Kommentar zur TV-Sendung "Das Microsoft-Dilemma": Die verpasste Gelegenheit

Kommentar zur TV-Sendung "Das Microsoft-Dilemma": Die verpasste Gelegenheit

Am Montagabend lief im Ersten die Reportage „Das Microsoft-Dilemma“. Sie sollte aufzeigen, dass die europäischen Staaten zu abhängig von Microsoft sind und sich zu wenig um Auswege aus dieser Situation gekümmert wird. Grundsätzlich eine gute Sache, es wurde jedoch leider zu viel Zeit mit Plattitüden verschwendet, außerdem strotzte der Beitrag nur so vor technischen Mängeln und falschen bzw. unvollständigen Darstellungen.

So wurde gleich zu Beginn der Schuldige für den Schädling „WannaCry“ genannt: Microsoft. Insoweit richtig, dass es eine Lücke in Windows war, die den Angriff ermöglichte. Wie ich jedoch schon im Vorbericht zur Sendung vermutet hatte, wurde kein Wort darüber verloren, dass WannaCry nur deshalb erfolgreich sein konnte, weil die betroffenen Systeme nicht mit den aktuellsten Sicherheitsupdates ausgestattet waren, oder weil Software genutzt wurde (Windows XP), die schon seit Jahren nicht mehr unterstützt wird.

Die dahinter stehende Botschaft ist unbestritten: Da im öffentlichen Sektor quasi ausschließlich Windows verwendet wird, kann ein erfolgreicher Angriff fatale Folgen haben. Das ist so, Punkt. Durch die Auswahl eines schlechten Beispiels hat man diesem Punkt allerdings direkt wieder seine argumentative Wirkung entzogen, und es kam von Anfang an der Eindruck auf, dass es nur darum gehen soll, auf einen Konzern einzuprügeln.

Als Ausweg aus diesem Dilemma wurde die Verwendung von Open Source angepriesen und dabei wurde einmal mehr das Märchen erzählt, dass diese per Definition sicherer sei, weil die weltweite Entwickler-Gemeinde Einblick hat und nach Sicherheitslücken suchen kann. Oder besser gesagt „könnte“, denn spätestens seit Heartbleed wissen wir, dass auch in Open Source Software jahrelang unbemerkte Sicherheitslücken stecken können.

Doch darum geht es gar nicht: Man kann die unbestreitbar vorhandenen Vorzüge von Open Source hervorheben, ohne dabei vom Pfad der Sachlichkeit abzukommen. Wenn man den Quellcode eines Dokuments von Libre Office und Microsoft Word nebeneinander legt und sagt „Guck, in Word steckt viel mehr Code, darum ist das unsicher“, dann ist das amüsant, rein mathematisch nach dem Gesetz der großen Zahl aber sogar noch irgendwie richtig.

Die Grenze zur unseriösen Berichterstattung wird allerdings überschritten, wenn man in der 45minütigen Sendung ein gefühltes Dutzend Mal betont: Microsoft gewährt keinerlei Einblicke in seinen Quellcode. Das ist nämlich schlicht falsch: Staatlichen Organisationen wird sehr wohl Zugriff auf den Quellcode gewährt, sie müssen dafür nicht mal nach Amerika fliegen, sondern können das Microsoft Transparency Center in Brüssel besuchen. Den Machern der Reportage in diesem Punkt schlampige Recherche zu unterstellen, würde sie in ein zu gutes Licht stellen. Die haben das natürlich gewusst, aber vorsätzlich unterschlagen.

Das sind jetzt nur zwei Beispiele – man könnte noch erwähnen, dass Linux als Alternative zu Windows angepriesen wurde, ohne zu erwähnen, dass es „das Linux“ eigentlich gar nicht gibt und man sich bei einer Abkehr von Windows ebenso um einen kommerziell arbeitenden Partner bemühen müsste, der Support garantiert, entsprechende SLAs zusichert und so weiter. Ob man so tatsächlich eine bunte Software-Vielfalt bei den Behörden etablieren könnte, oder ob es am Ende auch nicht wieder darauf hinaus liefe, dass man genau einen Anbieter hat, damit alles schön einheitlich ist und zusammenpasst?

Sei’s drum. In dem Mantra „Microsoft bööööse, Open Source guuuut“, welches die gesamte Sendung überstrahlte, gingen wichtige Kritikpunkte beinahe unter. Zum Beispiel der, dass die Verträge, die Regierungen mit Microsoft abschließen, nicht transparent sind, weil entscheidende Passagen vor der Veröffentlichung geschwärzt werden.

Man will sich nicht in die Karten schauen lassen. Ein möglicher Grund wäre, dass Microsoft Konditionen gewährt, nach denen sich manch anderer kommerzieller Kunde die Finger leckt. Aber das sollte deren Problem sein. Wenn man sich in eine solche Abhängigkeit von einem Hersteller begibt, dann muss man maximal transparent sein. Da darf man auch mal Kante zeigen und sagen „Microsoft, nicht nur wir hängen an euch, sondern auch ihr an uns. Wir bescheren euch Milliarden, also tanzt gefälligst nach unserer Pfeife, sonst schauen wir wirklich mal nach Alternativen“.

Genau das wird nicht getan, und das hätte diese Sendung viel stärker in den Fokus stellen sollen. Microsoft kann sein Behörden-Monopol nicht deshalb aufrecht erhalten, weil sie so böse und gnadenlos sind, sondern weil man es ihnen so einfach wie nur möglich macht.

Mich hätte brennend interessiert, wie intensiv das nicht erwähnte Transparency Center denn tatsächlich genutzt wird? Ich habe nämlich schlimmste Befürchtungen, und ich hätte gerne gesehen, dass man die Verantwortlichen vor laufender Kamera fragt, warum sie ihren Job nicht machen und der von ihnen genutzten Software kritisch auf den Zahn fühlen? Stattdessen musste ich peinlich berührt mit ansehen, wie jemand gefragt wurde, warum bei der Neubeschaffung von Windows-PCs nur Microsoft-Software in der Auswahl ist.

Schade, da wäre mehr drin gewesen.

 

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Die Stadt München beendet ihr Millionen (Steuergeld)-Experiment "Linux" aus gutem Grund - es ist nicht so einfach alle Anforderungen mit Open Source abzudecken.
    Ja, die Berichterstattung der öffentlich rechtlichen zeigt mal wieder, dass das Ergebnis im Vorfeld feststeht und jetzt das ganze nur nich mit Argumenten untermauert werden muss.
    Für so einen Scheiß bezahlt man geld, damit die nur lügen verbreiten und alle Bürger, die den PC einfach nur nutzen glauben den dann auch. Genau aus diesem Grund gucke ich keine Nachrichten oder Docus von öffentlich rechtlichen, sondern guck im internet nach verlässlichen Quellen, wie z.B. DrWindows
    Wäre schön, wenn man sich mal an die Macher dieser Sendung wenden könnten und sie evtl. mal aufklärt. Noch besser allerdings wäre es, zuständige Behörden mal aufzuklären. Ich habe den Eindruck, dass mancher Home-Nutzer (z. B. hier Leser von Dr. Windows mehr Ahnung haben als sogenannte Fachleute in Ministerien etc...!
    Ich finde dein gezogenes Fazit jetzt nicht sonderlich überraschend.
    Ich dachte mir gestern beim lesen deines ersten Artikels schon das die Sendung nicht so dolle werden kann.
    Tb270601
    Für so einen Scheiß bezahlt man geld, damit die nur lügen verbreiten und alle Bürger, die den PC einfach nur nutzen glauben den dann auch. Genau aus diesem Grund gucke ich keine Nachrichten oder Docus von öffentlich rechtlichen, sondern guck im internet nach verlässlichen Quellen, wie z.B. DrWindows

    Wo genau siehst du jetzt Lügen? Es ist eventuell ein schlecht recherchierter Beitrag, aber trotzdem nicht gleich komplett falsch und nur Lügen verbreiten ist auch einfach nur blödsinnig. Es ist schlichtweg eine sehr klischeebehafte Sichtweise und die Fakten sind halt auch nicht falsch, nur nicht im Zusammenhang genannt.
    Würdest du jemanden gleich als Lügner bezeichnen, nur weil er eine andere Sichtweise als du hast, wohl kaum?
    @Tb270601 solltest du nicht tun. Woher willst du denn wissen, ob ich nicht doch heimlich von Microsoft bezahlt werde? Wird hier ja oft genug behauptet ;). Informiere dich aus so vielen Quellen wie möglich, und besuche bewusst auch immer wieder jene, die das erzählen, was du nicht hören willst. Denn nur so gelingt es, die eigene Meinung immer wieder auf den Prüfstand zu stellen.
    Das ganze hört sich an und sieht aus wie eine Lobby-Veranstaltung der Auto-Industrie.
    Es wird für OpenSource geworben, bei der jeder den Quellcode einsehen kann (auch die Kriminellen).
    Desto mehr die OpenSource-Programme genutzt werden, desto mehr Sicherheits-Lücken werden auch dort gefunden werden (siehe Android/Google).
    Die Monopole werden sich durch die Nutzung von OpenSource ja nur verschieben.
    Heraus kommen Stundenlange Telefonate bzw. Fernwartungssitzungen, in denen der Mitarbeiter nicht arbeiten kann. (Der Grund Inkompatibilitäten mit OpenSource-Programmen bzw. zwischen den OpenSource-Programmen)
    Die Administratoren haben dabei auch ihr Päckchen zu tragen.
    Um das zu ändern müsste ein eigenes OS und auch Office-Programme für Europa her.
    Leider gibt es in Europa ja wohl keine Firma die das kann.
    Technisch gesehen war der Beitrag eine Null-Nummer.
    Es sind ja nicht nur die Behörden die sich für Standards entscheiden.
    Der Endkunde tut es auch - je nach Geräteklasse. Der häufigste Grund ist das verfügbare Hard- und kompatible Softwareangebot.
    Erstmal glaube ich nicht, dass es bei anderen Sendern anders gekaufen wäre. Das übliche Bashing der Öffentlich-Rechtlichen ist daher IMHO genauso dämlich, wie das unreflektierte Open-Source-ist-toll-Mantra. Das Problem sind doch Redakteure, die dem Auditorium permanent Minderbemittelheit unterstellen. Clickbait funktioniert leider auch im TV. Aber wenn ich mir Fox-News, Sat1 und Co. ansehe, sind wir mit den ÖR (bei aller berechtigter Kritik) immer noch ziemlich gut dran. Dennoch sind die Aussagen der Sendung natürlich unreflektierter Plattitüden-Käse. Aber man wird es nicht ändern. In den Medien dominiert (historisch bedingt) Apple alles. Redakteure mit viel Sendungsbewusstsein und wenig Willen zur Differenziertheit. Drama sells.
    @Baloonicorn: Zu LiMux kamen der alte und der neue OB zu Wort. Der Alte (Ude) bedauerte, dass hier die Chance weggeworfen würde, eine echte Alternative zu schaffen, der Neue (Reiter) verteidigte die Rückkehr zu Microsoft mit den bekannten Argumenten. Es wurde so ein bisschen unterstellt, dass es mehr eine politische denn eine technische Entscheidung gewesen sei.
    Sehr guter Beitrag! Vielleicht sollte das Dr. Windows Team den Beitrag mal an unsere netten öffentlich rechtlichen schicken! Und für sowas zahlt man auch noch die tolle GEZ Gebühr!
    Wenn man es genau nimmt, dann gibt es zu Microsoft einfach keine Alternativen. Microsoft hat hier schon eine Monopol-Stellung. Als Alternativen gäbe es nur Open-Source in Form eines Linux-Ablegers oder ein System von Apple. Open-Source, sieht man ja am Beispiel München, ist nicht geeignet und Apple ist mit dem Mac zum einen deutlich teurer und ich glaube auch nicht, das Apple in diesen Bereich möchte. Daher werden die Ihre Strategie nie ändern.
    Wenn man den Quellcode eines Dokuments von Libre Office und Microsoft Word nebeneinander legt und sagt „Guck, in Word steckt viel mehr Code, darum ist das unsicher“, dann ist das amüsant, rein mathematisch nach dem Gesetz der großen Zahl aber sogar noch irgendwie richtig.
    Daß mehr Code, mehr Fehler enthält, ist statistisch richtig, paßt in dem Fall jedoch gar nicht. Es ging um den Vergleich des Quellcodes von Open Document und Office Open XML und dabei darf man nicht ausschließlich mit Statistik argumentieren. Schon der kurze Text, der demonstriert wurde, läßt solche statistischen Aussagen doch gar nicht zu. Dazu kommt, daß in dem Beitrag explizit ein Zusammenhang zwischen Anzahl der Codezeilen und den Angriffsmöglichkeiten geknüpft wurde. Das ist doch als pauschale Aussage blanker Unsinn. Allein die unterschiedliche Formatierung des Codes ändert schon die Zeilenanzahl.
    Es mag ja ein Vergleich der beiden Formate möglich sein und der mag auch ergeben, daß Microsofts Format unterlegen ist, aber das so plump darzustellen und die Zuschauer für dumm zu verkaufen, dient nicht dem Vertrauen in die Dokumentation.
    leider nur die Rosinen herausgepickt. Schlechte Recherche. Einseitige Interviews. Hätte man besser machen können.
    ...jetzt habe ich doch glatt vergessen, das anzuschauen.
    Womöglich habe ich gar nichts verpasst?
    Danke, Martin, für die Zusammenfassung. Fällt freundlicher aus, als ich erwartet habe.
    Nett von dir, mit technisch minder begabten aka weniger kompetenten Kollegen verständnisvoll umzugehen.
    Aber im Ernst, es gibt doch nur eine Handvoll Journalisten in Deutschland, die angesichts der Komplexität wirklich in der Lage gewesen wären, diesen Fernsehbeitrag fachlich umfänglich zu produzieren.
    Unterm Strich bleibt für mich die Frage: Wofür war das jetzt noch mal gut? Irgendwer hatte das Gefühl, dass man da mal irgendwas machen sollte. Und dann kam auch irgendwas dabei raus.
    Es war abzusehen. Es stand ja schon in der Überschrift der Doku.
    Aber das zieht sich leider so durch die Medien Landschaft.
    Ohne einen "Skandal" oder zumindest etwas Empörung wäre es ja auch für den Zuschauer langweilig. Fernsehen ist nun einmal Entertainment.
    Wenn Deos getestet werden, dann ist das auch völlig bekloppt.
    Da werden Kritikpunkte wie: Wirkt so und so auf die Frau/den Mann.... genannt.
    Das führt völlig an der Hauptfrage vorbei: Wirkt es und sind die Inhaltsstoffe ungefährlich.
    Aber im Ernst, es gibt doch nur eine Handvoll Journalisten in Deutschland, die angesichts der Komplexität wirklich in der Lage gewesen wären, diesen Fernsehbeitrag fachlich umfänglich zu produzieren.

    Ein guter Journalist ist nicht notwendigerweise ein Fachmensch. Aber er ist in der Lage, mal die zu fragen, die sich damit auskennen und tut das auch.
    Schlechte Journalisten machen sich dagegen einen schlanken Fuß.
    Dass das Ansehen der Medien in den letzten Jahren ja so gesunken ist, kommt nicht von ungefähr. Leider.
    Der Beitrag war eigentlich eher dazu gedacht, die Abhängigkeit von Microsoft zu verdeutlichen. Weniger die technischen Vor und Nachteile zu erörtern. In sofern war der Beitrag am Ziel vorbei gegangen. Weder konnte er das Thema richtig erfassen, noch eignet er sich für eine breite Diskussion.
    Naja - kann man aushalten zumal er nichts verbreitet, was die täglich Bing oder Google Suche eh ausspucken würde.
    Nun ja, mit dran schuld ist ms auf jeden Fall! Wer von euch hatte nicht geheult als MS die achso geliebte winphones Sparte - nennen wir es minimierte! Letzte Woche noch gelesen das ms alle Apps die Windows im Namen beinhalten aus dem Store entfernt oder Abmahnung schreiben wird?! Da denkt sich bei diesen Schlagzeilen doch der Otto normal Einkäufer - lieber nicht. Dann das Dilemma mit srv2016 und der endlosen bugliste... Win 10 und dir Update Politik..
    Das waren jetzt nur negative Auszüge der letzen 12 Monate. Jemand positive Erinnerungen im Kopf?
    MS ist halt nicht mehr das was es Mal war. Genau wie die öffentlich rechtlichen.. Berichterstattung ist nicht Jedermanns Sache.
    Aber dafür zahlen wir doch! Sogar freiwillig. Oder wer kauft sich kein HD für "Taff"e Moderatoren oder jokos Werbung inkl. Spiel-Show?
    Was aber nun einmal nicht von der Hand zu weisen ist, das man sich nur all zu gerne in die Abhängigkeit von Microsoft begibt, es geht halt damit los das man ein 10 Jahre altes Tool nimmt, was nur unter Windows läuft und das am besten pro Ressort einer Behörde noch ein komplett anderes System. Richtig lustig wird es dann noch wenn der Software-Hersteller solch ein Tool nicht mehr unterstützt oder gar komplett Insolvent ist. Habe ich alles selbst mitbekommen.
    Dann ist es freilich schwer:
    1.) Den Mitarbeitern was neues beizubringen (je Älter ein Mitarbeiter ist, umso schwieriger wird es)
    2.) Die Software umgestellt und angepasst zu bekommen.
    Blöderweise kann man halt auch nicht alles, wie gerne Video angepriesen, in die Cloud auslagern. Gerade Versicherungsdaten sind so ein heikles Thema.
    Immerhin wird zugegeben, wenn auch nur in einen Nebensatz, das man auch OpenSource-Support nicht für Umme bekommt, auch wenn ich die Aussage des einen Anbieters schon merkwürdig fand: "99,9% unserer Kunden bekommen die Leistung kostenlos, 0,01% Bezahlen und sichern uns so unser Überleben und die Expansion" (sinngemäß wiedergegeben). Irgendwas wurde da falsch geschnitten, so hat die Aussage im Gesamtkomplex irgendwie wenig Sinn ergeben.
    Erwartungsgemäß hat wieder alles so statt gefunden, wie wir es nicht gehofft aber erwartet hatten: Das blinde, unwissende Einprügeln auf einen Konzern- auf einen! Nichts Anderes ist geschehen wie bei Volkswagens peinlicher Dieselaffäre.
    Microsoft muss nun schnellstens aktiv werden und seine Rechtsabteilung gegen die ARD vorgehen lassen. Die Rechtsabteilung verfügt zwar über die entsprechenden Kapazitäten, muss aber evtl. Kräfte abziehen, die mit der Verfolgung von Apps befasst sind, die den Namen "Windows" in sich tragen. Lach.
    Hätte mich auch gewundert wenn Microsoft mal nicht als der "Böse" dahingestellt wird. Ich könnte loskotzen (Entschuldigung) wenn ich lesen oder sehen muß wie unwissende oder aber absichtlich immer wieder auf Microsoft eingedrescht wird und alle rennen mit Google rum und da kümmert es niemanden.
    Schade, aus der Sendung hätte man mehr machen können. Z.B. erklären, warum denn MS in der Verwaltung ein Monopol hat. Vielleicht weil MS auch in der freien Wirtschaft, zumindestens clientseitig, auch eine quasi Monopolstellung hat? Die Mitarbeiter in der Verwaltung wollen eben auch mit der "Standard" Sofware arbeiten, die sie aus dem privaten Bereich oder aus der Wirtschaft kennen, ebenso die Admins.
    Gibt es echte Alternativen, also durchdachte, komplette, verwaltbare Lösungen auf Basis freier Software mit entsprechendem Support? Funktionieren dann auch alle wichtigen kaufmännischen Anwendungen, Drucker, Scanner usw.? Wenn ja, warum haben sich diese Lösungen so wenig durchgesetzt? Was kann man tun, damit gute Programme wie LibreOffice, SoftMaker Office, Thunderbird etc. eine größere Verbreitung finden und als echte Alternativen etabliert werden können?
    Für so einen Scheiß bezahlt man geld, damit die nur lügen verbreiten und alle Bürger, die den PC einfach nur nutzen glauben den dann auch. Genau aus diesem Grund gucke ich keine Nachrichten oder Docus von öffentlich rechtlichen, sondern guck im internet nach verlässlichen Quellen, wie z.B. DrWindows

    Herrlich diese pauschalen Verurteilungen :)
    Ist Dir bewusst, daß es mehrere öffentlich-rechtliche Sender gibt, wo viele verschiedene Menschen arbeiten? Verschiedene Menschen mit verschiedenen Meinungen und- man mag es kaum glauben - auch verschiedenen Arbeitsweisen. Das ist wie im richtigen Leben, z.B. in einer Firma. Da gibt es auf 10 Mitarbeiter auch mindestens einen Faulen, einen Schlampigen, einen Nörgler und einen Besserwisser(wie mich ;) ).
    So ist das auch mit den Redaktionen der Öffentlich-Rechtlichen.
    Und auch wenn der Bericht völlig daneben war und mit einer vorgefassten Meinung an das Thema rangegangen wurde, bewusst wichtige Informationen unterschlagen wurden, so ist es doch nur ein Bericht und rechfertigt nicht, allen Öffentlich-Rechtlichen bewusste Manipulation und Falsch-Information zu unterstellen.
    So ist es nämlich NICHT!
    Ein historischer Rücklick zeigt, warum es in Europa zu diesem MS-Monopol kam
    Zu der Zeit, als es noch keine PC's gab, war kein Rechner mit einem anderen Rechner
    kompatibel Noch nicht einmal die Rechner des gleichen Herstellers untereinander.
    Mit jedem Rechnermodell, wurde das Rad neu erfunden und alte Programme liefen nicht
    mehr auf neueren Rechnern oder anderen Serien(vom gleichen Hersteller).
    Beispiel: Commodore
    Rechner: CBM 2001 (PET), VC20, C64, AMIGA, C16, C128 u.s.w.
    Aber dass man ein Programm von einem CBM2001 auf einem C16 zum laufen gebracht hätte....da war
    nicht einmal dran zu denken.
    Und dann kam MS-DOS...und plötzlich liefen die Programme auf den unterschiedlichsten
    PC's der unterschiedlichsten Hersteller mit den unterschiedlichsten MS-DOS-Versionen.
    Das Wort vom "Industriestandard" machte die Runde und brannte sich in die Hirne der
    Leute ein.
    Deshalb sind alle sog. Alternativen in Europa gescheitert(inkl. LINUX und Apple)...und
    MS-DOS/Windows ist ein historisch gewachsenes Monopol.
    In den USA sieht es etwas anders aus, dort hat MS nicht einmal ansatzweise die Dominanz
    wie hier in Europa...u.a. weil es dort starke Konkurrenz gibt (Apple und Google)....und auch
    deshalb weil die Europäer weder die Fähigkeiten noch den Willen hatten eine eigene Alternative
    zu entwickeln.
    btw.
    Die letzte wirklich große europäische Computerfirma die mit den Amerikanern auf
    Augenhöhe war, war Nixdorf...der Rest lief "unter ferner liefen".
    Artemisos
    In den USA sieht es etwas anders aus, dort hat MS nicht einmal ansatzweise die Dominanz
    wie hier in Europa...u.a. weil es dort starke Konkurrenz gibt (Apple und Google)....und auch
    deshalb weil die Europäer weder die Fähigkeiten noch den Willen hatten eine eigene Alternative
    zu entwickeln.
    Wieder der übliche Jubel auf Google. Außerdem am Thema vorbei. Es geht hier um Microsofts Monopol im Behördenbereich.
    In diesem Post, genau wie in dem 'Ankündigungspost' zur Sendung, wird (leider) 'vergessen', dass eigentlich auch etwas anderes ausgesagt wurde: Stützung der europäischen IT Firmen, -entwicklern usw. um ein eigenständiges, unabhängiges System oder Programme zu haben. Das kann etwas mit Linux zu tun haben, muss aber nicht. Ebenso wenig auch mit Open Source zu tun haben. So schlecht finde ich diese(n) Gedanke(n) nicht, weil, und das wurde bisher hier auch noch nicht erwähnt im 'Artikel', dass die WannaCry Lücke möglicherweise eine aktive Sicherheitslücke für die NSA gewesen sein soll, die erst geschlossen wurde nach dem ein ehemaliger Mitarbeiter der NSA diese Lücke im Darknet etc. verkauft haben soll, was ich persönlich zumindest für möglich halte.
    - Ich nutze Microsoft Produkte.
    Da hier offenbar viel in eine Richtung argumentiert wird, möchte ich mal die Position des Advocatus Diaboli einnehmen.
    Demnach sind Monokultur, intransparente Verträge, "buy statt (let) make" im Abo mit unseren Steuergeldern und Quellcode hinter verschlossenen Türen der Weisheit letzter Schluss?
    Einer 44-Minuten Sendung pauschales "Bashing" vorwerfen und ebenso mit pauschalem "Bashing" oder Haarspaltereien argumentieren passt nicht so richtig.
    Keiner möchte in einem Krankenhaus an Apparaten liegen, welches wegen einer seit über 5 Jahren genutzten Sicherheitslücke im OS angegriffen wird. Und verantwortungsvolle Admins verteilen, insbesondere in sensiblen Umgebungen nicht ungetestet Updates aus.
    Pauschale Aussagen zu "sicherer oder nicht" waren und sind Nonsens. Sie können immer nur eine Momentaufnahme und mit der nächsten Entdeckung einer Lücke obsolet sein.
    Wenn aber 10 Entwickler unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten (Termindruck, Budget, neue anstehende Themen etc.) und 50 Entwickler unter eigennützigen Gesichtspunkten (benötigen Lösung / Erweiterung / Verbesserung) an ein Thema gehen, erübrigt sich die Frage nach der Wahrscheinlichkeit, wo Probleme eher entdeckt werden könnten.
    Man stelle sich nur mal vor, der Quellcode von Win10 M wird zur Weiterentwicklung freigegeben und viele nutzlose "Briefbeschwerer" könnten wieder zum Leben erweckt werden.
    Zunächst muss ich zugeben, dass ich den Bericht der ARD sehr informativ und gut fand.
    Zum einen zeigt dieser Bericht ganz klar auf das MS nicht auf das Konsumer-Geschäft angewiesen ist und so manches Verhalten seitens MS im Nachhinein erklärbarer wird.
    Zum anderen wird auch klar, dass wir schnellstens eine neue Generation an Politikern brauchen, die solchen Verhältnissen Einhalt gebieten. Wie kann es sein, das sicherheitsrelevante Daten (Geheimdienste, Polizei, Militär) an einen Konzern "ausgehändigt" werden. Von den restlichen Daten (Gesundheit, Steuer, EWMA, etc.) einmal abgesehen. Zumal man sich in die Abhängigkeit eines Monopolisten begibt.
    Wie in dem Bericht schon richtig angesprochen, benötigen wir dringend ein europäisches (Betriebs-)system, welches europäischen Recht und europäischer Kontrolle unterliegt. Mit Airbus oder Galileo hat es doch funktioniert, warum nicht auch mit einem OS?
    Zum Thema OpenSource: Wie ebenfalls in diesem Bericht angesprochen, ist es schon bezeichnend, das KEIN amerikanischer IT-Großkonzern (Amazon, Paypal, Google, etc) Windows/MS einsetzt sondern auf OpenSource setzt. Warum wohl? Und, oh Wunder, es geht auch ohne MS. Aber das verstehen unsere Politiker nicht so ganz. Internet, Neuland und so.
    Die 'LiMux'-Geschichte erhält im Nachhinein auch ein "Geschmäckle". Nachdem MS die Deutschlandzentrale nach München verlegt hat, wird LiMux von politischer Seite her niedergemacht, letztendlich eingestellt und MS bekommt den Zuschlag. Natürlich alles reiner Zufall! Laut Bericht soll es technisch gesehen mit LiMux keine Probleme (mehr) geben. Kostentechnisch soll LiMux auch günstiger als MS sein, aber was soll's. Dann spart man halt bei den Schulen und/oder Schwimnbädern oder sonst wo oder erhöht die Steuern und Gebühren. Hauptsache MS wird gefüttert (mit Daten und Steuergeld).
    Das sind alles Dinge, die mir vor diesem Bericht nicht so klar waren. Auch das Lobbying welches dort von Konzernen im allgemeinen bei der Politik betrieben wird ist echt erschreckend.
    Daher ist dieser Bericht für mich informativ und aufklärend.
    @8D8: Bin da in fast allen Punkten bei dir, und das sind alles die Punkte, die für meinen Geschmack zu kurz gekommen sind.
    Ob das Ende von LiMux wirklich was mit der neuen Deutschlandzentrale zu tun hat? Eigentlich ist Microsoft ja nur ein paar Kilometer umgezogen, wenngleich ich ehrlich gesagt nicht weiß, wohin die Gewerbesteuer vorher geflossen ist.
    Die IT im öffentlichen Bereich ist und wird wahrscheinlich auch immer in einem erbärmlichen Zustand bleiben. Was das mit Microsoft zu tun hat erschließt sich mir nicht. Veraltete Software zu verwenden ist unsicher, welch eine Überraschung!
    Die Behörden und öffentlichen Einrichtungen wollen ein sichereres Betriebssystem und genau das bietet seit Jahren Microsoft.
    Die waren die ersten und haben sich am weitesten verbreitet.
    Andere sichere BS, wie z.B. Appel, sind zwar auf den Handys weit verbreitet aber nicht auf den PC's der o.g.Einrichtungen.
    Und ich glaube Appel will das auch nicht weil zu aufwendig.
    Die Software Entwickler für öffentliche Einrichtungen entwickelt eben ihre Software weitest gehend für das Microsoft BS.
    Nur Exoten wie z.B. die Musikindustrie und Architekten benutzen zunehmend die Appel Software.
    Sachliche Kritik an Sendungen und Inhalten? Klar, und hier ist es ja auch angebracht. Pauschales Bashing der ÖR? Nein.
    Der Bericht hatte Mängel, unbestritten, aber wenn die ÖR doch angeblich so "systemtreu" und "staatsnah" sind, dann hätte der Bericht genau andersherum laufen müssen. Einfach mal drüber nachdenken.
    Fazit: Es war schlicht und ergreifend ein Bericht mit Mängeln und schlechter Recherche. Das darf man auch sagen. Aber bitte, bitte, lasst dieses "GEZ-Staatsfunk" Geblubber.
    Was Ich richtig besorgniserregend finde, wie man mit Gesetzen umgeht. Ausschreibungen sollen wohl zwar für jedermann gelten, aber staatliche Einrichtungen und die EU Kommission müssen sich daran wohl nicht halten. Hier geht es nicht darum, wie schwierig oder umsetzbar das ganze ist, sondern man verstösst hier schlicht und einfach gegen das Gesetz.
    Man geht halt den Weg des geringsten Widerstands. Ist das etwa richtig ?! Kein Wunder, wenn man mit so einem Beispiel voran geht.
    Dann sollte man aber auch nicht auf die Autoindustrie schimpfen. Was dem einen Recht, Billig und Einfach ist, sollte dem anderen nur Recht sein.
    In vielen Firmen läuft das aber leider auch nicht anders, und das ist das traurige. Man hat sich in vielen Firmen auch "maximale Transparenz" auf die Fahnen geschrieben, Jobs, Aufträge und Postenvergaben sollen ausgeschrieben werden. Proforma wird das auch offiziell gemacht, die Entscheidungen sind aber bereits Monate vorher getroffen worden.
    Das ganze ist so nichts Wert.
    Zum Beitrag selber, ich verstehe es so, das man hier kaum Microsoft kritisiert hat. Lobbyisten gibt es in der Politik überall, das wird sich auch nicht ändern lassen. Und wenn durch die schlampige Politik oder deren System Hintertüren für eine Durchmischung von Politik und Wirtschaftsinteressen zugelassen wird, ist nicht Microsoft (analog anderer Konzerne auch) schuld, sondern die "sorglosen" Politiker.
    Die Konzerne versuchen halt Ihre Produkte an den Mann zu bringen, denen werfe Ich kaum etwas vor.
    Sicher, mit anderen Produkten wie Open Source würde man sich anderen "ausliefern", und für eine Umstellung müsste erst einmal eine stabile OpenSource Basis geschaffen werden. Nur, man versucht es erst gar nicht. Von Microsoft bekommt man halt alles "auf dem Silbertablett" serviert, und muss nicht viel machen. Aber das nun mal für sehr viel "Steuergeld". Aber, wie heisst es so schön: "ist ja nicht mein Geld, und das beste ist gerade gut genug für mich. "
    Nur, dann bitte soll man nicht vom freien Markt ohne Monopolisierung reden, und was man dafür tun könnte.
    Durch globale Abhängigkeiten werden viele mögliche Innovationen und daraus eventuell mögliche Projekte im Keim erstickt. Sorry, aber sich an einen Monopolisten zu hängen, entbehrt jeglicher freien witschaftlichen Philosophie.
    Und wenn die höchsten Institutionen mit so einem Beispiel voran gehen, wird es auch in den nächsten 30 Jahren kaum eine ernstzuenhmende Konkurrenz geben. Für mich bedeutet das der Tod jeglicher anderer Innovationen, Entwicklung und Arbeitsplätze. Vielleicht wären wir viel, viel weiter, wenn es den Politiker auch ernst wäre mit dem freien Wettbewerb.
    Aber so ist es nun einmal, wenn Politik und Lobbyismus Hand in Hand gehen.
    Das mit der Sicherheit sehe ich ähnlich wie andere Statements hier. Sobald sich nun mal etwas stärker durchsetzt und in den Fokus gerückt wird, werden dort auch viel mehr Schwachstellen ausgenutzt, und die Entwicklung der Schadsoftware geht dann halt dort verstärkt weiter.
    Ich mache mir nur Sorgen um den freien Wettbewerb, der so faktisch abgeschafft wird/ist.
    Und es ist nun mal so wie es ist, US Firmen mit Sitz in den USA haben andere Pflichten zwecks Datenweitergabe Ihrer Regierung gegenüber, als wir es haben. Snowden lässt grüssen, aber das scheint ja alles bereist wieder "aus dem Gedächtnis formatiert" zu sein. ;)
    Die TV Sendung selber habe ich jetzt nicht gesehen, gebe aber meine Ansichten nach den beiden Newsbeiträgen und den bisherigen Kommentaren ab.
    Microsoft Macht im Behördenbereich sehe ich zweigeteilt:
    a) Exchange. Im Business-Umfeld eine vergleiche Umfeld zu finden wird nicht so einfach. Ob die Alternativen gleich gut sind, muss evaluiert werden. Da die Systeme ja auch betreut werden müssen, ist passendes Personal ja auch notwendig. Das zu finden kann bei einem "Nischensystem" schwieriger werden
    b) den Fachanwendungen. Hier gibt es imho keine Notwendigkeit sich an Microsoft/Windows zu binden. Das wird alles als Webanwendung realisierbar sein und ob dann der Browser unter Windows/Mac/ChromeOS/Whatever läuft oder Backend unter Windows/Linux/Whatever ist dann auch sekundär.
    Und zumindest an b) können die Behörden arbeiten und müssen nicht sofort alles umstellen, wie man es in München versucht hat. Das kann dann nur gegen den Baum gehen.
    Im privaten Umfeld sehe ich Microsoft deutlich weniger dominant. Wer am PC spielen will, kommt imho um Windows schwer vorbei. Gibt Alternativen, ob man mit den reduzierten Angebot auskommt, muss man selber entscheiden.
    Abseits dessen gibt es für den privaten Anwender etwas, was nur unter Windows geht: die Möglichkeiten von Office, die es von der Konkurrenz abhebt, sind im Teambereich/Zusammenarbeit und das zieht im privaten nicht wirklich. Für die paar Briefe im Jahr und vielleicht Kassenbuch mit Excel reicht jede Office-Suite (lokal/Web ist da wurscht) vom Funktionsumfang.
    Bild-/Videobearbeitung sind die typischen Tools auch Cross-Plattform und zumindest unter Mac verfügbar.
    Steuersoftware ist auch nicht Windows-only.
    Fürs Browsen nutzen die meisten eh was anderes als IE/Edge: ob nun Chrome/Firefox/Opera unter Win/Linux/Mac laufen ist dann auch egal.
    Zumindest im privaten Umfeld ist es einfach dem Gemecker auch Taten folgen zu lassen und seine Abhängigkeiten zu MS zu reduzieren oder gar ganz abzubauen.
    Auch ich nutze Microsoft-Produkte und bin kein bedingungsloser Anhänger des ÖRF. Aber . . . die Abhängigkeit der Gesellschaften/Wirtschaften von Microsoft und Konsorten hat ein Ausmass erreicht, das nicht mehr hinnehmbar ist. Vor diesem Hintergrund erscheint mir das Räsonieren über die Qualität einer Fernsehsendung, die das thematisieren möchte, als gar nicht zielführend. Ein Anstoss für die öffentliche Auseinandersetzung war der Filmbeitrag auf jeden Fall.
    Ich fand den Bericht gar nicht so schlecht und habe ihn eher als Ohrfeige für deutsche Behörden und europäische Institutionen empfunden.
    Genau, gleich am Anfang diese "WannaCry" Sache, hab mir, als Laie, auch gedacht: Leute, wenn ihr euer Uralt-XP nutz und/oder keine Updates einspielt!
    Hatte auch die ganze Zeit das Gefühl, dass es hier nur darum ging - jetzt Microsoft heraus gepickt - diesen Konzern besonders schlecht aussehen zu lassen. Doch in Wirklichkeit haben die zuständigen Entscheidungsträger ihre Arbeit nicht richtig gemacht.
    Facebook und Co wurden als die "Guten" dargestellt???
    Ja, vielleicht kommt das in einer anderen Sendung.
    Auf jeden Fall, armes öffentliches Fernsehen oder mit Verlaub gesagt: Das war einfach Sch....!
    @St.Paulianer
    Genauso habe ich das ganze auch gesehen. Die Kritik richtet sich nicht generell gegen Microsoft, sondern eher gegen die Politik. Auch wenn ich mit vielem nicht einverstanden bin, was MS macht. Aber hier ist das Kernproblem der faktisch nicht vorhandene, freie Markt bzw. der nicht vorhandenen, staatlichen Förderung von Alternativen. Und ich fand den Bericht trotz diverserer Mängel als Denkanstoss vollkommen richtig. Und - man sollte das nicht vergessen - hier geht es nun mal um viel Steuergeld, und die fehlende Transparanez, wieviel und wofür dieses genutzt wird.
    Hab es mir grad angeschaut und bin sprachlos. Hinter einer Änderung vom Betriebssystem steckt doch viel mehr, als das man ein paar Lizenzen einkauft. Damit will ich nicht sagen, dass ein Umstieg auf ein anderes OS unmöglich ist, aber so problemlos wie die Reportage es darstellen möchte mit dem Allheilbringer "Open Source" mit dem Paradebeispiel Linus ist es eben nicht. Nebenbei empfinde ich persönlich Open Source als eher unsicher, gerade weil der Code offen liegt und jeder Einsicht hat.
    Und die Sache mit den der Anzahl der Zeilen als Sicherheitsrisiko... Das hängt sowohl von der Programmiersprache als auch vom Code-Stil ab. Ich kann alle Tags hintereinander in eine Zeile knallen oder aber sie fein säuberlich über mehrere Zeilen mit Einschüben gliedern.
    build 10240 schrieb:
    > Es geht hier um Microsofts Monopol im Behördenbereich.
    Und du scheinst die damalige (und heutige) Situtation nicht ganz verstanden zu haben.
    Denn aufgrund des damaligen IT-Wirrwars sind die Behörden dem "Industriestandard"
    einfach nur gefolgt.Haben von den Systemhäusern auch fast gar nichts anderes angeboten
    bekommen....und es war ja auch so schön bequem. Denn brauchbare europäische Alternativen
    gab es ja schon damals(in der Anfangszeit der PC's) nicht mehr.Und das hat sich bis heute eben
    eben alles verfestigt....da wieder rauszukommen das wird hart und teuer.
    Mit Politik hat das ziemlich wenig zu tun...eher mit Bequemlichkeit.
    Da die Sendung auch die Sicherheit von Software behandelte: Ein objektives sowie je nach Sichtweise ernüchterndes oder erhellendes Bild erhält man u.a. bei - wer es noch nicht kennt - https://www.bsi.bund.de/DE/Service/Aktuell/Cert_Bund_Meldungen/cert_bund_meldungen_node.htm
    Für so einen Scheiß bezahlt man geld, damit die nur lügen verbreiten und alle Bürger, die den PC einfach nur nutzen glauben den dann auch. Genau aus diesem Grund gucke ich keine Nachrichten oder Docus von öffentlich rechtlichen, sondern guck im internet nach verlässlichen Quellen, wie z.B. DrWindows

    Das ist allerdings so eine Sache, mit den "verlässlichen Quellen" im Internet....
    DrWindows natürlich ausgenommen...(-;
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei Linux und Open Source alles so super ist. Klar ist Microsoft Monopolist und die Produkte sind sicherlich anfällig für Hacker, aber ob Open Source so viel sicherer ist wage ich zu bezweifeln.
    Martin
    @Baloonicorn: Zu LiMux kamen der alte und der neue OB zu Wort. Der Alte (Ude) bedauerte, dass hier die Chance weggeworfen würde, eine echte Alternative zu schaffen, der Neue (Reiter) verteidigte die Rückkehr zu Microsoft mit den bekannten Argumenten. Es wurde so ein bisschen unterstellt, dass es mehr eine politische denn eine technische Entscheidung gewesen sei.

    Was ist zu erwarten, wenn man Alt-OB Ude dazu interviewt? Er kann das technisch ohnehin nicht beurteilen und es war eines seiner bedeutendsten Projekte.
    Ich habe in der Vergangenheit mit rund 30 LiMux-Anwendern gesprochen (nicht viele, aber immerhin). Keiner, wiederhole, keiner weint dieser Lösung nach.
    Nur 1 Beispiel: In den ganzen Jahren war es m. W. nicht gelungen die "Anwendungsplattform" (ja, so wurde das dort gesehen) Excel abzulösen. Das wäre unendlich teuer geworden. Also wurde ohnehin bspw. mit virtuellen Maschinen getrickst. Microsoft hat auch in den Zeiten von LiMux gar nicht so schlecht an der Stadt München verdient.
    Und dass der Neue das Neue verteidigt? Hey, das ist ein Politiker. Was soll er denn sagen?
    Ich habe das jetzt für MS gar nicht so negativ Empfunden. Die Essenz des Firmes war ja das die Vergabepraxis angeprangert wurde! Ich erinnere mich auch das hier damals der neue Sitz der Deutschlandzentrale mit der Rückkehr der Verwaltung zu MS-Office durchaus kritisch beäugt wurde. Wie auch immer, ich finde eine etwas buntere Verwaltungslandschaft in diesem Bereich könnte durchaus den Wettbewerb anfeuern. Dazu scheint es mir das Microsoft, Konkurrenzkampf erst wieder Lernen muss.
    Nun ja, mit dran schuld ist ms auf jeden Fall! Wer von euch hatte nicht geheult als MS die achso geliebte winphones Sparte - nennen wir es minimierte! Letzte Woche noch gelesen das ms alle Apps die Windows im Namen beinhalten aus dem Store entfernt oder Abmahnung schreiben wird?! Da denkt sich bei diesen Schlagzeilen doch der Otto normal Einkäufer - lieber nicht. Dann das Dilemma mit srv2016 und der endlosen bugliste... Win 10 und dir Update Politik..
    Das waren jetzt nur negative Auszüge der letzen 12 Monate. Jemand positive Erinnerungen im Kopf?
    MS ist halt nicht mehr das was es Mal war. Genau wie die öffentlich rechtlichen.. Berichterstattung ist nicht Jedermanns Sache.
    Aber dafür zahlen wir doch! Sogar freiwillig. Oder wer kauft sich kein HD für "Taff"e Moderatoren oder jokos Werbung inkl. Spiel-Show?

    Das ist so nicht richtig... GEZ zahl ich bestimmt nicht freiwillig. Und für HD zahl ich wenn dann weil ich es will. Macht n gewaltigen unterschied. Und das thema mit win10 update kann ich auch schon langsam nicht mehr hören. Sollte doch langsam mal durch sein. Ist ja nicht so das man das update automatisch installiert bekommen hat. Aber genau solchen leuten kann man solchen Reportagen imponieren und noch darin bestärken dass ihre Unfähigkeit nicht an ihnen selbst liegt sondern Microsoft oder wer auch immer schuld iss.
    Ja, schließe mich an, die Doku war peinlich schlecht recherchiert und das muss man die auch spüren lassen.
    BTT: Das Microsoft-Dilemma existiert und man hätte dazu eine gute Doku machen können. Stattdessen war es eigentlich keine Microsoft-Doku, sondern eine die sich vor allem mit der Frage der Verfügbarkeit von Software beschäftigt hat.
    Das geflügelte Wort Open Source - und das war der Grundtenor - war vor allem deshalb so wichtig, weil es in der ganzen Doku politisch gewendet wurde.
    Und in diesem Punkt haben die Macher auch recht. Quelloffene Software wäre eine Möglichkeit Abhängigkeiten zu reduzieren und europäische Wettbewerber zu etablieren. Nicht einen großen Mischkonzern wie Microsoft, sondern viele kleine unabhängige Anbieter für Office-Lösungen hier, Betriebssysteme da, IoT dort usw.
    Der entscheidende Punkt ist, das kann billiger sein, muss es aber nicht. Und man kann das auch finanzieren um Abhängigkeiten zu lösen - in der Rüstungsindustrie macht das Europa auch und das Beispiel kam auch; Stichwort: Airbus.
    Dass die Doku allerdings erhebliche sachliche Mängel aufwies und auf fehlende client dependencies - wie man neudeutsch so schön sagt - nicht hingewiesen hat, war mehr als schwach. Bundestagsverwaltung auf XP, Maersk-Terminals mit Windows-XP-Embedded, Geldkartenautomaten Win Uralt Embedded, usw.
    Das grundlegende Problem dahinter löst auch Open Source nicht, nämlich das gewisse sensible Anlagen nicht dem typischen Update-Zyklen unterliegen. Einerseits weil die Kunden uneinsichtigerweise Geld sparen wollen, andererseits weil die Infrastruktur zu sensibel ist ständig Änderungen vorzunehmen.
    Unabhängig davon und so sehr ich auch Microsoft-Fan bin. Ein mehr an Auswahl/Konkurrenz ist immer gut.
    Aber das open source auch in Abhängigkeiten führen kann, zeigt Android par excellence!
    So ein Monopol hat natürlich für die Nutzer auch sehr handfeste Vorteile. Man muss nur ein System lernen, und man hat keine (oder wenig) Probleme beim Dateien-Austausch. Ein Kunde von uns hat mal sein Glück mit einem Alternativprogramm zu MS Office versucht. War sehr lustig, und dann auch schnell wieder rückgängig gemacht.
    Die ersten die einer Firmen- (oder Behöreden-)Leitung auf's Dach steigen wenn es Probleme bei so grundlegenden Dingen wie Bürosoftware gibt, sind übrigens die Führungskräfte, denn die haben i.d.R. keine Zeit, sich mit technischen Zickereien auseinanderzusetzen.
    Ich bin im Prinzip auch für Open Source - gerade im öffentlichen Sektor - aber die praktischen Probleme die sich daraus ergeben, sollte keiner hier unterschätzen. Ich war jedenfalls nicht überrascht als München die Rolle rückwärts gemacht hat.
    Naja, die Haupt-Message dieses TV Beitrages ist eigentlich nichts Neues. Europa ist seit dem Ende des zweiten Weltkrieges unter amerikanischer Knute. Das zeigt sich wie hier eben auch an Daten und Betriebssystemen. Und das MS eng mit dem Staat verwurzelt ist, muss man denke ich nicht erwähnen. Da stand für die NSA auch immer die Tür offen. Damit ist MS sicherlich nicht allein, aber normalerweise müsste Europa da viel mehr tun, um unabhängiger zu werden.
    Die Dokumentation ist so dermaßen einseitig und parteiisch gemacht, das ist schon diktatorische Propaganda.
    In dem Beitrag wurde zwar erwähnt, dass der Münchner OB Reiter, LiMux gegen Microsoft Software austauscht. Und es wurde ihm sogar unterstellt, mit Microsoft dunkle Geschäfte zu machen. Aber das wir Bürger nur um einen Perso zu beantragen einen Tag Urlaub nehmen müssen und mit viel Glück keinen zweiten Tag, weil zum wiederholten Male das LiMux nicht funktionierte, das wurde nicht erwähnt.
    In dem Beitrag wurde Open Source als das einzige Allheilmittel dargestellt, obwohl es mindestens so anfällig ist gegen Viren wie die Software von MS. Aber MS hat seine Software besser im Griff. Ich weiß es aus Erfahrung mit Linux und Unix. Und warum wird darauf gepocht, dass MS den Quellcode komplett offen legt? Doch nur, damit unsere europäischen Regierungen uns Schnüffelsoftware einnisten kann, ohne das wir es merken.
    Hier wurde eindrucksvoll Bewiesen, was dabei heraus kommt, wenn Politiker bei den Reportern solche Dokus in Auftrag geben. Panikmache ohne Ende.
    Ich bleibe auch nach dem Bericht in der ARD, vielleicht auch gerade deswegen, meinem User Motto treu.
    Jeder PC ist nur so gut, wie der User, der ihn bedient.
    Und wie Martin schon in seinem Artikel geschrieben hat, wurde das Chaos nur dadurch ausgelöst, weil uralte Software in Betrieb war.
    Alt und staubig wie die öffentlich Rechtlichen.
    Was ich dem nicht überragend guten Beitrag entnommen habe, ist genau das was ein paar wenige hier auch erwähnten: diese inzwischen fatale Abhängigkeit von Microsoft.
    Dies gepaart mit der den deutschen Entscheidungsträgern historisch bedingten anhaftenden Mentalität "Hauptsache es funktioniert irgendwie, Nachbessern, wenn absolut notwendig, Sparen ist eine Tugend, Hauptsache die Wirtschaft brummt" führte zu vielen Fehlentwicklungen bzw. anders gesagt Lücken in vielen Bereichen, wie Streichkonzerte bei Sicherheitsbehörden, miserable Ausstattung der Bundeswehr, von Lehrermangel und teils katastrophalen Verhältnissen in der Gesundheitsversorgung und Altenpflege und und und ganz zu schweigen.
    Je mehr Journalisten sich dem Thema Abhängigkeit von Monopolisten zuwenden, desto besser.
    Daß Microsoft plötzlich in Kreuzfeuer kommt ist so gesehen gar nicht so schlecht.
    Für die jüngere Generation eine Chance sich aktiv einzubringen.
    Mir hat ein Stadtrat von der limux Entscheidung berichtet, das die Entscheidung gegen Microsoft politisch war, kostenmassig war nach Rabatten MS günstiger.
    Es ist mit der Umsetzung sehr viel Geld (>budget) an ibm und andere dienstleister geflossen, das machte das Projekt auch nicht gerade zum kostensparer (eher Gegenteil), habe ich von einem itler aus MUC. Auch liessen sich nicht alle Anwendungen einigermaßen im kostenrahmen nach linux umsetzen, sodass es.immer noch pcs mi win gibt.
    Mailsystem und ADS lasst sich vermutlich mit Microsoft effizienter verwalten.
    Interessant ist noch, wenn man in München einen Behordengang hat man einen 1/2 tag einplanen muss und das ganz sehr ineffizient scheint (zb pass oder gewerbeanmeldung).
    Im Münchner umland hat meinen Gewerbeummeldung 3 Telefonate und ca 20 min gedauert ?
    Hatte extra dafür den Fernseher aud dem Keller geholt. Jetzt weis ich um so mehr, das ich kein Fernsehe mehr schaue ;)
    Dass Leute immer noch nicht verstehen, dass Linux nicht gleich Linux ist... Es gibt MacOS-ähnlichere, an Windows angelehnte (z.B. Mint)...
    Stichwort GEZ. Unabhängig vom diskutablen mehrwert der hier diskutierten sendung - welcher anteilig mit hirn versehene TV-zuschauer glaubt allen ernstes eine journalistisch investigative dokumentation im privatTV zu finden?? Dokumentationen welche diesen titel verdienen, finden dort, wenn überhaupt, im timeslot der werberelanventen zielgruppe der schichtarbeiter zw 01:00 und 03:00 AM statt. Moment, korrektur. Da gibts ja die möpse clips.
    OK, mal ernsthaft. PrivatTV nährt sich aus werbung (inzwischen z.B für dildos zur besten kinderstunde). Das zahlende, im privatTV werbende unternehmen druckt sein geld übrigens nicht selbst, nein, das holt es sich vom kunden. Ist in all den tollen dingen eingepreist die auch der (potentielle) GEZ verweigerer braucht. Wer hier keine grundnahrungsmittel verzehrt braucht sich natürlich nicht angesprochen zu fühlen. Zum essen wird ja schließlich keiner gezwungen. Nur zur zahlung der GEZ.
    Endlich hungern dürfen - damit das privatTV tatsächlich kostenlos ist! Flagge zeigen!! Konsequent durchgezogen schaffts so der eine oder andere "GEZ ohne mich"-fundamentalist vll als leiche in die RTL II "Action-News"?
    Go4IT!
    Auch weiterhin läuft dann der neuste Apple/Microsoft/Google/Amazon Prime werbeclip über den 80"-ler.
    Selbstverständlich gestochen scharf durch HD+ (der kostenpflichtigen "sorry du kannst die werbung in deinen aufzeichnungen nicht vorspulen"-privatTVkarte). Hurra, endlich durchs privatTV entmündigt zahlen dürfen. Und von lästigen verbraucherschutz-reportagen verschont bleiben, denn kein werbetreibender wird ausgerechnet von dem privatTVsender gebissen werden, welchen er füttert.
    GEZ? Informationsauftrag?? Wer braucht denn sowas ...
    Zurück zur "Microsoft-monokultur-ist-gut" diskussion.
    Manchmal spüre ich das Verlangen, einen Kommentar auszudrucken, einzurahmen und in mein Wohnzimmer zu hängen. Das war gerade wieder so einer, vielen Dank dafür :).
    Ich habe den Beitrag gesehen und finde das er recht Anti Microsoft war. ob zu recht oder unrecht kann ich nicht beurteilen.
    Hallo, ich habe heute erst euren Beitrag in ONECAST 69 gehört.
    Die ARD-Reportage habe ich nicht gesehen.
    Ich bin Berufschullehrer, war aber 20 Jahre in der Industrie für die Technische IT zuständig.
    Ich bin Anhänger von Open Source-Produkten und versuche diese auch einzusetzen.
    Leider konnten wir an der Schule die Lehrerkollegen nicht von Open Office überzeugen.
    Hier war der "Mutterspracheneffekt" doch zu stark.
    Inzwischen bin ich dann halt auf Office 365 mit 1 GB Speicher umgestiegen.
    Seit Januar mit einem Business-Account bei T-COM. Ausserdem besitze ich seit 2 Jahren ein SURFACE PRO 4 und bin doch sehr angetan.
    Nochmal zurück zu MICROSOFT im Öffentlichen Dienst.
    Ich halte das grundsätzlich auch für problematisch.
    Anderseits versucht sich das Land Baden-Württemberg gerade an einer Clou-Lösung für die Schulen.
    [email protected] – die digitale Bildungsplattform
    http://www.km-bw.de/,Lde/Startseite/Schule/Digitale+Bildungsplattform
    Und da habe ich doch einige Zweifel ob das funktioniert.
    Das Land versucht eine Cloud für 110.000 Lehrer mit Mail-Adressen und und und aufzubauen.
    Ich befürchte, dass es mit den vorhandenen Kapazitäten nicht leistbar ist.
    Die Global Player haben da zehntausende Mannjahre Vorsprung.
    Dann landet man halt wieder z.B. bei Microsoft mit der TELEKOM oder greift auf zugekaufte Lösungen wie NOVELL zu. NOVELL ist an vielen Beruflichen Schule erfolgreich im Einsatz.
    Da hat man in Deutschland halt den Zug verpasst und muss sich jetzt überlegen, wie man sinnvoll damit umgeht.
    Dann landet man halt wieder z.B. bei Microsoft mit der TELEKOM oder greift auf zugekaufte Lösungen wie NOVELL zu. NOVELL ist an vielen Beruflichen Schule erfolgreich im Einsatz.

    Von Novell habe ich schon ewig nichts mehr gehört.
    Novell bzw. Novell 3.12, mir kommen die Sentimentalitäts-Tränen :geheule . Fast so schön wie Amiga oder Atari.
    Was machen die denn heute?
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