Gadgetcheck: tado Smartes Heizkörper-Thermostat V3+ - Energiesparen beim Heizen im Smart Home

Gadgetcheck: tado Smartes Heizkörper-Thermostat V3+ - Energiesparen beim Heizen im Smart Home

Wieder mal steht ein Test ins Haus und dieses Mal gibt es ein ganz besonderes Schmankerl in meinen Augen, denn das Testobjekt stammt diesmal nicht aus der Feder einer chinesischen Firma. Das heute zu testende Produkt stammt von der deutschen tado GmbH, welche es sich zum Ziel macht, mit smarten Heizkörper-Thermostaten Energie, CO2 und Geld zu sparen.

Mit Thermostaten für Zentralheizungen und Heizkörperthermostaten, die von überall und mit jedem Gerät gesteuert werden können und zusätzlichen Automatisierungen über die Smart Home Skills, soll dies erreicht werden. Seit Ende 2018 ist die aktualisierte Version 3+ erhältlich. tado hat mir für einen Test nun freundlicherweise das Starterkit für das smarte Heizkörper-Thermostat zur Verfügung gestellt, welches ich für euch getestet habe.

Fangen wir zunächst einmal mit den technischen Rahmendaten des Heizkörper-Thermostats an:

  • Temperatur- / Luftfeuchtigkeits- / Umgebungslichtsensor
  • Verbindung zwischen den Geräten über 868MHz (6LoWPAN)
  • 2 Jahre Herstellergarantie
  • TLS 1.2 Verschlüsselung
  • Stromversorgung über 2 AA Batterien
  • LED-Display
  • Mechanisches Drehrad zum Verstellen der Temperatur
  • 78 x 52 mm

Damit die smarten Thermostate verwendet werden können, ist zusätzlich eine Bridge von Nöten, die per USB mit Strom und per LAN mit dem Internet verbunden werden muss. Die Internet Bridge ist mit 81 x 27 x 22 mm Größe sehr klein und kann gut hinter einem Router oder Switch versteckt werden. Die Bridge kann einzeln oder direkt in Verbindung mit einem Thermostat im Starter Kit erworben werden. An dieser Stelle soll es erst einmal genügen mit der Theorie. Auf zum Unboxing!

Unboxing und Inbetriebnahme

Das tado Starterset mit Thermostat, Bridge und Zubehör
In dem kompakten Karton findet man tatsächlich so Einiges. Neben der Internet Bridge und dem Heizkörper-Thermostat finden sich zusätzlich ein LAN- und ein Micro-USB-Kabel, ein USB Stromadapter mit Steckeraufsätzen für UK und EU, 6 Adapter-Ringe, um das Thermostat kompatibel zu möglichst vielen Systemen zu machen (Kompatibel sind laut Hersteller die Ventile von Danfoss, Oventrop, Braukmann, Heimeier, Rossweiner, Junkers, Honeywell, uvm.), eine Schnellstartanleitung und ein Heftchen zum Notieren der Seriennummern und Auth-Codes, welche zum Registrieren nötig sind. Die Verarbeitung von Thermostat und Bridge sind erstklassig und beides fasst sich sehr wertig an.

Die Ersteinrichtung läuft so einfach wie nur eben möglich.
Per USB-Anschluss an meiner Fritz!Box hole ich mir den Strom per USB und den LAN-Anschluss. Die mitgelieferten Kabel sind in etwa 30cm lang, was nicht weiter stört, da die Bridge so klein ist, dass sie einfach hinter der Fritz!Box im Regal verschwindet. Anschließend muss die tado App aus dem AppStore oder dem Playstore heruntergeladen werden. Wer der Suche nicht traut, findet in der Schnellstartanleitung einen QR-Code für sein System und kann dort die App direkt herunterladen.
Ein nötiges Konto für die Verwendung ist schnell angelegt und schon kann es losgehen. Zunächst muss die Bridge mit dem Konto gekoppelt werden. Dafür wird in der App ein neues Gerät hinzugefügt und der QR-Code auf der Bridge gescannt und schon ist die Bridge verbunden. Jeder benötigte Schritt ist zusätzlich in der App bebildert, sodass jeder den Vorgang verstehen kann.

Nach dem Aktivieren der Bridge kann auch schon das Thermostat hinzugefügt werden und auch hier ist der Weg komplett in Bildern und kurzen Texten dargestellt, sodass die Einrichtung wirklich kinderleicht von der Hand geht

Sehr positiv ist mir an dieser Stelle aufgefallen, dass bei allen Schritten, die unter Umständen etwas komplizierter sein könnten (bspw. Adapterverwendung), stets eine erweiterte Anleitung angeboten wird. Die Links führen dann direkt auf die Herstellerseite von tado, die dort weiterführende Informationen und Videos zur Montage bereitstellt. Einen Adapter benötigte ich für meine Heimeier Ventile nicht, somit konnte ich sofort loslegen. Die Montage an sich hat keine fünf Minuten gedauert. Sollte man sich die Installation der Geräte selbst nicht zutrauen, bietet tado ebenfalls einen buchbaren Installationsservice an, der dann vor Ort die Anlage in Betrieb nimmt.

Ist die Anlage dann in Betrieb, zeigt die App auf der Hauptseite folgende Informationen an: Die eingerichteten Räume jeweils mit der eingestellten und der aktuellen Temperatur, den Raumluft-Komfort, die Abwesenheitsautomatik, Energieeinsparungen und einen Schnelllink zum Heizungsservice von tado.

Wählt man ein Zimmer an, bekommt man neben der Möglichkeit, die Raumtemperatur zu verstellen, auch die aktuelle Temperatur und die aktuelle Luftfeuchtigkeit angezeigt. Über die drei Balken in der oberen rechten Ecke gibt es eine Verlaufsanzeige von Temperatur, Sonneneinstrahlung und Luftfeuchtigkeit über die letzten Tage. Über den Button intelligenter Zeitplan kann festgelegt werden, wann welche Temperatur eingestellt sein soll.

Screenshot diverser Menüseiten der tado App

Über den intelligenten Zeitplan kann zusätzlich zwischen dem Home- und dem Away-Modus unterschieden werden. Im Away-Modus wird eine minimale Temperatur definiert und ein Startmodus für den Heimweg. Kennt tado die eigene Adresse, kann das Heizungssystem intelligent mit dem Heizen beginnen, sobald man sich den eigenen vier Wänden nähert. Über diese zwei „Profile“ kann ohne manuelles Eingreifen immer die optimale Temperatur eingestellt werden und dabei zum einen das Klima durch geringeren CO2 Ausstoß geschützt- und zum anderen das Portemonnaie weniger belastet werden.

Im Reiter Raumluft-Komfort auf der Hauptseite gibt es einen Frischluft-Indikator, über den tado an das regelmäßige Lüften erinnert und aktuelle Werte über die Außenluft anzeigt. Diese kommen von der jeweils nächsten Wetterstation zur angegebenen Adresse. Auch gibt es Tipps für Allergiker zu aktuellem Pollenflug und ein Diagramm, welches Luftfeuchtigkeit und Temperatur in den Zimmern bewertet. In der Abwesenheitsautomatik kann entweder manuell zwischen dem Home- und dem Away-Modus gewechselt werden oder die Automatik aktiviert werden.

Die Automatik muss über das Auto-Assist genannte Feature hinzugebucht werden und kostet momentan 2,99 Euro im Monat oder 24,99 Euro im Jahr. Ist Auto-Assist nicht gebucht, sendet die tado App eine Benachrichtigung sobald erkannt wird, dass alle Personen das Haus verlassen haben oder eine Person wieder zu Hause angekommen sind. Die Einstellung muss dann jeweils manuell vorgenommen werden. Ebenfalls automatisiert wird über Auto-Assist die Fenstererkennung. Sind Fenster geöffnet, schalten die Thermostate den Heizvorgang für 15 Minuten komplett ab (Der Zeitraum lässt sich in den Einstellungen für jeden Thermostat individuell anpassen). Ist Auto-Assist nicht gebucht, gibt es hier ebenfalls ein Fallback auf die Benachrichtigung mit manueller Bestätigung. Die Fenstererkennung funktioniert bislang sehr zuverlässig, da aktuell aber eine große Temperaturdifferenz zwischen innen und außen herrscht, ist dies nicht unbedingt sehr aussagekräftig.

Bei den Energie-Einsparungen zeigt die App die ungefähren Energieeinsparungen der vergangenen Monate in % an und beziffert die Häufigkeit und Dauer der einzelnen Energiesparfunktionen.
Screenshot diverser Menüseiten der tado App
Da meine Inbetriebnahme erst in den letzten Märztagen erfolgte, sind die Daten hier weder sehr genau noch sonderlich aussagekräftig. Eine ungefähre Einsparung von 30% fände ich allerdings schon sehr wertvoll.

In den Einstellungen können die einzelnen „Skills“, Räume und Geräte konfiguriert werden und weitere Personen zum Zuhause hinzugefügt werden, was für die Anwesenheitserkennung in einem Mehrpersonenhaushalt definitiv von Nöten ist.
Außerdem kann in den Einstellungen die Verbindung zu Apple Homekit hergestellt werden. Auch diese Verbindung war absolut problemlos möglich. Auf der Seite der Internet Bridge ist ein klassischer Homekit Sticker, und schon ist das System in Homekit integriert und es können die Homekit Automationen und Steuerungen statt der tado App verwendet werden. Hier ist jedoch nur ein kleiner Teil der Funktionalität gegeben. Eine Änderung der Temperatur über Siri oder die Home App von Apple führt dazu, dass die Steuerung des Raumes in den manuellen Modus übergeht, genau wie dies das Ändern der Temperatur über den Drehregler des Thermostats tut. Wann dieser Modus beendet wird, kann ebenfalls in den Einstellungen der einzelnen Räume verändert werden. Hier stehen die Möglichkeiten „Bis zur nächsten automatischen Änderung“, Timer und „Bis vom Nutzer beendet“ zur Verfügung.

Zusätzlich zu der Verbindung zu Homekit ist eine Integration in Amazon Alexa, Google Assistant und IFTTT möglich. Diese Verbindungen konnte ich während dieses Tests leider nicht mehr unterbringen. Ich gehe aber einfach mal davon aus, dass die Integration ähnlich einfach ist, wie alle anderen Einrichtungen im Laufe dieses Tests.

Das Fazit

Die tado GmbH stellt hier ein universelles Thermostat für nahezu alle Heizkörper bereit, welches absolut schlicht und zeitlos ist. Die Einrichtung geht einfach von der Hand und für alle Eventualitäten wird eine erweiterte Hilfestellung angeboten. Die App und deren Einrichtung ist ebenso einfach und intuitiv wie auch die Anbindung an die bekannten Smart Home Systeme. In meinem Test hatte ich keinerlei Probleme und auch meine Frau hat sich schnell in die App eingefunden.

Das Starterkit V3+ für das smarte Heizkörper-Thermostat kostet auf Amazon aktuell 99,90 Euro und das einzelne Thermostat ist für 69,90 Euro zu haben. Das ist nicht gerade ein Schnäppchen, aber nichtsdestotrotz verspreche ich mir von diesem System eine jährliche Ersparnis im Bereich von ca. 100 Euro. Deshalb werde ich in naher Zukunft meine vier weiteren Heizkörper ebenfalls mit Thermostaten von tado ausstatten.

Grundsätzlich kann ich nach diesem zweiwöchigen Test diese Thermostate und die App jedem wärmstens ans Herz legen, der langfristig beim Heizen Geld sparen und zusätzlich dem Klima etwas Gutes tun will.

Martin hat die tado-Thermostate schon längere Zeit im Einsatz – ich verweise daher auch gerne auf seinen Kommentar unter diesem Artikel, in dem er seine Langzeit-Erfahrungen zum Besten gibt.

Über den Autor
Alex Lüttgen
  • Alex Lüttgen auf Twitter
Ich bin Alex Lüttgen, oder auch Utgardus. Als Netz- und Systemadministrator fühle ich mich in so ziemlich allen Produkten von Microsoft im Client-, Server- und Office 365-Bereich zu Hause. Nach der Arbeit wird dann selbstverständlich auch mal die Xbox angeschmissen. Mobil bin ich nach dem Aus von Windows Mobile auf iOS gewechselt und fühle mich dort deutlich wohler, als bei Android. Neben der IT ist Elektromobilität meine absolute Leidenschaft. Ich bin fest der Überzeugung, dass sich dort in naher Zukunft immer mehr tut, bis dann irgendwann die Verbrenner ganz abgelöst werden.

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Kommentare

  1. Ich habe die tado Thermostate seit 1,5 Jahren im Einsatz, habe also nun zwei komplette Heizperioden damit hinter mir. Ob ich effektiv Geld gespart habe, vermag ich nicht zu beurteilen, die letzten Winter waren alle so derb unterschiedlich, dass ein objektiver Vergleich nicht möglich ist.
    Was ich aber auf jeden Fall sagen kann: Ich heize besser, was auch daran liegen mag, dass meine alten Thermostate so alt waren wie das Haus - also rund 50 Jahre. An kalten Tagen musste man die schon mal bis zum Anschlag aufreißen, und allzu gerne vergaß man über Nacht, sie wieder herunter zu regeln.
    Das funktioniert nun alles über die App, die neuen Thermostate halten die eingestellte Temperatur auch sehr zuverlässig.
    Die "Fenster offen"-Erkennung hat sich bei mir allerdings schon denen einen oder anderen Ausrutscher geleistet und nicht abgeschaltet. Wenn man 15 Minuten zum Fenster raus heizt, sind etwaige Einsparungen schnell beim Teufel.
    Die Abwesenheitserkennung, die auf den Standortdaten des Smartphones basiert, funktioniert nur dann zuverlässig, wenn man die tado App regelmäßig benutzt. Ich hatte sie auf dem Smartphone meiner Frau installiert, sie hat sich aber nicht weiter damit beschäftigt, weswegen der Hintergrund-Dienst irgendwann von der Energieverwaltung beendet wurde. Folglich war sie immer zu Hause, auch wenn sie nicht da war.
    Dritter Kritikpunkt: Die Einstellungen sind sehr zerklüftet und auf mehrere Untermenüs der App verteilt, das macht die Bedienung bisweilen umständlich. Alex empfindet es als intuitiv, vielleicht ist es ja auch eher so ein Altersding...
    Trotz der genannten Kritikpunkte möchte ich diese Art der Heizungssteuerung nicht mehr missen und würde die tado Thermostate auch jederzeit wieder kaufen.
    Steuerung innerhalb der Google Home app möglich oder für Alle Funktionen der Steuerung weiterhin Herstellerapp notwendig?
    Steuerung, nicht Auswertungsansicht etc.
    Meine Grundvoraussetzung ist, dass die komplette Steuerung möglichst ohne Latenz via Google Home gehen kann. Die Auswertung dann meinetwegen auch über eine andere App.
    Bei einer Heizugssteuerung ist die Latenz ziemlich unwichtig, da Heizungen recht träge reagieren. Bei Licht/Lampensteuerung ist das anders.
    Im aktuellen Heft der Zeitschrift c´t 8/2020 sind übrigens ein paar Artikel zu Homeautomation und Kommentare zur Heizungssteuerung zu finden, siehe https://www.heise.de/ct/2020/8.
    Es liest sich so als sei es nicht möglich, hier *selbst* etwas zu automatisieren oder zu steuern, oder? Ich meine damit dass man nicht die vorgefertigten Apps auf Handydisplays nutzen muss, sondern sich selbst was programmiert oder skriptet. Paradebeispiel wäre Philips mit seinem Hue-System. Da kann ja jeder für entwickeln wie er lustig ist.
    Bei der Heizung spart am allermeisten eine richtig und gut eingestellte Komplettanlage. Da ist das größte Einsparungspotential. Das heißt, eine richtig angepasste Heizkurve (soviel Vorlauftemperatur wie nötig), hier sind die meisten Anlagen ganz mies eingestellt und verpulvern unnötig Energie. Dann eine hydraulisch abgeglichene Anlage, das heißt, die Wärme wird im gesamten System so verteilt, dass überall soviel Wärme wie nötig ankommt. Auch ganz oben im Dachgeschoss. Wenn das geschehen ist, dann sind die eigentlichen Heizkörperthermostate (fast) nebensächlich. Und tun das, was sie eigentlich sollen: Bei zuviel Fremdwärme abregeln und abregeln (händisch oder per Erkennung) beim Lüften. Heizkörperthermostate zur eigentlichen Temperaturregelung zu nutzen, ist insgesamt nicht sehr effektiv. Als Mieter aber häufig die einzige Möglichkeit, die Heizung für sich anzupassen.
    Ich habe Tado seit Oktober 2019 in allen Räumen meiner Wohnung im Einsatz und habe auch die Steuerung der Gasetagenheizung durch den Tado Thermostat ersetzt, damit die Heizung nur luft, wenn sie gebraucht wird. Zur Einsparung kann ich noch nichts sagen, aber der Bedienkomfort ist sehr angenehm, wenn man die Temparatur in allen Räume vom Handy oder PC überwachen und steuern kann. ich hätte mir noch einen reines Thermometer/Hygrometer gewünscht, das man mit integrieren kann, für Flur und Schlafzimmer, die ich nie heize. Im Bad wird im Heizbetrieb eine 2° zu hohe Temperatur gemessen, da die Rohre darunter nicht isoliert sind - das kann man aber in den Einstellungen über einen Korrekturwert lösen.
    Wie haltet ihr es mit der Sommerpause? Alle Heizkörperventile abbauen und die Batterien rausnehmen, das sie nicht auslaufen? Die Stellmotoren sind übrigens deutlich zu hören, aber man gewöhnt sich schnell daran.
    @paradonym: Leider kann ich mangels Geräte de Google Assistant nicht testen, wenn die Integration sowie in Homekit funktioniert, ist das aber definitiv möglich die Steuerung direkt über die Google App zu machen.
    @Baloonicorn: Doch, die Automation kann durchaus über Alexa Routinen, Homekit Automation, oder IFTTT laufen. Google Assistant mit Sicherheit auch, aber ich kenne das System nicht und möchte deshalb keine falschen Aussagen treffen.
    Ok, danke für die Rückmeldung. Ist leider nicht ganz das was ich mir vorgestellt habe, man ist damit ja immer noch "abhängig" von einem weiteren Dritten wie Alexa oder Apple HomeKit. Bei Philips Hue erstellt man die Regeln und Skripte direkt auf der Bridge im eigenen Haus, die werden dort gespeichert und funktionieren auch noch wenn das Internet ausfällt.
    Ich benutze die Tado Thermostate seit Dezember 2018. Ich bin vollkommen happy damit und würde sie sofort wieder kaufen. Ursprünglich habe ich sie mir gekaut um Heizung zu sparen. Tatsächlich ist das auf den Abrechnungen aber nicht wirklich ersichtlich. Im Haus ist eine gut eingestellte Komplettanlage installiert. Durch die Heizkurve arbeitet die bereits sehr sparsam. Warum also bin ich so zufrieden: Der Komfort. Ich habe einmal in der App eingestellt, welche Temperatur mein Bad, Schlafzimmer und Wohnzimmer an den einzelnen Tagen/Uhrzeiten haben soll. Und damit muss man streng genommen nie wieder die App öffnen oder einen Heizkörper betätigen. Die Temperatur ist immer perfekt. nie zu heiß, nie zu kalt. Früher hatte ich oft die Heizung eher niedrig gestellt und es war im Schnitt eher mal kalt. Jetzt ist es immer angenehm warm und ich brauche nicht mehr Heizung. In der Früh heizt mein Bad vor, so dass ich nach dem aufstehen in ein schön warmes Bad gehe. Vor meiner Heizungsssteuerung war das nie der Fall. Ich habe sogar die Klimaanlagen Steuerung, und so habe ich in meiner Wohnung unter dem Dach auch im Sommer immer die perfekte Raumtemperatur, nie zu kalt oder zu warm.
    @ leupold Ich benutze ein anderes System ( Homematic ) und lasse die Thermostate im Sommer an der Heizung . Stelle in der App auf manuelle Steuerung und 30 Grad . So bleibt das Ventil offen und es wird einmal pro Woche die Adaptierfahrt durchgeführt damit das Ventil nicht einrostet .
    @ncBadrock Stimme Dir mit dem Komfort zu . Immer gleichbleibende Temperatur ohne dieses ständige Gedrehe am Ventil und durch die Wochenplanung immer dann schön warm wenn man es braucht . Möchte ich nicht mehr missen .
    @S1904 bei mir ist die Therme üblicherweise von April bis Oktober komplett ausgeschaltet (nur hin und wieder kurz eingeschaltet zum Duschen). Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Ventil in wenigen Monaten "einrostet" - und wenn es festsitzt, reicht ein kurzer Hammerschlag.
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