Große Pläne: Microsoft enthüllt die Zukunft von OneNote unter Windows 10

Große Pläne: Microsoft enthüllt die Zukunft von OneNote unter Windows 10

Die OneNote-App für Windows 10 soll in den kommenden Monaten einer umfassenden Weiterentwicklung unterzogen werden. Mit dem Erscheinen von Office 2019 im Spätjahr 2018 wird die App dann endgültig zum Standard werden und die Desktop-Anwendung ablösen. Ein „OneNote 2019“ wird es nicht geben, die Entwicklung von OneNote 2016 wird endgültig eingestellt, Bugfixes und Sicherheitsupdates aber werden noch bis zum Jahr 2025 geliefert.

Damit wird festgezurrt, was ohnehin bereits der Status Quo ist: Schon vor längerer Zeit hatte Redmond erklärt, man werde sich verstärkt um die Weiterentwicklung der Windows 10 App kümmern, die Desktop-Variante OneNote 2016 hat schon seit vielen Monaten keine neuen Funktionen mehr erhalten.

Neue Funktionen für die Windows 10 App

Microsoft schreibt, man sei sich bewusst, dass viele Nutzer nach wie vor auf OneNote 2016 angewiesen sind, dass man sich aber weiterhin bemühe, die Windows 10 App so zu verbessern, dass nach und nach möglichst alle Nutzer „umziehen“ können. In diesem Zusammenhang werden neue Funktionen angekündigt, die „im Laufe des Spätsommers“ in die Windows 10 Version einziehen sollen.

Werfen wir einen Blick darauf:

Unterstützung für eigene Tags

Die Windows 10 App erhält die Unterstützung von eigenen Tags. Diese können angelegt, eingefügt und auch durchsucht werden, wie man es aus der Desktop-Variante kennt. Außerdem werden die Tags nun über alle Geräte hinweg synchronisiert. In geteilten Notizbüchern kann man darüber hinaus einsehen, welche Tags von Kollegen angelegt wurden.

OneNote für Windows 10 unterstützt bald Tags

 

Bearbeiten von eingebetteten Dokumenten

In ein OneNote-Notizbuch eingebettete Dokumente werden als Live-Preview angezeigt und können auch innerhalb von OneNote bearbeitet werden. Nicht nur alleine, sondern auch zu Mehreren. In OneDrive gespeicherte Dokumente werden dabei eingebettet, ohne den Platzbedarf des Notizbuchs zu erhöhen.

Die Unterstützung von eingebetteten Office-Dokumenten wird verbessert

 

Neue Bildungs-Funktionen 

Die Classroom-Funktionen, die bisher in OneNote 2016 als AddIn installiert werden konnten, sind künftig standardmäßig in der Windows 10 App enthalten. Damit herrscht in diesem Bereich Gleichstand zwischen App und Desktop, die Verwendung wird sogar noch etwas einfacher.

Neue Synchronisations-Engine

OneNote erhält eine neue Synchronisations-Engine, die schneller und zuverlässiger arbeitet. Dies gilt für alle Notizbücher, die in OneDrive, OneDrive for Business und SharePoint gespeichert sind, und betrifft alle Plattformen, also Windows, Mac, Android, iOS und OneNote im Web. Hier sehen wir die neue Engine in Aktion:

 

Vereinheitlichung des Look & Feel

In den vergangenen Monaten hat Microsoft mit größeren Updates auf allen Plattformen bereits Anstrengungen unternommen, das Look&Feel von OneNote auf allen Plattformen zu vereinheitlichen. An diesem Ziel hält man weiterhin fest und arbeitet daran, die letzten Unterschiede so zügig wie möglich zu beseitigen.

All das, so schreibt Microsoft, soll nur ein Vorgeschmack sein, zahlreiche weitere Verbesserungen für OneNote befinden sich in der Pipeline und sollen in den kommenden Monaten enthüllt werden.

Hier noch einige Antworten auf häufige Fragen:

Kann ich OneNote 2016 weiter verwenden?

Ja, OneNote 2016 wird bis zum Ende des Supports von Office 2016 im Jahr 2025 gewartet und gepflegt. Office 365-Abonennten und Käufer von Office 2019 werden es weiterhin jederzeit neu installieren können. Bei einem Update auf Office 2019 bleibt OneNote 2016 erhalten, das gilt für Abonnenten ebenso wie für Käufer der Einzelplatz-Version.

Einzige Ausnahme: Bei Office 365 Abonnenten, welche OneNote 2016 nie gestartet haben, wird die Anwendung beim Wechsel auf Office 2019 entfernt, kann aber jederzeit wieder neu installiert werden. Die technischen Details, wie das Setup erkennt, ob OneNote 2016 genutzt wurde oder nicht, können hier nachgeschlagen werden.

 

Wer sollte bei OneNote 2016 bleiben?

Wer Funktionen nutzt, die aktuell in der Windows 10 App noch fehlen, der sollte natürlich vorerst bei der Desktop-Version bleiben, wird aber gleichzeitig eingeladen, über den Feedback-Hub seinen Feature-Wunsch einzureichen, damit Microsoft sieht, welche Funktionen besonders häufig gewünscht werden und dementsprechend zu priorisieren sind.

Wer seine Notizbücher lokal speichert und nicht in OneDrive ablegen möchte, muss ebenfalls bei OneNote 2016 bleiben. Aktuell ist nicht geplant, lokale Notizbücher in der Windows 10 App zu unterstützen.

 

Kann man OneNote 2016 und die Windows 10 App weiterhin parallel verwenden?

Ja, hier ändert sich gegenüber dem aktuellen Zustand nichts.

 

Was ist mit Windows 7?

Für Nutzer von Windows 7 ändert sich rein gar nichts, denn sie verfügen logischerweise nicht über die Windows 10 App, außerdem wird Office 2019 unter Windows 7 gar nicht erst unterstützt (was angesichts der Tatsache, dass das Supportende von Windows 7 bei Erscheinen von Office 2019 nur noch ein knappes Jahr in der Zukunft liegt, nachvollziehbar ist).

Quelle: Office Blog

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Mir fehlen in der UWP-Anwendung zwar schon lange keine Features mehr, aber auf der Arbeit verwende ich weiterhin die Desktop-Version wegen der ständigen Auf- und Zuklapp-Animationen. Ich kann es mir nicht leisten am Ende der Woche eine halbe Stunde damit verbracht zu haben, OneNote beim Auf und Zuklappen zugeschaut zu haben!
    @ntoskrnl wenn du es noch um ein "für mich" ergänzt, dann hast du Recht.
    Für mich beispielsweise wäre OneNote mit lokaler Speicherung vollständig sinnentleert - was will ich denn damit, wenn ich die Infos nicht überall zur Verfügung habe?
    Aber unabhängig vom Standpunkt, wird hier einmal mehr klar: Microsoft ist beim Thema Cloud kompromisslos. Es gibt Aufschub aber keine Umkehr.
    Bei mir wurde bei der Installation von Office 365 vor etwa 1 Monat zwar OneNote mit installiert, aber in "Mein Office" stand installieren. Da ich die Windows App immer deinstalliere, entschloss ich mich diese App wieder zu installieren. Siehe da jetzt stand statt installieren, öffnen da. Da hätte man OneNote 2016 gleich weglassen können.
    Naja, ich verwalte zum Beispiel meine Kontoauszüge und Rechnungen in OneNote. Das möchte ich nicht in der Cloud haben. Dieses Notizbuch speichere ich auf meinem NAS.
    Alles andere ist auch bei mir in der Cloud.
    Ich hoffe dass die App noch weiter aufgebohrt wird. Derzeit ist für mich das Desktopprogramm zumindest auf dem PC sinnvoller.
    Auf Arbeit nutze ich auch stark OneNote. Mal sehen, ob langfristig auch Apps unterstützt werden, wenn wir auf Windows 10 migrieren.
    Ich hoffe die anderen Office Apps werden auch noch kräftig aufpoliert auch wenn diese natürlich absolut kein Ersatz sein können für die richtigen Anwendungen. Pivot wäre toll.
    Das beantwortet eine große Frage, welche mich in den letzten Tagen beschäftigte. Was ist, wenn 365 das neue Office bekommt? Danke Martin.
    Es ist schön das es eine Gnadenfrist gibt und ich hoffe das Microsoft sich die Userwünsche zu Herzen nimmt und etwas über seinen 365-Schatten springt.
    Ich frag mich ja immer noch, ob jemals irgendwo ein User gesagt hat "hey, ich hab zwar ein tolles Desktop-Programm, aber ich nehm viel lieber die Windows 10 App dafür".
    Ich hab allerdings auch bisher leider keine einzige App gesehen, die ihr Desktop-Pendant irgendwie überflügelt hätte.
    Keine lokalen Daten und bisher fehlender Support für Server wären für mich in der Firma das Aus für OneNote.
    Frage: Ich habe die Windows 10 App noch nie benutzt. Die Daten werden aber in der Cloud gespeichert (auf One Drive) und wenn ich Offline bin, kann ich trotzdem lokal arbeiten, da die OneNote Daten mit One Drive synchronisiert werden, richtig?
    Ich muss mich mit der Windows 10 App dann nur darauf einstellen, dass die Daten in der Cloud gespeichert werden ..
    Und für Windows Server 2016?

    OneNote 2016 kann weiter genutzt werden. Ansonsten muss man hoffen MS lässt von diesem blöden Gedanken ab, dass man UWP auf gar keinen Fall auf die Windows Server Versionen kriegen sollte. Ich persönlich hoffe ja mit WS2019 überlegen sie es sich nochmal...
    @go1020: Ja Offline Arbeiten geht problemlos. OneNote synchronisiert dann wenn du wieder online bist.
    Ich persönlich nutze auf meinem Surface Book schon ewig die App...sie ist dort einfach viel geschmeidiger zu bedienen. Ich hoffe jedoch sie tun etwas gegen die Performanceprobleme wenn man auf einer OneNote Seite sehr viel mit dem Stift geschrieben hat.
    "Wer seine Notizbücher lokal speichert und nicht in OneDrive ablegen möchte, muss ebenfalls bei OneNote 2016 bleiben. Aktuell ist nicht geplant, lokale Notizbücher in der Windows 10 App zu unterstützen."
    Und damit kann es bei uns auf der Firma nicht eingesetzt werden. Der komplette Automotive Sektor ist dann leider raus, da weder Onedrive, noch OfB eine Freigabe haben und wohl auch nicht so schnell bekommen werden.
    Wieder ein Beispiel, ein erfolgreiches Produkt als Hebel für ein anderes Produkt einzusetzen. Nutzer von Office on Premise schauen in die Röhre.
    MS I hate you!
    Ich benutze OneNote um meine Kreditkarten-Abrechnungen, Mobilfunkrechnungen etc., die ich monatlich als PDF bekomme, Volltext-durchsuchbar zu archivieren, indem ich sie einfach aus der E-Mail virtuell an OneNote "ausdrucke".
    Dadurch habe ich eine inzwischen recht große Datenbank über die letzten Jahre angesammelt. Was soll ich mit dem Kram online? Abgesehen davon, dass OneNote die Daten unverschlüsselt und somit prinzipiell ungesichert im OneDrive ablegt und ich das für wichtige und persönliche Dokumente nicht möchte, ist es vollkommen überflüssig, da ich nicht vom Handy aus meine Abrechnungen von vor 3 Jahren durchsuchen muss.
    Der Wegfall der Offline-Notizbücher war daher für mich bisher immer das KO-Kriterium für das neue OneNote.
    Und was ist mit den Mac Nutzern? Die werden also nie wieder mit neuen Funktionen beglückt? Halte ich für eine schlechte Entscheidung.
    Ich will nicht provozieren, ich möchte es nur verstehen. Die Daten kommen aus einer E-Mail (die ist online). Du möchtest es aber zwingend nicht in OneNote online speichern. Warum? Bedenken online sei schlecht kann es ja nicht sein.
    Ich kann das prinzipiell verstehen. Es gibt Daten, die möchte ich online und zwischen meinen Geräten synchronisiert haben und es gibt Daten, die ich nicht online sondern offline haben möchte. Wünschenswert wäre es also, wenn es beide Funktionen (online/offline) weiterhin in OneNote gäbe.
    Aber der Punkt bezüglich E-Mail (online, ungesichert) und OneDrive (online, ungesichert) geht an dich, Baloonicorn. Als Einspruch könnte wohl aber gelten, dass es etwas mit Vertrauen zu tun habe, wem man seine Daten anvertraut. Und hier hat Microsoft in der Allgemeinheit keinen allzu guten Stand.
    _____
    Ich bin kein Jäger und Sammler von virtuellen Abrechnungen. Was wichtig ist und mir in Zukunft vielleicht nutzen wird, bewahre ich auf (Kaufbelege, solange Gewährleistung oder die Garantie gilt, Kontoauszüge fünf Jahre), alles andere wird ausgesiebt und landet allerspätestens nach einem Jahr in den virtuellen Papierkorb. Deshalb sind das nicht so viele Daten bei mir. Bin jetzt aber auch kein Maßstab und kann wie geschrieben jeden verstehen, der die Offline-Funktionalität in OneNote schätzt.
    "Die Daten kommen aus einer E-Mail (die ist online). Du möchtest es aber zwingend nicht in OneNote online speichern. Warum?"
    In der Regel bekommt man einen Link auf ein Portal, auf dem man sich verschlüsselt einwählt und auch verschlüsselt herunterlädt. Da kann ich die Argumentation verstehen. Und meine Firmenprotokolle inkl. Whiteboardsnaphots möchte ich auch nicht in der Cloud sehen. Es hängt wie so oft vom Anwendungsfall ab.
    Naja, wenn man eine E-Mail mit entsprechenden Anhang bekommt, sichert man den Anhang und löscht die Mail. Dann ist sie nicht mehr online.
    Speichert man dies in OneNote via OneDrive, liegen diese Infos eben "dauerhaft" online.
    Handelt es sich hierbei um ein Postfach welches nicht hosted by MS ist, kommt evtl ein weiterer Grund hinzu, warum man das nicht bei MS möchte.
    Kommen die Anhänge in verschlüsselter Form, will man sie auch nicht unbedingt unverschlüsselt online stellen.
    Ansonsten wurde es schon erwähnt. Es gibt auch den Wund nach einer OneNote Datenbank, die eben nicht zwingend einer Onlineverfügbarkeit bedarf oder erwünscht ist.
    Gottes Tiergarten ist bekanntlich groß.
    Meine persönliche Meinung: Systeme als auch Anwendungen sollten dem Nutzer dienlich sein und sich im Idealfall dem Bedürfnissen der Nutzer anpassen. Umgekehrt wirkt es immer wie ein Diktat.
    Die OneNote UWP hatte mich einst auch tief enttäuscht, mit der Konsequenz einen Teil auszulagern zu müssen. Das war nicht schön und ist es auch heute nicht. Über kurz oder lang, muss man eh schauen was wird wenn das O365 Ross konsequent weiter geritten wird
    Ja, da ist was dran. Insbesondere beim Anpassen an die Bedürfnisse vom User haben so manche Anbieter (u.a. auch Microsoft) Probleme. Das geht dann höchstens, wenn sie was auf den Deckel bekommen oder dazu gezwungen werden. Leider macht man die Produkte nicht mehr in erster Linie für den User. Aber alles soll in die Cloud. Was soll da schon passieren...
    ich weiß zwar nicht warum mein erster Beitrag gelöscht wurde, aber ich bin und bleibe der Meinung das Microsoft OneNote damit den Todesstoß versetzt. Was App Ankündigungen angeht kann man sich leider nur noch auf eins verlassen: das sie nicht eingehalten werden. Siehe ToDo, Teams, Planner, Skype for Business etc.
    Maik
    Und was ist mit den Mac Nutzern? Die werden also nie wieder mit neuen Funktionen beglückt? Halte ich für eine schlechte Entscheidung.

    Da Apple auf seiner diesjährigen Entwicklerkonferenz das Prinzip der Universal Apps erfinden wird, die auf Phone, Tablet und Desktop gleichermaßen funktionieren, werden auch die Mac-User in Zukunft eine moderne App bekommen. Für die bisherigen Versäumnisse von Apple kann Microsoft ja nichts :p
    Fembre
    Als Einspruch könnte wohl aber gelten, dass es etwas mit Vertrauen zu tun habe, wem man seine Daten anvertraut. Und hier hat Microsoft in der Allgemeinheit keinen allzu guten Stand.

    Hm, guck mal hier: Von allen großen Tech-Firmen genießt Microsoft das größte Vertrauen:
    https://www.recode.net/2018/4/10/17220060/facebook-trust-major-tech-company
    Und dafür gibt es auch gute Gründe: Microsoft verdient mit seiner Software Geld, nicht mit den Daten der Kunden, kein anderes Unternehmen setzt sich in vergleichbarer Art und Weise für den Datenschutz ein. Und wenn ich die Hater jetzt zum Überschnappen bringen will, dann ergänze ich noch, dass Windows 10 in Punkto der Datenschutz der Benchmark für die gesamte Branche ist. Und das Lustigste daran: Es stimmt sogar :).
    @Bone: Dein erster Beitrag war nicht im Ansatz mit dem zweiten vergleichbar. "Das machen sie auch noch kaputt" klingt halt nicht sehr konstruktiv. Also bei ToDo bin ich bei dir, zu Planner kann ich nichts sagen, aber was gibt es bei Teams und Skype for Business zu beanstanden?
    Danke Martin. :) Ich kann dir nur sagen, dass ich meinem E-Mail-Anbieter (Outlook) mehr vertraue als OneNote. Genauso finde ich das Samsung Betriebssystem auch besser als das von Google, aber das hat mit dem Thema ja nichts zu tun.
    Gibt bestimmt noch mehr von meiner Sorte.
    (;))
    @Martin
    Ja, ist leider so. Alles was nicht MS Cloud ist wird bestenfalls noch geduldet. Weiterentwicklung gleich null.
    Ich glaube und hoffe allerdings immer noch MS macht hier einen großen Fehler, evtl. ist ihr Blick zu US-zentriert.
    Fremde Cloud kommt in vielen Fällen einfach nicht in Frage, und wenn wäre MS nicht meine erste Wahl.
    UWP auf Server: MS will kein altes UWP unterstützen, beim Server sind die APIs aber 10 Jahre fix. War imo ein wesentlicher Teil des Erfolges von Win32.
    Teams hat bspw. irgendwann einen Gast Zugang bekommen, der kann aber bspw. nicht auf die Planner Tasks im Team draufgucken. Bei Skype for Business ist es halt so das die Online Variante ja schhon abgekündigt ist und irgendwann in teams aufgehen soll. Onpremise soll zwar erst mal bestehen bleiben, aber wer weiß. Planungssicherheit in Unternehmen geht anders. Leider sind die vielen Apps nur teilweise benutzbar, viele Features fehlen, aber funktonierende Strukturen wie skype for business in Unternehmen werden abgelöst, gerade das man die MA dran gewöhnt hat. Man bekommt halt Erklärungsnotstände irgendwann...
    Danke Martin. :) Ich kann dir nur sagen, dass ich meinem E-Mail-Anbieter (Outlook) mehr vertraue als OneNote. Gibt bestimmt noch mehr von meiner Sorte.
    (;))

    Outlook gehört nicht zu Microsoft?
    Hm, guck mal hier: Von allen großen Tech-Firmen genießt Microsoft das größte Vertrauen:

    Ned wirklich. Die Frage war: Which of the following companies do you trust the least with your personal information?
    Das heißt doch nicht im Umkehrschluss, dass man den anderen vertraut und wenn man die 20%, die "none of the above" angegeben haben, mit dazu rechnet relativiert sich das noch zusätzlich.
    5% für Google sind auch nicht gerade viel und die verdienen ihr Geld primär mit den Daten der Kunden. ;)
    Ich begrüße jede Vereinheitlichung :)
    Genauso freue ich mich, dass mit 1803 der Eintrag "Heimnetzwerk" in der Seitenliste weg ist.
    Eine frage: Ich speicher meine notizbücher in unterschiedlichen ordnern in onedrive (studium > semester > Fach a > notizbuch). Ist das in der app möglich oder ist nur der automatische speicherort den die app in onedrive wählt möglich?
    Weil es hier gerade auch um APP´s im allgemeinen geht.
    Martin
    kein anderes Unternehmen setzt sich in vergleichbarer Art und Weise für den Datenschutz ein.

    Wann merken sie eigentlich, das eine eigene Passwortabsicherung in der Authenticator -APP zwingend geboten ist? Die Zwei-Faktor wird ad absurdem geführt wenn vom Smartphone aus ein Dienst aufgerufen und auf selbigen mit der App erlaubt wird.
    Find ich gut, ich bin immer "hin- und hergerissen" welche Version ich starten soll. Für den "Hausgebrauch" sind beide gut.
    Wichtig ist, dass OneNote auch mit Windows 10 Mobile Phone zusammenarbeitet. Das ist weiterhin der Fall.
    Ich nutze schon jetzt die App lieber als 2016. Aber ich mache ausschließlich Handschriftliche Notizen mit meinem Surface Pro. Die App ist einfach Touchfreundlicher. Aber leider fehlen noch immer Features in der App wie ein Standardformat eines Notizbuchs oder Offline Notizbücher öffnen und abspeichern. Ansonsten total brauchbar!
    Ich nutze schon jetzt die App lieber als 2016. Aber ich mache ausschließlich Handschriftliche Notizen mit meinem Surface Pro.

    Toll! Mein Pen verstaubt allerdings. Sehe keine Vorteil in handschriftliche Notizen. Tippen geht schneller und bei meiner Sauklaue besser lesbar. Meiner Meinung nach wird Ink total überbewertet. Klar, Zeichner/Künstler ? ausgenommen.. falls die nicht lieber Papier haben.
    Aber OneNote ist schon ein schönes Sammeltool.
    @Martin
    Es gibt mehr Leute die One Note Dateien "lokal" speichern. Damit meine ich nicht den heimischen PC oder eine NAS. Meine Firma oder auch andere die sehr sensible Daten im Firmennetz haben erlauben nun mal keinen Zugriff auf irgendeine Cloud, auch nicht für den unsensiblen Teil. Für den Teil meiner privaten Dateien gebe ich dir recht, das was ich in One Note speichere tu ich inzwischen auch auf die Cloud, meist sogar in ein für die Familie freigegebenen Pfad.
    Toll! Mein Pen verstaubt allerdings. Sehe keine Vorteil in handschriftliche Notizen. Tippen geht schneller und bei meiner Sauklaue besser lesbar. Meiner Meinung nach wird Ink total überbewertet. Klar, Zeichner/Künstler ? ausgenommen.. falls die nicht lieber Papier haben.
    Aber OneNote ist schon ein schönes Sammeltool.

    Also ich als student mach mir lieber handschriftliche notizen in onenote... Gerade wenns um Rechnungen geht, graphen, zeichnungen und notizen geht ist der stift das ideale werkzeug
    HarryO
    Es gibt mehr Leute die One Note Dateien "lokal" speichern. Damit meine ich nicht den heimischen PC oder eine NAS. Meine Firma oder auch andere die sehr sensible Daten im Firmennetz haben erlauben nun mal keinen Zugriff auf irgendeine Cloud, auch nicht für den unsensiblen Teil. Für den Teil meiner privaten Dateien gebe ich dir recht, das was ich in One Note speichere tu ich inzwischen auch auf die Cloud, meist sogar in ein für die Familie freigegebenen Pfad.

    Jepp, das ist schon klar. Klar ist aber auch, dass die Firmen, die nicht in die Cloud wollen, irgendwann trotzdem dort sein werden. Weil es gar keine anderen Lösungen mehr gibt. Die gesamte Branche hat entschieden, dass es so gemacht wird, nicht nur Microsoft. Alles, was den Kunden gewährt wird, ist Aufschub.
    Hallo Martin!
    Es gibt sehr viele Firmen, die einen Großteil von Daten gar nie auf
    eine Cloud auslagern können und vom Gesetzgeber her auch nicht dürfen,
    die haben eine interne "Cloud" und eigene
    Infrastrukturproviderfirmen - z.B. der ganze Bankensektor....
    Die Lösung heisst dann dort halt - sie werden in Zukunft auf Microsoft
    verzichten (müssen) und sich was eigenes an Software anschaffen.
    Wir haben z.B. Onenote gern mit Dateien im Fileshare verwendet, fällt
    halt dannn später mal weg, wenn Onenote 2016 nicht mehr läuft.
    Und spätestens mit der DSGVO werden wieder viele Clouddienste
    sterben, weil man mit vielen Auftragsverarbeitern gar keinen
    rechtssicheren Vertrag hinbekommen wird - und damit darf ich mit
    diesen Firmen dann nicht mehr arbeiten.
    Setter
    Naja, wenn man eine E-Mail mit entsprechenden Anhang bekommt, sichert man den Anhang und löscht die Mail. Dann ist sie nicht mehr online.
    Speichert man dies in OneNote via OneDrive, liegen diese Infos eben "dauerhaft" online.
    Da die Mails vorher überwiegend unverschlüsselt übertragen wurden und auch unverschlüsselt auf diversen Servern gespeichert waren, ist die Information ggf. sowieso schon in den falschen Händen. Da macht es dann auch keinen großen Unterschied, wenn die Infos in der Cloud liegen, aber nur noch dem berechtigten Nutzer zugänglich sind. Natürlich erhöht sich durch die dauerhafte Speicherung in der Cloud die Chance, daß die Daten abhanden kommen, mißbraucht werden etc. Sieht man das als Gefahr, dürfte man nichtmal mehr Daten auf Rechnern speichern, die nur minimalen Kontakt mit dem Internet haben, geschweige denn sich Kontoauszüge per unverschlüsselter Mail zusenden zu lassen.
    Torffeuer
    Eine frage: Ich speicher meine notizbücher in unterschiedlichen ordnern in onedrive (studium > semester > Fach a > notizbuch). Ist das in der app möglich oder ist nur der automatische speicherort den die app in onedrive wählt möglich?

    In der APP nein. Du kannst die Bücher in OneDrive einfach verschieben ohne das es Auswirkungen auf die APP oder der Desktop-APP hat. Die wissen das der Ort auf OneDrive sich verändert hat und nutzen diesen dann auch. Resp die suchen das gazne OneDrive nach OneNote-Dateien ab und stelle sie in den Anwendungen zur Verfügung.
    Aber eigentlich braucht es für OneNote keinen Sortierung in Ordner nach Themen, weil die eh alle in der Anwendung zusammenlaufen. Ich habe die gemeinsam genutzten in einem separaten Ordner für interne Freigaben. Jedoch nur der Übersichtlichkeit und Bequemlichkeit wegen. Erforderlich wäre das nicht.
    Irgendwie vertraue ich Microsoft nicht mehr, egal um welches Produkt es geht. Um den Nutzer und seine Bedürfnisse geht es eh schon lange nicht mehr, es werden Fakten geschaffen (Cloud) und da hat man dann mitzuziehen...
    Ist es in der App heute möglich, direkt aus einem ausgewählten Text eine Outlook Aufgabe zu erstellen?
    Mache ich mit 2016 dauernd, wenn ich Sitzungsnotizen mitschreibe, kann aber die App mangels W10 im Geschäft nicht testen.
    Wir nutzen OneNote sehr intensiv in der Firma und haben Tools geschrieben, die per API daten aus OneNote extrahieren. Z.B. viele Sections in Word exportieren. Kann man die WIN 10 App auch per APIs steuern?
    FirstWatt
    Ist es in der App heute möglich, direkt aus einem ausgewählten Text eine Outlook Aufgabe zu erstellen?
    Mache ich mit 2016 dauernd, wenn ich Sitzungsnotizen mitschreibe, kann aber die App mangels W10 im Geschäft nicht testen.

    Nein. Es gibt keine Zusammenwirken von UWP und Outlook.
    Edit, Nochmal geschaut:
    Lediglich Besprechungsdetails lassen sich in der UWP anlegen - aber eben nur für die 0365-Wolke. :angel
    Ich mag OneNote sehr, allerdings ausschließlich lokal abgelegte Notizbücher auf dem Homeserver.
    Ich verwalte die Verträge, Schreiben, Policen uvm. unserer Familie mit OneNote 2016, wir fahren ziemlich gut damit. Ich würde DIESE Notizbüche aber NIEMALS in einer Cloud ablegen.
    Was gibt es denn für eine (Offline-)Alternative dazu?
    Ich mag OneNote sehr, allerdings ausschließlich lokal abgelegte Notizbücher auf dem Homeserver.
    Ich verwalte die Verträge, Schreiben, Policen uvm. unserer Familie mit OneNote 2016, wir fahren ziemlich gut damit. Ich würde DIESE Notizbüche aber NIEMALS in einer Cloud ablegen.
    Was gibt es denn für eine (Offline-)Alternative dazu?

    Mir geht es so wie Dir. Die einzige Alternative ist OneNote 2016 weiter zu nutzen und die App und die Cloud zu ignorieren. Geht ja bis 2025.
    Ich hoffe nur, dass MS bzw. die Hersteller im Allgemeinen auch merken, dass es Kunden gibt, die ihre Produkte aus diesen Gründen meiden....
    Wahrscheinlich hat Martin aber Recht wenn er sagt, dass alles früher oder später in die Cloud geht.
    Ich kann mich damit nicht anfreunden.
    Solange es keine lokale Speicherung gibt, ist die App ein Witz.
    Schade um OneNote. Das wars dann wohl.
    Zum Glück kann man OneNote 2016 weiter nutzen, aber irgendwann muss ich wohl meine zahlreichen Notizbücher konvertieren.
    Puh, für mich momentan eher eine schlechte Nachricht. Mache aktuell meinen gesamten Unterricht mit One-Note 2016. Habe mehrfach die App ausprobiert, hatte aber immer wieder Stellen, wo ich einfach doch wieder die Desktop-Version brauchte.
    Bin mal gespannt, was Microsoft in der App noch so einbaut, aber aktuell reicht mir die App noch nicht für meine Zwecke. Bin in den Räumen mit Apple-TVs schon immer genervt, wenn ich mit dem IPad Pro arbeiten muss und freu mich immer über die Miracast-Räume. Hoffe die Freude hält noch ein bisschen an.
    Ich bin mittlerweile großer Fan von der Synology Notestation https://www.synology.com/de-de/dsm/feature/note_station . Diese ist zwar von den Möglichkeiten noch nicht ganz an dem Funktionsumfang von OneNote herangekommen, aber es bietet mir die benötigte Sicherheit und Flexibilität, die OneNote immer mehr beschneidet :( So sind verschiedenste Konstellationen von "nur Zuhause" und "Zugriff von unterwegs" möglich. Außerdem gibt es Smartphone Apps für Android und iOS. Einen guten Artikel dazu gibt es hier.
    Maik
    Und was ist mit den Mac Nutzern? Die werden also nie wieder mit neuen Funktionen beglückt? Halte ich für eine schlechte Entscheidung.

    In Microsofts Blog-Artikel, den Martin verlinkt hat, wird an einigen Stellen die Mac-Version erwähnt, die mit neuen Funktionen ausgestattet wird. Von daher glaube ich nicht, dass Microsoft für die MacOS nicht mehr weiterentwickelt. Wenn ich es richtig sehe, ist sogar das Look and Feel bei Mac der Windows App ähnlicher als der Windows Desktop-Version.
    Erst einmal vielen Dank für den tollen Artikel. So ganz klar ist mir jetzt die Zukunft von OneNote unter O365 aber immer noch nicht. Wird OneNote auf dem Stand 2016 dann zukünftig noch enthalten sein?
    Keinen Support für lokal gespeicherte Notizbücher, keine alternative zum Desktop Programm. Meiner Meinung nach macht MS hier wieder mal einen Fehler.
    Habe dazu mal im Feedback-Hub was eingereicht: https://aka.ms/Vmjeld
    Und wieder einmal schert sich Microsoft einen Dreck was sich die User wünschen.
    Sorry wenn ich dieses mal etwas unwirsche Worte hier ins Feld werfe.
    Aber nun habe ich eben OneNote für mich entdeckt um verschiedene Dokumente (z.B. Versicherung-Policen usw.) sinnvoll in meinem Heim-Netzwerk zu verwalten, kommt diese Nachricht dass die OneNote-App nur noch für die Cloud-Speicherung entschieden hat.
    Okay, bis 2025 haben wir noch Schonfrist dass OneNote 2016 noch aktuell gehalten wird, aber was kommt danach?
    Ich hoffe ja dass hier von Microsoft-Seite auch mal auf die User eingegangen wird die sich einen Teufel um die Cloud scheren und Ihre Daten lieber lokal oder in einem Heim-Netz verwalten!!!!!!!
    Tja das ist ein Krampf mit OneNote. Wäre es nur ein einfach gestrickte Notizprogramm....jedoch ist es, bzw. kann es es zu einer sehr umfangreichen Bibliothek heranwachsen, in der ganze Datein eingebettet oder lokal verlinkt werden können und das muss nicht alles in die Cloud. Zumal das auch teilweise sinnfrei ist einen Wegweiser zu lokalen Speicherorten überall dabei haben zu können. Verknüpfungen zu Outlook sind dann auch mitunter....
    Okay, bis 2025 haben wir noch Schonfrist dass OneNote 2016 noch aktuell gehalten wird, aber was kommt danach?
    Du weißt schon, daß 2025 erst in sieben Jahren ist. Bis dahin wurde die IT-Welt mindestens dreimal von unterst zu oberst gedreht, von der übrigen Welt ganz zu schweigen. In der derzeitigen politischen Lage dürfte es wahrscheinlicher sein, daß Du 2025 versuchen mußt, nicht am falschen Ende des Gewehrlaufs zu stehen, statt Dir Gedanken um die Verwaltung Deiner Dokumente zu machen.
    @build10240
    Ich bin gewillt Deinem ersten Satz zuzustimmen, wäre da nicht der Wunsch dahinter verborgen auch in neueren Versionen der Software als Otto-Normalverbraucher die Option der lokalen bzw. Netzwerkspeicherung zu haben. Ich denke das dies legitim ist. Wenn dies aber von Microsoft überhaupt nicht in betracht gezogen wird fühle ich mich als Benutzer der Software nicht für ernst genommen und durch Microsoft bevormundet.
    Den zweiten Teil Deiner Ausführung finde ich völlig deplaziert und hat nichts mit dem Thema zu tun. Mehr sage ich nicht dazu!
    OneNote 2016 hatte unbedingt das Potenzial Evernote vom Platz zu fegen.
    Ob und in welchem Ausmaß Microsoft Office-Abonennten verlieren wird, mag ich nicht voraussagen.
    Für mich selbst ist und bleibt OneNote 2016 die Killer-App des Office-Pakets.
    Noch ist Zeit nach einem passenden Ersatz zu suchen, wobei der Notizerstellen-Anteil das kleinere Problem sein dürfte.
    Vielleicht mausert sich die OneNote App sogar soweit, wer weiß schon...
    Die App erlaubt zumindest schon Besprechungsnotizen- jedoch nur für das MS-Universum. Mit "send to" und "Clip to OneNote" wurde ebenfalls ein Schritt vorwärts getan, da fehlt lediglich noch eine Ergänzung für den Desktop. Wenn sie es noch schaffen Erweiterungen zu Outlook hinzubekommen, wären schon mal einige Basics abgearbeitet.
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