Gadgetcheck: Tronsmart Spunky Beat - gute und günstige In-Ears mit Noise Cancelling

Gadgetcheck: Tronsmart Spunky Beat - gute und günstige In-Ears mit Noise Cancelling

Einmal mehr haben wir im Gadgetcheck ein Produkt von Tronsmart zu Gast. Dieses Mal nehmen wir die Tronsmart Skunky Beat genauer unter die Lupe. Dabei handelt es sich um In-Ear-Kopfhörer mit Noise-Cancelling. Sie sind bereits seit Ende Oktober auf dem Markt und werden bald durch ein Nachfolgemodell ersetzt werden – mehr dazu dann aber am Ende des Artikels.

Technische Spezifikationen (laut Herstellerangaben):

  • Qualcomm-Chip
  • HD-Klangqualität
  • Bequem ohne Druckgefühl zu tragen
  • Gestensteuerung, Lautstärkeregelung, Songwechsel usw.
  • 24-Stunden-Akku (mit Aufbewahrungsbox)
  • DSP- und CVC 8.0-Technologie
  • Integrierte Ladefunktion
  • Bluetooth 5.0 mit niedriger Latenz
  • IPX5 wasserdicht für den Sport

Unboxing und Inbetriebnahme

Tronsmart Spunky Beats in der Verpackung

Tronsmart Spunky Beats

Samsung-Kenner werden sich auf den ersten Blick sicherlich fragen, ob es sich dabei nicht um die Samsung Earbuds der ersten Generation handelt. Das Design ist ganz ähnlich und womöglich war Samsung auch die „Inspiration“. Selbst das Innenleben der Tragebox ist den Samsung-Kopfhörern nachempfunden, die Verpackung ebenso.

In der Verpackung gibt es neben den Kopfhörern selbst und der Trage- und Ladebox noch zwei weitere Aufsätze für die Kopfhörer. Ein mittlerer Aufsatz ist bereits auf den Hörern vormontiert.

Man sollte für den optimalen Tragekomfort zu Beginn die verschiedenen Aufsätze durchprobieren. Dies ist nicht nur für den Komfort wichtig, sondern später auch für die Qualität des Noise-Cancelling ausschlaggebend. Je dichter die Ohren „verstopft“ werden können, desto besser ist danach natürlich auch die Abschirmung. Also hier definitiv die Bitte (generell bei In-Ear-Kopfhörer), die Aufsätze auszuprobieren, denn falls bspw. die Kopfhörer später wegen dem großen Aufsatz herausfallen, ist das wohl eher kontraproduktiv. Mir persönlich jedoch haben die Vormontierten auf Anhieb am ehesten zugesagt

Tronsmart Spunky Beat in der Lade- und Aufbewahrungsbox

Kommen wir zur Inbetriebnahme: Zuerst müssen die Kopfhörer vollständig aufgeladen werden. Das erfolgt entweder über den versteckten USB-A-Ladeanschluss an der Unterseite der Tragebox (siehe Bild oben) oder über den USB-C Anschluss auf der Rückseite. Die vier LED-Leuchten auf der Vorderseite halten euch dabei über den aktuellen Ladezustand auf dem Laufenden. Danach kann die Einrichtung beginnen, die ganz nebenbei spielend leicht ist. Am iPhone musste ich lediglich in die Einstellungen wechseln und dort im Bluetooth-Bereich die Skunky Beat auswählen. Diese sind nur auffindbar, wenn die Kopfhörer aus der Tragebox herausgenommen werden und am besten direkt ins Ohr gesteckt werden.

Dann hört man auch eine Stimme die „Connected“ von sich gibt, sobald sich die Kopfhörer erfolgreich mit den Smartphone verbunden haben. Auch wenn der Ladezustand zu gering ist meldet sich die Stimme und warnt den Nutzer.

Die Qualität ist für den Preis von knapp 30 Euro in Ordnung. Zwar ist das Scharnier an der Tragebox etwas wackelig, man muss jedoch auch keine Angst haben, dass der Deckel irgendwann einmal herunterfallen würde. Die Qualität der Kopfhörer selbst mutet ebenfalls ordentlich an. An der Verarbeitung der Materialien ist nichts auszusetzen.

 

Die Benutzung

Die Bedienung der Tronsmart Spunky Beat mittels Touch

Nach dem erfolgreichen Verbinden mit dem Smartphone (neben dem iPhone lassen sie sich natürlich auch mit Android-Handys benutzen) kommt man auch sofort in den Genuss der Stille. Das Noise-Cancelling ist immer aktiv und entfernt die Umgebungsgeräusche nahezu vollständig. Leider gibt es keine App oder Einstellmöglichkeiten, welche die Deaktivierung oder weitere Einstellungen zulassen würden. Für den Preis sollte man so etwas vielleicht auch nicht erwarten.

Beim ersten Anspielen der Musik wird einem sofort klar, dass die Abschirmung zur Außenwelt erste Sahne ist. Man hört kaum mehr störende Geräusche in der Umgebung und kann sich so entspannt zurücklehnen und die Musik genießen. Einziges Problem dabei: Ist man in der Öffentlichkeit unterwegs, bekommt man keine Umgebungsgeräusche mit. Ich weiß, das widerspricht jetzt dem vorangegangenen Satz. Es ist aber in der Öffentlichkeit tatsächlich ein Problem, denn man hört bspw. das Hupen der Autos oder wichtige Durchsagen der Bahn (wenn man sie mal versteht) nicht.

Die Musikqualität lässt hingegen für mich keine Wünsche offen. Der Bass ist satt und die Sprachqualität (z.B. beim Dr. Windows Podcast des Wochenrückblicks) ist hervorragend.

Die Steuerung der Musik über die Kopfhörer ist am Anfang etwas ungewohnt und schien teilweise nicht ganz zu funktionieren. Benutzt man aber die obige Anleitung, kann man sich an die optimale Bedienung herantasten. Bereits nach kurzer Zeit ist man die Steuerung gewohnt und sie stellt dann auch kein Problem mehr dar.

Fazit

An sich sind die Tronsmart Spunky Beat solide Kopfhörer zu einem günstigen Preis. Auf Amazon sind sie für regulär 29,99 Euro zu ergattern (aktuell sogar 25,49 €) und liefern für diesen Preis ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Dies wird auch durch die zahlreichen Kundenrezessionen mit einem Schnitt von 4,5 Punkten bestätigt.

Meiner Meinung nach sind die Spunky Beat tolle Kopfhörer für die Anwendung in den eigenen vier Wänden oder im Garten. Für die Öffentlichkeit fehlt leider die Möglichkeit, das Noise-Cancelling zu deaktivieren oder es zumindest etwas herunter regeln zu können.

Noch ein Hinweis am Ende: Die Spunky Beat haben bereits einen Nachfolger. Dieser wird in Kürze auf den Markt kommen, auf den Namen Onyx Ace hören und den Apple AirPods sehr ähnlich sein. Ein Test ist bereits geplant.

Über den Autor
Manuel Blaschke
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Ich bin begeisterter Windows 10 Fan und Nutzer. Ich benutze zwar täglich mein iPhone, habe aber dennoch sehr viele Apps von Microsoft installiert. Ebenso benutze ich hauptsächlich MS-Dienste wie Outlook, OneDrive, Office, etc.

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Kommentare
  1. Oh Mist, also kein "Passthrough", also dass die Mikros verwendet werden um außen weiterhin alles mitzubekommen? Ich suche etwas nur für Podcasts während ich mit dem Hund draußen bin. Da muss die Audio-Qualität nicht gut sein, aber hören will ich trotzdem noch was um mich herum passiert...
    @Baloonicorn Das hast du richtig verstanden. Das Noise-Cancelling lässt sich nicht deaktivieren und auch das "Passthrough" der Umgebungsgeräusche ist nicht möglich.
    @chakko Vielen Dank für den Hinweis - wurde nun ausgebessert :)
    @ FriedrichK Ja, telefonieren kann man mit den Kopfhörern auch.
    Danke für diesen Tipp. Hab mir gleich zwei Paar bei Amazon bestellt, eins für mich, eins für meine Frau.
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