Meetings von überall starten - ein neuer Ansatz für Skype

Meetings von überall starten - ein neuer Ansatz für Skype

In Microsofts durchaus ansehnlicher Liste von verpassten Gelegenheiten darf Skype auf keinen Fall fehlen. Im Rennen um den Quasi-Standard für Messenger-Dienste stand Skype in der Pole Position, als es 2011 für 8,5 Milliarden Euro von Microsoft aufgekauft wurde. Der Rest der Geschichte ist traurig und wurde schon oft genug erzählt, wir überspringen diesen Teil und landen in der Gegenwart, in der Microsoft einen neuen Ansatz ausprobiert.

„Meet Now“ heißt die Funktion, sie ist ein weiterer Versuch, die Nutzung von Skype einfacher zu machen. Der neue Ansatz geht so weit, dass man Skype nutzt, ohne es zu merken. In den Insider Versionen von Windows 10 testet Microsoft diese „neue“ Funktion, die auf Skype basiert und das Erstellen von Meetings sowie den Beitritt zu bereits laufenden Meetings mit einem Klick ermöglichen soll. Auf der Homepage von Bing ist der „Meet Now“-Button ebenfalls schon gesichtet worden.

Meet now

Wenn Skype bereits installiert und eingerichtet ist, dann startet die App, sobald man einem Meeting beitritt oder eines erstellt, ansonsten wird die Web-Version von Skype geladen.

Es ist eindeutig ein Versuch, gegen das einfache Prinzip boomender Dienste wie Zoom zu bestehen. Gleichzeitig ist es aber auch die konsequente Fortführung dessen, was Microsoft mit der Aufgabenplanung oder den Notizen schon praktiziert hat: OneNote und ToDo sind zwar die Trägertechnologien, treten aber nicht immer primär in Erscheinung, stattdessen geht es darum, die Funktion dort bereitzustellen, wo sie gerade gebraucht wird.

Auch wenn Skype mit dieser neuen Funktion ganz sicher nicht wie Phoenix aus der Asche emporsteigen wird, die Idee ist gut und nützlich.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Privat habe ich für Skype keinerlei Verwendung und in der Firma wurde Skype inzwischen durch Teams ersetzt. Kommt also ein bisschen spät.
    Skype ist ja auch so ein Untoter - und riecht auch so. Wird mir als Privatmensch immer wieder aufgedrängt, wenn ich mich bei Teams einschreiben will - den Harzer esst ihr alleine!
    Da macht sich die Migration zu einem Webdienst (welches vor der MS Übernahme begann) vielleicht jetzt bezahlt.... Immer noch eines der besten Lösungen für Audio/Video Calls
    Privat habe ich für Skype keinerlei Verwendung und in der Firma wurde Skype inzwischen durch Teams ersetzt. Kommt also ein bisschen spät.

    MS ist es egal ob du Skype oder Teams nutzt. Teams nutzt die gleiche Skype-Infrastruktur
    Ich nutze Skype im Privaten (vor allem in letzter Zeit) sehr häufig und gerne. Befürworte den neuen Ansatz und ich finde die Entwicklung in letzter Zeit ganz positiv. Mir gefällt insbesondere die "Leichtigkeit" im Vergleich zum komplexen Teams, welches ich im Privaten nicht gerne nutze. Bin ach gegen eine Umstrukturierung zu "Teams for consumer"(?) - falls ich das so richtig mitbekommsn hatte, dass das mal im Gespräch war - "Skype" ist ein Name und kennt jeder. Nicht Jedermann/ -frau hat im Beruf mit Teams zu tun ;)
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