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Gadgetcheck: Tronsmart Onyx Ace – die Alternative zu AirPods?

Gadgetcheck: Tronsmart Onyx Ace - die Alternative zu AirPods?

Wie auch die bereits getesteten Tronsmart Spunky Beat haben die neuen Tronsmart Onyx Ace ein prominentes Design-Vorbild, dieses wird auch am Beitragsbild sofort deutlich: Die AirPods. Ob sie den Apple Kopfhörern die Show stehlen können, erfahrt Ihr in diesem Gadgetcheck.

Technische Spezifikationen (laut Herstellerangaben):

  • Qualcomm-Chip sorgt für eine stabile Verbindung
  • HD-Klangqualität
  • 4 Mikrofone und Geräuscheunterdrückung der Umwelt garantieren kristallklare und laute Anruf-Qualtitäten
  • Bequem ohne Druckgefühl zu tragen
  • Gestensteuerung, Lautstärkeregelung, Songwechsel usw.
  • 24-Stunden-Akku (mit Aufbewahrungsbox) – 5h mit einer Kopfhörer-Aufladung
  • USB-C Ladebuchse
  • Bluetooth 5.0 mit niedriger Latenz
  • IPX5 wasserdicht für den Sport

Unboxing, Inbetriebnahme und Benutzung

 Tronsmart Onyx Ace Verpackungsinhalt

Die Verpackung ist äußerlich ähnlich unspektakulär wie die der Spunky Beat. Im Inneren gibt es jedoch etwas mehr zu sehen. Zwar fehlen hier die zusätzlichen Stöpsel für die unterschiedlich großen Gehörgänge, da diese bei den Onyx Ace ja überhaupt nicht nötig sind, doch dafür gibt es erfreulicherweise ein kurzes aber ausreichendes USB-C-Ladekabel.

Erst jetzt realisiere ich, wieso ich dies bei den Spunky Beat überhaupt nicht kritisiert hatte. Da ich ein USB-C-Kabel wegen dem Surface Pro 7 Test zuhause habe, hatte ich auch keine Probleme, die Kopfhörer aufzuladen. Da ich hauptsächlich (Auslaufmodelle von) Apple Produkte benutze und diese nach wie vor über den altbewährten Lightning-Anschluss geladen werden, hätte ich sonst auch überhaupt keinen Anreiz, mir ein solches Kabel extra zuzulegen – wozu auch.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle das Beilegen des USB-C-Kabels als positiv hervorheben. Vor allem bei den Onyx Ace eine clevere Idee: Man bewirbt die Kopfhörer als Alternative zu den teuren Apple AirPods. Diese haben ebenfalls einen Lightning Anschluss und eigentlich würden sich hauptsächlich Apple-Nutzer die AirPods kaufen. Somit hätten die potentiellen Käufer der Tronsmart Kopfhörer keine Gelegenheit die Kopfhörer aufzuladen. Das Problem wurde ja durch die Beigabe glücklicherweise behoben.

Kommen wir nun aber zur Inbetriebnahme. Vor der Benutzung sollen die Kopfhörer einmal vollgeladen werden. Eine Vollladung dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden und hält dann auch für über 4 Stunden. Danach müssen die Kopfhörer zurück in die Ladebox, wo sie dann bis zu ca. 4 Mal nachgeladen werden können. Die Kopfhörer haben also somit eine „Kapazität“ von insgesamt 24 Stunden. Der Verbindungsaufbau zwischen Kopfhörer funktioniert, wie von den Spunky Beat bereits gewohnt, reibungslos, schnell und zuverlässig.

Ähnlich wie bei den Tronsmart Spunky Beat lassen sich auch die Onyx Ace per Touchgesten steuern. Im Bild unten findet Ihr wieder die Anleitung dazu. Die Steuerung über die Kopfhörer ist zu Beginn zwar etwas ungewohnt, funktioniert aber deutlich besser als noch bei den Spunky Beat. Besser bzw. angenehmer ist bei den Onyx Ace auch der Ton, der bei erfolgreichem Verbindungsaufbau und beim Betätigen der One-Tab Bedienung abgespielt wird. Diese sind nun einfache Tonsignale statt sehr lauten Ansagen auf Englisch.Illustration der Gestensteuerung der Tronsmart Onyx Ace

Onyx Ace vs. AirPods

Rein optisch schenken sich die beiden „Kontrahenten“ kaum etwas. Das glänzend silberne Designelement auf der Aufladebox lässt die Tronsmart Kopfhörern jedoch zu einem Hingucker werden. Im Vergleich wirken die AirPods dann schon fast etwas langweilig – dafür etwas schlichter. Schauen wir uns die Kopfhörer dann einmal selbst genauer an, werden dann doch deutliche Unterschiede klar. Im Gegensatz zu den allgemein runden AirPods (1. Generation) sind die Onyx Ace durchaus kantiger gestaltet und haben ebenfalls eine silberne Zierleiste. Wie so oft ist es auch hier wieder Geschmacksache.

Tronsmart Onyx Ace und Apple Airpods im Vergleich

Bei der Klangqualität haben die AirPods die Nasenspitze ganz klar vorne. Die Sprachqualität bei Podcasts oder Telefonaten ist dort einfach nochmal einen Tick besser. Beim Musikkonsum wird der etwas blecherne Sound der Tronsmart auch ganz klar deutlich. Schaut man bei den Tronsmart Onyx Ace jedoch auf den Preis, können sie mit Ihrer Leistung  durchaus überzeugen.

Tronsmart Onyx Ace und Apple Airpods im Vergleich

Die Verarbeitung der Kopfhörer lässt kaum Wünsche offen. Lediglich das Scharnier an der Aufladebox ist erneut etwas klapperig. Angst vor dem Auseinanderfallen braucht man jedoch keine haben.

Tronsmart Onyx Ace und Apple Airpods im Vergleich

Fazit

An sich sind die Tronsmart Onyx Ace solide Kopfhörer zu einem günstigen Preis. Auf Amazon sind sie wegen der anhaltenden Corona-Pandemie derzeit nicht gelistet. Sie sind jedoch bei Aliexpress und auf der Tronsmart Homepage in den Farben weiß und schwarz lieferbar. Für knapp 30 Euro liefern die Kopfhörer wie bereits weiter oben geschrieben ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Dies wird auch durch die zahlreichen Kundenrezessionen mit einem Schnitt von 4,8 Punkten bestätigt.

Meiner Meinung nach sind die Onyx Ace eine gute und günstigere Alternative zu den originalen Apple AirPods. Ebenso bieten die Onyx Ace eine gute Alternative zu den hauseigenen Spunky Beat, welche wir Euch bereits vor wenigen Wochen vorgestellt haben. Zwar verfügen die Onyx Ace über kein aktives Noise-Cancelling, dafür aber eine Geräuschunterdrückung der Umgebung bei Telefonaten. Dabei werden die Umgebungsgeräusche für den Zuhörer am anderen Ende der Leitung herausgefiltert und der Sprecher ist deutlicher zu verstehen. Auch der Einsatz beim Joggen in der freien Natur oder auf dem Weg zur Arbeit ist bei den Onyx Ace bedenkenlos, da die Umgebungsgeräusche und somit auch wichtige Signaltöne oder ähnliches weiterhin wahrgenommen werden können. Die Geräusche werden wie gesagt lediglich für den auf der anderen Seite der Leitung befindlichen Person reduziert.

Über den Autor

Manuel Blaschke

Manuel Blaschke

Neben den Microsoft-Dienstleistungen und der Surface-Hardware fühle ich mich auch im Apple-Ökosystem Zuhause. Für mich ist es wichtig eine gute Balance zwischen Apple und Microsoft zu finden. So entstand dann vor einiger Zeit auch die iOS Rundschau.

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