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Fiido C11Pro im Test: Hübsches City E-Bike mit tollem Preis- Leistungsverhältnis

Fiido C11Pro im Test: Hübsches City E-Bike mit tollem Preis- Leistungsverhältnis

Während wir für unsere „themenfremden“ Testberichte bei Dr. Windows bisher immer im Auto saßen, steigen wir heute zur Abwechslung mal auf’s Rad. In den vergangenen Wochen war ich mit dem Fiido C11 Pro unterwegs. Es handelt sich hierbei um ein E-Bike, welches überwiegend für den Stadtverkehr konzipiert ist.

Prolog: Vom E-Bike-Hasser zum Fan

Bevor wir mit dem eigentlichen Bericht beginnen, eine kleine Geschichte, die sich bereits im vergangenen Jahr zugetragen hat. Vor etwa fünf Jahren habe ich mir ein neues Tourenrad zugelegt. Schon damals hat mir der Verkäufer aktuelle E-Bikes gezeigt. Ich lehnte mit den Worten ab, die viele von Euch sicher schon gehört oder selbst gesagt haben: „Nein danke, so alt bin ich noch nicht. Ich benötige kein Rentner-Fahrrad, ich kann noch selbst fahren“.

Meine Freundin überzeugte mich schließlich im Frühjahr 2025, meine Vorurteile über Bord zu werfen und mir ein Cube Nuride zuzulegen. Mit diesem fuhr ich bis Oktober über 1.100 Kilometer. Mindestens zwei Drittel der Fahrten hätte ich ansonsten mit dem Auto erledigt. Ich fahre meist mit minimaler Unterstützung und nutze die volle Leistung des Elektromotors hauptsächlich, um typische „Frust-Situationen“ beim Radfahren wie Gegenwind oder starke Steigungen auszugleichen.

Inzwischen bin ich begeisterter E-Radler und habe mehr Bewegung, als ich sie mit einem klassischen Rad hätte. Wenn es das Wetter zulässt und ich nichts transportieren muss, fahre ich Strecken bis 25 Kilometer bevorzugt mit dem Rad. Das wäre mir vorher nicht in den Sinn gekommen. Und ich kann inzwischen versichern: Man kann auch nach einer E-Bike-Tour vollkommen platt sein.

So, jetzt aber zum Fiido C11 Pro.

Fiido C11 Pro: Steckbrief

  • Räder: 28 Zoll, 1,6 Zoll breit
  • Sensor: Mivice-Drehmomentsensor
  • Reichweite: bis zu 104 km
  • Batterie: 499,2 Wh
  • Motor: 250 W, 55Nm
  • Gänge: 7-Gang SHIMANO TY300D
  • Bremsen: hydraulische Scheibenbremsen
  • Federung: stoßdämpfende Vorderradgabel
  • Gewicht: 24,5 kg
  • Nutzlast: 120 kg
  • Köpergröße: 155 – 195cm
  • Preis: 1.099 €

Zusammenbau

Das Fiido C11 Pro wird halb zerlegt in einem großen Paket geliefert. Beim Auspacken und dem Zusammenbau sollte man besser zu zweit sein.

Lieferumfang des Fiido C11 Pro

Positiv: Das für die Montage benötigte Werkzeug liegt bei. Man benötigt selbstverständlich ein wenig handwerkliches Geschick, um das Rad fahrbereit zu machen, allzu hoch sind die Ansprüche aber nicht. Der Zusammenbau gelingt beinahe intuitiv. Es liegt zudem eine Anleitung bei, welche die nötigen Schritte illustriert.

Die wesentlichen Arbeitsschritte sind:

  • Vorderrad einsetzen
  • Lenker montieren
  • Schutzbleche montieren

Nach der Montage des Lenkers müssen noch einige Kabelverbindungen finalisiert werden. Farbliche Kennzeichnungen an den Steckern sorgen dafür, dass man dabei nichts falsch machen kann. Insgesamt wirken die Kabelführungen allerdings etwas unorganisiert. Die Montage des optionalen Frontkorbs wird dadurch zum Geschicklichkeitsspiel.

Endmontage des Fiido C11 Pro

Üblicherweise baue ich in meiner Küche keine Fahrräder zusammen. Aber das Wetter war unsicher und die Dokumentation für diesen Artikel war so ebenfalls leichter. Insgesamt hat der Zusammenbau etwa eine Stunde gedauert, wobei ich mich nicht sonderlich beeilt habe.

Allgemeines

Der Aluminiumrahmen des Fiido C11 Pro wirkt robust und hochwertig. Die mir gelieferte Variante sieht mit der grünen Glitzerlackierung edel aus. Sattel und Lenkergriffe sind braun abgesetzt, das ergibt ein für mich stimmiges Bild.

Der Rahmen hat einen tiefen Einstieg und eine Einheitsgröße. Die Anpassung an verschiedene Körpergrößen erfolgt ausschließlich über die Sattelhöhe sowie über Höhe und Neigung des Lenkers. Laut Hersteller darf man bis 195 cm groß sein, um auf dem C11 Pro gut zu sitzen. Ich bin 187cm groß und hatte das Gefühl: Viel größer sollte man wirklich nicht sein. Insofern dürfte die Herstellerangabe tatsächlich das absolute Maximum darstellen.

Der Akku wird von oben in den Rahmen eingelegt und ist mit einem Schloss gesichert. Diese Lösung gefällt mir besser als bei meinem Cube, wo man den Akku von unten einhängen muss. Das kostet Kraft und ist mitunter eine Fummelei. Beim Fiido-Rad fällt der Akku sozusagen von selbst in die richtige Position.

Rechtliche Grauzone

Das Fiido C11 Pro verfügt über eine elektronische Hupe sowie über einen Gashebel, mit dem das Fahrrad auch ganz ohne Muskelkraft fährt. Beides ist laut StVZO nicht zulässig. Allerdings lässt sich die Hupe über die Fiido-App deaktivieren. Den Gashebel kann man ebenfalls komplett abschalten oder auf die noch zulässigen 6 km/h beschränken.

Abfahrt

Das Fiido C11 Pro kostet im Vergleich zu meinem Cube-Rad weniger als ein Drittel. Dementsprechend groß war meine Sorge, was den Fahrkomfort angeht.

Diese war allerdings unbegründet. Das C11 Pro fährt sich sehr angenehm und der Fahrkomfort ist auf Asphalt und Schotter sehr gut. Lediglich bei einem kurzen Ausflug in den Wald wurde klar, dass es sich eben um ein City- und nicht um ein Trekking-Bike handelt.

Der verbaute Drehmomentsensor sorgt für eine jederzeit angenehme Unterstützung. Das Anfahren ist in allen Fahrstufen komfortabel. Lediglich bei schnell wechselnder Trittfrequenz dauert es manchmal einen kurzen Moment, bis der Elektromotor die Unterstützung entsprechend reduziert oder verstärkt. Bis man es spürt, ist es aber auch schon wieder vorbei.

Die hydraulischen Scheibenbremsen packen kräftig zu. Naturgemäß müssen diese aber zunächst ein wenig „eingebremst“ werden, bis sie ihre volle Leistungsfähigkeit erreichen.

Mit abgeschaltetem Motor fährt sich das C11 Pro wie ein gewöhnliches Fahrrad.

Das Fiido C11 Pro im montierten und fahrbereiten Zustand

Die Fiido-App

Über die Fiido-App kann man, wie oben bereits erwähnt, die in Deutschland nicht zulässigen Funktionen abschalten. Zudem kann man die Einstellungen des Bordcomputers fernsteuern, das Licht einschalten und seine Fahrten aufzeichnen.

Die App dient optional als elektronischer Schlüssel. Das Rad lässt sich dann nur einschalten, wenn auch das Smartphone in Reichweite ist.

Die Fiido App

Reichweite

Die maximale Reichweite des C11 Pro gibt Fiido mit 104 Kilometern an. Das ist, wie nicht anders zu erwarten, der Maximalwert unter idealen Bedingungen. Bei frühlingshaften Temperaturen und überwiegend flacher Strecke kam ich auf der Fahrstufe „Eco“ auf etwa 70 bis 80 Kilometer.

Bei Kälte und maximaler elektrischer Unterstützung dürfte die Reichweite deutlich kürzer sein. Aufgrund der Tatsache, dass das Fiido C11 Pro ein klassisches City-Bike ist, halte ich das für verschmerzbar. Man muss dann eben ein wenig öfter an die Steckdose.

Der Akku lässt sich über das mitgelieferte Netzteil entweder separat oder direkt am Rad laden. Dies dauert bei leerem Akku etwa vier bis fünf Stunden.

Fazit

Das Fiido C11 Pro ist ein absolut alltagstaugliches City E-Bike mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer für seine regelmäßigen Besorgungen einen fahrbaren Untersatz sucht, ist hier gut beraten. Kleinere Ausflüge sind mit dem C11 Pro ebenso kein Problem.

 

Weitere Informationen zum Fiido C11 Pro findet Ihr auf der Produkt-Homepage. Solltet Ihr im Onlineshop von Fiido etwas kaufen, könnt Ihr mit den folgenden Codes einen Nachlass aktivieren:

  • Drwindows30: 30 € Rabatt bei einem Einkaufswert ab 499 €
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Transparenz: Enthält Affiliate Links. Das C11 Pro wurde uns von Fiido kostenlos überlassen. Im Gegenzug wurde die Veröffentlichung eines Testberichts zugesagt. Eine Einflussnahme auf den Inhalt des Artikels gab es nicht.

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Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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