Gadgetcheck: Tronsmart Element Force - Ein Lautsprecher für alle Zwecke? - Update: Es gibt exklusiven Rabatt

Gadgetcheck: Tronsmart Element Force - Ein Lautsprecher für alle Zwecke? - Update: Es gibt exklusiven Rabatt

Der chinesische Hersteller Tronsmart ist vielleicht noch nicht jedem Leser bekannt, aber dennoch kommt man an ihm nicht vorbei, wenn man sich einmal ein neues Gadget aus dem Bereich Power Bank oder kabelloser Lautsprecher anschauen möchte.

Heute liegt bei mir auf dem Tisch der Tronsmart Element Force: Ein nicht ganz kompakter, kabelloser Lautsprecher, der allen Elementen trotzen soll. Eine IPX7 Zertifizierung weist dieser kleine Brocken vor und soll damit bis zu 30 Minuten untertauchen können. Musik spielt er in der Zeit aber wohl nicht mehr.

Doch jetzt erst einmal zu den weiteren Specs:

  • 40W Leistung
  • Bis zu 15 Stunden Spielzeit
  • NFC zum einfacheren und schnelleren Koppeln
  • Echter, kabelloser Stereosound
  • Drei verschiedene Basseinstellungen
  • Sprachbefehle über den angeschlossenen Sprachassistenten
  • 3,5mm Klinkenausgang

Das klingt zunächst einmal alles echt super! Ich versuche für euch zu testen, was hinter diesen Marketingaussagen steht und wie der Element Force in der Praxis funktioniert.

Das Unboxing

Tronsmart Force Bluetooth Lautsprecher

Das Auspacken der Box ist nicht sonderlich spektakulär. Es befindet sich darin, geschützt in einer Folie, der Lautsprecher selbst und daneben ein kleinerer Karton. In diesem befinden sich eine mehrsprachige Anleitung, eine Garantiekarte, ein USB-C Ladekabel und ein Klinkenkabel mit 2x male 3,5mm Klinke.

Der Lautsprecher wirkt gut verarbeitet und ist mit seinen gut 800 Gramm sehr massiv und steht stabil. Das Gehäuse ist außen herum komplett gummiert, wodurch er auf ebenen Flächen immer gut und auch bei hohen Lautstärken vibrationsfrei stehen kann.

Auf der Rückseite befinden sich, gut geschützt hinter einer Gummilippe, der USB-C Anschluss, ein Micro SD Slot und ein 3,5mm Klinkeneingang und an der rechten Seite ein stabiler Metallbügel, mit dem der Lautsprecher beispielsweise an einem Rucksack aufgehangen werden kann.

Tronsmart Force Bluetooth Lautsprecher

Die Inbetriebnahme

Mit meinem iPhone war der Lautsprecher schnell gekoppelt. Beim ersten Start geht das Gerät gleich in den Kopplungsmodus, was durch eine blinkende, blaue LED auf der Oberseite signalisiert wird. Zwar funktioniert die NFC-Schnellkopplung nur mit Android, aber auch ohne NFC geht es sehr einfach. Eingeschaltet, in den Bluetooth-Einstellungen gefunden und schon war der Lautsprecher bereit.

Das Abspielen geht dann so wie mit jedem anderen Bluetooth-Audiogerät ohne Probleme.
Was mir als Erstes auffiel: Der Klang ist präzise und die Lautstärke ist, selbst für einen großen Raum, vollkommen ausreichend. Selbst auf höchster Lautstärke ist der Ton kaum verzerrt und sollte locker für die nächste Grillparty oder den nächsten Strand- oder Freibadbesuch reichen. Bei meiner Schwester mussten letztens mehrere Möbel aufgebaut werden und der Element Force hat uns den Tag deutlich kurzweiliger gemacht. Selbst mit laufenden Akkuschraubern und Bohrmaschinen war die Musik stets gut zu hören.

Für die Bassfans gibt es einen extra Equalizer Modus mit dem Namen „Extra Bass“, welcher standardmäßig ausgewählt ist. Darüber hinaus gibt es noch die Modi Standard und 3D-Sound. Der eingestellte Modus lässt sich über eine LED über der Equalizer-Taste feststellen. Ich persönlich bevorzuge allerdings den natürlichen Klang im Standardmodus. Negativ aufgefallen ist mir an dieser Stelle, dass die LEDs sehr schlecht zu erkennen sind. Da muss man schon mit dem Kopf direkt auf die Oberseite des Geräts schauen. So oft wird man die LEDs aber nach der ersten Inbetriebnahme aber auch nicht mehr benötigen.

Die Wasserdichtigkeit nach IPX7 konnte ich zumindest in meinem Waschbecken als funktional feststellen. Einen Schwimmbadbesuch hat das Gerät allerdings noch nicht hinter sich ;-).

Lediglich den TWS-Modus (Echter Kabelloser Stereosound) konnte ich leider nicht testen, da dafür zwei Geräte vonnöten sind. Per Knopfdruck sollen sich zwei Element Force miteinander koppeln lassen und funktionieren dann letztendlich so wie kabellose Kopfhörer ala AirPods.

Fazit

Der Klang ist insgesamt für einen mobilen Lautsprecher sehr gut. Da kann ich die durchschnittlich 4,6 Sterne bei Amazon ganz klar nachvollziehen. Er ist nicht ganz so gut wie bei meinem Echo Plus der zweiten Generation und lange nicht so gut wie an meiner Teufel-Anlage, aber das sind auch Geräte in ganz anderen Preisklassen. Mit 56,99 Euro ist der Element Force zwar auch nicht super günstig, aber ich erachte den Preis durchaus als angemessen. Ähnliche Geräte von beispielsweise JBL sind da deutlich teurer.
Ich würde ihn jederzeit weiterempfehlen und spreche hier eine klare Kaufempfehlung aus. Durch seine Wasserdichtigkeit und Robustheit sollte er tatsächlich für jeden Zweck ein guter Wegbegleiter sein. Die sehr schwachen LEDs ändern an dieser Tatsache nichts und die 800 Gramm sollten im Normalfall auch nicht zu viel Extragewicht sein.

Update: Rabattcode

Tronsmart hat exklusiv für unsere Leser noch einen kleinen Rabattcode nachgereicht.
Mit dem Code QLIAG4MK bekommt ihr 6,99 Euro Nachlass auf den Preis bei Amazon und zahlt nur noch 50 Euro.
Gültig ist dieses Angebot bis zum 31.07.2019.

Über den Autor
Alex Saternus
  • Alex Saternus auf Twitter
Ich bin Alex Saternus, oder auch Utgardus. Als Netz- und Systemadministrator fühle ich mich in so ziemlich allen Produkten von Microsoft im Client-, Server- und Office 365-Bereich zu Hause. Nach der Arbeit wird dann selbstverständlich auch mal die Xbox angeschmissen. Mobil bin ich nach dem Aus von Windows Mobile auf iOS gewechselt und fühle mich dort deutlich wohler, als bei Android. Neben der IT ist Elektromobilität meine absolute Leidenschaft. Ich bin fest der Überzeugung, dass sich dort in naher Zukunft immer mehr tut, bis dann irgendwann die Verbrenner irgendwann ganz abgelöst werden.

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Kommentare
  1. Wenn 12-Jährige etwas testen.
    "Meine Wasserpistole kann zehn Meter spritzen, testen konnte ich es noch nicht; aber es würde toll aussehen."
    Mensch,lass das. Drei Einstellungen, zwei sind mies, eine nicht toll. Nee nee.
    @Paulchen73, ich verstehe dein Problem nicht. Von 12 Jahren bin ich mittlerweile doch recht weit entfernt.
    Ich habe bei dem Speaker alles getestet, was ich mit den mir gegebenen Mitteln vom Hersteller testen konnte. Wenn kein Schwimmbad vorhanden ist, nehme ich halt das Waschbecken zum Untertauchen. Passt! Den TWS-Modus kann ich halt mit nur einem Speaker nicht testen, dennoch sollte er Erwähnung finden, denn echten Stereosound zu haben kann für einige Leute ein Kaufargument sein und ist definitiv ein Key-Feature dieses Produkts.
    An meinen Kameraskills muss ich noch arbeiten, da gebe ich dir vollkommen Recht. Kommt noch!
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