Kommentar: OneNote und die Frage nach der richtigen Variante

Kommentar: OneNote und die Frage nach der richtigen Variante

Geht es euch so wie mir, dann ist OneNote sicherlich eines der wichtigsten Programme, was Microsoft innerhalb seiner Office-Familie auch für Consumer im Angebot hat. Die Software für das Erstellen von Notizen ist für viele Menschen, die das Programm einsetzen, das digitale Gehirn und für das papierlose Büro, sofern man das anstrebt, auch eines der zentralen Instrumente. In den vergangenen Jahren hat OneNote aber auch eine wechselvolle Zeit hinter sich gebracht, bei der OneNote 2016 im April 2018 zunächst zugunsten der modereren Apps aufs Abstellgleis geschoben wurde, ehe es im vergangenen November zur Rolle rückwärts kam und die klassische Desktop-Version nun doch mit neuen Funktionen versorgt werden sollte.

Seitdem wurden auch zumindest optisch schon die ersten Tatsachen geschaffen. In der vergangenen Woche wurde aus der Universal App wieder offiziell OneNote for Windows 10, während OneNote 2016 im vergangenen Monat in den Kreis von Word, Excel und den anderen Schwesterprojekten bei Office 365 zurückgekehrt ist. In den kommenden Monaten steht nun die große Aufholjagd an, damit OneNote 2016 den Rückstand bei den neuen Funktionen gegenüber der Universal App zunehmend verringern kann. Das betrifft Verbesserungen bei der Barrierefreiheit genauso wie die @Mentions, neue Zeichenfunktionen und die neue Sync-Engine, über die die Windows 10-App schon länger verfügt.

Worüber sich Microsoft aktuell noch ausschweigt, sind die Pläne, die man langfristig mit OneNote verfolgen möchte. Wir wissen zwar schon, dass beide Windows-Versionen zu einer einheitlichen Codebase zurückkehren sollen und der Zeitraum für die Unterstützung dem von Office 2019 angeglichen wurde. Gleichzeitig kann man keinen Zweifel daran haben, dass Microsoft hier nicht alle Karten auf den Tisch gelegt hat. Dass das Interesse an den Universal Apps auch bei Office nicht mehr besonders groß ist, zeigen zahlreiche Beispiele wie OneDrive, Skype und Office. Allen gemein ist der Umstieg auf neue Apps, die auf Webtechnologien basieren und entsprechend einfacher zu betreuen sind. OneDrive und Office haben diesen Wechsel schon vollzogen, bei Mail & Kalender steht dieser demnächst an. Skype geht sogar noch einen Schritt weiter und wird auch unter Windows 10 demnächst durch den normalen Desktop-Client ausgetauscht. Dass es bei anderen Vertretern wie Microsoft Whiteboard, Microsoft To Do oder eben OneNote for Windows 10 mittel- bis langfristig anders laufen würde, kann man sich kaum vorstellen.

Währenddessen kann man sich bei OneNote 2016 vor allem eine Frage stellen: Wann kommt eigentlich das neue Design? Es ist kein Geheimnis, dass die Desktop-Version von Windows optisch in die Jahre gekommen ist und gegenüber den anderen Varianten mittlerweile wie ein Fremdkörper wirkt, auch wenn es durch die Updates anderer Schwesterprojekte wie Word und PowerPoint zumindest bei den Ribbons etwas visuelle Modellpflege gegeben hat. Kehrt man zu einer einheitlichen Codebase zurück, wird das auch bedeuten, dass sich OneNote 2016 hier den Versionen für iOS, Android und macOS sowie der Web- und der UWP-Version optisch angleichen wird. Neben dem vereinfachten Ribbon-Interface bedeutet das auch das neue vereinfachte Layout, über das die anderen Varianten schon seit einigen Monaten verfügen.

Dass die Zukunft bei OneNote am Ende der klassischen Desktop-Version gehören wird, ist eigentlich klar. Microsoft unternimmt keine großen Anstrengungen mehr bei seinen Universal Apps und folgt mit dem Neustart bei OneNote 2016 dem Willen der großen Masse und vor allem der Unternehmenskunden. Was bleibt, ist die Frage, wie schnell die bisherige Legacy-Version den Rückstand auf die Universal App aufholen kann. Microsoft muss hier zumindest bei den kleineren Funktionen nicht das Rad neu erfinden, sondern kann auf bisherige Entwicklungen zurückgreifen. Einzig das neue Design könnte wohl noch etwas länger auf sich warten lassen, immerhin hatten die Verantwortlichen zum damaligen Zeitpunkt das Coronavirus noch nicht auf dem Schirm und dieser Umbau ist zudem nicht so trivial wie die Integration der @Mentions oder neuer Zeichenwerkzeuge.

Die Entscheidung, von der Universal App wieder zu OneNote 2016 zurück zu kehren, habe ich schon länger mit mir herum getragen, aber am gestrigen Karfreitag dann auch tatsächlich vollzogen. Der Grund hierfür war zwar eigentlich ein kleiner (visueller) Bug bei der Synchronisation, der sich mit dem letzten Update vom vergangenen Donnerstag bei der Windows 10-App eingeschlichen hat und nur diese (bei mir) betrifft, aber zusammen mit anderen Änderungen im Softwarebereich wurde das dann konsequent mit erledigt. Auch wenn der Neustart von OneNote 2016 noch ganz am Anfang steht, bin ich der Meinung, dass die Entscheidung hierfür auf jeden Fall die zukunftssicherere der beiden Möglichkeiten ist. Natürlich muss das nicht bedeuten, dass die Universal App nicht nachher als React-basierte Variante weiter existieren kann, aber die größeren Fortschritte wird man mit Abstand sicherlich bei der klassischen Desktop-Version sehen.

Wie seht ihr das? Plant ihr auch den Umstieg auf die Desktop-Version oder habt ihr einer der beiden Varianten ohnehin die feste Treue geschworen? Schreibt es gerne in die Kommentare!

Über den Autor
Kevin Kozuszek
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Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden, daneben schlägt mein Herz aber auch für die OpenSource-Welt, wo mein besonderes Interesse der Mozilla Foundation gilt. Wenn ich mich mal nicht mit Technik beschäftige, tauche ich gerne in die japanische Kultur mit all ihren Facetten ab oder widme mich einem meiner zahlreichen anderen Hobbies.

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Kommentare

  1. Ich nutze weiterhin die App. Die ist schneller. Könnte man die Seitengröße in der OneNote App einstellen und als Template setzten können würde ich 2016 sowas von in die Tonne treten. Da ist alles zu behäbig und schreiben mit dem Stift ist auf der App auch besser. Am liebsten würde ich 2016 deinstallieren.
    Ich habe über die Jahre immer wieder mal die UWP App getestet und nie war ich mit dieser Anwendung zufrieden (essentielle Funktionen fehlen einfach und z.B. die Performance, Stabilität und das schreiben mit dem Stift ist einfach nicht gut) wie mit der 2013 oder 2016 Anwendung. Als MS verkündet hat das die UWP App die Zukunft sei war das ein schwarzer Tag für mich, jedoch gut, dass MS diesen Fehler eingesehen hat. Hier bin ich nun gespannt wie sich die Anwendung weiterentwickelt.
    Mittlerweile nutze ich ausschließlich die App, weil sie irgendwie flüssiger läuft und weil Microsoft angekündigt hatte, nur noch diese mit neuen Funktionen auszustatten. Moment! Microsoft hat dies angekündigt? Da hätte ich es eigentlich besser wissen müssen, was von solchen Ankündigungen zu halten ist.
    Mich persönlich stört dieses Wirrwarr zwischen den Funktionsinhalten. Ich war immer Fan von OneNote und habe es auch dienstlich versucht den Leuten näher zu bringen. Aber wenn ich es dann benutzt habe, zuhause noch etwas daran gemacht habe und auf der Arbeit dann feststellen musste, dass ich den Leuten es nicht vorführen kann war es echt deprimierend und nahm der Sache den Spaß. Ich komme immer noch nicht damit klar, dass ich zu Hause auf dem Tablet Dinge tun kann die ich auf Arbeit nicht kann bloß weil ich daheim ein Surface und die App nutze und auf Arbeit dann auf das Programm umsteigen muss, da Apps dort verboten sind. Das machte die Synchronisation auch extrem schwer.
    Ein einheitlicher Stand von Code, Funktion und Aussehen wären echt hilfreich. Denn eigentlich sollte man ja keinen Unterschied feststellen welches Programm oder welche App man benutzt, jedenfalls war das mal die Aussage von Microsoft
    Ich habe letztes Jahr im Herbst kurz vor besagter Rolle Rückwärts von Microsoft die ON2016 Version deinstalliert, da mir der Vorsprung der App Version zu groß wurde und ich nicht zwei Versionen brauchte. Natürlich fühlte ich mich wenig später von Microsofts Ankündigung doch ziemlich veräppelt.
    Noch will ich nicht wieder zurück, schließlich hat sich am Abstand der beiden OneNotes nicht wirklich was getan, aber sowie die für mich wichtigsten Funktionen implementiert sind werde ich wohl wieder zurück gehen.
    Dennoch stimmt es mich etwas ärgerlich, dass wir erst seit relativ kurzer Zeit ein Stadium haben, in dem Neuerungen von OneNote nicht mehr zu 50% bedeuten "hey, wir haben alte Funktionen in die neue App übernommen". Nun fängt das wieder an und die Changelogs werden wieder voll sein mit "schaut mal, die Funktion aus der App ist jetzt auch in der 2016er Version".
    OneNote ist ein fantastisches Produkt. Das sehe ich so, seit ich mit Office 2007 mein erstes Notizbuch eröffnet habe. Mittlerweile ist OneNote so gut, dass sich eine OneNote Version nur mit einer anderen OneNote Version messen lassen muss. Evernote, Joplin und alle anderen sind sowas von abgehängt. Leider führt das auch zu wenig Druck auf Microsoft da eine sinnvolle Linie zu verfolgen. Hier zeigt sich wieder warum Konkurrenz was gutes ist. Ohne dreht man sich leicht im Kreis.
    Ich kann mich Thomas nur anschließen.
    Ich war immer Nutzer der Desktopversion an meinem PC. Dann kam das erste Stifttablet ins Haus und man merkte die Unterschiede zwischen den Versionen. So bin ich dann am PC auch auf die App umgestiegen.
    Generell wäre mir Egal ob App oder Desktop Programm wenn man denn endlich mal in der Optik und Funktionen gleich ziehen würde.
    Ich benutze etliche Funktionen von OneTastic - das ist mit der App schlicht nicht möglich.
    Ich kenne auch keine Funktion der App, die in OneNote2016 nicht auch enthalten ist. Sogar zeichnen kann ich recht gut in ON2016 auf dem Touchscreen meines Laptops, obwohl ich das selten nutze.
    Eine Funktion gibt es, da muß ich zu der App umschalten: das Suchen von Teilen eines Wortes funktioniert in ON2016 einfach nicht. Beispiel: kommt irgendwo im Notizbuch das Wort Zugspitze vor, kann ich in ON2016 das Wort nur finden, wenn ich nach "zug" suche. Die Suche nach "spitze" findet nichts. In der App geht das. Ich werte das als Bug in ON2016, der hoffentlich behoben wird (irgendwann).
    OneNote ist ein super Produkt, eigentlich die Hauptanwendung wo ich am Surface Pro und Studio mit dem Stift Arbeite. Die 2016 nutze ich seit Jahren nicht mehr das längere Laden nervt, nur um mal schnell was zu ergänzen ist die App viel besser. Zur Zeit nervt dieser zickzack Kurs einfach nur und das bei vielen Microsoft Produkten. Nach wie vor keine klare Linie, erst alles Store jetzt setzt dieser fast schon Digitalen-Staub an. Immer mehr Messenger und Kommunikationsdienste die alle eigentlich das gleiche können, aber trotzdem nicht perfekt sind. Warum konzentrieren Sie sich nicht auf Einen und den machen Sie mal richtig gut und zuverlässig? Auch finde ich (oder es kommt mir so vor) das bei dem Rumgewurstel einfach nur unnötig zeit vergeht wo die Konkurrenz aufholen oder mit neuen Funktionen davon rauschen kann.
    Ich nutze 2016 wenn ich mein Surface Pro als Desktop mit Maus und Tastatur benutze. Die UWP App wenn ich es als Tablet mit Stift benutze...
    Unabhaengig davon funktionieren Plugins nur in 2016.
    Ich nutze derzeit beide Versionen. ON2016 für die Notizbücher auf meinem NAS und die App für die Cloudbücher. Wenn es spürbar wieder Aufwärts geht mit ON2016, werde ich die App nicht mehr nutzen denke ich. Was mich neben den Cloud-Zwang an der App stört, ist die Tatsache das ich den Speicherort der Sync-und Backupordner in der App nicht einstellen kann. Auf meinem Surface muss ich ein wenig haushalten mit dem Speicherplatz, daher hätte ich die Notizbücher gerne auf SD-Karte ausgelagert. Bei ON2016 geht das (zumindest über Umwege).
    Creech
    Ich habe letztes Jahr im Herbst kurz vor besagter Rolle Rückwärts von Microsoft die ON2016 Version deinstalliert, da mir der Vorsprung der App Version zu groß wurde und ich nicht zwei Versionen brauchte. Natürlich fühlte ich mich wenig später von Microsofts Ankündigung doch ziemlich veräppelt.

    Die Windows 10-App mag ich ja vor allem wegen der modernen Aufbereitung, wie die Notizbücher etc. präsentiert werden. Das ist wesentlich übersichtlicher und geordneter als das, was OneNote 2016 (derzeit) noch mit dem uralten Design auffährt. Wie gesagt, der eigentliche Grund, dass ich gestern OneNote 2016 wieder aus der Mottenkiste geholt habe, war ein Bug, der sich mit dem Update auf Version 16001.12730.20026.0 bei der Universal App am vergangenen Donnerstag eingeschlichen hat. Grundsätzlich funktioniert die Synchronisation der Inhalte, aber wenn ich die App starte, sehe ich trotzdem das X bei sämtlichen Notizbüchern (solange, bis ich auf ein anderes Notizbuch klicke, dann sind alle weg), und wenn ich alle synchronisiere, sehe ich keinen oder nur einen Zirkel. OneNote 2016, das Web und die Android-Version (iOS und macOS hab ich nicht) zeigen das Verhalten nicht, und da ich alles Mögliche durchgetestet habe, kann ich sicher sagen, dass es ein visueller Bug in der UWP-Version ist. Ist zwar Kleinkram, aber irgendwo auch nervig.
    Trotzdem bin ich mir ziemlich sicher, dass Microsoft nicht erst seit der Ignite 2019 eine interne Roadmap entwickelt (hat), wie sie OneNote 2016 wieder möglichst schnell auf einen aktuellen Stand bringen und unter Windows dann wieder zur offiziellen Version machen. Die Planungen werden Wochen vorher begonnen haben und das Echo aus den Unternehmen war ja auch schon lange da. Das Gute ist, dass sie sicherlich relativ stark auf den vorhandenen Code der Universal App und den Erfahrungen anderer Projekte aufbauen können. Die Werkzeuge für UWP und WPF sind mittlerweile sehr ähnlich, weswegen Portierungen wie die der Sync-Engine und der Zeichenwerkzeuge zügiger kommen können, und beim Simplified Ribbon hat Outlook vorgemacht, wie das geht. Die größte Herausforderung dürfte sicherlich sein, das neue Layout, was alle anderen Varianten auch schon haben, möglichst zügig in die Windows-Version zu bringen. Aber auch das dürfte eine gewisse Priorität genießen, denn Microsoft strengt sich eh sehr an, zumindest abseits von Windows mehr Konsistenz über alle Plattformen zu erreichen. Insofern reden wir trotz Corona hier sicherlich eher von Monaten, als von einem längeren Zeitraum.
    Was die Universal App angeht, muss man sich nur die Entwicklung anderer Vertreter anschauen. Wo immer Microsoft etwas tun kann, um den Aufwand bei den UWP-Apps drastisch zu reduzieren, haben sie es auch getan und werden es weiterhin tun. Skype wird bald den normalen Desktop-Client in den Store bringen, der Rechner wurde als FOSS-Projekt freigegeben, Microsoft News profitiert sehr viel vom Xamarin-Code. Aber die allermeisten Projekte schlagen den Weg Richtung React Native UWP ein. Diesen Schritt haben der Microsoft Store, Office und OneDrive schon hinter sich, bei der neuen Xbox-App und Mail & Kalender wird er gerade vorbereitet, und es gibt eigentlich keinen Grund, warum das bei Whiteboard, To Do und OneNote für Windows 10 nachher anders sein sollte. Auch hier gibt es Web-Versionen, die funktionell weitgehend identisch sind und als Basis genommen werden können. Mich würde es auch nicht wundern, wenn man den Support von Word, Excel und PowerPoint für Windows 10 Mobile vor allem deswegen nochmal um ein Jahr verlängert hat, um dem OneNote-Team die nötige Zeit zu kaufen und OneNote für Windows 10 dann gemeinsam mit den anderen Dreien in eine React Native UWP-App mittelfristig umzuwandeln.
    Ich nutze schon seit langem nur noch die Desktop Variante, ob auf dem tablet oder laptop, die Synchronisation klappt ohne Probleme.
    Kevin Kozuszek
    Die Windows 10-App mag ich ja vor allem wegen der modernen Aufbereitung, wie die Notizbücher etc. präsentiert werden. Das ist wesentlich übersichtlicher und geordneter als das, was OneNote 2016 (derzeit) noch mit dem uralten Design auffährt.

    Da bin ich völlig anderer Meinung. Vielleicht bin ich da zu altmodisch - ich mag z.B. auch diesen Dark-Modus nicht, der überall so hochgelobt wird.
    Ob Desktop oder UWP - solange mein gezwungenermaßenes Android-Smartphone mit installierter Onenote-App sich nicht mit irgendeiner PC-Version oder der Online-Variante synchronisieren lässt - solange ist Onenote für mich sinnbefreit. Hat mit Win10 mobile immer funktioniert...
    OneNote ist unverzichtbarer Teil meines (Arbeits-)Alltags. Früher war das Evernote (vom dem man irgendwie nichts mehr hört).
    Die Windows "App" war - fand ich - damals ein Schritt genau in die richtige Richtung. Denn OneNote gab es früher nur im Office-Paket, aber nicht standardmäßig und gratis für Alle, die Windows 10 installiert und sich ein Microsoft-Konto eingerichtet haben. Insofern: Alles richtig gemacht, Microsoft, und die Konkurrenz zum Mond geschossen.
    Eine Rückkehr zu einer reinen Office-Anwendung würde ich für falsch halten. Es sollte fester Bestandteil von Windows 10 bleiben, genauso wie OneDrive.
    fmr0815
    solange mein gezwungenermaßenes Android-Smartphone mit installierter Onenote-App sich nicht mit irgendeiner PC-Version oder der Online-Variante synchronisieren lässt - solange ist Onenote für mich sinnbefreit. Hat mit Win10 mobile immer funktioniert...

    Da hast Du wohl nicht überall dasselbe Konto eingestellt. OneNote synchronisiert problemlos mit Android und iOS Handys und Tablets - in alle Richtungen.
    Ich finde die OneNote App eigentlich besser, musste aber wieder auf OneNote 2016 umsteigen. Ein Grund hatte mich bereits länger genervt. Die Besprechungsdetails werden fast nie angezeigt und können daher nicht eingefügt werden. Nach dem Umstieg auf ein Convertible ist mir die OneNote App ständig bei der Stiftnutzung abgestürzt. Das war es dann für die OneNote App.
    Hätte die App auch auf meinem PC genutzt, aber da sie nicht mit meinem NAS syncen kann, bin ich bei der Desktopversion geblieben. Habe zwar auch Notizbücher in der cloud, aber nur die, die ich auch über mein Smartphone brauch.
    Ich kann nicht mehr ohne onenote. Privat und beruflich :-)
    Die Funktionen etc sollte bei beiden gleich sein, z. B. das Lineal.
    Im Moment erkläre ich meinen Kollegen eher die App, da die alle haben
    Da hast Du wohl nicht überall dasselbe Konto eingestellt. OneNote synchronisiert problemlos mit Android und iOS Handys und Tablets - in alle Richtungen.

    Oh man, wenn es so einfach wäre....
    Die Abschnitte werden synchronisiert (meistens), dann meistens die Seiten, dann steht da die Notizen werden abgerufen (dauert ewig) - und dann kommt, dass die Seite "nicht geöffnet" werden konnte (es geht auch mal, aber ganz selten)
    Gefallen hat mir übrigens die UWP besser, wirkt einfacher und die Darstellung der Abschnitte und Seiten ist logischer
    fmr0815
    Oh man, wenn es so einfach wäre....
    also ich kann da PeteM92 nur zustimmen
    ich synchronisiere über 3 WinPC/Tablets und habe schon mit meinem 2ten AndroidPhone keine sync-Probleme
    viellecht fragst du mal im forum nach, ob dir jemand bei deinem Problem helfen kann
    Die Probleme mit dem Sync scheinen aber tatsächlich zugenommen zu haben, seitdem Microsoft Ende März in die Infrastruktur eingegriffen und OneNote beschnitten hat. Das betraf ja nicht nur die Integration in Teams, sondern auch den Sync an sich sowie bestimmte Limits beim Upload. Ich hatte heute wegen der Sache nochmal recherchiert und hatte auch direkten Kontakt mit einem Betroffenen, der mein Problem mit der UWP-App quasi 1:1 für Android reproduzieren konnte. Wenn man dann auf Twitter mal durchscrollt, kann man die Probleme zumindest bis zum 26. März zurück verfolgen. Wir hatten unseren Beitrag dazu am 24. März, insofern scheint bei OneNote da tatsächlich was im Busch zu sein.
    Generell kann der Sync von OneNote auch mal zickig werden, aber das sind meistens sehr individuelle Geschichten und müssen im Einzelfall betrachtet werden. Ich war damals bei iOS betroffen, wo ich eine Fehlermeldung ausgemerzt habe, und hier liest man diesmal im Wesentlichen von OneNote für Android, OneNote UWP und zum Teil auch OneNote 2016, die diesen Schluckauf verursachen. Der visuelle Bug in der UWP-App und anscheinend auch der Android-Version sind de facto da, vielleicht aber halt nicht in der ganz breiten Masse. Dieser Ärger kann ja mit einem Bugfix aus der Welt geschafft werden, beim Sync an sich müssen wir ggf. darauf warten, dass Microsoft hier seine Ressourcen anpasst.
    Office 2016 (klassisch).
    Die kostenlose Win32 Version und die UWP App sind nur für Leute brauchbar, die ihre Daten nur auf fremden Computern speichern wollen.
    Nutze OneNote seit über zehn Jahren exzessiv. Privat war die "App" seit Windows 8-Zeiten im Einsatz, im Unternehmen allerdings noch nicht brauchbar. Hier bin ich ca. 2017 umgestiegen und für mich ist echt alles drin was ich mir wünschen könnte.
    Ich ich nutze die Desktop App seit Office 2013 und bin ihr treu geblieben auch mit Office 2019 bzw. 365 habe ich immer die Desktop App installiert und genutzt da ich die Dateien in der Firma auf dem Server speichern will kommt da die App nicht in frage (ich nutze OneNote da sowieso nur auf einem Laptop) und auch Privat wo ich das meiste in OneDrive Speichere und auch auf mehrerern Geräten (Smartphoen, Tablet, Desktop, Laptop) Synchronisiert habe bin ich auf Desktop, Laptop & Windows Tablet bei der Vollwertigen App geblieben also gibt es keinen Grund zurück zu "OneNote 2016" zu wechseln da ich die App unter Windows nie genutzt habe*. Wenn es mit der OneNote 2016 Anwendung weiter geht fehlt mit jetzt eigentlich nur noch eine Linux Variante dann bin ich zufrieden und kann auch wieder öfters Linux anstatt Windows 10 verwenden mal schauen ob nach Teams auch noch eine weitere Office Anwendung für Linux kommt eine positive Überraschung wäre ja die komplette Office Suite für Linux etwas neueres als Office 2010 habe ich unter Wine noch immer nicht stabil installiert bekommen.
    * Mit Ausnahme auf den Windows Phone Geräten aber nach dem Ativ S habe ich dann ende Letzen Jahres auch das Lumia 950 ausrangiert.
    Ich bin heute wieder zu Windows10-App zurückgekehrt. Die im Office-Paket nun wieder enthaltene Version sieht optisch altbacken aus. Außerdem ist es mir nicht gelungen herauszufinden, wie man mit ihr einzelne Seiten sortieren kann. Bei der App ist das mit einem Blick herauszubekommen. Und sortiert hätte ich das Ganze schon sehr gerne.
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