Meine ersten Gehversuche im Homeoffice

Meine ersten Gehversuche im Homeoffice

Die aktuelle Situation rund um Corona erfordert, dass wir unseren Alltag einschränken. Dazu gehört auch, dass die Allermeisten von uns nicht mehr täglich zur Arbeit fahren, sondern von zu Hause aus arbeiten. Bisher war es so, dass ich noch nie von zu Hause aus gearbeitet habe, ich bin ein Neuling, was das Homeoffice angeht. In den folgenden Zeilen möchte ich meine ersten Eindrücke schildern.

Alltag

Mittlerweile bin ich zarte 20 Jahre alt und mache seit fast drei Jahren eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration, welche bald abgeschlossen ist. Mein Alltag hat sich eigentlich nur geringfügig geändert. Normalerweise pendle ich täglich zur Arbeit. Dieser feste Bestandteil meines Alltags fällt nun weg. Momentan sieht meine morgendliche Routine so aus, dass ich etwas länger schlafe und mich nach dem Frühstück an den Schreibtisch setze.

Aufgaben

Im Homeoffice kann ich grundsätzlich die Arbeit machen, die ich sonst auch machen würde. Momentan ist einer meiner Hauptaufgaben das IHK-Abschlussprojekt, Teil meiner Abschlussprüfung. Aufgabe ist es, ein IT-System im Ausbildungsbetrieb einzuführen sowie Planung, Durchführung sowie Tests und Übergabe zu dokumentieren.  Ebenfalls per Remote-Tools kann man First- und Second-Level-Support leisten. Was nun etwas schwieriger ist, wäre die Arbeit beim Mitarbeiter vor Ort, beispielsweise das Austauschen von Hardware oder allgemeine Hardware-Probleme.  Von zu Hause aus zu arbeiten, hat für mich den großen Vorteil, dass ich ungestört an längeren Texten arbeiten oder mich in komplexe Themen einlesen kann. Auf der Arbeit sieht der Alltag meist anders aus, hier kommt schon mal etwas dazwischen oder man wird schon mal gestört.

Zusammenarbeit und Kontakt zu Kollegen

Da ein Großteil der Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice sitzt, fällt natürlich auch die Zusammenarbeit etwas anders aus als sonst. Denkbar sind hier beispielsweise Telefonkonferenzen mit verschiedenen Tools, aber auch das gute alte Telefon kommt in diesen Tagen öfter zum Einsatz. Im Rahmen meines Abschlussprojektes gibt es Aufgaben, die ich nur gemeinsam mit meinem Projektbetreuer erledigen kann. Dies geschieht über die oben bereits erwähnten Remote Tools und Absprachen über Telefon.

Ablenkungsfreies Arbeiten

Ich finde, dass es auf der Arbeit weniger Ablenkungsfaktoren gibt als zu Hause. Mir hilft dabei ein fester Arbeitsplatz, in meinem Falle der bereits erwähnte Schreibtisch. Auch ein Tipp, der vielfach im Internet herumgeistert, hilft mir. Hier heißt es „Kleide dich so, als wenn du wirklich zur Arbeit gehen würdest.“ Freizeitkleidung bedeutet für mich Erholung, da sinkt meiner Meinung nach die Produktivität.

Fazit

In meiner täglichen Arbeit sind die Auswirkungen aufgrund der Corona-Krise eher gering. Vieles, was vorher mal persönlich stattgefunden hat, findet nun per Telefon statt. Das war im ersten Moment zwar auch eine Umstellung, hieran habe ich mich allerdings schnell gewöhnen können. Technisch hakt es hier und da mal etwas, das liegt allerdings daran, dass es mal zu kurzzeitigen Überlastungen kommen kann. Ich hoffe allerdings, dass der Zustand nicht zu lange andauert. Bleibt alle gesund und munter!

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Über den Autor
Lukas Zimmermann
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Ich bin Lukas und interessiere mich Computer, Technik und alles was dazu gehört. Die Windows-Welt betrachte ich dabei als mein zu Hause, ich schaue aber auch gerne auch mal über den Tellerand.
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