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Kleiner Buchstabe, großes Update, erste Eindrücke: Huawei stellt das MateBook 14s vor

Kleiner Buchstabe, großes Update, erste Eindrücke: Huawei stellt das MateBook 14s vor

Normalerweise hauen Hersteller gerne auf den Putz, wenn sie ein neues Produkt vorstellen, bei Huaweis neuem Laptop, dem MateBook 14s, steckt im Namen allerdings schon beinahe zu viel Understatement, denn es handelt sich um ein rundum überarbeitetes Produkt.

Beginnen wir mit einer Änderung, die sich mehr und mehr zum K.O.-Kriterium entwickelt hatte: Die Webcam steckt im MateBook 14s nicht mehr in der Tastatur, sondern ist ins Lid gewandert. Die Zeiten der Froschperspektive und Doppelkinn-Shows sind also endlich vorbei. Außerdem unterstützt das MateBook 14s nun auch die Anmeldung per Gesichtserkennung mit Windows Hello. Der in den Powerknopf integrierte Fingerabdruckscanner bleibt zusätzlich erhalten.

Ordentlich nachgelegt hat das neue MateBook 14s auch beim Display: Es bietet Multitouch, eine Auflösung von 2.520 mal 1.680 Pixel im 3:2 Format bei einer maximalen Helligkeit von 400 nits und einer Bildwiederholrate von bis zu 90hz. Außerdem hat Huawei einen hardwarebasierten Blaulichtfilter verbaut, was den Vorteil hat, dass die Reduzierung der Blaulicht-Emission nicht mit dem kräftigen Gelbstich verbunden ist, den man ansonsten häufig sieht.

Das MateBook 14s kommt neben dem klassischen Space Grey noch in einer weiteren neuen Farbe, die sich „Spruce Green“ nennt. Sieht sehr elegant aus, mein Foto kann das leider nicht wirklich gut wiedergeben, daher habe ich weiter unten noch die offiziellen Pressefotos eingefügt.

Huawei MateBook 14s

Das Gehäuse besteht aus sandgestrahltem Aluminium, das Gewicht des Huawei MateBook 14s beträgt 1,43 kg bei einer maximalen Dicke von 16,7mm.

Angetrieben wird das Laptop von einem Intel Core i7-11370H, dem 16 GB RAM sowie eine 512 GB oder 1 TB große SSD zur Seite stehen. Die SSD ist wie bei Huawei üblich partitioniert, 120 GB für das Betriebssystem und der Rest für Daten. Ich halte das nicht mehr für zeitgemäß, allerdings ist die Zusammenführung der Partitionen auch schnell erledigt.

Besonders stolz ist Huawei auf das neue Soundsystem im MateBook 14s, und das mit Recht. Ich habe das Gerät bereits vorab zum Testen erhalten und bin wirklich beeindruckt. Mutmaßlich ist das der beste Klang, den ich bisher in einem Laptop gehört habe.

Ebenfalls angetan bin ich von der Tastatur. Die hat mich bei den bisherigen MateBooks schon überzeugt, nun wurde der Hub auf 1,5mm verlängert und es wurde ein neues Dämpfungssystem für einen leiseren Tastenanschlag integriert. Ich habe noch nicht viel auf dem MateBook 14s getippt, aber des fühlt sich definitiv nach Fortschritt an.

Weitere technische Daten des MateBook 14s:

  • WiFi 6
  • 16% größere Lüfter, 25% verbesserter Luftfluss im Gehäuse
  • Mikrofone mit integrierter Geräuschunterdrückung
  • 1x USB-A 3.2
  • 2x USB-C, beim 1 TB-Modell ist einer davon Thunderbolt 4
  • HDMI
  • 3,5mm Audio-Anschluss

Die Akkulaufzeit gibt Huawei mit bis zu 13 Stunden an, das konnte ich in der Praxis bisher noch nicht überprüfen. Der mitgelieferte 90W-Netzadapter soll das MateBook 14s in 15 Minuten für eine dreistündige Office-Session aufladen.

Wie es bei Huawei üblich ist, hat man zum Start des Produkts ein Bundle geschnürt: Wer es bis zum 11. November bei Huawei bestellt, erhält die Freebuds 4i und den Huawei 23,8 Zoll Monitor gratis dazu.

Das Huawei MateBook 14s kostet 1.299 Euro (UVP) in der Version mit 512 GB Speicher, das Modell mit 1 TB kostet 1.499 Euro.

Ausgeliefert wird es, wie ihr auf dem obigen Foto vielleicht schon entdeckt habt, noch mit Windows 10. Es ist allerdings „Windows 11 ready“ und kann entsprechend aktualisiert werden.

Für eine belastbare Aussage ist es freilich noch zu früh, die ersten Eindrücke vom Bildschirm, der Tastatur und vor allen Dingen vom Sound sind allerdings sehr gut, die neue Farbe weiß außerdem zu gefallen.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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