Mehr Sicherheit: GitHub will Schutz vor Supply-Chain-Angriffen verstärken – Update
Microsoft und GitHub verstärken den Schutz gegen Supply-Chain-Angriffe, wie sie auch das hauseigene NPM seit fast einem Jahr immer wieder heimsuchen. Wie die ComputerBase berichtet, führt die Entwicklerplattform bei verdächtigen Builds einen neuen Mechanismus ein, der eine zusätzliche Freigabe vor dem Start von GitHub Actions durch einen berechtigten Maintainer verlangt. So soll die Erstellung eines infizierten Builds noch vor dem Start verhindert werden.
Auch die Erkennung von Malware wird ausgeweitet. Die GitHub Advisory Database übernimmt jetzt die Daten aus dem OpenSSF-Projekt „malicious-packages“, wodurch eine größere Zahl an Schadpaketen abgedeckt wird und neben einer besseren Sicherheit für NPM auch den für Python zuständigen Paketmanager PyPI umfassen wird. Zudem soll Dependabot als hauseigenes Automatisierungswerkzeug verdächtige Abhängigkeiten besser erkennen und Entwicklern dann einen Hinweis geben.
Beide Neuerungen werden automatisch für öffentliche Repositories aktiviert. Das Verfahren bei GitHub Enterprise Server ist noch nicht bekannt.
Update vom 31. Juli: Auch bei NPM bessern die Verantwortlichen weiter nach und wollen neu veröffentlichte Pakete vorab auf Schadcode prüfen.
DrWindows News per WhatsApp: Abonniere unseren Kanal.Themen:
- Entwicklung
- Sicherheit
Über den Autor

Kevin Kozuszek
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und Microsoft Edge zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.


