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Laptops, Desktops, Monitore und Zubehör: Das ist Acers Gaming-Lineup für 2021

Laptops, Desktops, Monitore und Zubehör: Das ist Acers Gaming-Lineup für 2021

Das Gaming-Ökosystem von Acer, welches unter der Marke „Predator“ firmiert, erweitert sein Portfolio um zwei neue Gaming-Desktops sowie drei Laptops. Dazu gesellen sich drei HDR-Monitore und eine Gaming-Maus.

Ich stelle euch nachfolgend die Neuheiten im Schnelldurchlauf mit den wichtigsten technischen Informationen vor.

Predator Orion 3000

Im Predator Orion 3000 arbeiten Intel Core CPUs 11. Generation, unterstützt von Nvidia-Grafikchips. In der Pressemitteilung nennt Acer maximal eine GeForce RTX 3070, das zugehörige Pressebild zeigt allerdings eine 3080. Beim Festplattenspeicher stehen Optionen von bis zu 2TB SSD und 6 TB HDD zur Auswahl.

Wie es sich gehört, verfügt der Predator Orion 3000 über eine integrierte LED-Beleuchtung, die über die vorinstallierte Software ebenso angepasst werden kann wie die Geschwindigkeit der Lüfter.

Damit es bei Multiplayer-Games nicht zu gefürchteten Lags kommt, ist ein E2600 Gigabit-Ethernet-Controller verbaut, wahlweise kann man aber auch über Wifi 6 mit MU-MIMO-Funktionalität ins Netz gehen.

Der Predator Orion 3000 kommt voraussichtlich im Juli auf den Markt, die Preise starten bei 1.099 Euro.

Predator Orion

Nitro 50

Beim Nitro 50 beginnen die Einstiegspreise knapp unterhalb des magischen vierstelligen Marke, er ist ab 999 Euro zu haben.

Kunden haben hier die Wahl zwischen Intel Core CPUs der 11. Generation oder der AMD Ryzen 5000 Serie, in der Maximalausstattung kann eine Nvidia GeForce RTX 3060 verbaut werden.

Auch beim Nitro 50 gibt es wahlweise Wifi 6 oder Gigabit-Ethernet. Insgesamt tritt der Nitro 50 etwas dezenter auf, eine kleine rote Akzent-LED muss genügen.

Nitro 50

Predator Triton 500 SE

Beim 16-Zoll-Display (2.560×1600 Pixel) des Predator Triton 500 SE haben die Käufer die Qual der Wahl zwischen 165 Hz und 500 Nits und einer Version  mit 240Hz IPS PolarBlack Panel, das Nvidia G-Sync unterstützt.

Bei der CPU reichen die Optionen bis zu einem Intel Core i9 der 11. Generation, die weiteren „bis zu“-Merkmale lauten Nvidia GeForce RTX 3080, 64 GB DDR4-RAM und 4 TB SSD. Die Akkulaufzeit gibt Acer mit bis zu 12 Stunden an, was allerdings garantiert nicht im Hochleistungs-Modus gilt.

Die Preise für das Predator Triton 500 SE starten bei 1.799 Euro, die Verfügbarkeit soll zu Beginn des dritten Quartals gegeben sein.

Predator Triton 500

Predator Helios 500

Die maximalen CPU-, Grafik- und RAM-Optionen des Predator Helios 500 sind mit dem vorgenannten Triton 500 identisch, hier stehen folgende Display-Optionen zur Wahl:

Wer auf satte Farben und Kontraste steht, kann sich für das 4K Mini LED Display mit 120 Hz und AUO AmLED Technologie entscheiden, das Full-Array Local Dimming unterstützt. Falls die Priorität auf Reaktionsschnelligkeit liegt, wählt man das FullHD-Display mit beeindruckenden 360 Hz und einer Reaktionsgeschwindigkeit von 3ms.

Das Predator Helios 500 kommt ebenfalls zu Beginn des dritten Quartals, die Preise starten bei 2.499 Euro.

Predator Helio 500

Predator CG437K

Mit 42,5 Zoll passt der Predator CG437K sicherlich nicht auf jeden Schreibtisch.

Er ist Nvidia G-Sync kompatibel und bietet HDR 1000 sowie 4k-Auflösung mit 120 Hz inkl. VRR. Außerdem verfügt der Bildschirm über zwei HDMI 2.1 Anschlüsse, kann also auch mit der Xbox Series X verwendet werden. Auf der Rückseite befindet sich ein USB-Hub, der auch Power Delivery zum Aufladen von angeschlossenen Geräten unterstützt.

Ein besonderer Hingucker sind die LED-Leuchtstreifen auf der Rückseite. Interessenten müssen sich allerdings noch bis November 2021 gedulden, ehe sie den CD437K für 1.599 Euro erwerben können.

Predator CG437K

Predator CG437K

Predator X38S

Mit gebogenen 37,5 Zoll ist der Predator X38S nur geringfügig kleiner. Er kommt mit einer Auflösung von 3.840 x 1.600 Pixel bei maximal 175 Hz, einem 98-prozentigen DCI-P3-Farbumfang, Delta E <2-Bewertung und VESA DisplayHDR 600-Zertifizierung.

Mit Predator GameView stehen Spielern acht voreingestellte und individuell anpassbare Anzeigemodi für unterschiedliche Inhalte zur Verfügung. Acer LightSense und Acer ColorSense passen die Bildschirmhelligkeit und Farbtemperatur je nach Umgebung automatisch an.

Außerdem verfügt der Monitor über den Nvidia G-SYNC Esports-Modus, eine Display-Voreinstellung, die für Wettkämpfe optimiert wurde und die geringstmögliche Latenz bietet. Dazu wird die variable Hintergrundbeleuchtung deaktiviert und die Unterscheidung von Objekten in dunklen Bereichen erleichtert, indem die Schwarzwerte erhöht und die Gammapegel besonders fein justiert werden.

Der Predator X38S kommt im September 2021 auf den Markt und kostet 2.199 Euro.

Predator X38S

Predator X28

Wie es der Name bereits vermuten lässt, bietet der Predator X28 eine Bildschirmdiagonale von 28 Zoll bei 3.840 mal 2.160 Pixel.

Acer LightSense, ColorSense und der Esports-Modus (siehe oben) sind hier ebenfalls mit an Bord.

Das VESA Display HDR400 zertifizierte Agile-Splendor IPS-Display bietet eine Bildwiederholfrequenz von maximal 155 Hz.

Der Predator X28 kommt voraussichtlich im Oktober auf den Markt und kostet 1.199 Euro.

Predator X28

Predator Cestus 335 Gaming-Maus

Last but not least sei noch die neue Gaming Maus, Cestus 335 erwähnt, die ab Mitte Juli zu einer UVP von 79,99 Euro zu haben ist. Sie besitzt 10 frei programmierbare Tasten, eine Polling-Rate von 2.000 Hz und maximal 19.000 DPI.

Predator Cestus 335

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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