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Microsoft 365: Bayern macht Rückzieher – Souveräne Lösungen bekommen Priorität

Microsoft 365: Bayern macht Rückzieher - Souveräne Lösungen bekommen Priorität

Noch im Februar hatten wir über den angestrebten Bayern-Deal der Landesregierung von Markus Söder berichtet, welcher eine deutliche Ausweitung von Microsoft 365 zur Folge gehabt hätte und durch einen offenen Zank zwischen CSU-Finanzminister Albert Füracker und FW-Digitalminister Fabian Mehring zunehmend zur Posse geraten ist. Diese Pläne scheinen nun Geschichte zu sein, denn in München startet man offiziell mit einer Alternative durch.

Das geht aus einer Pressemitteilung der Digitalministerium in Bayern hervor, aus der auch die Kollegen von Golem zitieren. Digitalminister Mehring wurde offiziell damit beauftragt, nun verschiedene Lösungen aus Bayern und dem deutschen Bundesgebiet auf ihre Eignung für einen Einsatz in Bayerns Verwaltung hin zu testen, um zeitnah einen souveränen Arbeitsplatz zu gestalten. Dieser will angesichts der geopolitischen Lage auch keine Zeit mehr verlieren.

Ziel ist zunächst ein Basisarbeitsplatz, der über einen modularen Aufbau an die jeweiligen Anforderungen einzelner Abteilungen angepasst werden kann. Neben bereits verfügbaren Lösungen wie OpenDesk von Zendis werden auch Eigenentwicklungen aus der Bayerncloud erwogen. Hier bleibt Bayern dann doch wieder treu.

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Über den Autor

Kevin Kozuszek

Kevin Kozuszek

Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und Microsoft Edge zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.

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