Gastbeitrag: Linux auf dem Surface - ein Erfahrungsbericht

Gastbeitrag: Linux auf dem Surface - ein Erfahrungsbericht

Ein Gastartikel von Philipp Maahs.

Hier einmal ein etwas anderer Erfahrungsbericht zum Stand von Linux auf Surface Geräten.

Du fragst dich zuallererst sicher, wozu überhaupt Linux auf solch durchaus preisintensiven Geräten installieren? Nun, ich nutze privat wie auch beruflich Linux, bin aber auch mit Windows und den Surface-Geräten absolut zufrieden. Insbesondere die Hardware hat es mir angetan. Linux in einer virtuellen Maschine kommt allerdings schnell an seine Grenzen, da sie keinen nativen Zugriff auf die Grafikhardware oder sonstige Hardware hat. WSL2 ist für dieses Problem schon mal eine schöne Lösung, und wenn es fertig, ist freue ich mich schon darauf, es auszuprobieren.

Ein Dualboot und der ständige Wechsel zwischen den Betriebssystemen ist auf Dauer etwas nervig. Daher habe ich nun alleinig Linux auf meinen Geräten installiert. Zunächst installierte ich es auf meinem Surface Book 2 (15“), was problemlos funktionierte, und anschließend auf meinem Surface Go LTE, was mir etwas Kopfzerbrechen bereitete, aber dazu später mehr.

Dieser Artikel wird dich nicht mit den Details zum Installationsvorgang langweilen und er soll auch keine „Linux ist besser“-Diskussion anregen, denn das ist aus meiner Sicht auch nicht in allen Belangen der Fall. Für die eine oder andere Aufgabe ist es lediglich geeigneter als Windows. Ich möchte jedoch meine durchaus positiven Erfahrungen, aber auch Probleme, auf die ich stieß, mit euch teilen.

Linux in einer VM war mir wie gesagt auf Dauer gefühlt zu langsam und ich wollte nicht ständig zwischen Linux und Windows Apps wechseln. Hauptsächlich betraf dies OneNote für meine Notizen sowie meine Linux Programmierumgebung.

Ich habe mich an das linux-surface projekt auf Github erinnert. Das Projekt stellt Treiber und angepasste Kernel zur Verfügung, mit dessen Hilfe Linux nativ auf fast allen Surface Geräten läuft. Das war für mich die Grundvoraussetzung für diesen Versuch, denn es wäre sinnlos gewesen, wenn meine Geräte nach der Linux‑Installation für meine Bedürfnisse mehr oder weniger unbrauchbar geworden wären, was vor allem die Notizfunktion mit dem Stift auf meinem zumeist unterwegs genutzten Surface Go betraf. Aber auch mein Surface Book 2 sollte natürlich alle Raffinessen, die es hat, weiterhin bereitstellen.

Den ersten Rückschlag mit Linux auf dem Surface Go hatte ich gleich zu Beginn. Als ich testweise ein Ubuntu 20.04 installieren wollte, war anschließend der TPM Chip des Surface Go nicht mehr ansprechbar und auch im BIOS/UEFI nicht mehr aktivierbar. Dieser ist unter Windows u.a. für die Bitlockerverschlüsselung notwendig. Microsoft tauschte das Gerät anstandslos aus. Nach einem neuen Versuch und dem wiederholten Fehler, tauschte Microsoft das Gerät erneut anstandslos aus. Es gab also einen Bug – ob nun im Surface UEFI oder Ubuntu konnte ich bis heute nicht herausfinden, und das wollte ich auch nicht, da jeder Versuch mit dem erneuten Tausch des Gerätes verbunden war. Aber soviel sei gesagt: Ich habe es mehrfach reproduziert, leider immer mit dem gleichen Ergebnis. Dieser Bug, wenn es denn einer war, scheint mit dem aktuellem Surface Go UEFI behoben zu sein, denn Ubuntu startet vom USB-Stick zwar nun gar nicht mehr, Arch-Linux und Manjaro dagegen schon.

Linux auf dem Surface

Allgemein verhält sich das Surface Go UEFI seltsam. Solange noch Windows installiert ist, weigert sich das Gerät partout, ein Linux vom USB-Stick zu Booten. Also ging ich den Umweg über Einstellungen>Wiederherstellung>Erweiterter Start>Ein Gerät verwenden. Das ist sehr seltsam und umständlich, aber es funktionierte. Fast scheint es so, als wolle Microsoft nicht, dass jemand Linux auf ihrem Gerät installiert, doch ist es nach dem Kauf nicht eigentlich mein Gerät? Aber das ist eine andere Diskussion, Hauptsache ist es funktioniert.

Ist irgendein Linux dann auf dem Surface Go installiert, startet es normal und auch mit gedrückter Leiser-Taste lässt sich Arch-Linux vom USB-Stick booten. Dieses Verhalten zeigt nur das Surface Go. Das Surface Book 2 und auch das Surface Pro (5. Gen) verhalten sich so, wie ein UEFI Gerät es eigentlich tun sollte, und starten direkt Linux vom USB-Stick. Bis hierhin hatte ich also die schwerwiegendsten Probleme hinter mir gelassen. Von nun an lief alles grandios einfach. Ich installierte Arch-Linux auf beiden Geräten und nutzte zum Einrichten der Treiber die detaillierte Anleitung der linux-surface Githubseite.

Die Treiberunterstützung neuer Geräte ist bei Linux nicht selbstverständlich, umso erstaunter war ich, dass ich nach der Installation einen perfekten Linux‑Notizblock für unterwegs in den Händen hielt, wofür es ja ursprünglich auch mit Windows erdacht wurde.

Linux auf dem Surface

Linux auf dem Surface

Es ist überraschend, wie viele Dinge sofort nach dem Einrichten richtig funktionierten. Wi-Fi und LTE beim Surface Go erforderten etwas zusätzliche Arbeit, aber das ist glücklicherweise bereits gut dokumentiert und war nur etwas copy & paste Arbeit auf der Kommandozeile.

Bluetooth, der Dockingmechanismus vom Surface Book, der Touchscreen und sogar die Druckempfindlichkeit sowie die Tasten des Surface Pen inkl. der Radierfunktion funktionierten problemlos. Auch das Touchpad beider Geräte wurde ordnungsgemäß erkannt und unterstützte Mehrfingergesten. Beschleunigungs- und Näherungssensoren wurden ebenfalls erkannt, obwohl ihr Einsatz meist von der gewählten Distro- und Desktopumgebung abhängt. In meinem Fall habe ich GNOME3 verwendet, welches wie auch KDE die Touchscreen Gesten und Touch-Tastatur schon mitbringt. Das Surface Dock, an dem ich zwei weitere Monitore betreibe, funktionierte zum Glück auch auf Anhieb.

Linux auf dem Surface

Linux auf dem Surface

Ich habe die Installation und Einrichtung am Surface Go auf Akkubetrieb durchgeführt und erst nach einiger Zeit bemerkt, dass der Akku erstaunlich lange durchgehalten hat. Das hatte ich nicht erwartet, aber der Akku hielt tatsächlich wesentlich länger durch als unter Windows, was im Nachhinein gar nicht so erstaunlich war, da kaum Hintergrund-Prozesse auf meiner frischen Arch-Linux Installation liefen. Allein schon die Deaktivierung des Windows-Defender Echtzeitschutzes unter Windows senkte in einem meiner vorangegangenen Tests deutlich den Akkuverbrauch, aber wer will das schon? Ich denke, das ist den Verlust an Sicherheit nicht wert. Apropos Sicherheit: Das Einzige, das definitiv mangels Treiber nicht funktionierte, sind die Windows Hello- und die Haupt-Kameras. Zum Login nutze ich auf Linux daher eine PIN bzw. einen FIDO2 Stick, das ist für mich absolut praktikabel. Für Videochats habe ich ohnehin eine separate Kamera an meinem externem Monitor. Auch der Docking Mechanismus und die Nvidia-Grafikkarte vom Surface Book 2 funktionierten tadellos, solange kein Programm die GTX 1060 nutzt, während man das Tablet abdocken möchte. Um solche Konflikte kümmert sich ein kleines Skript, das ganz ähnlich dem Surface-DTX-Tool unter Windows arbeitet.

Eine Softwarealternative zu OneNote gibt es mit dem Programm Xournal++. Damit mache ich nun meine handschriftlichen Notizen und synchronisiere diese über meinen Server zwischen meinen Geräten. Steam läuft hervorragend und bis auf wenige Ausnahmen lassen sich ganz einfach alle Spiele meiner Bibliothek wie unter Windows installieren. Krita nutze ich zum Malen und Anfertigen von Skizzen. Microsoft Edge, Skype und Teams laufen sowieso. Microsoft hat ja in der Vergangenheit riesige Schritte in Richtung Linux gemacht, was ich sehr begrüße.

Für wen könnte dieser Aufwand nun interessant sein? Für Menschen wie mich, welche Linux auf nativer Hardware einsetzen möchten, oder auch für Entwickler und Bastler, die gern und interessiert etwas Anderes ausprobieren wollen und nicht zwingend die internen Kameras der Surface Geräte benötigen.

Wer sich nun angesprochen fühlt, dem möchte ich Manjaro in der Gnome oder KDE Variante für einen ersten Test empfehlen und anschließend die detaillierte Anleitung von der linux-surface Githubseite für eine Arch-Linux Installation.

Wer den „Frickelfaktor“ erhöhen möchte, dem lege ich als Beschäftigung für ein verregnetes Wochenende Arch-Linux ans Herz und außerdem die hervorragende Installationsanleitung aus dem Arch Wiki.

Ein Dualboot mit Windows ist natürlich auch möglich, aber zumindest am Surface Go wegen des abnormalen UEFI-Verhaltens nervig. Vergesst natürlich nicht, bei allem was ihr macht, vorher ein Backup anzulegen! Denn ihr wisst ja: „Kein Backup – kein Mitleid!“

Ich denke, das Thema Linux auf dem Surface wird ohnehin die Wenigsten ansprechen, aber wenn ihr bis hierher interessiert gelesen habt, dann habt ihr die besten Voraussetzungen, es einfach mal zu probieren. Es ist schön und überraschend zu sehen, wie gut Linux auf Surface-Geräten funktioniert. Auch Microsoft Software funktioniert hervorragend unter Linux. Man könnte glatt beginnen, von einer Microsoft-Linux Distribution zu träumen.

Philipp Maahs

Über mich: Philipp Maahs. Technikbegeisterter, der alles ausprobiert und erst aufhört, wenn es raucht. Meine Leidenschaft sind Betriebssysteme, von Servern bis hin zu Micro-Controllern. Ich liebe Surface Geräte und die Möglichkeit, mit einem Stift auf dem Computer zu interagieren.

Über den Autor
Dr. Windows
Dies ist der allgemeine Redaktions-User von Dr. Windows. Wird verwendet für allgemeine Ankündigungen und Gastartikel

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Kommentare

  1. Danke!
    war spannend zu lesen! Insbesondere, da Du auf den Stiftbetrieb eingegangen warst (wenn auch leider eher kurz gehalten). Denn wichhn ich schon das Geld für Surface und Co. ausgebe, dann vor allen wegen des Stiftes und der Touch Optionen.
    Auch von mir ein Danke für diesen spannenden Artikel! Ich selbst habe kein Surface; sondern nutze Windows 10 Home und Ubuntu 20.04 mit GNOME 3.36 per Dual-Boot auf meinem Desktop-PC ...
    Ich habe vor etlichen Jahren mal das Booten von Fedora vom USB Stick auf meinem Surface Pro 4 versucht. OK, es hat gebootet, aber nicht viel mehr gemacht. Tastatur funktionierte nicht, Touchscreen funktionierte nicht, Stift habe ich gar nicht erst getestet.
    Schön, dass es mittlerweile besser zu klappen scheint. Sollte ich auch mal wieder mit einem aktuellen Fedora testen. Denn auch wenn ich nichts gegen Windows 10 habe, die Bedienung von Gnome 3 passt noch viel besser zu mir.
    Interessante Artikel. Frage:
    Was hälst du von den Plänen einiger Stadtverwaltungen zu Linux zu wechseln, zumal München schon mal von Linux zu Windows zurück gewechselt ist. Wie ist der Arbeitsfluss aus deiner Sicht mit Linux, benötigt der normale Anwender (Stadtverwaltungsbeamter) hin und wieder zusätzliche Kenntnisse oder zusätzlichen Aufwand?
    Der Teufel steckt bei sowas immer im Detail, Linux mag zu >90% vergleichbar gut funktionieren, wird ein gewöhnlicher Stadtbeamter jedoch trotzdem manchmal an seine Linux-Grenzen (Kenntnisse) stoßen?
    Ich habe es selbst erlebt, im Rathaus der Stadt München (ich hatte dort ein Termin gehabt), als ein Stadtbeamter (noch zu Linux Zeiten) aus einem benachbarten Büro über seine Anwender-Software, über Linux OS, die ganze Zeit am fluchen war...
    Interessante Sache mit der Akkulaufzeit. Ich würde den Defender deaktivieren, unter Linux machst du letztendlich auch nix anderes.
    @UEFI
    Nicht nur der Standard ist viel zu komplex für einen Bootlader, auch sind viele Implementierungen Schrott.
    Du bist kein Einzelfall wo Geräte kaputt sind nachdem man irgendwas gemacht hat was der Hersteller nicht vorgesehen oder getestet hat. Da gab es doch mal Geräte wo das setzen einer UEFI Variable reichte um diese unwiederherstellbar zu bricken.
    EndeavourOS funktioniert im übrigen auch ganz gut auf den Surface Geräten.
    @skalar
    Das Problem saß wohl eher vor dem Rechner. Es gibt Menschen die über alles fluchen können und wenn man sich nicht darauf einlässt wird es halt auch nix.
    An sich ist der Linux-workflow nicht das Problem, es ist halt nicht das was man gewohnt ist, aber das kann man auch gut bei der Umstellung von Windows 7 zu Windows 10 beobachten. Und Ständiges hin und her wechseln wie bei LiMux finde ich auch nicht gut, wenn man jedoch von vornherein freie System nutzt, spricht nichts dagegen.
    Außerdem unterstelle ich mal dass viele Stadtverwaltungsbeamte auch keine Windowskenntnisse haben
    Ich sehe das Problem ganz woanders als bei der Gewohnheit. Zu sowas gehören Mitarbeiter die die Systeme warten, und, vor allem, guter Support. Beides wohl etwas was man so bei Linux für diesen Einsatz nicht findet. Im Gegensatz zum Server-Bereich.
    Für mich ist das eher eine Sache von fehlender Kompetenz bei den Leuten, die über sowas entscheiden. "Mal eben kurz auf Linux-Software umsteigen" - so leicht ist das halt alles nicht. Mal ganz abgesehen davon dass ich mich auch frage wie die sowas wie MS Office adäquat ersetzen wollen. Mit Libre Office wohl kaum.
    Ich konnte den Umstieg auf Linux nur aus der Ferne, meist über heise.de, beobachten. Was ich so mitbekam war, dass alle technischen Probleme aus dem Weg geräumt waren/wurden. Es gab aber (vermutlich) auch weitere bewusste Bestrebungen, Limux so zu torpedieren, dass es schlecht aussehen musste (zu wenig IT-Personal, große Mail auf Freitag Abend, die den Mail-Server lahm legen mussten, ...).
    Der vorübergehende Umstieg auf Windows war, wenn die Portale nicht lügen, rein ideologisch motiviert. Zumindest ist München aktuell bestrebt, so breit wie möglich auf Open Source zu setzen. Andere Bundesländer ziehen nach.
    Was bestimmt nicht verkehrt ist, wenn auch unsere IT-Landschaft homogener wird. Sehe ich z. B den Windows Desktop und neuerdings mit der Möglichkeit mehrere DEs einzurichten, denke ich sofort an Plasma (KDE).
    Danke für diesen interessanten Artikel.
    @chakko
    Es ist nur eine Frage der Zeit bis Office auch für Linux kommt.
    Der Rest deines Kommentars ist deine übliche Abneigung gegenüber Linux. ;)
    skalar
    Interessante Artikel. Frage:
    Was hälst du von den Plänen einiger Stadtverwaltungen zu Linux zu wechseln, zumal München schon mal von Linux zu Windows zurück gewechselt ist. Wie ist der Arbeitsfluss aus deiner Sicht mit Linux, benötigt der normale Anwender (Stadtverwaltungsbeamter) hin und wieder zusätzliche Kenntnisse oder zusätzlichen Aufwand?

    Aus eigener Erfahrung, da wir in der Firma fast komplett auf Linux umgestellt haben!
    Wenn das Wawi im Browser läuft, ist alles bestens! Die Anwendung ist identisch!
    Aber wenn man versucht ein Wawi aus der Linux-Schmiede zu installieren, wird es meist eng. Erst einmal gibt es nicht wirklich viele Warenwirtschaftssysteme, die nativ unter Linux laufen und dann müssten sie meist individuell angepasst werden.
    Dann gibt es das Problem, das der Admin Linux kann. Von denen gibt es nicht wirklich viele und verdienen das zichfache eines Windows Admin.
    Also wenn man seine Anwendungen abgeklärt und und einen Admin gefunden hat, steht einem Wechsel nichts im Weg.

    Der Rest deines Kommentars ist deine übliche Abneigung gegenüber Linux. ;)

    Ich würde es eher als schlechte Erfahrung bezeichnen. Diese Abneigung kommt ja nicht aus dem Nichts.
    Dosenbit
    Ich konnte den Umstieg auf Linux nur aus der Ferne, meist über heise.de, beobachten.

    Bedenke dabei, dass Heise.de ein ziemliches Linux-Kampfblatt ist. Kein Wunder, dass die die Umstände um den Umstieg so darstellen, dass es natürloich an fehlender Kompetenz lag, und Linux gar keine Chance gegeben wurde. Achja, und, Microsoft hat ja sowieso alle bestochen, und nur deshalb hat man wieder umgesattelt. Ja ne, is klar.
    Bedenke dabei, dass Heise.de ein ziemliches Linux-Kampfblatt ist.

    Na? [email protected] scheint mit seiner Einschätzung Recht zu haben. Die Berichte auf heise.de sind auch nicht mehr wirklich gut und ungefähr die Hälfte an Informationen beziehe ich immer aus den entsprechenden News-Foren (ich tendiere mehr zu golem.de). MSO365 und LO haben beide ihre Stärken und Schwächen; und es ist auch eine Geschmacksfrage, wer mit mit welchem Programmpaket besser zurecht kommt.
    Na? [email protected] scheint mit seiner Einschätzung Recht zu haben.

    Weil ich sage dass Heise.de ein Linux-Kampfblatt ist?
    Was wäre denn wenn ich sagen würde, dass die BILD ein Skandalblatt ist? Wäre das dann meine übliche Abneigung gegenüber der BILD-Zeitung oder die Realität?
    Egal, geht ja hier nicht um Heise.de.
    Hallo und danke für den schönen Beitrag . Hatte erst heute Zeit , mir alles in Ruhe durchzulesen . Kenne das Themen sehr gut . Nutze auf meinem Pro 3 Manjaro und mit meinem Pro 2017 teste ich zur Zeit PopOS . Meine Frau will ich nicht ärgern , sie liebt das Go mit Win10 . Nutzt du eigentlich Xorg oder Wayland ? Leider ist Wayland ja noch nicht mit Nvidia Treibern kompatibel und man kann die Karte nur mit Open Source Treibern nutzen ( Dies wird auch der Grund sein , warum viele der App Programmierer noch nicht Wayland supporten ) . Kann aber echt empfehlen es mal auszuprobieren , denn Xorg emuliert nur einen Maus Zeiger und Wayland ist Touchscreen optimierter . Lässt sich mittlerweile fast perfekt mit Gnome Steuern und am besten in Vanilla Settings. Auch Firefox mit aktivieren Wayland macht endlich Spaß ( Bei Arch kann man auch einfach die Fedora Version nehmen , da ist Wayland direkt aktiviert : über AUR ) . Leider sind aber viele der Gnome Extensions nicht für die Touch Eingabe optimiert und können nicht genutzt werden . Aber trotzdem ist es zur Zeit echt spannend , das es hier endlich Mal größere Fortschritte im Bereich Touch Eingabe gibt . Denn da hinkt Linux noch etwas Windows und Chrome OS hinterher . Und eins würde mich auch noch interessieren , welche Kernel Version nutzt du denn ? Leider ist ja ab 5.4 ein Bug im Kernel und man hat kein MultiTouch nur Single Touch . Deswegen nutze ich den 4.19er lts . Das mit der Kamera ist allerdings schade , da muss man leider noch warten , ab dem Pro 4 gibt's da noch keinen Treiber . Deswegen Pass ich auf mein Pro 3 auch so gut auf und nutze es immer noch gerne . Denn hier braucht man nur den Stock Kernel und alles läuft Out of the Box . Wünsch noch viel Spaß beim Basteln und grüße .
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