt haben, wer auch glaubt, das Netz sei der Speicher.
    Bei dem ganzen Elektrowahn, ich meine die mit Batterie betriebenen Autos, darf nicht vergessen werden wie diese hergestellt werden.(Energie Aufwand)
    Die Zutaten, seltene Erden z.B., werden in Ländern mit fragwürdigen Diktatoren gefördert . (Kinderarbeit in den Bergwerken)
    Und die Entsorgung der verbrauchten Energieträger ist auch nicht geklärt.
    Bleibt doch bitte hier einfach beim Thema Windows. Über den anderen Kram kann ich mich bei Motor-Talk ärgern. Dort reden wir auch nicht über Computer.
    Und ja, hinsichtlich Schadstoffbelastung und Ressourcenverbrauch ist das Elektroauto ohne den geringsten Zweifel derzeit das schlechteste Konzept. Als Physiker kann ich das durchaus einschätzen.
    Dazu kommt die Logistik:
    Ein Fahrzeug habe beispielsweise 100kW. Mein derzeitiges hat sogar doppelt so viel Leistung. Damit diese nur eine Stunde lang zur Verfügung stehen, müssen (ohne Verluste!) 10 Stunden lang 10kW aus dem Hausnetz entnommen werden. Pro Auto, mal x pro Familie, mal y pro Haus und mal z pro Straßenzug. Alle gleichzeitig abends nach Feierabend. Das ist nur eines von vielen Problemen. Die derzeitige Politik greift massiv unsere mitteleuropäische Lebensweise an. Denkt das doch mal weiter: Nur, weil jemand in der Stadt wohnt und mit dem Fahrrad oder den Öffis fahren kann, ist er nicht der bessere Mensch. Täten das alle, wäre der Frieden dort auch vorbei. Mietpreise, Versorgung usw. Auf den Dörfern bleiben dann wohl nur die Bauern und die Rentner?!
    So, nun ist es aber gut. Hier ist doch Windows!
    Wir entscheiden, welche Themen wir hier behandeln, und ihr entscheidet, ob ihr das lest oder nicht. Ist ganz einfach :).
    Wir entscheiden, welche Themen wir hier behandeln, und ihr entscheidet, ob ihr das lest oder nicht. Ist ganz einfach :).

    +1 :)
    Auch wenn das Thema jetzt wenig mit Windows zu tun hat, so gefällt mir der Beitrag doch sehr gut und ich freue mich über jeden neuen aus dieser Richtung.
    Noch dazu wo gerade die unterschiedlichen Hybrid Konzepte kurz und knapp (und vor allem richtig) erklärt werden.
    Gerne mehr davon in dieser kleinen aber qualitativ hochwertigen Dosis.
    Ich persönlich finde E-Autos geil. Die Fahren sich super (Opel Ampera) und sind leise. Was ich aber von Seiten der Politik nicht verstehe, dass Fahrzeuge wie der Ampera mit Range Extender weniger gefördert werden, als reine E-Autos. Wenn ich will, dass sich eine Technologie durchsetzt, dann sollte ich diese fördern. Nur ist die Technologie noch nicht soweit, dass ein Fahrzeug alltagstauglich mit allem Komfort, respektive der Reichweite von Verbrennern ist. Wer, außer echten Enthusiasten, ist schon bereit für ein weniger alltagstaugliches Fahrzeug wesentlich mehr zu bezahlen? Was ist mit der Urlaubsfahrt? Nochmal teuer Geld einer Autovermietung hinterher werfen? M. A. führt an einem Konzept mit Range Extender kein Weg vorbei. 70% der Deutschen könnten damit an einem Durchnittstag alle Strecken zu 100% elektrisch fahren, den Rest macht der Range Extender.
    Ein weiterer Punkt wurde in den Kommentaren bereits angesprochen. Die Umweltverträglichkeit. Also die Herstellung von Akkus. Diese fällt in der Diskussion gerne mal unter den Tisch. Die Lithiumherstellung in Chile sei nur als ein Beispiel genannt.
    Hier wäre es mal interessant, wie viele Kilometer man fahren muss, damit man vom ökologischen Fußabdruck mit einem Verbrenner gleich ziehen kann. Da habe ich durchaus verschiede Zahlen gelesen, jedoch keine unter 200000 Kilometer.
    Nach meiner Meinung ist noch sehr viel zu tun...
    Danke für den sehr informativen Artikel, ich mag die Artikelreihen von dir sehr!
    Als Tipp: Bitte nutze weniger Gedankenstriche, das unterbricht den Lesefluss und stört auf Dauer enorm beim Lesen. An vielen Stellen dieses Artikels sind die einfach nicht notwendig, aber man macht automatisch eine Lesepause, sobald man den Gedankenstrich sieht.
    Man glaubt es kaum, unter der Annahme* e-Mobilität sei erstrebenswert, haben sich unsere alimentierten Vertreter zu etwas sinnvollem hinreißen lassen; der befristeten Halbierung der 1%Regel für Neuzulassungen. In Anbetracht dessen, dass wohl die Hälfte derer geschäftlich veranlasst sind, vermutlich eine wirkungsvolle Entscheidung.
    *ich teile die Annahme beim aktuellen Stand der Technik nicht.
    @weltleser: Diese Neuregelung gilt explizit sowohl für E-Autos als auch für Plug-in-Hybride! Und zwar ab 2019 in Deutschland.
    Die Regelung besagt, dass Firmenwagen nicht mit 1% des Neuwagenpreises als geltwerten Vorteil versteuern werden müssen, sondern nur mit 0,5% des Neuwagenpreises.
    Bsp.: Der Listenpreis eines Dienstwagen beträgt 50.000 Euro. Dann müssen für einen Plug-In-Hybriden oder ein E-Auto nur 250 Euro versteuert werden! Im Vergleich dazu, muss ein normaler Geschäftswagen mit Verbrenner oder einer anderen Hybridart mit 1% versteuert werden, sprich dieser kostet 500 Euro.
    Voraussetzung ist eben, dass der Firmenwagen entweder ein E-Auto oder ein Plug-in-Hybrid ist. Wenn es stattdessen eine andere Hybridart oder gar ein normaler Verbrenner als Firmenwagen ist, gilt es wie bisher 1% des Neuwagenpreises zu versteuern.
    Wichtig zu bedenken ist, dass diese Regelung ausschließlich Fahrer von Firmenwagen betrifft. Der normale Privatkunde merkt davon nix. Das Ganze soll zu einer höheren Verbreitung von PHEVs und E-Autos führen. Und für Firmenwagenfahrer kann gerade ein Plug-in-Hybrid schon eine Alternative sein, denke ich. Denn in von Fahrverboten betroffenen Städten könnte sie/er dann einfach elektrisch und somit lokal emissionsfrei unterwegs sein. Während sie/er Überland eben auf den gewohnten Verbrenner setzen kann.
    @Maximilian17: Danke sehr für das Lob und die Anmerkung! Ich freue mich wirklich sehr darüber! Denn es steckt viel Arbeit und Herzblut in diesen Artikeln!
    @flahspoldi, @Lexintra: Herzlichen Dank für Euer Lob!!!
    @Claus: Kleiner Fehler, es kostet nicht 500, sondern das zu versteuernde Einkommen wird um 500 höher angenommen...
    Bei dem ganzen Elektrowahn, ich meine die mit Batterie betriebenen Autos, darf nicht vergessen werden wie diese hergestellt werden.(Energie Aufwand)
    Die Zutaten, seltene Erden z.B., werden in Ländern mit fragwürdigen Diktatoren gefördert . (Kinderarbeit in den Bergwerken)
    Und die Entsorgung der verbrauchten Energieträger ist auch nicht geklärt.

    Nun ja, das ganze Öl der Verbrenner kommt natürlich aus lupenrein demokratischen Staaten, in denen Minderheiten gehätschelt werden, die Massen qualifizierte und interessante Jobs haben, die Leute den Göttern ihrer Vorstellung huldigen, Terroristen rigoros verfolgt werden, die Frauen gleichberechtigt ein Leben ihrer Vorstellung führen, die Gastarbeiter zuvorkommend und gerecht behandelt werden und und und... (Ironie Ende)
    Zudem scheinen die Herstellung und der Transport flüssiger und gasförmiger Treibstoffe in deiner Welt keine Energie zu verbrauchen und keine Umwelt zu verschmutzen. In der echten Welt ist das aber sehr wohl der Fall.
    Weiterhin ist die Entsorgung verbrauchter Batterien sehr wohl geklärt (Zweitnutzung und Recycling). Die Batterien werden derzeit nur deswegen nicht recycelt (zumindest zum großen Teil), weil es sich finanziell nicht lohnt. Umweltverschmutzung ist billiger und bequemer als Recycling.
    Batterien aus Autos lassen sich aktuell zu 75% Materialwert recyceln, und wir sind erst am beginn der technischen Entwicklung.
    Zu wie viel % lässt sich noch einmal ein verbrannter Liter Diesel recyceln?
    Zweitnutzung bedeutet übrigens, dass die Autobatterie anderen technischen Anwendungen zugeführt wird, z. Bsp. Pufferbatterien zur Netzstabilisierung und anderes.
    Die Geschichte mit den Batterien ist eine süße Träumerei. Hat ähnliche Qualität wie „das Netz ist der Speicher“. Mir persönlich egal, da ich nicht auf den Gebrauchtwagenmarkt angewiesen bin...
    Diesel recyceln? Größtenteils entsteht lebensnotwendiges Kohlendioxid und Wasser, woraus wieder neue Pflanzen entstehen und man wieder neuen Kraftstoff erzeugen kann, man könnte es erneuerbare Energien nennen.:D
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