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Jeder hasst Updates für Windows – aber sie zu ignorieren, kann gefährlich werden

Jeder hasst Updates für Windows - aber sie zu ignorieren, kann gefährlich werden

Windows dominiert weltweit die Computer als Betriebssystem, vor allen in vielen Unternehmen hat es die Vormachtstellung. Doch technische Probleme nach Updates machen den Nutzern manchmal das Leben schwer, aber ganz ohne Aktualisierungen geht es auch nicht und kann gefährlich werden.

Patches bereiten immer wieder Probleme

Mitte Juli 2022 erhielt Windows 11 zwei Patches. Der erste davon war als Sicherheitsupdate obligatorisch. Nach dem Tag des Erscheinens gab es jedoch vermehrt Beschwerden von Nutzern darüber, dass es zu Problemen mit dem Startmenü, immer wieder auftauchenden Fehlermeldungen und Endlosschleifen beim Bootvorgang gekommen sei.

Ein neues Update, das später folgte, sorgte zwar dafür, dass mehrere Bugs verschwanden, jedoch ein weiteres Problem dazukam. Die Frustration vieler Nutzer ist also verständlich.

Denn das ist leider nicht der erste Vorfall dieser Art. Schon öfter kam es bei Microsoft zu Problemen mit Patches. Schon der erste Patch für das Jahr 2022 brachte Probleme mit sich.

Im Juni kam es außerdem bei den Sicherheitspatches für Windows 10 und 11 zu Wi-Fi-Problemen. Wie Microsoft damals bestätigte, führte das Update dazu, dass die Wi-Fi-Hotspot-Funktion nicht mehr richtig funktionierte. Nutzer konnten die Funktion nicht nur nicht einrichten, sondern auch die Internetverbindung zum Gerät wurde teilweise unterbrochen, ohne dass der Nutzer sie wieder herstellen konnte.

Trotz Schwierigkeiten: Updates sind wichtig

Obwohl diese wiederholten Vorfälle kein gutes Licht auf Microsoft und seine Updates warfen, sollte es keine Strategie von dir sein, das Betriebssystem nicht ständig auf dem neuesten Stand zu halten.

Updates sind dafür gedacht, neue Funktionen zu ermöglichen, aber vor allem auch dafür, bekannte Sicherheitslücken zu schließen. Cyberkriminelle sind sich dieser Sicherheitslücken wohl bewusst, weshalb es keine gute Idee ist, Updates zu ignorieren.

Bei Windows kannst du einstellen, dass sich Updates automatisch installieren, vorzugsweise über Nacht. Voraussetzung hierfür ist, dass dein PC eingeschaltet und an das Stromnetz angeschlossen ist (vor allem bei Laptops relevant). Damit verpasst du kein Patch mehr.

Updates sind umso wichtiger, da Cyberattacken vermehrt zunehmen; verstärkt wurde das noch durch die Corona-Pandemie, bei der viele Menschen ihren gesamten Alltag zu Hause verbrachten und arbeiteten.

Ein Beispiel zeigt, was im schlimmsten Fall passieren kann: Im Juni 2022 kam es zu einer Sicherheitslücke, von der Millionen Windows-Nutzer betroffen waren. Über die Schwachstelle konnten Hacker Programme installieren beziehungsweise Daten löschen oder verändern.

So erhöhst du deine Cybersicherheit

Du kannst deine Cybersicherheit zusätzlich erhöhen, wenn du folgende Ratschläge befolgst:

Nutze einen Passwort-Manager

Schütze deine Konten durch sichere Zugangsdaten. Das umfasst insbesondere, dass du starke und individuelle Kennwörter benutzt. Ein hilfreiches Tool hierfür ist ein Passwort-Manager, der dir hilft, sichere Passwörter zu generieren und diese in einem virtuellen Tresor abzuspeichern.

Installiere ein Antiviren-Programm

Windows kommt standardmäßig bereits mit dem Windows Defender, der einen guten Basis-Schutz bietet, der für den privaten Gebrauch vollkommen ausreichend ist. Wenn du einen Schutz darüber hinaus suchst, kannst du auf andere kommerzielle Software setzen.

Informiere dich aber vorab, welche Anbieter einen seriösen und ausreichenden Schutz bieten. Sei bei kostenlosen Programmen, die du online herunterladen kannst, vorsichtig. Bei manchen handelt es sich um Adware, das bedeutet, dir wird neben der eigentlichen Funktion (dem Schutz vor Viren) Werbung angezeigt oder sogar weitere Software installiert, die dich mit Werbung nervt.

Nutze ein VPN

Ein VPN (Virtuelles Privates Netzwerk) verschlüsselt deine Daten, die du zunächst zu einem von dir ausgewählten VPN-Server schickst. Erst dort erfolgt eine Entschlüsselung und die Weitergabe an den eigentlichen Zielserver.

Cyberkriminelle haben damit keine Chance, Informationen von dir abzugreifen, wenn du online unterwegs bist. Überdies bist du im Internet anonym, da du die IP-Adresse des VPN-Servers annimmst, während du mit diesem verbunden bist.

Über den Autor

Dr. Windows

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Dies ist der allgemeine Redaktions-User von Dr. Windows. Wird verwendet für allgemeine Ankündigungen, Anzeigen- und Gastartikel

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