Galaxy Book S mit Intel Lakefield CPU: Erste Eindrücke zur Leistung liegen vor

Galaxy Book S mit Intel Lakefield CPU: Erste Eindrücke zur Leistung liegen vor

Das Samsung Galaxy Book S ist ein besonders spannendes Gerät: Es ist nämlich das Erste, welches sowohl mit Windows on ARM und einem Qualcomm Snapdragon 8cx als auch mit einem „klassischen“ x86-Windows und der neuen Intel Lakefield CPU verfügbar ist. Somit wird ein objektiver und direkter Vergleich möglich.

Zur Intel-Version gibt es nun erste Informationen über die verfügbare Leistung. Die Kollegen von Notebookcheck haben das Galaxy Book S mit Lakefield-Prozessor in die Finger bekommen und diverse Tests durchgeführt. Sie gelangen zu dem Fazit, dass die Leistung enttäuschend sei.

Nun will ich den werten Kollegen gewiss nicht widersprechen, denn erstens haben sie das Gerät und ich nicht, außerdem haben sie beim Testen von Prozessoren auch noch deutlich mehr Kompetenz als ich. Dennoch: Wenn ich mir die Werte so anschaue, dann sieht es zwar in der Tat nicht nach einem ganz großen Wurf aus, von Enttäuschung würde ich aber nicht sprechen wollen.

Ich werde an dieser Stelle nun nicht alle Ergebnisse im Detail durchkauen, klickt einfach oben auf den Link, um euch den Artikel der Kollegen anzuschauen. Im Vergleich mit anderen Intel-CPUs fällt der Core i5-L16G7 im Galaxy Book S hinter fast alle anderen Intel-Prozessoren zurück, nur die Leistung eines Celeron oder eines Core m3-8100Y wird übertroffen, im Single Core Modus fällt er sogar hinter den m3 zurück. Das ist wie gesagt nicht sonderlich beeindruckend, viel mehr hatte ich aber auch nicht erwartet.

Die Lakefield-Serie ist die direkte Antwort auf Windows on ARM, daher gibt es eigentlich nur ein einziges Kriterium, welches mich wirklich interessiert, und das ist der direkte Vergleich mit dem Snapdragon 8cx. Dazu gibt es im Test von Notebookcheck zwei Ergebnisse: Im Browser-Benchmark Jetstream liegt der i5-L16G7  mit 154,8 Punkten vor dem Snapdragon 8cx mit 134,1. Auch in 3DMark 11 hat Intel die Nase vorn, mit 1658 zu 1593 Punkten fällt der Unterschied aber gering aus.

Die Benchmarks liefern also Indizien, dass Intel sein wichtigstes Ziel erreicht haben könnte, nämlich mit dem Snapdragon 8cx gleich zu ziehen bzw. ihn zu überholen. Wer mich kennt, weiß aber auch: Auf Benchmarks gebe ich überhaupt nichts, für mich zählt einzig die gefühlte Arbeitsgeschwindigkeit.

Die Intel-Version des Galaxy Book S ist in der UVP geringfügig teurer als die ARM-Version (1129 vs. 1099 Euro). Sie bietet volle Kompatibilität auch mit 64 Bit Programmen, dafür fehlt aber LTE. Es wird also so oder so schwierig werden, am Ende eine eindeutige Empfehlung auszusprechen. Mitentscheidend wird selbstverständlich auch sein, wie es bei der Intel-Variante um die Akkulaufzeit bestellt ist.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Interessant wäre bei den ganzen Tests auch, welche davon mit emulierter x86 Software durchgeführt wurden. Einen 3dmark beispielsweise gibt es meines Wissens nicht als ARM64 Build für Windows.
    Interessant wirds wenn Intel mal seine Prozesse zum laufen bringt. Selbst wenn man nicht die 10nm 1:1 vergleichen kann - kleiner ist da schon besser. Lakefield sieht so gesehen garnicht mal so schlecht aus.
    Angesichts das ARM inkl. LTE weniger kostet kann man nur hoffen das die Kunden da dann auch zugreifen - ansonsten wird es Intel nicht nötig haben seine Preisvorstellungen anzupassen.
    Mich würde der praktische Usecse interessieren, bei dem ein moderner Prozessor "enttäuscht"
    Man kann also alle Anwendungen damit starten (wegen x86 oh Wunder)... theoretisch schon, aber wie sieht es denn z.B. bei Photoshop aus? Lässt es sich nur starten oder auch wirklich nutzen? Und wie sieht es dann mit der Akkulaufzeit aus?
    Das ganze ist natürlich nicht ganz fair, denn das Gerät ist eher für leichte Verwendungen ausgelegt. Aber beim Samsung Galaxy Book S mit dem SD8cx oder auch dem Surface Pro X mit dem SQ1 wurde ja auch ständig gezeigt wie schlecht die Emulation von Photoshop funktioniere und natürlich wurde auch der alte Edge-Browser gezeigt, um die schlechte Browser-Performance zu zeigen (Nicht von Dr.Windows, sondern von anderen "Experten").
    Mich würde mal interessieren wie der Leistungsunterschied ausfällt, wenn man sowohl mit dem Intel Chip als auch mit den Snapdragon native Anwendungen ausführt. Dann zeigt sich nämlich wirklich wer hier der bessere Prozessor/Chip ist und ich denke da hätte der SD8cx/SQ1 gar nicht so schlechte Chancen.
    Wer braucht das? Und wieso?
    Es gibt Trillionen von Laptops mit einem potenteren Prozessor auf dem Markt. Einfach die kaufen.
    Frage: Soll x64 bzw. 64Bit Support für Windows ARM nicht kommen? Würde mich intressieren, wann dieser Supoort kommt. Dann wären ARM CPU Notebooks nochmals wesentlich interessanter. Apple hat ja gerade angekündigt auf ARM CPUs zu setzen mit viel Leistung und Stromsparend. Bin deswegen gespannt, was da bezüglich ARM CPUs für Windows Rechner noch passiert. Sehe ARM und Windows als sehr spannend an, was die Zukunft angeht insbesondere für Notebooks.
    Caramba
    Wer braucht das? Und wieso?
    Es gibt Trillionen von Laptops mit einem potenteren Prozessor auf dem Markt. Einfach die kaufen.

    Sehe ich auch so.
    Wenn ich das Galaxy Book S (Intel) z.B. mit diesem HP ProBook vergleiche, fehlen mir echt die Worte.
    nach Angabe diverser journalisten soll 64bit ja kommen. somit ist es dann nur noch eine Frage der Performance. Dachte das intel am Ende hier wieder die Nase vorn hat wie immer aber scheinbar nehmen sich die beiden also nicht viel. Frage ist natürlich noch wie der vergleich mit der Emulation in ARM aussieht. aber scheint also sowie als ist es nicht hoffnungslos für ARM... vielleicht bringt ja qualcomm sogar noch nen neuen chip raus dieses Jahr der besser ist als der Lakefield...
    Ist es wirklich so bedeutsam, welcher CPU der letzte Platz dieses ,,Schneckenrennens" zuteil wird. Langsam sind beide. Werden die noch optimiert - sicher. Werden die damit schneller- kaum, oder nicht wesentlich.
    Spielt es eine Rolle ob ein Programm zum laden 1,5 oder 2 Minuten brauchen wird?
    Ich denke nicht wirklich!
    Eines ist klar: Der Wettbewerb zwischen Intel und Qualcomm wird zu Bestleistung in der Prozessorenentwicklung führen. Vielfalt, Auswahl beim Angebot und Druck auf die Preise nutzen dem Anwender. Gut, dass es heutzutage auch Windows 10 ARM 64 Desktop gibt. Behaupte ich nicht nur, weil es auf dem Lumia 950 XL läuft. ;-)
    PS: Manchmal fragt man sich, was die Leute eigentlich erwarten, es handelt sich hier um mobile Geräte, sprich Notebooks, da kann man keine Vergleiche (beide täten sich quasi nichts geben, ein "Schneckenrennen") zu hochgerüsteten Stand-PCs ziehen.
    @Caramba @[email protected] Es geht doch nicht nur um die Rohleistung und technische Daten. Das HP ProBook hat Lüfter, riesen Bildschirmränder und wiegt 2kg, was mehr als das Doppelte vom Samsung Galaxy Book S (Intel) ist. Das sind 2 komplett verschiedene Gerätekategorien mit unterschiedlichen potentiellen Kunden.
    ich finde es nicht objektiv das der Vergleich immer auf x86 Programmen durchgeführt werden. Objektiv wäre es sowohl arm als auch x86 native Programme zu verwenden und ich glaube mit nativen Programmen zieht der SD intel ab.
    Es ging mir nicht um das Gewicht, sondern rein um die Leistung die Caramba angesprochen hat.
    Günstigere Geräte (auch um die 1000g) mit potenteren Prozessoren gibt es wie Sand am Meer.
    Von daher ist die Frage:
    Caramba
    Wer braucht das? Und wieso?

    meiner Meinung nach definitiv berechtigt.
    Wer 1129 Euro für ein bisschen Internet, Office, E-Mail und YouTube ausgeben will, darf das natürlich gerne tun. ;)
    @[email protected] Es kommt aber eben nicht nur auf technische Daten an. Es kommt auch auf das Design an. Produktdesign ist ein wichtiger Bestandteil der Produktentwicklung und kann eben über Erfolg oder Nichterfolg entscheiden. Das Auge isst eben mit.
    @Nico Höhn: Da gebe ich dir vollkommen Recht, für einen objektiven Leistungsvergleich der Prozessoren müsste man für die jeweilige Plattform unter den für sie optimalen Bedingungen testen. Das Ergebnis wäre dann aber bestenfalls in technischer Hinsicht interessant. In der Realität interessiert es den Kunden schlichtweg nicht, was die technischen Hintergründe sind, erkauft einfach das, was funktioniert.
    Für die erste Generation hat Samsung m.E. einen ordentlichen Rechner an den Start gebracht.
    Neben den ARM-Hausaufgaben fürs Schwestermodell muss Microsoft auch hier vermutlich noch die Aufgabenverteilung zwischen schnellen und energieeffizienten Kernen in den Griff kriegen.
    In der Tat ist das derzeitige Windows-Ökosystem für derartige Geräte sehr schwierig. Entwicklung kostet Geld und ist nicht mit maximal 5€ Marge inkl. Software-Bandenwerbung zu realisieren, die vielleicht beim Listenpreis von 499€ zu erzielen ist.
    Die potentiellen Anwender greifen statt für über 1000€ vermutlich mehrheitlich lieber zu erheblich günstigeren, klassischen Wintel-Laptops oder erledigen ihren Anwendungsfall via ARM-Smartphone bzw. Tablet, dann aber weder mit Intel noch mit Windows.
    Zu geringe Stückzahlen ermutigen weder Samsung noch Intel oder Microsoft, darin weiter oder gar mehr Ressourcen zu investieren, da die jeweiligen aktuellen Kerngeschäfte anderweitig liegen.
    Womit will man denn solche Geräte vergleichen, wenn nicht mit denen derselben Preiskategorie. Genauso mit der "Fairness" diese mit x86 -Programmen testen zu wollen. Das einzige was mit beiden nativ läuft, sind im wesentlichen die Browser.
    Wer über tausend Euro übrig hat um zu surfen und evtl. Mails zu schreiben - bitteschön macht.
    Das konnt mein alter C50 genauso "gut" und sogar wohl noch langsamer. Unstrittig ist jedenfalls die Prozessorleistung, die bei beiden Geräten nicht mal annähernd als ausreichend bezeichnet werden kann. Was solche Geräte in Zukunft können würden ist mehr Wunschdenken als eine reale Erwartungshaltung. Diese Technik muß kurzfristig im Massenmarkt ankommen, um überhaupt noch mehrere Generationen an Nachfolgern zu rechtfertigen. Der Startschuß dafür war aber im Herbst letzten Jahres und nicht jetzt. Was bisher dazugekommen ist sollte eigentlich nur ernüchternd gewertet werden können. Ein ach so schneller ARM-Prozessor kommt irgendwann ... und rettet die Welt. Das grenzt schon fast an Religion.
    Wer sich die Mühe gemacht hat, den oben verlinkten Test gelesen zu haben, sollte auch noch die Kommentare unten drunter gelesen haben. Dort werden zusätzlich Vergleiche zu anderen Geräten herangezogen. Notebooks mit Intel- und AMD-CPU die sich mit wesentlich höheren Systemleistungen anschicken, dieselben Laufzeiten dieser getesteten Leichgewichte erreichen zu können. Ein Notebook mit Power, das ich den ganzen Tag mobil nutzen kann, ohne das der Akku schlappmacht und ohne das mich irgendwelche Wartezeiten oder Gedenksekunden nerven. Das sind die Gegner im Vergleich. Genau diese Notebooks stellen die Sinnfrage der ARM-Prozessoren in der weiteren Entwicklung. Mache ich einen CPU-Sprinter zum Dauerläufer oder versuche ich, eine lahmende Ente zum Rennen zu bringen ohne Kühlkonzepte umbauen zu müssen und Laufzeiten zu kastrieren.
    Ist sowas Fair? Nööh , das ist die Realität.
    Übrigens kann man schon gefühlt eine Ewigkeit mit ARM-Prozessoren surfen und Mailen. Die Geräte dafür heißen Tablets und kommen vom angebissenen Apfel und vom Androiden. Ein Tablet für ~1200€, wäre sowas verkäuflich im Massenmarkt?
    Wen juckt es wenn andere Intel oder AMD CPUs die gleiche Leistung bei gleichen Stromverbrauch bringen - der Witz an ARM ist ja der Stromverbrauch wenn sie NICHTS tun. Insbesondere beim "schlafen". Wenn Lakefield da "Instant-On" bringt und der Akku sich nicht bis dahin auf "magische" Art und Weise von selbst entleert - dann ist das schlichtweg ein Fortschritt der längst überfällig ist...
    Und ja - soviel Komfort kann einem durchaus ein paar Euro wert sein. Denn so ein mobiles Gerät ist ja keine Workstation und lebt davon eben nicht nur dabei sondern dann auch sofort "da" zu sein wenn der Benutzer es braucht.
    Persönlich würde ich trotzdem ARM nehmen, dennoch da sollten sich die OEM mal überlegen ob die nicht was ohne LTE für einen noch besseren Preis anbieten. Denn LTE im Notebook, das ist eigentlich eher was für Firmen etc., Otto-Normalverbraucher wird sich wohl auch eher nicht eine Zweit-Datenkarte holen wenns sein Smartphone "auch tut"...
    Also, jetzt nochmal: Was soll das?
    Ich kauf' mir ein Laptop ja nicht, um Strom zu sparen. Ich will damit Arbeiten oder Spaß haben. Nee, ich erwarte nicht, daß das Ding 12 Stunden ohne Netzteil läuft. Warum auch? Ich halte mich nicht im Urwald auf. Natürlich sieht das Samsung-Gerät toll aus. So schön flach! Aber ehrlich? Wie groß ist der Akku, wenn das Ding so flach ist? Winzig, oder?
    Das Teil ist jedenfalls kein Smartphone-Ersatz. Für Benachrichtigungen und Kleinkram ist ein Smartphone der ideale Partner. Ein Laptop packe ich nur aus, wenn ich es wirklich auch nutzen will. Und dann hätte ich gerne keine Einschränkungen bei der Geschwindigkeit. Da hat es schnell zu gehen für ein paar wenige Stunden.
    @Martin: DU hast recht, dass der Kunde am Ende das kauft was funktioniert. Aber wer sagt ihm was funktioniert. Wenn jeder schreibt arm ist schlechter als Intel oder hat weniger Performance. Dann ist es das was dem Kunden am Ende gesagt wird. Genau deshalb sind synthetische Benchmarks auch wichtig. Nur so kann eine Vergleichbarkeit hergestellt werden und Empfehlungen ausgesprochen werden. Wenn ich die Kommentare über ARM lese. Dann schreiben die besitzer seit den 835, das die Leistung absolut ausreichend ist. Jetzt sind wir 2 Generationen weiter als sollte die Leistung ausreichend sein.
    tkmopped
    Womit will man denn solche Geräte vergleichen, wenn nicht mit denen derselben Preiskategorie.

    Nach dem Anwendungsfall - und nur danach. Sonst könnte man auch fragen, warum sich jemand einen Porsche kauft, wenn man für das gleiche Geld einen Kipplaster haben kann.
    Der Preis ist bei Computern zunächst kein Kriterium, weil es für jeden Anwendungsfall eine breite Preisspanne gibt. Zuerst entscheide ich, was ich brauche, und innerhalb dieser Ausstattungsmerkmale suche ich dann das, was mir am besten gefällt und am besten zu meinem Budget passt. Es kann sein, dass jemand anders meine Kaufentscheidung nicht nachvollziehen kann, weil er ganz andere Bedürfnisse hat. Deshalb ist es auch völlig sinnlos, das ausdiskutieren zu wollen.
    Diese Diskussionen hier und auf anderen Webseiten sind doch sowieso von Kunden dominiert, die gar keine potentiellen Kunden für das besprochene Gerät oder die Geräte-Kategorie sind. Also alles hypothetisch und eher durch "Ich mag Hersteller X nicht" oder "Diese Sub-2in1-Laptablets brauch doch keiner" eingefärbte Meinungen. Um Prozessormarken braucht man gar nicht diskutieren, denn da findet man selten mehr als Dogmen von Fans.
    Ich würde den Kipper nehmen.
    Der Punkt den ich meine nennt sich Preis-Leistungsverhältnis. Nicht den Preis an sich. Nur relativ teuer und schön aussehen ist ja auch nicht das Wahre. Das wurde auch in dem verlinkten Test und unten drunter in den Kommentaren diskutiert.
    Und zusätzlich ja - Samsung und ich haben ein etwas zwiespältiges Verhältnis. Nicht wegen deren Geräten im Generellen sondern wegen Samsungs Updatepolitik (eigene Erfahrung, Blutdruckthema). Ist aber nicht das Thema hier, ARM ist ja nicht auf Samsung beschränkt. Hier geht es um einen Vergleich der Leistungen zweier schwacher Prozessoren mit unterschiedlicher Architektur vom gleichen Hersteller. Ich bin dabei wahrscheinlich schon ziemlich gefestigt in meiner Meinung. Aber egal, wenn der ARM, wider meiner Erwartung, doch noch ein Renner wird, hätte ich nichts dagegen und verliere damit auch nichts. Übrigens ist auch dieser Celeron-Ersatz von Intel, nach meiner Meinung, nicht das Wert was er kosten soll. Obwohl der ein x86 Prozessor ist. Der könnte aber wenigstens echtes PnP.
    Das hat aber nichts damit zu tun was Andere sich kaufen sollten. Die sind alle schon groß genug um eigene Entscheidungen treffen zu können.
    Ansonsten - ich habe ein breites Kreuz und ein dickes Fell - immer her damit...
    Ich muss als Besitzer des Samsung Galaxy Book S (ARM-Variante) nun doch was loswerden: Viele reden hier von "schwachen" Prozessoren, von "lahmen" Maschinen etc. Ich kann nur folgendes sagen: Ich benutze das Gerät vorwiegend zum Schreiben und Recherchieren. Wichtig war mir, dass das Gerät hoch mobil ist, ich also lange Zeit ohne Netzstrom und W-Lan an praktisch jedem Ort arbeiten kann. Genau diese Kriterien erfüllt das Notebook hervorragend. Browser und Word starten auf der Stelle. Das Gerät wacht sofort auf und verliert im zugeklappten Zustand auch über Nacht kaum Akkukapazität. Also: Es kommt einfach darauf an, wofür man ein solches Gerät benutzt. Und für mein Szenario (ohne Spiele, Videoschnitt etc.) ist es genau das Richtige - alles andere wäre im wahrsten Sinne für mich unnötiger Ballast. Ich hoffe sehr, dass ARM auch auf Windows eine Zukunft hat - Apple setzt künftig auch darauf. Zu Recht, denn im engeren Sinn sollte ein Notebook als portabler Begleiter vor allem lange ohne Netzstrom auskommen und dabei dennoch die Performance abliefern, die man für ein ungestörtes, zügiges Arbeiten benötigt. Sind diese Dinge gegeben, werden zumindest meine Erwartungen erfüllt.
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