Gedanken zu Polaris: Ein modernes Microsoft-Betriebssystem braucht auch einen neuen Namen

Gedanken zu Polaris: Ein modernes Microsoft-Betriebssystem braucht auch einen neuen Namen

Microsoft möchte Windows modularer gestalten und grundlegend modernisieren. In dieser Woche sind dazu unter dem Codenamen Polaris wieder neue Informationen aufgetaucht. Unter anderem soll es in Zukunft eine moderne, wirklich entschlackte Version von Windows 10 geben, die all den alten Ballast der letzten 25 Jahre über Bord wirft und nur noch mit modernen Apps kompatibel ist.

Es gibt für mich keinen Zweifel daran, dass dies bitter nötig ist. Schon viel zu lange verhindern Kernelemente von Windows, die aus Gründen der Abwärtskompatibilität mitgeschleift werden, einen echten Neuanfang. Ich will das nicht von der technischen Seite her beleuchten, die ist im Grunde ohnehin erst mal nur für die Windows-Programmierer selbst interessant. Ob sich eine Windows-Version aus mehreren Modulen zusammensetzen lässt oder ob sich die Oberfläche mit CShell adaptiv anpasst, muss ich nicht wissen. Mich interessiert nur, ob es funktioniert – mit welchem Aufwand es entwickelt wurde, kann und darf mir herzlich egal sein. Außerdem halte ich es für Zeitverschwendung, sich mit halboffiziellen Informationen zu technischen Hintergründen zu befassen, so lange Microsoft seine Pläne nicht offiziell macht.

Sich ein reines UWP-Windows vorzustellen, fällt zugegebenermaßen sehr schwer. Es würde leichter fallen, wenn es denn wenigstens eine einzige UWP-App gäbe, die es in Design und Funktionsumfang mit einem vollwertigen Desktop-Programm aufnehmen kann. Die Tatsache, dass Microsoft mit einer kompletten Abteilung an der Ablösung des x86-Clients von OneNote durch eine UWP arbeitet und dabei in einem ganzen Jahr noch nicht sehr weit gekommen ist, könnte man als Indiz dafür nehmen, wie effektiv die UWP-Entwicklung derzeit ist…“ Vielleicht ist das eine unfaire Einschätzung, aber OneNote ist in diesem Fall das beste, weil einzige Beispiel. Natürlich wird UWP nicht verschwinden, weil es das Herz von Windows 10 ist. Ohne Entwickler wird das dennoch nichts, und deren Interesse ist gleich Null – weil es eben auch null Gründe gibt, eine UWP zu entwickeln, so lange Windows 7 nicht ausgelaufen ist.

Aber blenden wir das einfach mal aus und widmen uns dem eigentlichen Problem: Dem Namen. Ein „modernes Windows 10“ kann es nicht geben. So lange es „Windows“ heißt, ist jeder Versuch, alte Zöpfe abzuschneiden, zum Scheitern verurteilt. Wenn Microsoft ein wirklich modernes Betriebssystem erschaffen möchte, dann dürfen sie das nicht Windows nennen. Dafür gibt es zwei entscheidende Gründe:

Windows ist ein verbrannter Name

Mit Windows verbindet kaum ein Nutzer positive Gedanken. Das Beste, was Windows tun kann, ist, mich bei meiner Arbeit nicht zu stören – so denken die allermeisten Windows-Nutzer. Windows ist etwas, das man nutzt, weil man keine andere Wahl hat. Da, wo es Alternativen gibt, greift man gerne zu. Einer der Gründe für das Scheitern von Windows auf Smartphones ist ganz sicher auch der, dass viele Nutzer dachten „Nein, das muss ich nicht auch noch auf meinem Handy haben, ich hab schon genug Ärger mit meinem PC“.

Also nicht falsch verstehen, dass soll kein Rant gegen Windows werden, ich liebe mein Windows 10 – aber wir reden hier nicht über Enthusiasten, sondern über die breite Masse. Und die sieht Windows als ein notwendiges Übel. Es gibt keinen Weg, daran etwas zu ändern. Der Name ist verbrannt.

Wo Windows drauf steht, wird auch Windows erwartet

Die vielen Probleme, die man mit Windows haben kann und die zu dem im vorigen Absatz beschriebenen Ergebnis geführt haben, haben ihren Ursprung in der größten Stärke, die Windows besitzt: Seine Offenheit und seine Flexibilität. Von einem Produkt mit dem Namen „Windows“ wird man daher auch immer genau das erwarten. Alles, was davon abweicht, wird stets mit Attributen wie „beschnitten“, „eingeschränkt“, limitiert“ usw. beschrieben werden, und jede Abweichung wird man mit „im Gegensatz zu einem vollwertigen Windows“ kommentieren. Es ist völlig unerheblich, wie relevant diese „Einschränkungen“ für die jeweilige Zielgruppe sind – niemand möchte ein limitiertes Produkt kaufen, und die Medien und „PC-Cracks“ werden jeden Ansatz zuverlässig kaputt reden.

Neustart nur mit neuem Namen

Wenn Microsoft also von einem modernen Betriebssystem träumt, das vorwärts und nicht rückwärts denkt, das gnadenlos auf Leistung, Akkulaufzeit, Sicherheit etc. ausgelegt ist und keinerlei Altlasten mehr enthält, dann darf das nicht Windows heißen. Nur so schafft man die Voraussetzung dafür, dass sich Presse, Enthusiasten und letztlich auch die potenziellen Kunden unvoreingenommen und mit der nötigen Neugier nähern. Der Nachteil, dass es Windows heißt, obwohl es eigentlich gar kein richtiges Windows ist, ließe sich in einen Vorteil verwandeln: Guck mal, ein komplett neues System, sieht aber trotzdem noch wie Windows aus, du wirst dich leicht zurecht finden. Selbstredend wäre dieses System aus dem Stand kein großer Erfolg, aber ohne die ewigen Vergleiche mit dem „vollwertigen Windows“ hätte Microsoft auch die nötige Ruhe, es behutsam weiterzuentwickeln.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Und du meinst ernsthaft es reicht dem Kind einen neuen Namen zu geben? Denke eher das man dann sagt..schau mal...von Microsoft...der gleiche Mist wie Windows... Einen Stempel der einem aufgedrückt wurde loszuwerden ist sehr schwierig...vertrauen zurück gewinnen noch viel schwerer.
    P.S. Ich liebe mein Windows 10 und halte es für das beste BS was es aktuell gibt.
    Sehr guter Artikel! Martin drückt genau meine Gefühle zu Windows 10 aus - es soll mich im besten Fall nicht stören.
    Nachdem Windows 10 lt. Aussage von Microsoft das "letzte" Windows sein soll, muß man sich natürlich etwas neues - zumindest einen neuen Namen - überlegen. Nachdem Windows 10 nach fast 3 Jahren aber immer noch nicht fertig ist (im Hintergrund wird immer noch an den Einstellungs-Menüs gebastelt) denke ich, man sollte da ganz in Ruhe abwarten, was da kommt. An einem "Polaris - Insider" Programm werde ich mich nicht beteiligen.
    So einen Neustart hätte man vor Jahren von MS gebraucht. Spätestens mit den modernen Geräten, wie Tablets und Smartphones, hätte man "all in" bereit und dabei sein müssen. Jetzt - nach den ganzen verpatzen Chancen, eingestellte und veränderten Konzepten - ist das IMO ein sehr viel schwierigeres Unterfangen. Irgendwie steht sich MS dabei gefühlt auch selbst nur im Weg. Man hat ne nette Idee, die erste Version ist eher durchwachsen und danach passiert nur noch wenig (bis dann irgendwann die Einstellung erfolgt).
    Habe ich persönlich nie so empfunden aber was soll's. Für mich bleibt's Windows. Obs nun polaris heißt oder sonst wie.
    Tolle Vision. Ich habe 2005 schon von zwei alternativen OSes bei Microsoft gewusst. Die forschen da schon lange dran. Singularity und das andere hieß irgendwas mit green. Allerdings sehe ich das ganze eher aus der sicht der Entwickler mehr als fragwürdig. Erstens interessiert sich wirklich keiner für UWP (ich habe in den letzten vier bis fünf jahren nur drei Anfragen dazu bekommen) und zweitens verändert UWP die gesamte user Experience. Es gibt dort nicht mal alle steuerelemente die poweruser und normalos in allen OSes gewohnt sind. Ich stelle mir die frage wie anwendungen wie pro enginier, autocad, corel, Photoshop auf uwp zu holen sind. Wenn die workflows nicht mehr funktionieren weil es das ui nicht hergibt ist das ganze dead on Arrival.
    @_Sabine_: Korrekt, und die Chance dazu war tatsächlich da - mit Windows RT. Darauf trifft genau das zu, was ich im letzten Abschnitt beschrieben habe. Hätte man das nicht Windows genannt, wäre zumindest die erste Reaktion darauf eine ganz andere gewesen. Die Diskussion, ob es besser gelaufen wäre, ist jetzt natürlich müßig.
    Was soll dieser Blödsinn ??? Windows ist nicht perfekt, aber dennoch wohl das beste am Markt. Einzig die MS Manager sollte man austauschen und mal aus dem Schlingerkurs heraus auf einen verlässlichen Kurs zu steuern.
    Naja... Zum einen wurde die Argumentation dem Ziel angepasst und nicht neutral durchgeführt (Was die einzelnen Punkte aber auch nicht weniger wahr macht). Zum anderen würde der neue Name nur verwirren, wenn es schließlich wie Windows 10 aussehen würde. Wenn es anders aussehen würde hätte Microsoft wiederum einen Mehraufwand darin, neue Features einheitlich einzuführen. Ich denke nicht, dass das erstrebenswert ist. Vielmehr halte ich es für wahrscheinlicher, dass Microsoft Polaris still und heimlich in Windows 10S umsetzen wird, denn dort hat mal vollmundig Dinge versprochen, die zum großen Teil auch in Polaris umgesetzt werden sollen.
    DASS Kind ist noch nicht mal 'geboren', geschweige denn gezeugt und schon wird gefordert, dass es zuerst einen Namen braucht. Immerhin hat es schon mal einen Nachnamen. nämlich 'Microsoft' und die Eltern werden das Rad nicht neu erfinden. 'Bumsen' geht immer noch auf die altmodische Weise.
    Was dabei eigentlich viel wichtiger ist, dass der Name 'Windows' quasi verbrannt ist und als Betriebssystem halt nen schönen Vornamen hat und 'POLARIS' klingt ja mal schon nicht übel. Aber dieser Name darf sich nicht dadurch in Luft auflösen, indem man ihn nicht auch an Computer bindet, die nur noch NEU sind. Auch WIR, die mit Deutschen Museumskisten hantieren, müssen also quasi 'mitgenommen' werden, sonst gehen bei der Familie Microsoft die Lichter aus.
    Also der Artikel ist ja ganz nett aber irgendwie ist das glaube ich genau das Falsche was MS machen könnte....
    Mit neuen Namen hat es MS ja nicht so...
    Bestes Beispiel: Microsoft Edge!
    Hier wollte man auch etwas neues machen und neu Anfangen und das alles mit neuem Namen weil der IE ja so negativ behaftet ist. Was ist das Ergebnis? Edge steht schlechter da wie der verhasste IE und hat mittlerweile ein noch schlechteren Ruf. Selbst Leute die es echt lange ausgehalten haben (wie ich z.b.) haben mittlerweile das Handtuch geworfen und sind wieder bei was anderem angekommen.
    Klar bei einem Browser ist der Umstieg einfacher wie bei einem OS aber wenn die Leute was ganz neues Ausprobieren sollen, ist die Gefahr recht groß (ich würde es dann auch so machen und viele die ich kenne), das sie wirklich was "neues" versuchen. Das wird dann aber nicht der "Nachfolger" von Windows sein, das wird dann Fuchsia bzw ChromeOs oder Linux sein.
    Meiner Meinung nach bricht sich Microsoft selbst das Knick damit wenn sie von Windows weg gehen und was völlig "neues" aus dem Boden stampfen. Wird die Leute nur dazu bewegen dann auch eher ein OS einer anderen Firma zu testen.
    Es sei denn Microsoft legt hier ein so Hammergeiles und vor allem absolut Fehlerfreies OS hin das wirklich jeder das haben will. Allerdings genau DAS wird unter Garantie nicht passieren. Weder schaffen sie es was fehlerfrei hin zu bekommen noch schaffen sie es was so geiles zu bauen das es jeder will.
    Sorry.
    Ich mag MS und Windows aber MS versaut sich so was idr selbst durch halbfertiges Zeugs.
    Allerdings müsste MS bei Windows 10 bleiben oder wirklich ein neuen Namen aus dem Hut zaubern denn es hieß ja: Windows 10 wird das letzte Windows.
    Nur würde ich fast eine Wette darauf abschließen das ein OS mit neuem Namen die Konkurrenz stärkt und MS Marktteile verliert.
    @FZ61
    Windows ist weit davon entfernt auch nur ansatzweise perfekt zu sein. Es ist ein solides System mit einigen heftigen Defiziten (nicht funktionierende UWP Komponenten, inkonsistentes Bedienungskonzept, "Zwangsupdates" etc.). Das sind Sachen die Microsoft in den ganzen Jahren hätte fixen können. Aber nein man baut immer erst sinnlose Sachen hinzu, bevor man bestehende fixt (das Fluent-Design hätte man auch nach den Fehlerbehebungen/Bereinigungen) herausgeben können. Ebenso merke ich die "Millionen von Insidern" nicht an meinem produktiven System: nach wie vor habe ich mit den selben Problemen nach Updates zu kämpfen, wie bei Windows 7/8 und davor. Man merkt einfach nicht, dass sich bei MS etwas weiterentwickelt. Es setzt eher eine Rückentwicklung ein.
    Einen Wechsel zu Linux, egal ob es ein Debian, ein Ubuntu, ein Red Hat oder auch Suse Tumbleweed ist, kommt ebenfalls nicht in Frage, da diese woanders ihre Defizite haben und meiner persönlichen Meinung nach MS immer noch am besten funktioniert. Windows ist aber trotzdem meilenweit davon entfernt auch nur ansatzweise perfekt zu sein.
    Selbst bei Google und auch bei Apple stehen die Zeiten auf Umdenken was die ganzen Plattform-OS betrifft. Auch diese wollen DAS eine OS für ALLE Plattformen.
    Auch wenn nicht alle Funktionen auf jeder Plattform möglich sein soll siehe Touch auf MAC.
    Nur das alte Windows mit seinem ganzen Ballast kann das nicht bringen. Daher ist der Ansatz gut. Wie es dann in der Zukunft angenommen wird,....
    Lediglich sollte MS das 10er Windows solange weiter führen bis das neue dazu bereit ist zu übernehmen. Damit nicht wieder so ein Murks passiert a la Edge
    Letztlich wäre eh die Frage, ob ein echter Neustart mit Windows Core OS und der CShell überhaupt möglich wäre. Dass eine Runderneuerung von Windows dringend notwendig ist, darüber braucht man nicht zu streiten. Die Problematik liegt aber eher darin, wie weit Polaris als Desktop-Variante der CShell tatsächlich in der Lage wären, Teile des Ökosystems abzulösen. Das fängt ja schon im Bildungsbereich an, wo Polaris als Nachfolger von W10S wohl zuerst zuschlagen würde. Wenn du Schüler hast, die du in Informatik unterrichtest, brauchst du alleine schon die Virtualisierung über Container o.ä., um eine entsprechende IDE wie Visual Studio mit Polaris einsatzfähig zu machen. Über den Store geht das ja (derzeit) nicht. Und daneben müsste Microsoft eine Möglichkeit eröffnen, die entsprechenden Sprachen samt SDKs, Frameworks, Git und was noch so von Nöten wäre, zu integrieren. Hier stellt sich schon die erste Frage, ob Polaris tatsächlich ein Windows 10 von heute derart ersetzen könnte.
    Dann hast du die ganz einfachen Casual-Nutzer, die wirklich nur surfen, texten und ein bisschen Musik hören wollen, salopp gesagt. Für die ist Polaris als Desktop ideal, keine Frage. Was eine Frage ist, ist die Tatsache, warum solche Nutzer das überhaupt anfassen sollten. Damit will ich Windows nicht schlecht reden, aber diese Klientel wird solche Sachen in allererster Linie mit iOS und Android in Verbindung bringen, zumal Google bei Tablets etc. aktuell mehr und mehr auf Chrome OS (samt Android-Apps) umschwenkt und mit Fuchsia noch selber ein ganz neues Konzept in petto hat. Außerdem kennen wir Microsofts "herausragende" Fähigkeiten beim Marketing. Die Gefahr wäre da durchaus, dass sich das Debakel mit Windows 10 Mobile an dieser Stelle wiederholt, sofern Redmond hier nicht dazu lernt.
    Und dann ist da noch Windows 10 Home. Die Editionen von Pro aufwärts bleiben sowieso, das ist klar. Aber zwischen den kleinen Salatschüsseln, für die Polaris in erster Linie gedacht ist, und den absoluten High-End-Monstern, die in der Regel sowieso mit Pro kommen, gibt es ein extrem breites Feld von der unteren bis oberen Mittelklasse, gespannt über Laptop bis hin zu den Workstations, die heute mit Home in aller Regel ausgeliefert werden. Das ist die Grauzone zwischen schwarz und weiß, das sind die Nutzer, die sind nicht die Hardcore-Zocker, die machen kein übermäßiges 3D-Cad und die machen auch keinen 4K-Videoschnitt, aber die machen auch mehr als nur 2-3 Apps plus mal schnell den Wetterbericht bingen. Die verwalten ihre Bilder, wollen zumindest gelegentlich zocken, die installieren sich quasi aus Automatismus (etwas smarter sind sie schon) einen Browser wie Chrome oder Firefox und Ähnliches.
    Wenn Microsoft Polaris auch in diese Zielgruppe bringen will und Home damit ablöst, werden sie das eine oder andere Problem bekommen. Bestandsgeräte könnten ohnehin nicht zu Polaris, da ginge nur ein attraktives Upgradeangebot zu Pro oder eine vereinheitlichste Legacy-Variante aus Home und Pro, die Microsoft dann im Frühjahr oder Herbst per Funktionsupdate ausrollt. Zeitlich befristete Sicherheitsupdates wäre eine dritte Variante, aber damit bände sich Microsoft unnötiger Weise einen Klotz ans Bein und das würde das zentrale Problem auch nicht lösen. Man darf ja auch nicht vergessen, dass Polaris nicht fürs Zocken konzipiert wird, und wenn die Leute dann selbst mit Containern und Steam keine gute Leistung bekämen, wäre das Debakel perfekt.
    Es ist einfach extrem viel Spekulation dabei und selbst nach dem Artikel von Windows Central sind extrem viele Fragen offen. Persönlich habe ich wirklich arge Zweifel, dass Windows Core OS auf ganz breiter Front ein Erfolg wird. Irgendwann 2019/20 wird das mit Polaris erst losgehen und dann wird es einige Jahre dauern, wenn das überhaupt gelingt, es breit in den Markt zu schwemmen. Währenddessen haben andere Unternehmen wie Google und Apple sicherlich auch nicht geschlafen und entsprechende Gegentechnologien entwickelt. Ob zum Beispiel Oasis und damit Windows Mixed Reality noch gebraucht werden, wenn Google und Mozilla Konzepte wie WebXR marktreif bekommen haben, ist fraglich.
    Jeder Versuch ein Windows Modern oder "neu" zu gestalten, sind bisher gescheitert. Longhorn mit WinFS, Windows 8 mit Metro Design...immer wieder durfte man zurückrudern und klassische Elemente wieder einfügen, weil sie nun mal jeder kennt und man an sie gewöhnt ist.
    Windows10 ist bisher der grösste Spagat zwischen klassisch und Moderne gelungen. Auch wenn die Modernen Dinge bei Win10 die meisten Fehler verursachen, wird es akzeptiert, da das klassische immer noch da ist.
    Wäre das nicht mehr da und man kann Beispielsweise 10 Jahre alte Software nicht mehr installieren, dann wars das. Name hin oder her. Man bleibt beim alten solange es geht und wechselt dann wohl zur Konkurrenz. Denn wenn ein Benutzer schon neu anfangen muss, dann fängt er nicht mehr bei Microsoft an, weil man hier schon negative Erfahrungen gemacht hat.
    Windows IST nicht verbrannt, Windows WURDE von MS ab Version 8 verbrannt. W10 ist ein unglaublich unzuverlässiger Rümpelhaufen! UND wieder fängt MS etwas Neues an, ohne das Alte richtig am Start zu haben. W10 ist aus der Beta-Phase nie rausgekommen und da 2x im Jahr eine neue Beta eingespielt werden muss, wird es das auch nie. W10 ist das schlechteste OS in der Geschichte der Menschheit! MS braucht einen Neuanfang, aber unter der derzeitigen Führung ist das unmöglich.
    "Polaris" wird so wie alles nach W7 unausgereift und unfertig bleiben, bis dann was Neues kommt.
    Seit W7 hat MS NICHTS auf die Reihe gebracht, was wirklich ausgereift und funktionsfähig war!
    Ich sehe das nicht so und grad im letzten Jahr vernehme ich immer mehr Meinungen die Sagen das Windows 10 als sehr positiv war genommen wird. Grade aus dem Grund das alles alte immer noch geht und das Ganze mit dem Apps und dem Info-Center aber auch Modern sein kann.
    Umgekehrt gedacht, kenn ich auch niemand der von Android positiver redet, zumindest will keiner Android auf dem Desktop haben. Ein Betriebssystem wird mit welchem Namen auch immer heute keine große Rolle mehr spielen. Der Anspruch an ein OS ist eigentlich nur das es kostenlos (vorinstalliert) ist, ein schickes Responsive Design hat und das die neusten Apps darauf Laufen.
    MS macht das nach meiner Meinung schon recht gut das so nach und nach die Altlasten ausbauen und durch Apps ersetzen.
    Der Name ist die eine Sache, klar ist aber auch das ohne eine riesige Webetrommel und Hammergeräte nichts geht.
    Hmm lese viel das win 10 Probleme verursacht, aber welcher art ?? Hab win10nun duzende male neu aufgesetzt, bei diversen pc und laptops und keine Probleme, die mich ernsthaft stören. Und ja das ist ne ernst gemeinte frage, was stört denn oder funktioniert nicht ??
    Wenn der Windows Core drin ist und es wie Windows aussieht, dann ist es auch Windows und alle werden es so nennen.
    Ich glaube, dass MS keine Probleme mit dem Namen Windows sieht. Wird dann wahrscheinlich Windows X, Windows Next, Windows C (für Consumer) oder ähnlich heißen. Mit WinRT, WinS und Win10mobile haben sie ja auch Kreativität bei der Namensgebung bewiesen...
    BerndN
    Windows IST nicht verbrannt, Windows WURDE von MS ab Version 8 verbrannt. W10 ist ein unglaublich unzuverlässiger Rümpelhaufen! UND wieder fängt MS etwas Neues an, ohne das Alte richtig am Start zu haben. W10 ist aus der Beta-Phase nie rausgekommen und da 2x im Jahr eine neue Beta eingespielt werden muss, wird es das auch nie. W10 ist das schlechteste OS in der Geschichte der Menschheit! MS braucht einen Neuanfang, aber unter der derzeitigen Führung ist das unmöglich.

    Erstens fangen sie mit WCOS nichts Neues an, denn daran wird schon seit mehreren Jahren entwickelt, streng genommen schon, seitdem Windows 8 auf den Markt kam, wenn nicht noch früher. Zweitens - und ich halte dir zu Gute, dass du dich mit deinen Einschätzungen wirklich nur auf deine lokalen Erfahrungen in deinem eng gestrikten Kosmos beziehst, und du selbstverständlich auch weisst, dass du für keinen der jeweiligen anderen Nutzer hier sprechen kannst, weil sich das bei jedem anders auswirkt und viele auch mal so gar keine großartigen Probleme mit Windows 10 haben - kannste einem echt leid tun, wenn du die Standardart, wie ein Betriebssystem heute entwickelt wird, so zum Kotzen findest.
    Fakt ist nunmal, dass auch Apple und Google das nicht anders machen. Und mit einer Flucht zu Linux würdest du auch nur erreichen, dass du etwas wie Polaris aus Softwaresicht wesentlich schneller bekommen würdest. An dem, woran Microsoft jetzt noch Monate bis Jahre basteln wird, arbeitet die Linux-Gemeinde schon zig Jahre, egal ob wir von einem generalüberholten Unterbau, Containervirtualisierung, Konvergenzen oder plattform- und distributionsunabhängigen Paketformaten (siehe Flatpak) reden. Kombiniere: Mit sowas wirste dich in der heutigen Zeit einfach abfinden müssen. ;)
    Super Idee. Hat man ja bei Edge prima gesehen, was so ein Reboot nur des Reboots Willen gebracht hat. Mal so auf einen Jahrzehnte alten und bewährten Traditionsnamen in der Gosse entsorgen und bei Null anfangen. Und genau da bewegt sich Edge noch nach Jahren. Bei Null und absoluter Irrelevanz.
    Und wenn man als Nicht Techniker schon UWP und Microsofts Technologien in Frage stellt, dann möchte ich doch mal gerne von Martin wissen, warum das gute alte Win32 nicht den Siegeszug in der Post Desktop Äre angetreten hat? Waren ja schon zig Profi Programme seit den 80ern vorhanden! Und warum setzt dann HoloLens auf UWP?
    Hmm lese viel das win 10 Probleme verursacht, aber welcher art ??

    Nachbar, letzte W10 Update. PC kam nicht mehr hoch -> W8.1x stellt ihn nun zufrieden.
    @xxxdevxxx ich stelle nicht UWP in Frage, sondern dessen Möglichkeiten - und ich stelle fest, dass die Entwickler daran kein Interesse haben. Die Zukunft von Windows - oder wie es dann auch heißen mag :p - kann nur UWP sein, nur dafür muss eben das Entwickler-Engagement da sein, und die Plattform muss das hergeben, was benötigt wird.
    Das Problem bei Edge war nicht der neue Name, sondern dass er komplett unfertig war und dennoch als offizieller Nachfolger an den Start geschickt wurde. Genau das plant man ja bei Polaris dem Vernehmen nach nicht, dass soll sich ja parallel entwickeln.
    Egal wie gut das Produkt wird, das Marketing wird es eh wieder verhauen.
    Sach ich mal so.
    Ein modernes OS, welches abwärtskompatibel zu alten (win32) Anwendungen sein soll, verträgt sich nicht mit Gewinnmaximierung.
    Solange die Gründer der Firma Microsoft das Sagen hatten, wurde Microsoft letztlich wie eine Familienfirma gelenkt. Mit allen Schwächen, aber auch mit allen Stärken.
    Mit dem Abgang der Gründer kamen Manager in die Firma, welche glaubten, in kürzester Zeit die Schwächen einer solchen "Familienfirma" auszumerzen und die Firma auf die Zukunft vorzubereiten. Und das alles durfte nicht wirklich viel Geld kosten, denn die Aktionäre mussten bei Laune gehalten werden und man selbst wollte soviel jährlich Boni abgreifen, wie möglich.
    Solche Voraussetzungen konnten nur in die Sackgasse führen.
    Und nun soll Polaris die Zukunft retten.
    w32 Anwendungen, die nicht auf UWP umgeschrieben werden können, weil entweder die Hersteller längst pleite sind, viele Kunden aber nicht so einfach auf diese Anwendungen verzichten können, oder aber nur mit einem nicht finanzierbaren Aufwand umgestellt werden können, werden dann in virtuelle Maschinen verschoben.
    Das wird in die Hose gehen. So manche Warenwirtschaftssysteme etc. pp. laufen je nach Hersteller schon heute auch auf sehr leistungsfähiger Hardware arg langsam ab, in virtueller Umgebung wird es dann nahezu unmöglich. Dann gibt es viele industrielle Anwendungen, die eine Anbindung an USB und andere Ports benötigen, und zwar mit einer zeitkritischen Konstante. Geht alles nicht in virtueller Umgebung.
    Microsoft Manager sehen nur den scheinbaren Mainstream: Nutzer die nur texten, spielen oder kommunizieren. Das geht natürlich auch auf mobilen Geräten, wo Microsoft dank Gewinnmaximierungsstrategie und unfähigen Manager kaum Marktanteile holen konnte.
    Und jetzt sucht man nach Auswegen, um alte Marktstärke wieder zu erlangen. Das geht aber nicht unter ökonomischem Druck, sondern da muss man seine Aktionäre auch mal auf Jahre mit einer Durststrecke vorbereiten und ehrlich sagen, dass jetzt die Akquirierung der zigtausend bestens ausgebildeten Entwickler ansteht. Und diese müssen bilanzbelastend qua erheblicher Gehälter erst einmal entwickeln und liefern.
    Mit regelmäßigen Personalentlassungen vor Veröffentlichung der idiotischen Quartalszahlen geht das aber nicht.
    Hier liegt der Hase im Pfeffer begraben.
    Dann besser den ganzen laden schließen und nur noch 1.500 BWLer das Anlagevermögen und die Patenten und Schutzrechte verwalten lassen. Ergibt eine Traumrendite.
    G.-J.
    Naja, man sieht was aus dem MS Browser Namenswechsel geworden ist. Wieso sollte das neue Betriebssystem nicht genauso scheitern wie der neue Browser, und dann auch noch Windows mit reisen?
    Warum sollte ich einen Rechner mit Polaris kaufen, wenn das normale Windows kaum etwas kostet? Rechner für diese Kundschaft kosten doch heute schon kaum 200€. Muss ja kein topaktuelles Gerät sein. Mir tut's auch eines, dass schon zwei Jahre auf dem Markt ist.
    Im Moment sehe ich da keinerlei Kaufanreiz.
    Kevin Kozuszek
    Erstens fangen sie mit WCOS nichts Neues an, denn daran wird schon seit mehreren Jahren entwickelt, streng genommen schon, seitdem Windows 8 auf den Markt kam, wenn nicht noch früher. Zweitens - und ich halte dir zu Gute, dass du dich mit deinen Einschätzungen wirklich nur auf deine lokalen Erfahrungen in deinem eng gestrikten Kosmos beziehst, und du selbstverständlich auch weisst, dass du für keinen der jeweiligen anderen Nutzer hier sprechen kannst, weil sich das bei jedem anders auswirkt und viele auch mal so gar keine großartigen Probleme mit Windows 10 haben - kannste einem echt leid tun, wenn du die Standardart, wie ein Betriebssystem heute entwickelt wird, so zum Kotzen findest.
    Fakt ist nunmal, dass auch Apple und Google das nicht anders machen. Und mit einer Flucht zu Linux würdest du auch nur erreichen, dass du etwas wie Polaris aus Softwaresicht wesentlich schneller bekommen würdest. An dem, woran Microsoft jetzt noch Monate bis Jahre basteln wird, arbeitet die Linux-Gemeinde schon zig Jahre, egal ob wir von einem generalüberholten Unterbau, Containervirtualisierung, Konvergenzen oder plattform- und distributionsunabhängigen Paketformaten (siehe Flatpak) reden. Kombiniere: Mit sowas wirste dich in der heutigen Zeit einfach abfinden müssen. ;)

    Das werden leider Viele nicht so gelten lassen, besonders wenn sie dazu behaupten, dass Windows 7 das letzte fertige System sei.
    Das sind keine Argumente, das sind Axiome, dagegen kann man nichts vorbringen.
    Allerdings ist das ja auch was Neues oder Anderes, was eben für Gelegenheit-Nutzer zu sein scheint; doch wie man hört, die Leute verweigern schon heute die Annahme, egal was da kommt, die werden es für Windows erklären und es damit vergleichen, weil es nur so sein darf, und egal wie viel geändert wird, diese Leute werden wohl immer behaupten, dass es Windows sein werde und Microsoft bloß den Namen geändert habe.
    Mal sehen, was die Pläne sind für Windows, ich hoffe, dass es weitergeführt wird und von Polaris einen kleinen Gewinn erhält.
    Die Vergleiche mit Edge enttäuschen mich schon etwas, weil die einzige Gemeinsamkeit der Begriff Namenswechsel ist; für Einige scheint das ausreichend Ähnlichkeit zu sein, um beides schon fast zu identifizieren.
    hm also, dass keiner mehr windows schätzt stimmt so nicht finde ich, die Leute schätzen eben gerade an windows, dass man einfach viel damit machen kann, was man mit anderen BS nicht machen kann. das ist das was man mit windows verbindet und auch das wofür windows da ist und wofür die menschen es brauchen, deshalb reagieren auch alle immer allergisch wenn manche Dinge nicht mehr gehen.
    MS muss immer darauf achten, dass windows diese Qualitäten besitzt, dann werden die Leute es auch kaufen.
    deshalb denke ich zunächst nicht dass ein neuer name sinnvoll wäre, außer man will ein BS schaffen was völlig andere Qualitäten hat, was MS aber wohl kaum im Sinn haben wird, denn was für PC gedacht ist sollte auch PC können...
    es steht aber außer frage dass eine Modernisierung wichtig und richtig ist, schließlich will ja heutzutage auch keiner mehr win95 verwenden :D
    der Spagat ist für MS jedoch äußerst schwierig.
    meiner Meinung nach sollte MS win10 für consumer wirklich schlank gestalten, ähnlich wie es in polaris wohl angedacht ist, jedoch muss die win32 app Plattform irgendwie mitgeschleppt werden oder die ganzen großen Programme sind in den store portiert. sonst endet das doch wie bei win10s, weil damit kann sonst keiner was anfangen.
    Microsoft sollte zuerst die komplette Systemsteuerung in die Einstellung integrieren. Das wäre doch ein Schritt sich von Altlasten zu verabschieden. Dann müsste der Internet Explorer entfernt werden.Dieser ist auch ein hässliches Relikt seit Jahrzehnten. Anschließend muss der Media Player entfernt werden und Groove sollte ihn komplett ersetzen.Die kleinen mini Unterfenster könnten auch optisch modernisiert werden. Ich verstehe nicht, warum sich Microsoft so schwer tut, sein System zu modernisieren. Apple macht es gut vor, wie man etwas ratikal ändert.
    Polaris? Wieso nicht MS-DOS? Das war schlank, gut und nicht mit grafischen Oberflächen überladen :) Der perfekte Neustart! Ich bin auch Hardcore fan aber selbst diese Sparte sieht dem Untergang immer mehr entgegen. MS scheint sich darauf auszuruhen oder darauf zu verlassen das die anderen nichts bringen. Ich sag euch wenn Google "DER" große Wurf gelingt ist MS über Nacht abgeschrieben! Da können die noch soviel Geld mit cloud etc. verdienen dann wird der ganze Laden in der bedeutungslosigkeit verschwinden wie Win10 mobile. Sobald die Menschen eine alternative haben werden sie Windows den Rücken kehren und sicher nicht mehr zurück kommen. Am Anfang war ich noch von Nadella begeistert aber nach dem auch er ein Versprechen nach dem anderen gebrochen hat bin ich nur noch enttäuscht... . Ich hoffe das Microsoft wieder einen Weg zurück findet sonst sehe ich schwarz oder noch schlimmer Apfel....
    Die große Stärke von Windows ist die Abwärtskompatibilität, die größte Schwäche ist aber ebenfalls die Abwärtskompatibilität. Klingt wie ein Widerspruch ist es aber nicht wirklich.
    Der mittlerweile große Konkurrent aus Cuppertino, hat bei seinem Wechsel vom Classic MacOS auf Mac OS X, die Chance genutzt alles Alte über Bord zu werfen. Ok als das System noch unter PowerPC-Prozessoren lief, lieferte das Mac OSX noch einen Emulator mit, mit dem es möglich war alte Classic Anwendungen zu benutzen. Da lief sogar Photoshop 1.0 drauf eine Bildbearbeitung in schwarz und weis nein Graustufen hatten Macs zu der Zeit als dieses Programm erschien noch nicht. Mit dem Wechsel auf Intel Prozessoren der nächste große Einschnitt fiel auch diese Abwärtskompatibilität weg. Damit hatte der angebissene Apfel ein Betriebssystem, welches nun von allen Altlasten befreit war.
    Windows hingegen hat Anfang dieses Jahrhunderts mit Windows XP die NT und die Consumer-Plattform in Windows XP zusammengeführt. Hat damit also eigentlich Altlasten aus zwei Welten in eine neue übernommen. Etwas was erst einmal erstaunlich gut lief. Die Rechner wurden immer schneller, Akkulaufzeiten spielten noch keine Rolle, das man sich offensichtlich keine allzu großen Gedanken darüber machte, dass diese Altlasten auf gewissen Geräten irgendwann einmal problematisch werden könnten.
    Dann kam Vista heraus ein optisch runderneuertes Betriebssystem mit einigen Finessen und weil Leistung spielt ja keine Rolle deutlich erhöhtem Leistungshunger. Doch da meldete sich eine japanische Firma und brachte ein 7“ Zoll Netbook den ersten eeePC heraus der mit einem Linux das konnte was viele meinten Unterwegs zu brauchen, eine für damalige Verhältnisse extrem lange Akkulaufzeit hatte und zu einem dafür erstaunlich niedrigen Preis den Besitzer wechselte.
    Der Haken Vista war auch auf den etwas größeren eeePCs und deren Verwandten nicht lauffähig, so dass Microsoft hier nur mit einer Verlängerung von XP Fuß fassen konnte. Die Entwicklung die das Netbook ausgelöst hatte, blieb auch in anderen Gerätekategorien nicht aus der Atomprozessor hatte seinen Markt, die einen verbauten ihn um Strom zu sparen, die anderen wegen der niedrigen Anschaffungskosten, er werkelte in Homeservern Arbeitsplatzrechnern, Netbooks… . Und Microsoft musste umdenken, dass nächste Betriebssystem durfte nicht mehr leistungshungriger als das letzte sein, nein es musste mit den Ressourcen sparsamer umgehen als das letzte. Etwas was Microsoft erstaunlich gut mit Windows 7 geglückt ist. Aber wir dürfen getrost davon ausgehen, das ohne den eeePC Vista deutlich länger gelebt hätte. Wir dürfen aber auch davon ausgehen, dass hier ein Großteil der Entwicklungsressourcen von Microsoft in das Windows 7 geflossen ist und man so kaum Zeit für visionäres hatte.
    Windows 8 war ein absoluter Flop, da hatte man Ideen hat aber die GUI so abgewandelt, dass sie ohne Zusatztools für ein Desktopsystem eher unpraktisch war, außerdem hat man die Bereitschaft der Nutzer neue Gesten zu erlernen und seien sie noch so praktisch offensichtlich gründlich überschätzt.
    Windows 10 hingegen halte ich für das beste Betriebssystem was Microsoft bisher auf den Markt gebracht hat. Es ist recht intuitiv, etwas was ich dadurch merke, dass ich von den Bekannten meiner Mutter die Windows 10 haben deutlich seltener um Rat gefragt werde als von Windows 7 oder Vista-Nutzern.
    Es gibt mir immer noch alle Freiheiten, welche ich von einem System für mich erwarte und kostet erstaunlich wenig.
    Doch es schleppt immer noch diesen großen Nachteil mit die Abwärtskompatibilität, die wie schon gesagt auch ein großer Vorteil ist.
    Schauen wir aber mal was die meisten User nutzen, mich in 90% der Zeit eingeschlossen. Sie arbeiten mit Office, Surfen im Netz, verwalten Fotos und ihre Musikbibliothek, Mailen oder schreiben auch mal einen Forenbeitrag.
    Für all diese Anwendungen braucht es diese Abwärtskompatibilität nicht wirklich, würde man diesen Zopf abschneiden, könnte man die gleiche Usererfahrung mit kleineren Prozessoren und weniger Arbeitsspeicher und damit kleineren Akkus erreichen.
    Für alle die mehr brauchen, ob auf einem oder mehreren Rechnern, denn die meisten haben davon ja mittlerweile mehr als einen, bliebe dann ja noch Windows 10 Pro.
    Polaris wäre aber für einen nicht kleinen Teil der User und erst recht für einen nicht kleinen Teil der Rechner sicher die bessere Plattform. Sparsamere Prozessoren ob nun x86 oder ARM oder was die Zukunft noch bringen wird, längere Akkulaufzeiten zu potenziell günstigeren Preisen.
    Ja die UWP muss noch besser werden, aber ich bin sicher, dass man dieses hinbekommen kann. Ich denke zumindest, dass ich, wenn ich dereinst mein Surface 3 Pro ersetzen muss, ich ganz gut mit einem Polarisdevice ohne Erblasten leben könnte, auf meinem Desktop würde ich hingegen sehr ungern auf Win 10 Pro verzichten. Aber ich denke dass ich damit keine große Ausnahme bin.
    Ob Polaris nun Windows heißen sollte? Ich glaube das macht nicht wirklich einen Unterschied. Ich wünsche mir nur für eine solche Zukunft, dass das aktuelle Office zuerst zeitgleich in den Versionen für Win 10 Pro und Polaris erscheint, bestenfalls ist es eh die gleiche, und erst dann für Android IOS und MacX.
    "Apple macht es gut vor, wie man etwas ratikal ändert."
    Genau das will der klassische Windowskunde aber nicht. Binär-Kompatibilität ist eines der herausragenden Features von Windows.
    Alles was MS bisher versucht hat die Leute von Win32 abzubringen ist mehr oder weniger gescheitert. Zu recht.
    Etwas komplett neues zu bringen, auf das die Kunden vertrauen, dafür ist es zu spät. Vor allem wenn es sich dabei um beschnittene "Apps" handelt, greift man besser gleich zu einem bewährten System wie Android. Letzteres zeichnet sich ähnlich wie das klass. Windows durch gute Auf- und Abwärtskompatibilität aus (wobei Google hier momentan leider ein wenig Richtung iOS geht :().
    Wer ist denn der klassische Windowskunde? Die meisten Menschen die ich kenne, nehmen das installierte Windows, installieren ihren Lieblingsbrowser und ein Officepacket und das war es meist auch schon. Ich möchte fast wetten, dass der Anteil der Windowsnutzer die so vorgehen bei annähernd 50% liegt. Der Poweruser will mehr ja, aber der Normaluser kaum. Und da kann ich auf ziemlich viel Supporterfahrung privat wie auch beruflich zurückgreifen.
    Die Androiddesktopversionen von Android die zwischenzeitlich gelobt wurden bilden fast alle eine Windowsähnliche GUI nach. Microsoft hätte den Vorteil diese nicht nachbilden zu müssen sondern eins zu eins übernehmen zu können. Und ob eine Universal App automatisch beschnitten sein muss, wage ich auch zu bestreiten. Bei Android sind die meisten Apps für Smartphones entwickelt worden, dass wird bei Windowsapps eher anders sein.
    Nein ich bin sicher es gäbe einen Markt dafür, und ich glaube auch, dass dieser Markt sehr wichtig ist, wenn Microsoft langfristig mit Betriebssystemen Geld verdienen will.
    Microsoft erfindet sich so lange neu bis es endlich untergeht...aber dann bitte nicht rumheulen. Sie haben genug Zeichen bekommen.
    Nicht schon wieder. Man weiss ja was passiert.
    Schießen die den internet explorer ab, weil sie meinen Edge wird der renner. So schnell kann man vom Marktführer ins bodenlose Fallen. Lasst es sein microsoft. Noch ist windows der Marktführer.
    Wie heißt so schön?
    Never touch a running system!!!
    Windows IST nicht verbrannt, Windows WURDE von MS ab Version 8 verbrannt. W10 ist ein unglaublich unzuverlässiger Rümpelhaufen! UND wieder fängt MS etwas Neues an, ohne das Alte richtig am Start zu haben. W10 ist aus der Beta-Phase nie rausgekommen und da 2x im Jahr eine neue Beta eingespielt werden muss, wird es das auch nie. W10 ist das schlechteste OS in der Geschichte der Menschheit! MS braucht einen Neuanfang, aber unter der derzeitigen Führung ist das unmöglich.
    "Polaris" wird so wie alles nach W7 unausgereift und unfertig bleiben, bis dann was Neues kommt.
    Seit W7 hat MS NICHTS auf die Reihe gebracht, was wirklich ausgereift und funktionsfähig war!

    Wenn du die Betriebssysteme alle kennst ist win 10 das Beste was ms raugebracht hat. Ms hatte immer Probleme mit den zwischenversionen.
    Somit wird das nächste ms Betriebssystem wieder Schrott. Doch danach hat Ms keine Chance mehr!!!!
    Win98 gut
    Win Me schrott
    Win Xp geil
    Win Vista schrott
    Win 7 supi
    Win 8 schrott
    Win 10 hammergeil
    Polaris Schrott
    "Wer ist denn der klassische Windowskunde? Die meisten Menschen die ich kenne, nehmen das installierte Windows, installieren ihren Lieblingsbrowser und ein Officepacket und das war es meist auch schon."

    Mag schon sein, diese Kunden ohne große Anforderunggen sind aber großteils schon verloren. Es gibt hierfür ein dominierendes System: Android.
    Microsofts Versuche in diesen Markt vorzudringen sind bisher alle gescheitert. Neue Versuche werden immer schwerer. Zum einen wegen der etablierten Basis, zum anderen wegen der verbrannten Erde, die MS schon hinterlassen hat.
    Also warum nicht gleich auf den verbleidenden Userkern konzentrieren? Macht man nicht weil der Markt schrumpft...
    Flei
    Wenn du die Betriebssysteme alle kennst ist win 10 das Beste was ms raugebracht hat. Ms hatte immer Probleme mit den zwischenversionen.
    Somit wird das nächste ms Betriebssystem wieder Schrott. Doch danach hat Ms keine Chance mehr!!!!
    Win98 gut
    Win Me schrott
    Win Xp geil
    Win Vista schrott
    Win 7 supi
    Win 8 schrott
    Win 10 hammergeil
    Polaris Schrott

    lol
    Das beste OS hast du sowieso vergessen: Windows NT 5.0 aka Windows 2000.
    Vista und 7 sind sich viel zu ähnlich um deine doch sehr unterschiedlichen Bewertungen zu rechtfertigen ;).
    AndreaBS
    Wer ist denn der klassische Windowskunde? Die meisten Menschen die ich kenne, nehmen das installierte Windows, installieren ihren Lieblingsbrowser und ein Officepacket und das war es meist auch schon. Ich möchte fast wetten, dass der Anteil der Windowsnutzer die so vorgehen bei annähernd 50% liegt. Der Poweruser will mehr ja, aber der Normaluser kaum. Und da kann ich auf ziemlich viel Supporterfahrung privat wie auch beruflich zurückgreifen.

    Ich würde sagen es sind 80% - während sich die Leute auf der arbeit über ihre Rechner aufregen nutzen sie Zuhause das was schnell verfügbar ist. Ihre mobilen Geräte. Oder sexy aussieht. Ein Mac. Wofur benötige ich "privat" einen PC was mein Smartphone oder Tablet nicht viel besser und schneller erledigt? Dieser Kommentar wurde von meinen 2 Jahre alten Nexus mit Android 8.1 auf dem Klo geschrieben. Mach das Mal mit einem PC
    Ich glaube nicht, dass der normale User längst verloren ist, Microsoft profitiert davon ein Betriebssystem zu haben welches an fast jedem Arbeitsplatz läuft, welches also User zumindest in den Grundfunktionen beherrschen. Deshalb möchte ein großer Teil der Menschen ein Betriebssystem haben welches die gleiche GUI bietet wie jenes am Arbeitsplatz, gleiches gilt auch für das Officepacket, auch wenn dieses für die meisten Anwender viel zu potent ist, umgekehrt, weil die meisten Mitarbeiter Windows von zu hause aus kennen scheuen die meisten Arbeitgeber die Umstellung auf andere Systeme, weil sie den Schulungsbedarf der dann entstehen könnte fürchten.
    Dieses heißt, ein entschlacktes Betriebssystem mit der gleichen GUI wie am Arbeitsplatz hätte durchaus seine Chancen. Ich kenne einige Menschen die mit Windows RT glücklich sind. Windows RT hatte freilich den großen Nachteil auf die GUI von Windows 8 zu setzen, welches so auf so gut wie keinem Firmenrechner gelandet sein dürfte und große Ablehnung erfuhr. Außerdem war die Tatsache, dass es nur auf für diesen Zweck doch eher überteuerten Surfacegeräten ausgeliefert wurde.
    Ich bin fast sich hätte es Windows RT erst mit einer Win 10 GUI und auch auf deutlich preiswerteren Geräten sozusagen einer neuen Netbookgeneration gegeben, dann hätte es mit einem mitgeliefertem Office 2016 durchaus eine Chance gehabt.
    Ich hoffe sehr, dass Microsoft die möglicherweise letzte Chance nicht wieder verbockt, denn sonst sehe ich auch schwarz für die Zukunft von Microsoft, wenn die GUI nicht mehr auf Heimrechnern genutzt wird, weil sich für dieses Anwendungsszenario endgültig z.B. Chromebooks durchgesetzt haben, dann haben langfristig auch die Firmen keinen Anlass mehr nicht zu anderen Betriebssystemen zu migrieren. In den USA scheint der Zug zumindest im Bildungswesen fast abgefahren zu sein, hier in Europa hat Microsoft den Vorteil, dass ein gesundes Misstrauen gegenüber Cloudlösungen besteht, auch wenn Microsoft selbst auch auf diese setzt.
    Windows entschlacken ist ja gut und schön...aber ein Windows(oder
    wie man es sonst nennen mag) das nur auf Apps setzt wird nicht funktionieren.Hat ja jetzt schon zweimal nicht geklappt.
    Simples Beispiel(um mal was ganz Modernes zu bringen):
    Blockchain - Kryptowährungen.
    Da ist nicht eine Windows-App (UWP) drunter....zumindest habe noch keine gesehen. Alles nur ganz klassische x86-Programme.
    Und wenn diese Software(Wallet/Miner)unter Windows/Polaris überhaupt nicht mehr nutzbar wäre, würden die Leute ganz einfach auf andere Plattformen ausweichen.
    Und das die Entwickler solcher Programme ihre Software in eine App
    umwandeln und in den Store stellen...davon darf MS bestenfalls
    träumen.
    Beispiel - die Kryptowährung: Monero
    https://getmonero.org/downloads/
    Da sieht man überdeutlich, wie das eher aussieht...und wie verzichtbar
    Windows/Polaris insgesamt wäre.u.a, Weil da ganz andere Frameworks
    (hier QT) zum Einsatz kommen.Und die Programme somit auf sehr viel mehr Plattformen
    angeboten werden können, wie eine Windows-App(die nur unter Windows/Polaris läuft)
    AndreaBS
    Wer ist denn der klassische Windowskunde? Die meisten Menschen die ich kenne, nehmen das installierte Windows, installieren ihren Lieblingsbrowser und ein Officepacket und das war es meist auch schon. Ich möchte fast wetten, dass der Anteil der Windowsnutzer die so vorgehen bei annähernd 50% liegt. Der Poweruser will mehr ja, aber der Normaluser kaum.

    Was soll denn jetzt bitte schön ein Poweruser sein? Zu deinen geschätzten 50% scheint mir auch einiges nicht ganz stimmig zu sein. Viel eher wird es so sein, das zum gekauften "Media PC" nur wenige Anwendungen hinzu installiert werden, da das erworbene Paket bereits sehr umfangreich ist. Hinzu kommen im laufe der Zeit noch Anwendungen, welche sich um Hardware und technische Geräte geht drehen, welche im laufe der Zeit in einem Haushalt angeschafft werden. Vielleicht kommt noch das eine oder andere Spiel hinzu.... Genau hier ist eine gewisse Abwärtskompatibilität essentiell.
    Die Liste von Neuanschaffungen aufgrund inkompatiblen Anwendungen für Hardware, ist bei mir schon vorhanden und wäre vermutlich länger, wenn es seitens OS nicht wenigstens ein "Gnadenbrot" gäbe.
    Scanner, Drucker, Multifunktionsgeräte, Kamera, Telefonanlagen die im laufe der Zeit nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr verwendet werden konnten, obwohl technisch keine defekte vorlangen. Das wäre noch umfangreicher, wenn die Abwärtskompatibilität noch radikaler beschnitten werden würde.
    Microsoft erfindet sich so lange neu bis es endlich untergeht...aber dann bitte nicht rumheulen. Sie haben genug Zeichen bekommen.

    Wenn man sich anschaut wieviel Kohle die jedes Jahr machen und dass die Aktie höher und h9her steigt wird das aber noch sehr lange dauern....
    Keine gute Idee. MS versucht jetzt seit Windows Phone 7 und Windows 8 den Anwendern was neues schmackhaft zu machen und ist dabei kläglich gescheitert. Windows 10 war letztendlich nur ein Zurückrudern nach der Win 8 Pleite. Und schon wieder versucht man das Rad neu zu erfinden bzw. "innovativ" zu sein. Und dann noch vielleicht mit einem neuen OS-Namen. Dann fährt man die Betriebssystem Sparte endgültig an die Wand. "Evolution" statt "Revolution" ist das Gebot der Stunde. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. "Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht" sagt man auch bei uns in österreich. Es wird viel eher so sein, dass das darunter liegende Betriebssystem immer unwichtiger werden wird für die Anwender (Stichwort: "Progressive Web Apps") und die Laufzeitumgebung für Anwendungen der Browser seind wird (zumindest für den Mainstream)). Ich kenne einige, die nicht mal wissen dass es Android oder IOS gibt am Handy. Native Anwendungen wird es wohl nur mehr für den Business Bereich geben und nur mehr auch dort Sinn machen. MS tut gut daran nicht noch die Desktopuser auch noch zu vergraulen. Tja und der Name. Windows wird man immer mit MS verbinden und umgekehrt.
    Liebe Redmonder, macht nicht zum x-mal den selben Fehler. Was Neues herausbringen, die User damit verwirren und letztendlich dann zurückrudern, wenn es zu schon zu spät ist.#
    Ach ja und ich will auch beim nächsten MS-OS immer noch meine Winforms Anwendungen installieren und ausführen können. Das ist für mich persönlich ein absolutes Muss!
    Ich versuche die Hintergründe zu verstehen. Kann es sein, dass es einfach mit der Prozessor-Architektur zu tun hat?
    Warum damals das WinRT? (UWP ist ja nur ein andere Name) Geht es darum sich von Intel (und AMD) zu befreien?
    Kann man für die winapi einfach keine HAL entwickeln die auch auf ARM (ohne Emulation) läuft?
    Ich denke die Betriebssysteme der Zukunft werden sowieso komplett andere sein, freie, die nicht auf Konzerne basieren.
    Das Vertrauen in diese ist zu Recht verloren gegangen. Das gilt auch für Google (Android, ChromeOS) als auch Apple (OSX und IOS).
    Windows 10: Sicher das beste OS zur Zeit am Markt. Was dabei ärgert sind die Update-Fehler und die Update-Häufigkeit, und dass die User kein Vertrauen bezüglich ihrer "Privatheit" mehr haben. Beides führt zu den negativen Aspekten.
    Weiters werden die roots einfach nicht gemacht, dafür immer wieder neue Funktionen raufgepfropft (wie Timeline usw. usw.)
    Ich erwarte mir von einem Windows 10 endlich klare und einfache Einstellungen (ohne Doppelgleisigkeiten usw.)
    Wenn das mit UWP nicht zu machen ist, dann bitte wenigstens in der GUI.
    Und am Ende das Wichtigste: Ohne Abwärtskompatiblität ist jedes neuere OS von Haus aus verloren.
    Windows 10 Mobile hat das deutlich aufgezeigt, und trotzdem lernen sie nichts daraus.
    Polaris ist der Nachfolger von w10m?
    Die Consumer sind nicht der wichtigste Part bei MS, sondern die Unternehmen.
    Und wenn der Wahnsinn so weiter geht, dann gehen zuerst die Consumer verloren und danach die Unternehmen.
    zu 123321: Hätte man bei Kodak auch nie geglaubt, da hat es nur zwei Jahre gedauert, hier wird es vielleicht 10 Jahre sein.
    Tolle Vision. Ich habe 2005 schon von zwei alternativen OSes bei Microsoft gewusst. Die forschen da schon lange dran. Singularity und das andere hieß irgendwas mit green. Allerdings sehe ich das ganze eher aus der sicht der Entwickler mehr als fragwürdig. Erstens interessiert sich wirklich keiner für UWP (ich habe in den letzten vier bis fünf jahren nur drei Anfragen dazu bekommen) und zweitens verändert UWP die gesamte user Experience. Es gibt dort nicht mal alle steuerelemente die poweruser und normalos in allen OSes gewohnt sind. Ich stelle mir die frage wie anwendungen wie pro enginier, autocad, corel, Photoshop auf uwp zu holen sind. Wenn die workflows nicht mehr funktionieren weil es das ui nicht hergibt ist das ganze dead on Arrival.

    Das andere hieß blue screen...
    Artemisos
    Simples Beispiel(um mal was ganz Modernes zu bringen):
    Blockchain - Kryptowährungen.
    Da sieht man überdeutlich, wie das eher aussieht...und wie verzichtbar
    Windows/Polaris insgesamt wäre.u.a,
    Es gibt ja wohl nichts, was mehr verzichtbar ist, als Kryptowährungen. Ein paar lächerlich Figuren, die mit Spielgeld hantieren, von schlauen Finanzjongleuren abgezockt werden und nebenbei noch zum größten CO2-Erzeuger aufsteigen wollen. Zwischenzeitlich wird sich dann noch zu gejubelt, wenn mal wieder irgendein Unternehmen aus PR-Gründen die eigene Währung aktzeptiert, was aber an der Bedeutungslosigkeit der Kryptowährung so gar nichts ändert. Sämtliche Kryptowährungen werden jedenfalls schneller Geschichte sein als die Marke Windows.
    Was soll dieser Blödsinn ??? Windows ist nicht perfekt, aber dennoch wohl das beste am Markt. Einzig die MS Manager sollte man austauschen und mal aus dem Schlingerkurs heraus auf einen verlässlichen Kurs zu steuern.

    +1
    Sehe ich exakt genauso.
    Dann frag mal die Vista User.
    Vista wurde nie als gut befunden. Vista war wie Win 8. Eine halbfertige "neu" Windows Version.
    Ich sag Dir voraus, das Polaris gleiche Probleme haben wird. Die Version nach Polaris- ist bestimmt wieder ok.
    Jedoch haben sich die Zeiten geändert. Ein solcher Fehler würde für Microsoft, in Sachen Betriebsystem, den Tod bringen
    123321
    Wenn man sich anschaut wieviel Kohle die jedes Jahr machen und dass die Aktie höher und h9her steigt wird das aber noch sehr lange dauern....

    Der Wert einer Aktie sagt über das Unternehmen in Wirklichkeit nix aus. Sieh die Apple an- alles nur aufgeblasen
    Sicht der Dinge
    Fast alle Kommentatoren hier sehen das Thema aus der Sicht eines Privatnutzers.
    Die meisten Windows Installationen aber gibt es im Firmenbereich. Von der 1-Mann Firma bis zum Weltkonzern. Und hier herrscht eine komplett andere Sicht und Denkweise vor. Und vor allem sind hier Millionen von unterschiedlichen win32 Anwendungen vorhanden, die nicht einfach ersetzt werden können.
    Und nur ein Bruchteil dieser Anwendungen lassen sich auf UWP umstellen, meist gibt es den Hersteller schon gar nicht mehr, oder aber dieser hat keinerlei Ambitionen, Upgrades zu fertigen.
    Viele Firmen, die noch über Kauflizenzen von Lexware, Sage und vor allem von Warenwirtschaftssystemen verfügen, werden einen Teufel unternehmen und diese Investitionen auf 0 abschreiben. Bei WaWis geht es meist auch nicht ohne erhebliche Kosten ab, da auf den Datenbankservern, die lokal vorgehalten werden, alle Prozeduren und Funktionen vorgehalten werden, die dann völlig neu programmiert werden. Wir reden hier von 5.000 und mehr SQL-Prozeduren, die in einem normalen WaWi für kleinere Mittelstandsbetriebe stecken.
    Natürlich, Microsoft möchte solche Datenbankserver gerne in der eigenen Cloud sehen, um dann die Firmen mit der Zeit richtig abzocken zu können. Aber die meisten Mittelständler und Kleinunternehmer halten ihre Daten gerne lokal vor. Hat auch etwas mit deutschem Datenschutzrecht zu tun.
    Wenn Polaris erst einmal für "Gelegenheitsnutzer" eingeführt wird, dann wird es keine 3 Jahre dauern, und alle Kunden müssen mitziehen. Denn sonst macht Polaris keinen (wirtschaftlichen) Sinn, wenn dann doch noch mehrere Plattformennebeneinander unterhalten werden müssen.
    Ich denke mal, Microsoft sieht das alles zu sehr aus der USA-Brille, wo sich die Mentalität der Kunden extrem von der europäischen Mentalität unterscheidet.
    G.-J.
    Kann mich dem nicht anschließend, dass Windows ein verbrannter Name ist. Windows NT, Windows XP und Windows 7 haben bei mir durchaus Renomee.
    Nachdem mein erster, ziemlich geistreicher Kommentar mit Namensvorschlägen, entfernt wurde fühle ich mich jetzt trotzdem bemüßigt, nochmal mein Fazit in flacherer Form zu äußern; Auch Martin Geuß schreibt von Zeit absurden Mist.
    Ne Windows soll lieber Windows bleiben damit die Leute auch genau das erwarten. Wenn Polaris ein richtig gutes Windows wird, dass den Leuten gefällt und viel stabiler ist als das heutige Windows, wird das langsam schon die Runde machen.
    Mit neuem Namen werden dann nur noch mehr und mehr Features entfernt weil "Windows eh zu voll und umständlich ist" und "die Leute Feature x und y ohnehin kaum brauchen". Das braucht es wirklich nicht, Windows soll nicht Chrome OS werden und iOS kann auch auf Handys bleiben.
    Sorry, aber da vertrau ich MS nicht. Jetzt ist wirklich genug mit Neustarts. Wir haben Windows 10, wir haben UWP. Da ist noch unendlich viel Luft nach oben.
    Polaris ist doch nur ein Composer und keine neue Windows Version.
    Wenn ich das richtig verstehe, dann wird es in Zukunft das Windows Core OS geben und dann basierend auf Geräteklasse, bzw. Anwendungszweck den jeweiligen Composer - oder aber auch mehrere (Continuum) - dazu.
    U.a.
    Andromeda (mobile) und
    Polaris (desktop) - bis das kommt, wird UWP nebst Centennial nochmal aufgebohrt, und wem das nicht reicht, der wird sicher (besonders im Enterprise Bereich) noch auf eine traditionelle Windows Build zugreifen können.
    Komisch - WinXP geht bei mir, und vielen die ich kenne, als "ins endlos verlangsamt gepatchte OS" in die Geschichte ein. Welches die Hardware mit der zunehmenden Anzahl an ServicePacks in die Knie zwang. Die Installationsroutine konnte man auch bald im Schlaf singen. Das hatte ich mit Vista nie gehabt, es wurde immer besser und, auf den zwei Systemen auf denen es lief, in 5 Jahren Laufzeit bedurfte es keine Erneuerungen. Man musste es nur "schlank konfigurieren".
    Gehasst habe ich das nicht, da es sich doch deutlich abhob von ME und 2000.
    Flei

    Win98 gut
    Win Me schrott
    Win Xp geil
    Win Vista schrott
    Win 7 supi
    Win 8 schrott
    Win 10 hammergeil
    Polaris Schrott

    Muss man den Käse 2018 immer noch herunter beten? Mittlerweile dürfte dieses Märchen mit der Liste doch begraben sein? PS:Sowieso ist die Liste unvollständig und geschönt.
    Flei
    Dann frag mal die Vista User.
    Vista wurde nie als gut befunden.

    Der schlechte Ruf ist mir bekannt. Vieles davon liegt aber nicht an Dingen, die 7 besser gemacht hat als Vista.
    Vista hatte gegenüber XP zahlreiche massive Änderungen. Deutlich höhere Systemanforderungen, neues GPU-Treibermodell, UAC, ...
    Das führte dazu, daß viele alte Hardware und Software nicht oder schlecht funktionierten. Als 7 auf den Markt kam war vieles einfacher alleine durch die Tatsache, daß Vista schon da war. 7 ist böse gesagt nicht mehr als ein großes Service Pack für Vista, das den unterschiedlichen Ruf nicht rechtfertigt.
    Hallo , ich finde Windows ein super Betriebssystem. Das es so viel Negatives gibt, ist der Beimengung von zusätzliche Fremdsaftware geschuldet. Würde MS sein System wie von Werk aus unter die Leute bringen können, wäre der Ruf viel besser. Kenne nur Mäuse und Tastaturen von Microsoft, keine fertigen PCs.
    Windows-Nutzer jammern auf einem Niveau, von dem Nutzer der Alternativen nur Träumen können. Die teilweise Dekaden übergreifende AK ist doch einer der Pluspunkte, eben gerade weil - wie andere Kommentatoren bereits schrieben - Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Behörden noch mit Software oder Elementen von Software arbeiten (müssen), die aus Zeiten stammt, in denen 4 Farben gleichzeitig auf dem Screen der totale Hit waren. Eingeschränkte Windows-Systeme gibt es schon... heißt XBox. Der PC muß offen und kompatibel bleiben.
    Murrati
    Komisch - kenne niemandem im Bekanntkreis der Vista mochte ...

    Hatten die denn auch Vista? Mir fallen nur sehr wenige ein, die Vista überhaupt angeschaut hatten. So weit war das das auch nicht mal verbreitet.
    Tja, meine Rede
    Ich denke MS hat mit Windows in der Vergangeheit vieles sehr richtig gemacht. Das Versprechen "a pc on every desktop" wurde erfüllt und durch MS erst bezahlbar.
    Das unglückliche Agieren bei den Smartphones, der Punkt, dass Zuwächse nur noch mit Smartphones möglich sind und der PC-Markt mit Windows seit Jahren rückläufig ist und wohl bleiben wird, treibt sie jetzt dazu, Windows neu zu erfinden. Wobei das Neuerfinden bedeutet, dass es vendor lock-in wie die beiden anderen bekommen muss.
    Sollte Windows 10 nicht das letzte Betriebssystem sein ? So, oder so ähnlich hab ich das mal irgendwo gelesen. Oder hab ich da was missverstanden?
    Sehe das bei weitem nicht so streng und philosophisch. Windows soll Windows bleiben. Bin daran gewöhnt, damit aufgewachsen. Mag es.
    G A S T
    Nachdem mein erster, ziemlich geistreicher Kommentar mit Namensvorschlägen, entfernt wurde fühle ich mich jetzt trotzdem bemüßigt, nochmal mein Fazit in flacherer Form zu äußern; Auch Martin Geuß schreibt von Zeit absurden Mist.

    Na siehst du, geht doch :).
    prom
    Ich versuche die Hintergründe zu verstehen. Kann es sein, dass es einfach mit der Prozessor-Architektur zu tun hat?
    Warum damals das WinRT? (UWP ist ja nur ein andere Name) Geht es darum sich von Intel (und AMD) zu befreien?

    Ja, genau darum geht das, das war die Motivation hinter RT und ist sie auch jetzt wieder. Windows on ARM existiert nur wegen Intel, das ist der einzige Grund.
    Windows on ARM existiert nur wegen Intel,

    Was tut sich auf dieser Front? Ansonsten hake ich das bald als "Gerücht" ab.
    Zur Motivation: Kann sein, dass es eine der Motivationen von Microsoft war. Allerdings hat Microsoft, abgesehen von der Anfangszeit bis grob zu NT3.5, sehr lange ihre Betriebssysteme auf viele Architekturen portiert.
    NT3.51 bspw. für x86, PowerPC, MIPS und DECs Alpha
    Die Itaniums wurden eine zeitlang ebenso unterstützt (W2k3 und W2k8 Server).
    Zwischendurch auch mal wieder PowerPC (Xbox 360, OS war ein Fork von W2k mit späteren heftigen Backports von Silverlight und dem Internet Explorer, bei der Xbox One gab's dann wieder eine Zusammenlegung der Entwicklung mit Windows Phone 8)
    Windows CE gab und gibt es für alles mögliche: x86, ARM, MIPS, SH, PowerPC.
    Also mMn min. zwei Gründe für die Unterstützung verschiedener Plattformen: Zum einen um dort anbieten zu können wo es aufgrund der Leistung und Verbreitung sinnvoll ist und zum anderen um "Druck" auf die Hersteller ausüben zu können bspw. Preis, Leistung (bei Windows CE kann man allerdings rätseln warum MS irgendwann die Unterstützung für SH, MIPS und PowerPC eingestellt hat).
    Meine Meinung: Microsoft hätte PA Semi und Intrinsity Apple vor der Nase wegschnappen sollen oder bei AMD oder bspw. VIA/Zhaoxin einsteigen oder diese ganz übernehmen sollen. Dann wäre vielleicht Intel unter Druck geraten. Aber so wie jetzt? Intels CPUs sind bei den Laptops, Convertibles etc. definitiv konkurrenzfähig zu den div. ARMs von Qualcomm und anderen und woanders gibt es z.Z. keinen Markt für Windows...
    "Wenn Microsoft also von einem modernen Betriebssystem träumt, das vorwärts und nicht rückwärts denkt, das gnadenlos auf Leistung, Akkulaufzeit, Sicherheit etc. ausgelegt ist und keinerlei Altlasten mehr enthält, dann darf das nicht Windows heißen"
    Damit wäre das Ziel welches Nadella schon lange verfolgt endlich erreicht, MS wäre als Plattformanbieter mit diesem weg komplett tot. Keiner wartet IRGENDWO auf ein neues tolles MS System, der Trumpf bleiben die Altlasten! Die Kompatibilität zu altprogrammen ist der essentielle Punkt für MS...gibt man den auf, gibt man seine Rolle als Plattformanbieter auf - aber wie schon geschrieben, genau darauf steuert Nadella meiner Ansicht nach zu
    Ich finde neues und neue Technik immer ganz spannend und schaue mir auch alles gerne an, nur Frage ich mich bei dem Thema wofür? Außer auf dem PC interessiert ein Microsoft BS doch keine Sau. Also sollte man bei dem bleiben was man kann! Am Ende wird es eh wieder nur ein sinnloser Versuch etwas neues zu machen, der dann eingestellt wird und alles wieder so ist wie es war. Modern zu werden hat MS vor über 10 Jahren verpennt und dieses unfähige hinterherlaufen bringt nichts. Naja, vielleicht irre ich auch und MS wird der neue Stern der Mobilität und Star der Entwickler...
    Setter
    Was tut sich auf dieser Front? Ansonsten hake ich das bald als "Gerücht" ab.

    Es ist Hardware angekündigt, die im Frühjahr auf den Markt kommen wird. Was soll sich da im Moment weiter tun?
    Kenne nur Mäuse und Tastaturen von Microsoft, keine fertigen PCs.

    Und die Surface-Geräte sind dann also keine PCs bzw. nicht von Microsoft?!? ?
    Hallo,
    glaube nicht an ein neues Betriebssystem, egal wie es sich nennen mag. Das neue Betriebssystem ist der Browser, was darunter liegt ist nebensächlich. Legacy - Applikationen werden noch lange auf Windows laufen, aber den Bedarf für ein neues Betriebssystem wird es nicht mehr geben (und damit Geld verdienen ist noch viel abwegiger). Der Browser wird auch auf den mobilen Geräten, das Betriebssystem in den Hintergrund drängen.
    Serverbasierende Services laufen jetzt noch auf allen möglichen Plattformen (NodeJS), auch da spielt das Betriebssystem keine wesentliche Rolle mehr. UWP ist damit obsolet.
    Ob MS da noch die dominierende Rolle spielen wird, scheint aktuell ja eher unwahrscheinlich.
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