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Firefox: Mozilla verlängert Vertrag mit Google als Suchanbieter bis Ende 2023

Firefox: Mozilla verlängert Vertrag mit Google als Suchanbieter bis Ende 2023

Es gibt einen kleinen Lichtblick am Ende des Tunnels für Mozilla, die vor zwei Tagen noch eine größere Reorganisation ankündigen und den Abschied von weiteren 250 Mitarbeitern hinnehmen mussten: Wie das Unternehmen mittlerweile gegenüber ZDNet bestätigte, wurde der Vertrag mit Google als voreingestellte Standardsuchmaschine in Firefox verlängert. Der neue Vertrag soll eine Laufzeit von drei Jahren haben und bis Ende 2023 jährliche Beträge zwischen 400 und 450 Millionen USD in die Kassen von Mozilla spülen. Ursprünglich wurde eine Ankündigung im Herbst erwartet, kam nun durch die Nachfrage von ZDNet aber schon jetzt ans Licht.

Trotzdem wird das angestoßene Paket, welches am vergangenen Dienstag durch Mozilla-Chefin Mitchell Baker verkündet wurde, seine Spuren hinterlassen und für die weitere Stabilisierung notwendig sein. Insgesamt haben rund 320 Mitarbeiter in diesem Jahr ihren Arbeitsplatz verloren, die Zahl der Angestellten sank damit von etwa 1.100 zu Jahresbeginn auf etwa 750, die im kommenden Jahr noch für das Unternehmen tätig sein werden. Auch die Spur der Maßnahmen zieht sich quer durch die Organisation und betrifft unter anderem die Schließung der Niederlassung im taiwanesischen Taipeh, die Auflösung kompletter Teams wie bei Mixed Reality und dem Mozilla Developer Network und eine signifikante Ausdünnung des Engagements bei Projekten wie den Entwicklerwerkzeugen von Firefox oder der experimentellen Servo-Engine.

Über den Autor

Kevin Kozuszek

Kevin Kozuszek

Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und der Entwicklerplattform zu berichten hat. Regelmäßige News zu Mozilla und meinem digitalen Alltag sind auch dabei.

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