Google Chrome wird unter Windows 7 noch bis Januar 2022 unterstützt

Google Chrome wird unter Windows 7 noch bis Januar 2022 unterstützt

Das Betriebssystem Windows 7 wird seit Januar 2020 offiziell nicht mehr von Microsoft unterstützt. Im Hinblick auf Corona war der Termin sozusagen gerade noch rechtzeitig. Hätte die Pandemie früher begonnen oder hätte der Termin im Juni gelegen, wäre er mit Sicherheit verschoben worden.

Wie dem auch sei, zahlreiche Firmen setzen Windows 7 weiterhin ein und beziehen auch weiterhin Sicherheitsupdates von Microsoft, müssen dafür aber zusätzliche Gebühren bezahlen.

Google wollte den Chrome-Browser unter Windows 7 noch bis zum 15. Juli 2021 unterstützen und dann ebenfalls den Stecker ziehen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse hat man sich jedoch entschieden, diesen Termin um sechs Monate nach hinten zu verschieben – auf den 15. Januar 2022.

Zusammen mit Kantar hat Google ermittelt, dass sich 21 Prozent der Unternehmen derzeit in der Migration auf Windows 10 befinden. Bei 78 Prozent ist diese bereits erledigt, lediglich ein Prozent der Firmen hat noch nicht mit der Umstellung begonnen.

Windows 7 Migration

Um den Firmen, die noch nicht fertig sind und deren Aktivitäten derzeit wegen der Corona Pandemie nur langsam oder gar nicht vorwärtskommen, etwas mehr Spielraum zu geben, hat man sich entschieden, den Auslauf um ein halbes Jahr zu verschieben.

Quelle: Google

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Privatnutzer sind ihnen egal? 🤔
    Ich hoffe Chromium läuft mindestens bis zum Supportende von W8.1 auf ebendiesem.
    ntoskrnl
    Privatnutzer sind ihnen egal? ��

    Ich würde es als fürsorglich bezeichnen, Privatnutzer nicht bei der Nutzung eines potenziell unsicheren Systems zu unterstützen. Es ist wie bei Kindern. Manchmal tut man etwas Gutes für sie, indem man sie verärgert :D.
    Aber ganz abgesehen davon wird Chrome sicherlich auch auf "normalen" Systemen noch weiter laufen, die Kommunikation richtet sich halt an Firmenkunden, weil Windows 7 zumindest auf dem Papier nur noch dort existiert.
    Die Zahl der privaten Pappnasen mit einem unsicheren System ist ungleich höher als verantwortliche Firmen. Erstere sind auch idR seltenst in der Lage, überhaupt ein vernünftiges Sicherheitskonzepot vorzuweisen. Können ja Mozilla Fireox nutzen, der ist IMO länger für Windows 7 installierbar. :devil
    Privatkunden konnten (und können immer noch) ihr Windows 7 kostenlos upgraden. Für Firmenkunden, die Volumenlizenzen und Enterprise einsetzen, galt und gilt dies nicht.
    Insoweit ist der Vorwurf, Privatkunden seien egal, völlig an den Haaren herbeigezogen. Privatkunden hatten das Problem überhaupt nicht.
    Dann bin ich mal auf deine Erklärung zu den aktuellen Statistiken gespannt:
    Browser und Betriebssysteme im Oktober2020: Microsoft Edge jetzt zweistellig
    Desktop Windows Version Market Share Worldwide | StatCounter Global Stats
    Warum man hier auf immer noch 20% und weltweit 16% Windows 7 kommt, wenn man doch ach so kostenlos upgraden kann. Oder warum es immer noch etliche Support-Anfragen gibt, wo Windows 7 genutzt wird. (nicht die Stats aus der Grafik zu Chrome berücksichtigt).
    Ich bin mal optimistisch und sag, dass einiges davon noch ein Zweitsystem ist, nur der Grossteil dürften real genutzte Hauptsysteme sein. Das wird bzw ist der gleiche Irrsinn wie bei XP.
    @L_M_A_O
    Die ca. 20% Anteil von W7 werden nicht nur Firmenkunden sein.
    Gründe nicht upzugraden gibt es viele.
    Wenn es keine aktuellen Browser gibt werden einfach alte weitergenutzt.
    Imo viel problematischer als ein altes OS.
    Man kann vielleicht ein paar Warnungen einbauen. Meines Wissens nach heißt das der Support eingestellt wird nur, das keine Gewährleistung dafür existiert, das der Browser noch auf dem BS läuft. Wenn es läuft ohne Probleme läuft, wo von man ausgehen kann, wird es auch noch weiter Updates geben.
    Welche Gründe es für Privatnutzer noch gibt ein elf Jahre altes BS zu nutzen, bei dem es keine Updates mehr gibt und das BS dem Internet zu verbinden, erschließt sich mir nicht. Aber da bin ich wahrscheinlich zu sehr Power-User. Ich habe bisher seit Vista jedes BS quasi seit Veröffentlichung genutzt und falls es wirklich ein Programm gibt, was nicht mehr kompatibel war, kam es in die Hyper-V VM.
    Man darf nicht denken, dass die verbliebenen Windows 7 Nutzer im privaten Bereich Fortschrittsverweigerer sind oder sich aus irgendwelchen persönlichen oder ideellen Gründen daran klammern. Diejenigen, die das ganz bewusst tun und das auch in den Foren zum Besten geben, sind vermutlich so wenige, dass man sie statistisch kaum erfassen kann.
    Was wir in unserer Blase immer wieder vergessen ist der Umstand, dass die überwältigende Mehrheit aller privaten PC-Nutzer kein Interesse am Betriebssystem hat. Der PC ist ein Ding, das angehen muss, wenn man den Knopf drückt. Die haben irgendwann 2015 einen der Tipps von Chip&Co befolgt, die nervige Windows 10 Werbung zu deaktivieren, und seither freuen sie sich, dass das Ding funktioniert.
    Ich verwehre mich auch dagegen, diese Leute irgendwie abzuwerten oder gar als dumm hinzustellen, für die ist der PC ein simpler Gebrauchsgegenstand - so wie für mich das Auto. Ich steige ein und erwarte, dass der Motor startet, wenn ich die Zündung betätige. Mehr will ich über mein Auto gar nicht wissen.
    Der Auto-Vergleich hinkt leider immer gewaltig. Solange der TÜV zufrieden ist, kann man das Ding fahren - das impliziert auch Ersatzteile etc. Nur bei Windows gibt bzw gab es immer ein Abklaufdatum, ab da gibt es keine Ersatzteile mehr, auch keine manuell angefertigten wie bei Oldtimer. Da ist Ende im Gelände. Und beim Auto ist man meistens schnell genug, um Gefahren auszuweichen, versuch das mal bei 3 Gigahertz. Roststellen lassen sich beheben, Sicherheitslücken nicht.
    "Dumm" nicht, aber teils beratungsresistent. Viele würden sogar nicht mal den Unterschied zwischen Linux und Windows erkennen.
    Wenn man den Autovergleich richtig deutet, hinkt er nicht. Ich wollte damit lediglich sagen, dass die allermeisten Leute gar nicht interessiert, was in ihrem PC vor sich geht. Ich bin mir sicher, dass ganz viele - vielleicht sogar die Mehrheit - der privaten Windows 7 Nutzer nicht mal wissen, dass der Support ausgelaufen ist.
    Die Medien, die für diese Leute gemacht werden, sagen leider auch niemals "tun sie bitte immer das, was Microsoft vorschlägt, und verändern sie nicht die Standardeinstellungen", sondern sie tun genau das Gegenteil. Weil ihnen ihre Leser scheißegal sind, sie wollen nur was verkaufen.
    In dem Punkt passt der Autovergleich dann doch wieder nicht, denn ich würde nicht auf Empfehlung eines bunten Magazins selbst an den Bremsen rumfummeln, um mich gegen die Gängelung durch den Hersteller zu wehren.
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