Gadgetcheck: Pitaka MagEZ Case für das iPad Pro

Gadgetcheck: Pitaka MagEZ Case für das iPad Pro

Einigen von Euch dürfte der Hersteller Pitaka bereits bekannt sein. Alex hat hier auf Dr. Windows bereits einige Produkte vorstellen dürfen und ist weitgehend davon überzeugt. Ich selbst nutze auch bereits seit ziemlich genau einem Jahr ein MagEz Case für mein iPhone X und bin nach wie vor sehr glücklich damit. Nun gibt es neben den neuen Hüllen für die iPhone 12 Modelle, auch für die neueren Generationen an iPads MagEz Cases von Pitaka, welche ich Euch gerne im Folgendem näherbringen möchte.

Unboxing

Pitaka MagEZ Case iPad Pro

Das Unboxing ist an sich eher unspektakulär. Doch dass neben der Hülle auch eine Schutzfolie fürs iPad mitgeliefert wird, hat mich dann doch überrascht. Um diese auftragen zu können, liegen auch noch ein Mikrofasertuch, Alkoholtücher, Guide-Sticker und ein Staubentferner mit dabei. Bei der Folie handelt es sich zwar leider um eine Schutzfolie und um kein Panzerglas, das ist aber denke ich Geschmacksache. Ich nutze eben lieber ein stabiles Panzerglas statt so dünner Folien.

Verwendung und Verarbeitung

Die starre Hülle lässt sich unter anderem auch dank der Aussparung am unteren Ende leicht montieren. Die Aussparung dient aber zugleich dazu bzw. muss sogar vorhanden sein, um das vollständige Schließen des Magic Keyboards weiterhin gewährleisten zu können. Wäre diese nicht vorhanden, würde sich am Ende der Tastatur ein Spalt bilden und somit das iPad nicht sauber umschließen. Welchen Nachteil diese Aussparung mit sich bringt, könnt ihr im Fazit nachlesen.

Die Hülle bedeckt den Bereich an der Oberkannte des iPads, wo der Apple Pencil normalerweise induktiv geladen werden kann. Das funktioniert auch weiterhin ohne Probleme. Im Netz kursieren ein paar wenige Vorfälle, wo das Laden oder Erkennen des Stiftes nicht mehr funktioniert. Das liegt aber scheinbar an Apple, da bei manchen iPads das Induktionsfeld schwächer ausgeprägt ist als bei anderen. Ich bin von diesem Problem glücklicherweise nicht betroffen. Der Stift lädt bei mir genauso wie davor und auch die magnetische Halterung ist von der Hülle kaum beeinträchtigt.

Die Verarbeitung ist (wie man sie von Pitaka gewöhnt ist), sehr hochwertig und sauber, das darf man für diesen hohen Preis aber auch erwarten. Die große Rückseite ist ähnlich strukturiert wie die Hüllen der iPhones, jedoch ist das bei der iPad-Hülle nicht durchgehend aus dem gleichen Material gefertigt. Die „Carbon“-Struktur ist lediglich auf der Rückseite abgebildet, im Inneren ist ein einfaches Plastik, das auch für die Ränder verwendet wird, benutzt worden. Dies wirkt fast ein wenig „labbrig“, wenn man es nur so in der Hand hält. Ist es am iPad montiert, merkt man davon nichts mehr.

Fazit

Für Nutzer eines Magic Keyboards ist das Pitaka MagEZ Case auf jeden Fall zu empfehlen. Neben einer großartigen haptischen Oberfläche bietet die Hülle auch den Schutz, den das Keyboard allein nicht bieten kann. So sind auch die Seiten des iPad vor ungewollten Beschädigungen geschützt. Und wenn man das iPad dann doch einmal ohne Keyboard benutzt und auf den Tisch zum handschriftlichen Schreiben hinlegt, ist es weiterhin weitestgehend geschützt.

Verwendet man das iPad hingegen hauptsächlich ohne oder ist gar nicht im Besitz des Keyboards, ist die Hülle nicht unbedingt zu empfehlen. Durch die Aussparung unten ist das iPad eben an dieser Stelle anfällig für Kratzer oder Ähnliches. Da ich das iPad auch gerne mal auf der Couch zum Lesen benutze, vermisse ich bei dem MagEZ Case zudem eine Funktion zum Aufstellen. Klar ist die Hülle dafür nicht gedacht und konzipiert, es sollte einem aber bewusst sein, ehe man sich diese Hülle zulegt.

Das Pitaka MagEZ Case für das iPad Pro gibt es sowohl für das 12,9 Zoll als auch für das 11 Zoll Tablet. Auch für das neue iPad Air 4 gibt es von Pitaka eine solche Hülle. Die Preise sind jeweils die gleichen – 74,99 Euro.

Ob das Pitaka MagEZ Case für das iPad Pro auch für das Modell 2021, welches ja vielleicht bereits in zwei Wochen vorgestellt werden könnte (aktuell sind das noch Gerüchte), kompatibel sein wird, werdet Ihr hier dann per Update des Artikels erfahren.

Neben dem Case hat mir Pitaka auch den Card Holer Clip mit in das Paket zum Testen gelegt. Diesen gibt es für 29,99 Euro und ist vor allem für einen längeren Transport des iPads samt Stift gedacht. Dabei lässt sich auf der Rückseite bspw. der Studentenausweis oder eine Bahnkarte stecken und ist somit immer griffbereit. Auch hier ist die Verabreitung 1A und das Kunstleder wirkt zudem sehr hochwertig. Farblich passt es leider nicht 1:1 zum etwas gräulichen Magic Keyboard.

Disclaimer: Enthält Affiliate Links. Das Testmuster wurde uns von PITAKA kostenlos überlassen. Eine Einflussnahme auf den Testbericht oder eine Verpflichtung zur Veröffentlichung gab es nicht.

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Über den Autor
Manuel Blaschke
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Neben den Microsoft-Dienstleistungen und der Surface-Hardware fühle ich mich auch im Apple-Ökosystem Zuhause. Für mich ist es wichtig eine gute Balance zwischen Apple und Microsoft zu finden. So entstand dann vor einiger Zeit auch die iOS Rundschau.
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