Keine Einwände: EU segnet Bethesda-Übernahme durch Microsoft ab

Keine Einwände: EU segnet Bethesda-Übernahme durch Microsoft ab

Die Übernahme von Bethesda bzw. dessen Mutterkonzern ZeniMax Media durch Microsoft hat eine wichtige bürokratische Hürde genommen: Die Wettbewerbshüter der Europäischen Union haben dem Deal ihren Segen erteilt. Die Zustimmung erfolgte ohne Auflagen.

Nachdem zuvor bereits die US-Kartellwächter zugestimmt hatten, ist der Weg für den Abschluss des 7,5 Milliarden Dollar schweren Deals nun frei. Populäre Franchises wie The Elder Scrolls, Fallout, DOOM, Prey, Dishonored, Starfield, Wolfenstein, Quake und The Evil Within werden also künftig unter der Regie von Microsoft entwickelt.

Dass die EU keine Bedenken gegen die Übernahme geäußert hat, könnte unter anderem auch daran liegen, dass sich Microsoft ZeniMax Media nicht einfach einverleibt. Es ist stattdessen die Gründung eines neuen Tochterunternehmens mit dem Namen „Vault“ geplant.

Insgesamt 23 Studios, die Microsoft unmittelbar oder mittelbar gehören, werden in Zukunft Spiele primär für die Xbox und den PC entwickeln. Hartnäckig halten sich Gerüchte, wonach Microsoft einige der oben genannten Serien in Zukunft exklusiv für das eigene Ökosystem und nicht mehr für die Playstation anbieten wird. Entsprechenden direkten Nachfragen ist man bislang recht elegant aus dem Weg gegangen. Phil Spencer sagte dazu, man werde „von Fall zu Fall“ entscheiden.

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!
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