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Eine Katze mit Cowboyhut auf einer Parkbank: Microsoft Designer ausprobiert

Eine Katze mit Cowboyhut auf einer Parkbank: Microsoft Designer ausprobiert

Microsoft Designer ist eine neue Webanwendung zur Umsetzung von kreativen Ideen, die mit KI-Unterstützung arbeitet. Derzeit ist der Zugang nur im Rahmen einer Vorschau und auf Einladung möglich. Ich habe seit ein paar Tagen Zugriff und bin begeistert, zugleich aber auch schon wieder ein bisschen überfordert.

Einer der zentralen Bestandteile von Microsoft Designer ist die Integration von Dall-E. Das ist eine künstliche Intelligenz, die auf Zuruf Bilder generiert. Diese können anschließend weiterverarbeitet und aufgehübscht werden, dafür stehen schier unendliche Designvorlagen, Templates, Grafiken und weitere Fotos zur Verfügung.

Aber der Reihe nach: Zunächst startet man mit einer leeren Vorlage und kann ein eigenes Bild verwenden, sein Smartphone verknüpfen und Fotos von diesem hochladen – oder man beauftragt Dall-E mit der Erstellung eines Bildes.

Bevor ich so simple Dinge wie „Ein Sonnenuntergang an einem Bergsee“ ausprobierte, habe ich logischerweise versucht, die künstliche Intelligenz zu überfordern – und verloren. Ob ein Tyrannosaurus auf einem Kinderspielplatz, ein Astronaut im Einkaufszentrum, ein Schwein im Ruderboot oder eben eine Katze mit Cowboyhut auf einer Parkbank – Dall-E liefert wie bestellt, und nur selten wirken die generierten Bilder dabei „verunfallt“. Das macht wirklich großen Spaß und die einzigen Grenzen scheinen hier die der eigenen Ideen zu sein.

Bevor man mit dem importierten oder generierten Bild weitermacht, muss man noch ein Zielformat auswählen. Die Generation Insta wird hier ihre Freude haben, denn man kann unter anderem ein passendes Bildformat für einen Instagram-Post oder eine Story wählen und muss sich hinterher nicht um den Zuschnitt kümmern.

Auf Basis der ausgewählten Templates schlägt der Designer fortwährend neue Layouts vor, wie bereits erwähnt kann man in der Editor-Ansicht noch Texte und Visuals hinzufügen. Unter „My media“ kann man weitere Bilder vom eigenen PC oder Smartphone auswählen, außerdem sind Dropbox, Google Photos und Google Drive an dieser Stelle integriert.

Wie eingangs schon erwähnt, war ich von den Möglichkeiten recht schnell schon fast überfordert, gleichwohl muss ich sagen, dass die Oberfläche sehr intuitiv und simpel gehalten ist. Man braucht wirklich keinerlei Geschick oder Erfahrung im Umgang mit Grafikprogrammen, um mit dem Microsoft Designer zum Ziel zu gelangen. Das kann ich zuverlässig sagen, weil meine eigene Unfähigkeit in dieser Hinsicht geradezu legendär ist und ich dennoch in der Lage war, das Programm zu bedienen.

Ich bin halt eher der Zerstörer als der Kreative, wie man auf dem Foto unten sehen kann.

Reiß die Hütte ab

Die ersten Eindrücke sind jedenfalls vielversprechend und ich kann jedem nur empfehlen, den Microsoft Designer einmal selbst auszuprobieren bzw. sich unter https://designer.microsoft.com/ auf die Warteliste setzen zu lassen – denn wie gesagt, derzeit ist der Zugang zur Testversion nur auf Einladung möglich.

 

 

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zuhause. Seit 15 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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