Individualisierung mittels 3D-Druck bei MINI
Sein Automobil möglichst individuell anzupassen, ist spätestens seit den Fast & Furios-Filmen in der breiten Masse der Bevölkerung angekommen. Die britische Automarke MINI brachte die individuelle Gestaltungsfreiheit in die Kleinwagenklasse, als im Jahr 2001 der erste New MINI auf den Markt kam. Seitdem gehören farblich abgesetzte Dächer, Außenspiegel und mehr zum guten Ton. Im Laufe des kommenden Jahres 2018 wird es eine weitere Möglichkeit für Kunden geben, Ihren MINI zu einem Unikat zu machen. Schon auf der IAA 2017 in Frankfurt konnte ich Euch zeigen, dass es erste Hersteller gibt, die mit Elementen aus dem 3D-Drucker experimentieren. Bisher wird das nur für die Vorserienfertigung genutzt, nun offeriert MINI bestimmte Elemente, die man individuell aus dem 3D-Drucker gestalten und dann ins Fahrzeug einbauen kann.
Kooperation mit mehreren Firmen
Um den 3D-Druck in die Serienfertigung zu bringen, arbeitet der Automobilhersteller mit 3D-Druckern von HP. Zudem sind die Carbon Inc. und die EOS GmbH mit an Bord. Die Elemente bestehen aus Kunststoff und werden mit einer Lasergravur versehen. Die Lackierung übernimmt – momentan – ein Mensch in Handarbeit.
Verfügbare Ausstattungsdetails
Nicht alle Elemente lassen sich in diesem speziellen Fertigungsverfahren herstellen. Im „MINI Yours Customised“-Programm wird es folgende Dinge geben, die sich individuell gestalten lassen:
- Interieurleiste auf der Beifahrerseite. Hierbei kann man aus verschiedenen Grundfarben wählen und dann seine Grafik oder seinen Text gravieren lassen. Die Dekorblende ist eingeclipst und kann daher bei Bedarf vom Fahrzeughalter entfernt werden. Die Leiste ist für den 3-Türer, 5-Türer sowie das Cabrio verfügbar.
- Side Scuttles. Ebenfalls beim 3-Türer, 5-Türer und dem Cabrio gibt es Einfassungen für die Blinker an den vorderen Kotflügeln. Im Set bekommt man zwei solcher Scuttles für 140 Euro.
- LED-Türprojektoren mit individueller Grafik: Sowohl bei der aktuellen Generation MINI (F5x/F60), als auch bei den Vorgängermodellen (R5x/R60) können Projektoren in die vorderen Türen verbaut werden mit personalisierter Grafik, statt wie bisher – optional erhältlich – nur das MINI-Logo.
- LED-Einstiegsleisten. Die Einstiegsleisten lassen sich für jede Seite einzeln gestalten. Je nach Modell gibt es so zwei oder vier eigenständige Leisten. Die vorderen Willkommensableger sind beleuchtet. Dabei ist die Stromzufuhr über Knopfzellen realisiert. Die Aktivierung erfolgt via Magnetschalter beim Öffnen der Tür. Um die Leisten wieder entfernen zu können, sind diese mit Klebepads befestigt.
Die Konfiguration der individuellen Ausstattungen wird via eigens eingerichteter Webseite – yours-customised.mini – erfolgen. Eine interessante Art und Weise, den 3D-Druck ins Auto zu bringen. Wenn da oben auf dem Bild nun noch ein Surface wäre, dann wäre es perfekt. Schließlich wird 3D Druck unter Windows schon seit Windows 8 nativ unterstützt.
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Über den Autor

Claus Ludewig
Ich bin mit Windows 98 aufgewachsen und habe seitdem jede Windows- und Office-Version genutzt. Zum Entspannen dient die Xbox. Neben der engen Verbundenheit zu Microsoft-Produkten, schaue ich auch gerne mal über den Tellerrand hinaus in die weite Welt. Ich interessiere mich für alles, was vier Räder hat. In diesem Sinne nehme ich Euch gerne zu einer Spritztour mit.



