IFA 2019: Blaupunkt zeigt sofort einsatzbereites Smart Home Kit

IFA 2019: Blaupunkt zeigt sofort einsatzbereites Smart Home Kit

Die Marke Blaupunkt dürfte vor allen Dingen bei den Lesern, die wie ich schon ein paar Tage älter sind, noch bestens bekannt sein. Wie bei vielen deutschen Traditionsmarken ist inzwischen nur noch der Name übrig, der von Lizenznehmern auf selbst entwickelte Produkte aufgebracht wird. Vier solche Lizenznehmer gibt es, die sich auf verschiedene Produkt-Kategorien konzentrieren.

Und so kommt es, dass wir auf der IFA 2019 den guten alten Namen auf einem Smart Home Kit zu sehen bekommen. Ich fand es aber nicht wegen dem Namen interessant, sondern aufgrund der Tatsache, dass es sich an Einsteiger richtet.

Das Set SHS 100 besteht aus einem WLAN-Radio mit integriertem Nachtlicht, welches in die Steckdose gesteckt wird, einer smarten Glühbirne, einer Steckdose und einem Sensor für Fenster und Türen. Alle Geräte sind ab Werk bereits untereinander verbunden und können auch ohne Internetverbindung sofort genutzt werden. Das so gerne als Klischee verwendete Szenario, dass man im Hellen schlafen muss, weil das Internet ausgefallen ist und man deshalb das Licht nicht mehr ausschalten kann, kommt hier also nicht zum Tragen.

Blaupunkt Smart Home Set SHS 100

Seine volle Leistungsfähigkeit entfaltet das Blaupunkt SHS 100 freilich erst dann, wenn man es auch mit der Außenwelt verbindet. Dann verfügt es über eine integrierte Alexa-Sprachsteuerung sowie Chromecast-Support, außerdem kann das Kit mit der Smartphone App dann auch von unterwegs gesteuert werden.

Das Smart Home Kit von Blaupunkt bietet von Haus aus verschiedene Szenarien wie eine Anwesenheitssimulation durch Einschalten der LED-Birne, Abspielen von Musik oder Hundegebell. Der Tür- und Fensterkontakt-Sensor kann ebenfalls mit verschiedenen Szenarien verknüpft werden – je nachdem, ob man ein nach Hause kommendes Familienmitglied oder einen Einbrecher „begrüßen“ möchte.

Das Set unterstützt den ZigBee-Standard, man ist also bei der Erweiterung nicht darauf angewiesen, nur Zubehör vom selben Hersteller zu kaufen. Darauf sollte man immer achten, wenn man sein Zuhause smart machen möchte.

Das Blaupunkt SHS 100 erscheint im vierten Quartal 2019, der Preis steht noch nicht fest.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Finde ich von daher interessant, weil es echt schwierig ist einen Überblick zu bekommen wie man sein zu Hause smart macht.
    Es gibt so viele Möglichkeiten, dass ich Angst habe Kardinalfehler zu begehen...
    Ich glaube, so wie dir geht es Vielen. So viele Möglichkeiten, so viele Anbieter - es ist einfach zu viel Information. Wahrscheinlich ist es wie immer: Man muss einfach mal irgendwo anfangen. Mal sehen, ob ich von diesem Kit eine Teststellung organisieren kann.
    Smart Home und ambitionierte Laien - schwieriges Thema. Vor allem weil man einen Großteil seiner übriggebliebenen Privatsphäre in die Hand eines Herstellers gibt bei dem man nicht weiß, "Blaupunkt?", wie lange es den überhaupt am Markt geben wird, wo die Server stehen und diese Infrastruktur überhaupt auf Dauer lebensfähig bleibt. Dazu kommt das man sich, hier Alexa, eine Dauermithörgelegenheit von einem Internetgiganten ins Haus holt. Wer seine Wohnung sowieso schon mit diversen Amazon/Google/Apfel-Dingern vollgestellt hat dem kommt es darauf dann auch nicht mehr an. Das komplettiert die Hausüberwachung nur noch bis in den Keller. Muß man das haben, den Datenspeichermonstern auch noch seine gesamten Tagesablauf in den Rachen zu werfen, muß jeder selber mit sich abmachen. Hier ist , lt. Martin, Alexa schon installiert und damit wird nicht nur die Wohnungselber überwacht sondern auch noch die Fernbedienung des Kits und der Standort des jeweiligen Zugriffs. Damit verläßt die Datenkrake den Wohnbereich und erhält zusätzliche Verknüpfungspunkte über Bewegungsprofile. Amazon will dasselbe , was Gockel und der angebissene Apfel schon hat.
    Homekit ohne Serververbindung - ich glaube den Weg zum Lichtschalter schaff ich noch ganz gut alleine.
    Smarthome habe ich auch (teilweise) aber das erstreckt sich auf Funktionen meiner Fritzbox(en) und deren über DECT angebundene Zusatzkomponenten.
    Diese "digitalen Assistenten" sind bei mir Zahnschmerzenthema. Vor allem wenn diese untrennbar in den Firmwares verankert sein sollten.
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