Microsoft 365 Business geht weltweit an den Start

Microsoft 365 Business geht weltweit an den Start

Im Juli hatte Microsoft ein Rundum-Sorglos-Paket für Unternehmen mit dem Namen „Microsoft 365“ angekündigt. Es beinhaltet neben Windows 10, Office 365 und Enterprise Mobility + Security noch einige weitere Features und Dienste, die nicht einzeln erhältlich sind.

Microsoft 365 Business richtet sich an den Mittelstand, also an kleine und mittlere Unternehmen bis zu einer Größe von 300 Mitarbeitern. Laut der heutigen Pressmitteilung von Microsoft sind 99,3 Prozent aller deutschen Unternehmen Mittelständler, denen man das Leben mit Microsoft 365 nun erleichtern möchte. Kunden, die aktuell noch Windows 7 oder Windows 8.1 einsetzen, können mit dem Abschluss von Microsoft 365 ohne Zusatzkosten auf Windows 10 aktualisieren.

Ebenfalls enthalten ist der „Windows 10 Autopilot“. Dieser erleichtert die Inbetriebnahme neuer PCs erheblich. Der Mitarbeiter schaltet das Gerät ein, wählt im Windows 10 Setup die Einrichtung mit einem Unternehmenskonto, und nachdem er sich erfolgreich eingeloggt hat, wird das Gerät vollständig nach den Vorgaben des Unternehmens konfiguriert.

Microsoft 365 stand US-Kunden seit Anfang August als Preview zur Verfügung, heute erfolgt nun der offizielle, weltweite Startschuss.

Prognose: Microsoft 365 Home wird kommen

Mit dem Fall Creators Update hat Microsoft damit begonnen, kostenpflichtige Zusatzfunktionen in Windows 10 zu integrieren. Die volle Funktionalität von Story Remix steht nur Office 365 Abonnenten zur Verfügung, in dieser Woche wurde Outlook.com Premium als eigenständiger Dienst aufgegeben und in Office 365 integriert.

Man muss kein Hellseher sein, um zu erkennen, wo die Reise hingeht. Die Bindung von Funktionen an Office 365 wird weiter zunehmen, und der Name wird dann irgendwann nicht mehr so richtig aussagekräftig sein.

Dass es ein Microsoft 365 auch für Privatkunden geben wird, steht für mich außer Frage. Und ich rechne ebenfalls damit, dass Microsoft bis an die Schmerzgrenze ausloten wird, wie weit man damit gehen kann.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Oh je. Alle Programme, Apps und Features haben Macken und Bugs. Ständig ist irgendwas und irgendwo der Wurm drin. Entweder klappt E-Mail und Kalender Synchronisieren nicht, oder die Store-App spinnt.
    Bisher war es erträglich, weil für umme. Wenn es jetzt was kosten soll, dann muss aber alles sauber laufen.
    Und ganz ehrlich? Dazu ist Microsoft zu doof. Leute, die zahlen wollen keine Insider-Builds und -Versionen, die noch instabiler laufen, als die Builds aus dem Fast Ring.
    Patchen und updaten ist bei MS wie russisch Roulette.
    Wieder ein Trugschluss, man könne als einziger sowas anbieten. Wenn MS sich im privaten Bereich in den Wettbewerb begibt, sind die Preise arrogant hoch und die Konkurrenz gewinnt, s. Groove!
    Groove oder auch W10M sind ein gutes Beispiel dafür wie schnell sich bei MS die Windrichtung ändert. Also betrachte ich sowas nun mit großer Vorsicht.
    Ich bin kein Administrator, aber ich verstehe immer noch nicht das Modell - Alle serverbezogenen Daten liegen trotzdem "außer Haus", oder? Das ist nichts wo man sich einen Windows Server ins Gebäude stellt und Exchange, Dateifreigaben und alles selbst hostet?
    Blacker
    ........Patchen und updaten ist bei MS wie russisch Roulette.

    sorry, aber kann ich für mich nicht bestätigen
    ja, du hast recht bei den APPs, wenigstens was Kalender und Kontakte betraf, gab es auch bei mir mal längerfristig Nachholbedarf, was MS betrifft. Sogar im Office 365 für das ich Geld bezahlt habe, hat die SYNC mit meinem MS-Account über Wochen nicht geklappt.
    ganz im Gegenteil aber die zugänge, die ich via Firma habe, alles tadellos und fehlerfrei
    Den gleichen Weg wird es auch bei Windows geben, weil sich das KEINE Firma leisten kann, künftig alles (für Bestandskunden) kostenlos bereit zu stellen.
    Ihr wisst ja: Updates beim letzten aller Windows kostenlos.
    sorry, aber kann ich für mich nicht bestätigen
    ja, du hast recht bei den APPs, wenigstens was Kalender und Kontakte betraf, gab es auch bei mir mal längerfristig Nachholbedarf, was MS betrifft. Sogar im Office 365 für das ich Geld bezahlt habe, hat die SYNC mit meinem MS-Account über Wochen nicht geklappt.
    ganz im Gegenteil aber die zugänge, die ich via Firma habe, alles tadellos und fehlerfrei

    Dann scheinst Du wohl nicht OneDrive for Business zu benutzen. Da gibt es ständig Probleme mit einzelnen Daten, die tagelang aktualisiert werden, bis man die Schnauze voll vom grünen Balken unter dem Icon in der Taskleiste hat und das betreffende Word-Dokument manuell löscht und wieder hochlädt ... oder mit dem Zugang als Ganzem. SharePoint-Kalender werden in Outlook 2016 mal angezeigt, mal nicht, und das Überlappen in der Ansicht hakt auch regelmäßig. ?
    Blacker
    Dann scheinst Du wohl nicht OneDrive for Business zu benutzen. .......

    doch, nutze ich ziemlich extrem sogar, also im sinne von hochladen löschen, verschieben, usw.
    weil ich da basis-Material für den Job liegen habe, was ich täglich nutze
    Das wird / würde IMO ein extrem steiniger Weg zum Windows-Abo-Modell beim Otto-Normalverbraucher. Im Gegensatz zu Office zahlt da doch kaum einer wissentlich für, sondern über den Preis vom Rechner. Da die Leute dazu zu bringen für Windows zu zahlen halte ich - gerade auch in Anbetracht der Konkurrenz und veränderten Nutzung (Apple / Android) - für ein sehr schwieriges Unterfangen.
    Würde auch selbst kein Interesse daran haben für ein Windows 10 mehr als eine einmalige Zahlung zu tätigen. Dafür schlägt Windows mit den ganzen Zwängen, Neuausrichtungen und ständigen XL-Upgrades den exakt falschen Weg ist.
    Niemand wird ein Abo für Windows zahlen. Aber schon eher für ein Abo für ein bisschen Office, Skype und ein paar Windows-Extras. Niemand wird es müssen. Einfach abwarten, ich bin gespannt. Das ist ja sowieso nichts was von heute auf morgen plötzlich passiert.
    Ich persönlich fände es nicht verkehrt, ein großes Softwarepaket im Abo zu nehmen. Also idealerweise inklusive Cloud. Aber genau da fängts an. Bisher strotzt selbst die Microsoft Cloud nur von Fehlern - einfachstes Beispiel: nur die Hälfte meiner Kontakte mit Geburtstag werden angezeigt.
    Die Apps selber sind mit guten Ideen grundsätzlich auf dem richtigen Weg, aber nach einem kurzen Sprint (nach Win10 Release) gibt es gefühlt fast nur noch Redesigns (Fluent aktuell) oder kleinste Bugfix-Updates. Wobei die Redesigns so riesig zu sein scheinen, dass man es nichtmal schafft, alles in einem Zug anzupassen.
    Von einem nicht mehr vorhandenen Designguide ganz zu schweigen. Man schaue sich nur mal die Apps Mail & Kalender vs Kontakte an. Erstere ist wohl die Vorzeige UWP App und zweitere sollte jetzt mit MyPeople eigentlich eine wichtige App sein. Zumindest verknüpfen sich diese drei Apps durch Buttons, was einen Zusammenhang suggeriert, der spätestens im Entwicklerbüro auf unterschiedliche Designer gesplittet wird. Anders kann ich mir nicht erklären, dass gefühlt alles anders ist: das Hamburgermenü, Die Anordnung der Buttons, die Farben, die Menüs, die Einstellungen. Ja sogar die Position des Hamburgericons selber. Dafür gab es bei Windows Phone 7 strikte Pixelzahlen und meine erste App musste ich 2011 drei mal einreichen, bis alle Icons und Texte den Ansprüchen vom Microsoft Store Review Team gerecht waren. Klar, das war etwas zu hart, aber zumindest in den eigenen Apps sollte es doch ähnlich konsequent bleiben.
    Noch bin ich dem Microsoft-Ökosystem treu und mangels wirklich besserer Alternative bleibe ich das auch noch. Aber regelemäßige Zahlungen ist es mir noch lange nicht wert. Wenn die Basis stimmt, können wir über zahlungspflichtige Zusatzfeatures reden.
    Dass aus Windows 10 ein komplettes Abomodell wird, ist schlichtweg kompletter Unsinn und das seht ihr auch hoffentlich selbst. Erstens würde sich Microsoft damit jede Chance nehmen, dass Windows als Plattform seine Bedeutung einigermaßen halten kann. Momentan hat man eine Marktmacht, gerade am Desktop, das stimmt. Sie sind aber nicht mehr alternativlos und das weiss sicherlich auch jemand wie Satya Nadella. Seine Entscheidungen mögen nicht allen schmecken, aber er ist nun wirklich auch nicht total bescheuert.
    Zweitens ist das auch nicht der Weg, wie solche Abomodelle funktionieren. Das Prinzip ist immer, dass eine solide Basis kostenlos ist und man dann an allen Ecken und Enden versucht, das Ganze mit (hoffentlich) sinnvollen Premiumfunktionen zu refinanzieren. Was Microsoft da versucht, gleicht in wesentlichen Punkten den Mikrotransaktionen im Spielesektor. Ich teile auch die Meinung, dass Microsoft hier bis an die Schmerzgrenze gehen dürfte, um auszuloten, für was die Leute bezahlen würden. Ich glaube aber, dass Story Remix hier ein Testballon ist. Wenn der aufgehen sollte, gehe ich jede Wette ein, dass wir auch bei Paint 3D (und Remix 3D) sowie bei Groove (denkt an den Groove Music Maker) ähnliche Vorstöße sehen werden. Außerdem glaube ich auch, dass Office 365, wenn es umgewandelt werden sollte, in seiner Preisstruktur angepasst und gestaffelt wird. That´s it.
    Etwas mehr Fähigkeit zu Differenzieren würde manchen in der Community echt gut tun. Ihr müsst nicht immer gleich die Extreme auspacken, zwischen Schwarz und Weiß existieren durchaus auch wunderschöne Graustufen.
    @ Kevin Kozuszek
    Was ist daran so völlig von der Hand zu weisen dass es, wie bei Office, zwei Modelle gibt: Kauf und Miete. Ich sehe da kein Problem.
    Und keine Angst, in der Community sind nicht lauter Blödel, auch wenn sie nicht Deine grenzenlose Weisheit haben.
    Und ja, MS drängt einen durch das Handeln der Firma schon Richtung schwarz/weiß. Und dass Windows für alle Zeit für Bestandskunden kostenlos bleiben wird - vergiss es, dann würde schon ein ziemlicher Teil der Einnahmen wegfallen die nie mehr wiederkommen, da reichen Grundrechenarten.
    Ich für mein Teil finde das alles gar nicht soo schlecht. Da ich sowieso schon eine weile das Office 365 Home besitze finde ich die aktuelle Entwicklung natürlich schön da ich immer mehr Features für mein Geld bekomme.
    Natürlich ist mir aber bewusst das MS irgendwann den Preis für das Abo wohl anheben wird wenn da noch viel mehr dazu kommt oder eine Staffelung einführen wird und im unteren Segment den One Drive Speicherplatz oder ähnliches beschneiden wird.
    Wenn MS wirklich irgendwann ein "Microsoft 365 Home" einführen sollte das nach dem Vorbild von Office 365 Home arbeitet (also 5 PC´s/ 5 Benutzer) und da dann so das wichtigste von MS dabei ist wie eben Windows, Office, OneDrive Speicherplatz und noch ein paar andere Sachen UND wenn MS es dann gebacken bekommt das der Spaß weitgehend Fehlerfrei läuft bzw. Fehler recht schnell gefixt werden DANN bin ich auch gerne bereit mein bisheriges Office Abo zu erweitern.
    Das Office Abo ist im Grunde Schweine Billig und man bekommt solch ein Umfang kaum woanders für weniger Geld.
    Ich mein es ist: das Komplette Office inkl. Outlook usw. 60 min Skype Frei, 1 TB One Drive pro Benutzer und mittlerweile noch das ein oder andere Feature bei Outlook.com und Remix.
    Man bekommt den Spaß idr immer für 70€ für 1 Jahr bei Amazon und zu weihnachten häufig auch Angebote um die 50€ fürs Jahr.
    Macht 5,84€ Pro Monat bzw. 4,17€ Pro Monat.
    Wenn man sich den Spaß dann noch mit 5 Leuten teilt macht das noch 1,17€ Pro Monat bzw 0,84€ Pro Monat.
    Wer da noch was zu meckern hat weil es zu Teuer ist... Dem ist absolut nicht mehr zu helfen.
    Die Business Version ist ein anderes Kaliber aber das betrifft alle Heimanwender ja nicht.
    Paulchen73
    @ Kevin Kozuszek
    Was ist daran so völlig von der Hand zu weisen dass es, wie bei Office, zwei Modelle gibt: Kauf und Miete. Ich sehe da kein Problem.
    Und keine Angst, in der Community sind nicht lauter Blödel, auch wenn sie nicht Deine grenzenlose Weisheit haben.
    Und ja, MS drängt einen durch das Handeln der Firma schon Richtung schwarz/weiß. Und dass Windows für alle Zeit für Bestandskunden kostenlos bleiben wird - vergiss es, dann würde schon ein ziemlicher Teil der Einnahmen wegfallen die nie mehr wiederkommen, da reichen Grundrechenarten.

    Microsoft Office ist prinzipiell ein reines Mietmodell, denn anders als früher wird Office 2019 nur noch ein Snapshot von dem sein, was die Abokunden bis dahin bekommen haben. Das ist also das denkbar schlechteste Beispiel. Außerdem reden wir nicht davon, dass du irgendwann einen Key im Laden oder digital für eine ISO kaufen musst, denn das war ohnehin schon immer so, wenn ein neues Windows rauskam. Es geht darum, ob Windows 10 generell ein Abomodell wird, und genau das ist absoluter Bullshit. Damit würde Microsoft alles durch den Schredder jagen, was Windows heute noch ansatzweise für sich sprechen lassen kann. Auch sowas wie DirectX ist nicht mehr zwangsläufig ein Argument, seitdem Khronos mit aller Macht an der neuen Vulkan API arbeitet, die wiederum auch von einigen Publishern exzessiv gefördert wird. Würde Windows 10 an sich zum Abo werden, reiben sich Apple, Google und diverse Linux-Distributoren schon die Hände.
    Außerdem darfst du deinen Spruch mit der grenzenlosen Weisheit gerne für dich behalten. Ich habe keinen von euch auch nur ansatzweise beleidigt, sondern nur nahegelegt, dass euch etwas mehr Differenzierung in manchen Punkten gut tun würde. Wenn du ein Problem damit hast, anderen die gebotene Sachlichkeit in der Debatte entgegen zu bringen, dann können wir uns an dieser Stelle jede weitere Diskussion sparen. Wir sind erwachsene Menschen, wir können sachlich und vernünftig miteinander reden.
    PS: Und Office ist sowieso ne völlig andere Tasse Tee. Das ist eine plattformübergreifende Lösung, die nicht auf ein Betriebssystem festgenagelt ist. Bei Windows reden wir von einer gesamten Plattform.
    Wieso, DU bezeichnest manche Äußerungen von uns als "Bullshit", deswegen auch die Weisheit. Du MUSST ja weiser sein als z.B. ich wenn Du eine Aussage von mir als Bullshit bezechnen kannst.
    Und dass das Interesse von MS an Windows als zentrale Schnittstelle drastisch nachlässt kannst Du nicht von der Hand weisen.
    Sie bieten alles auch auf anderen Plattformen an (okay, noch nicht alles) und dann wäre bzw. ist Windows nur noch ein Kostenfaktor.
    So gaaanz hirnrissig ist das - leider - nicht. Mir hätte das weiterhin gefallen dass die Sachen was Kosten (auch das Betriebssystem) und dann hat man wieder eine Weile Ruhe und kann vielleicht eine Version auslassen.
    So, mit dem kostenlosen Windows, kann es ja nicht bleiben.
    Microsoft und Open Source hätte man vor ein paar Jahren auch noch als absolute Unmöglichkeit abgetan. Mit Microsoft bleibt es immer spannend - Das habe ich die letzten Jahre gelernt. Als absolut unmöglich würde ich bei denen gar nichts mehr sehen (im Positiven sowie negativen).
    Paulchen73
    Wieso, DU bezeichnest manche Äußerungen von uns als "Bullshit", deswegen auch die Weisheit. Du MUSST ja weiser sein als z.B. ich wenn Du eine Aussage von mir als Bullshit bezechnen kannst.
    Und dass das Interesse von MS an Windows als zentrale Schnittstelle drastisch nachlässt kannst Du nicht von der Hand weisen.
    Sie bieten alles auch auf anderen Plattformen an (okay, noch nicht alles) und dann wäre bzw. ist Windows nur noch ein Kostenfaktor.
    So gaaanz hirnrissig ist das - leider - nicht. Mir hätte das weiterhin gefallen dass die Sachen was Kosten (auch das Betriebssystem) und dann hat man wieder eine Weile Ruhe und kann vielleicht eine Version auslassen.
    So, mit dem kostenlosen Windows, kann es ja nicht bleiben.

    Erstens ist Windows 10 nicht kostenlos und das war es auch noch nie. Das war nur das Upgrade, was es damals im ersten Jahr (offiziell) für Windows 7 und Windows 8.1 gegeben hat (und wo die letzten Tropfen jetzt demnächst auslaufen), soweit solltest du dich eigentlich noch zurückerinnern können. Zweitens kannst du dir selber ausmalen, dass ein Windows 10, welches nur noch als monatliches Abo vertrieben wird, einfach nicht mehr konkurrenzfähig wäre. Apple, Google und die diversen kommerziellen Linux-Distributoren bieten im Consumerbereich entweder das gesamte Betriebssystem kostenlos an oder es sind zumindest die Updates allesamt kostenlos. Das Geld wird dann über Supportleistungen wieder reingeholt oder die in das System integrierten und zum jeweiligen Ökosystem gehörenden Services sollen das Geld wieder reinholen.
    Genau daran arbeitet Microsoft schon die ganze Zeit. Mit einem Abo, was pauschal Windows 10 im Gesamten umfasst, vernichten sie am Ende die komplette Plattform, und das würde im Consumermarkt ein Vakuum hinterlassen, was auch aufgrund der wirtschaftlichen Situation vieler Menschen nicht so schnell gefüllt werden könnte. Das könnte nur Linux und bis auf einige wenige OEMs wie System76, Dell oder Tuxedo, die die größere Nachfrage dann gar nicht so schnell bedienen könnten, gibt es da nix. Abgesehen davon hat Linux zwar große Fortschritte gemacht, aber für die große Masse, die dann käme, sind sie einfach noch nicht bereit, noch sehr lange nicht.
    Microsoft wird mit Sicherheit das Geld über die Games, Office, OneDrive etc. wieder reinholen wollen. Aber ein ganzes OS im Abomodell widerspricht einfach dem Trend. Mit solchen Goodies wird Windows 10 dann durch die Hintertür refinanziert, und wenn das klappt, ist das besser und sicherer als jedes generalisierte Abomodell, was Microsoft sich ausdenken könnte.
    @Kevin
    Ich habe für mein 10er nix bezahlt, weil eben Upgrade. Also ist es nach ersten Aussagen von MS bis an sein Lebensende für mich kostenlos. Da kannst Du mein Erinnerungsvermögen noch so hämisch beurteilen.
    Für viele (sehr viele) war es kostenlos.
    Und tatsächlich, für alle Versionen seit 3.1 habe ich bezahlt und jetzt eben nicht.
    Paulchen73
    @Kevin
    Ich habe für mein 10er nix bezahlt, weil eben Upgrade. Also ist es nach ersten Aussagen von MS bis an sein Lebensende für mich kostenlos. Da kannst Du mein Erinnerungsvermögen noch so hämisch beurteilen.
    Für viele (sehr viele) war es kostenlos.
    Und tatsächlich, für alle Versionen seit 3.1 habe ich bezahlt und jetzt eben nicht.

    Ich formuliers mal anders: Warum sollte ich ein uninteressantes Abo für Windows 10 von vielleicht 25 € pro Monat einführen, was das gesamte System abdeckt, wenn ich durch Services und ähnliche Leistungen vielleicht das 15-, 20- oder sogar 25-fache reinbekomme? Genau das ist hier nämlich der Punkt. Windows 10 ist nicht der Nabel, aber es ist das Mittel zum Zweck.
    Machen wir mal ne Rechnung auf:
    - Im Laden oder digital gibt es immer noch die klassischen Einzellizenzen für Windows 10. => Geld
    - Für Office 365 bezahlen die Kunden ohnehin schon monatlich. => Geld
    - Sofern irgendwann mal genug Services vorhanden sind, kann man Office 365 (oder dann Microsoft 365) im Preis noch differenzierter staffeln und das Preisgefüge anpassen => Geld
    - Über den Store verkauft man Spiele => Geld
    - In den Spielen verstecken sich Mikrotransaktionen. => Geld
    - In manchen Spielen ist zusätzlich ein Store für Mods etc. integriert => Geld
    - Die Preisstaffelung bei OneDrive außerhalb von Office kann man anpassen => Geld
    - Im Store wird auch bald Hardware wie Surface oder die Xbox verkauft => Geld
    - Wenn OEMs im Store Hardware verkaufen, gibt es ne Umsatzbeteiligung => Geld
    - Wenn Entwickler Apps oder Games verkaufen, gibts die ebenfalls => Geld
    - Die Goodies bei Story Remix sind teilweise kostenpflichtig => Geld
    - Goodies bei Paint 3D kosten was => Geld
    - Mehr Features bei einem Groove Music Maker kosten was => Geld
    - Kostenloses Streaming auf Mixer bis 720p, bessere Qualität kostet => Geld
    - Man unterstützt seinen Lieblingsstreamer bei Mixer mit Donations, bedeutet Umsatzbeteiligung => Geld
    - Channels bei Mixer kann man abonnieren, bringt Umsatzbeteiligung => Geld
    - Remix 3D bekommt Premiumfunktionen => Geld
    - Man bietet für den Kreativsektor einen expliziten Fotohosting-Service an, der auf OneDrive basiert => Geld
    - Skype bekommt außerhalb von Office weitere Premiumfunktionen => Geld
    - Microsoft bietet unter anderem in Edge erweiterte PDF-Funktionen an => Geld
    - Und Xbox live ist auch noch da => Geld
    Und das sind nur ein paar mögliche Beispiele, die ich eben auf die Schnelle so rausgerotzt habe. Mit sowas machst du deutlich mehr Umsatz, als wenn du für Windows pauschal ne Abosumme im Monat festlegst, und das ist auch die Art, wie Apple und Google bei sich kalkulieren. Damit das aber funktioniert, braucht man die entsprechende Plattform als Mittel zum Zweck, genau das wäre dann Windows 10. Wo da die Schmerzgrenze ist, was die Leute bei den Services mit sich machen lassen, ist ne andere Frage. Dass sowas aber funktioniert wie Geschnitten Brot, das sieht man bei Publishern im Gamingsegment. Erstmal 70 € für das Vollpreisspiel, dann nochmal gerne 10 bis 20 € für den DLC (und davon dann gleich 3 oder 4, Season pass nicht zu vergessen), dann kommen noch Mikrotransaktionen, dann kommen noch die Lootboxen, dann machen wir noch nen Modshop auf wie Bethesda... funktioniert. Auf die paar Euros im Monat für Windows pfeifft man dafür, ohne das es weh tut.
    Ich formuliers mal anders: Warum sollte ich ein uninteressantes Abo für Windows 10 von vielleicht 25 € pro Monat einführen, was das gesamte System abdeckt, wenn ich durch Services und ähnliche Leistungen vielleicht das 15-, 20- oder sogar 25-fache reinbekomme? .

    Ich denke, Kevin hat da recht.
    Das damals kostenlose Windows (als Umstieg) war gut für Microsoft um möglichst schnell viele Kunden auf ihre neue Reise mitzunehmen.
    So ist das Grundpaket da und den Rest sollte man eher als ein Baukasten Model ansehen.
    In meinem Fall: Ich - wie wir alle - habe einen gewissen kostenlosen Cloud Speicher bekommen. Der reichte mir aber nicht.
    Also schon: 2x Clouderweiterung (für meine Frau und mich)
    Dann brauchte ich Office und wieder einmal klingelte bei Microsoft durch mich die Kasse.
    So sollte man es bei den übrigen Produkten auch sehen.
    Es wird ja bei der Hardware genauso gemacht. Ob nun Apple, wo man sich ein zusätzliches Kabel kaufen muss, oder Microsoft mit seinem Surface: Stift und Tastatur kosten extra.
    - Microsoft bietet unter anderem in Edge erweiterte PDF-Funktionen an => Geld

    Wirklich? Oder ist das geplant?
    Setter
    Wirklich? Oder ist das geplant?

    Nein, das waren jetzt nur spontane Beispiele. Einiges davon gibt es zwar heute schon (Abos bei Mixer zum Beispiel), aber das Meiste sind jetzt Sachen, die ich mir ausgedacht habe, wo man typischerweise ansetzen könnte und würde. Das mit Edge gehört auch dazu. ;)
    @Kevin
    Aha, dann gehe ich davon aus, dass Dein Furor auch so manch Anderes in Deinen Beispielen ausgedacht hat.
    Das was ich spekuliert hatte war aber nicht völlig ohne Grundlage wie bei Dir.
    Solche Sätze nehme ich dann durchaus respektlos hin.
    Also nicht böse gemeint, aber manchmal kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass ihr bei DR.WINDOWS (Das Team und die Nutzer) generell in einer Wahrnehmungsblase lebt, die mit der Wirklichkeit nicht mehr viel zu tun hat.
    d.h
    Zu sehr Hobbyisten-Fanboy-Denke, zu sehr auf den deutschen Markt fixiert (Und nein, der deutsche Markt ist weissgott nicht der
    Nabel der IT-Welt) und Konkurrenz gibt es auch keine bzw. sie
    lässt MS auch alles machen,ohne darauf zu reagieren (die wirtschaftlichen Fakten sprechen aber eine andere Sprache).
    u.s.w.
    Also etwas mehr nüchterne Sachlichkeit und mehr rationales
    Denken/berichterstattung wäre da mitunter sicherlich hilfreich,
    anstatt bei jeder MS Pressemitteilung in Hossiana-Jubel und
    "Das ist die große Zukunft"-Geschrei auszubrechen.
    Liegt vielleicht auch daran, dass ich schon zu oft erlebt habe,
    dass irgendeine sprichwörtliche "Sau durchs Dorf getrieben wurde".
    ..und kurzfristig überallin der sog. "Fachpresse" zu lesen war
    "Das ist jetzt aber ganz bestimmt die ganz große Zukunft"...und
    drei Wochen später war der "heisse Schice" in der ewigen Versenkung verschwunden....und kein Hahn krähte mehr jemals danach.
    Kevin Kozuszek
    Nein, das waren jetzt nur spontane Beispiele.

    Und mir fällt gerade ein, das es gar nicht so Fern sein muss. Durch die kürzliche geschlossene Kooperation mit Adobe könnte es durchaus möglich sein, das PDF-Erweiterungen für Edge kommen. Für eine Erweiterung mit Sign /Senden und Verfolgen - würde ich sogar einen Obolus entrichten.
    Paulchen73
    @Kevin
    Aha, dann gehe ich davon aus, dass Dein Furor auch so manch Anderes in Deinen Beispielen ausgedacht hat.
    Das was ich spekuliert hatte war aber nicht völlig ohne Grundlage wie bei Dir.
    Solche Sätze nehme ich dann durchaus respektlos hin.

    Das Problem bei dir ist, dass du generalisierst und nicht wirklich in den einzelnen Kategorien unterscheidest. Ein allumfassendes Abomodell für Windows, was man auf das gesamte Ökosystem ausdehnt, macht bei Unternehmenskunden natürlich durchaus Sinn. Erstens interessieren die sich für solche Features wie beim Gaming sowieso nicht und zweitens kannste hier über den besonderen Support, den Unternehmen in der Regel benötigen, nochmal mehr gut abkassieren. Beim Consumermarkt ist das aber eine KOMPLETT andere Tasse Tee.
    Microsoft würde sein komplettes Windows-Ökosystem vernichten, wenn sie für Windows an sich eine monatliche Summe abrufen und ansonsten auf weitere Einnahmen verzichten. Google bietet Chrome OS, wenn du ein Chromebook kaufst, auch kostenlos samt Updates an, hofft dafür aber, dass du Google Drive bezahlst, Google Play Music abonnierst und auch sonst Geld im Play Store ausgibst. Die Sache mit den Daten kommt dann dazu. Apple überlässt dir macOS auch samt Updates bei einem Kauf kostenlos, setzt im Gegenzug aber darauf, dass du Apple Music abonnierst, die iCloud bezahlst oder kräftig Geld im Appstore lässt. Genau so funktioniert der Vertrieb beim normalen Endnutzer und genau das setzt Microsoft auch heute schon an allen Ecken und Enden um: bei OneDrive, bei Office, bei den Spielen, im Store, bei Mixer, bei der Hardware, bei Story Remix. Die Analogie ist hier eben der Kauf des PC, des Surface oder von mir aus auch der Einzelplatzlizenz für Windows 10. Danach wird die Kuh gemolken, so weit sie es eben zulässt.
    Dass Microsoft mit seinen Diensten heute auch überall ist und die Bedeutung von Windows als DIE zentrale Plattform abgenommen hat, keine Frage. Es ist aber weiterhin so, dass Microsoft (alleine schon als Publisher) ein großes Interesse daran hat, dass Windows weiterhin eine starke Rolle spielt. Niemand ist heute wirklich mehr auf Windows angewiesen, wenn man es knallhart formuliert. Wenn Microsoft mit einem Abo den Weg zu Windows versperrt, umfasst das ja auch die Xbox und Mixed Reality. Gut, statt ner Xbox stelle ich mir dann ne Switch oder ne PS 4 ins Wohnzimmer, für MR habe ich auch noch Kollegen wie Samsung oder Oculus und auf dem Desktop probier ich dann auch mal Linux. Canonical und Co. würds freuen, Steam und GOG wärs herzlich egal, nur Leute wie EA, Ubisoft und Blizzard schauen dann dämlich aus der Wäsche.
    Windows, Office und Gaming sind heute immer noch finanziell starke Sparten, in die Microsoft bis heute auch Unsummen investiert. Sie können gar kein Interesse daran haben, Windows 10 mit einem Generalabo beim Consumer abzuwürgen. Wofür der Kunde aber liebend gerne sein Geld förmlich aus dem Fenster schmeisst, sind solche Kleinigkeiten, wie ich sie oben genannt habe. Du sollst dich wundern, wie der Rubel alleine bei Twitch heute rollt und wie die Leute heute ihren Streamern (wir reden hier von Beträgen, die teilweise deutlich dreistellig sind) das Geld nachschmeißen. Dagegen waren die Klingeltöne von Jamba, wo man Mitte der 2000er sein Geld gelassen hat, garnix.
    Kurzum: Windows mag nicht mehr der Nabel der Welt für Microsoft sein, aber dass sie an Windows überhaupt kein Interesse mehr haben, ist nunmal kompletter Quatsch. Dann hätten sie sich auch Investitionen wie in den Gamingsektor sparen können. Das mit einem Abo für Windows an sich abzuwürgen, gleicht einem Himmelfahrtskommando. Man mag jetzt zwar Groove Music dagegen halten, aber mit unrentablen Geldverbrennungsanlagen aufzuräumen, ist kein Widerspruch.
    Dabei sollten wirs dann auch belassen, hierzu ist alles gesagt.
    Artemisos
    Also etwas mehr nüchterne Sachlichkeit und mehr rationales
    Denken/berichterstattung wäre da mitunter sicherlich hilfreich,
    anstatt bei jeder MS Pressemitteilung in Hossiana-Jubel und
    "Das ist die große Zukunft"-Geschrei auszubrechen.

    Wir könnten jetzt darüber diskutieren, wer hier mit der Wahrnehmung ein Problem hat - aber wir können es auch lassen :).
    Während ich Microsoft 365 für Firmen in der Tat ziemlich genial finde, weil damit auch KMUs Möglichkeiten zur Verfügung gestellt bekommen, die sie sich on Premise niemals leisten könnten *, habe ich bei einer Consumer-Version durchaus dunkle Befürchtungen, und da sehe ich es ein wenig "radikaler" wie Kollege Kevin. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Microsoft hier irgendwann einen "friss oder stirb"-Kurs fährt. Entweder man ist bereit, seinen regelmäßigen Beitrag zu leisten, oder man darf sich schleichen.
    * gilt natürlich auch für alle Cloud-Lösungen von anderen Anbietern, aber das Windows-Ökosystem hat im Unternehmensumfeld halt nach wie vor einen historischen Vorteil.
    Martin
    Wir könnten jetzt darüber diskutieren, wer hier mit der Wahrnehmung ein Problem hat - aber wir können es auch lassen :).
    Während ich Microsoft 365 für Firmen in der Tat ziemlich genial finde, weil damit auch KMUs Möglichkeiten zur Verfügung gestellt bekommen, die sie sich on Premise niemals leisten könnten *, habe ich bei einer Consumer-Version durchaus dunkle Befürchtungen, und da sehe ich es ein wenig "radikaler" wie Kollege Kevin. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Microsoft hier irgendwann einen "friss oder stirb"-Kurs fährt. Entweder man ist bereit, seinen regelmäßigen Beitrag zu leisten, oder man darf sich schleichen.
    * gilt natürlich auch für alle Cloud-Lösungen von anderen Anbietern, aber das Windows-Ökosystem hat im Unternehmensumfeld halt nach wie vor einen historischen Vorteil.

    Ich begründe das aber vor dem Hintergrund, wie sich der Markt beim Consumer aktuell gestaltet. Vor dem wärs nunmal ein Himmelfahrtskommando, wenn Microsoft sich das hier generell abwürgt. Entscheidender wird hier sein, wie Google und Apple als die wirklich großen Konkurrenten reagieren, denn Apple hat noch ein allumfassendes Ökosystem und bei Google arbeitet man ja seit einiger Zeit an einem neuen Betriebssystem, was alle Geräteklasse umfassen wird. Erst dann wird Microsoft hier mit Windows stärker als bisher unter Druck geraten, wenn die beiden ihr Geschäftsmodell mit Mac und Chromebook wieder ändern.
    Wenn man überlegt das immer mehr Anwendungen ausgelagert werden, dürfte es wenig Erfolgsversprechend sein Windows als AppLouncher über ein Abo anzubieten. Eher wäre umgekehrt der wahrscheinlichere Weg - dafür zu sorgen das Windows weit verbreitet bleibt. Das dürfte schwer möglich sein, wenn hierfür die Hand aufgehalten wird.
    MS ist ein Unternehmen und muss Geld verdienen. Für mich als Privatperson 'lohnen' sich weder Office 2016 noch Office 365, das Terabyte Speicher auf OneDrive ist auch nur zu einem minimalen Teil gefüllt. Bei jeder Verlängerung wird neu entschieden, ob das Abo weiter läuft. Zusatznutzen kann da auf die Waage kommen und ist willkommen. Aber es steht auch schon die Frage im Raum, ob wirklich PC und Tablet benötigt werden. Windows könnte ohne Killerfeatures zum Auslaufmodell werden.
    Also nicht böse gemeint, aber manchmal kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass ihr bei DR.WINDOWS (Das Team und die Nutzer) generell in einer Wahrnehmungsblase lebt, die mit der Wirklichkeit nicht mehr viel zu tun hat..

    Danke, das drückt es ziemlich gut aus.
    Wenn ich mein Lumia aus der Tasche zücke, dann kriege ich zu hören: Was ist das? Stellt Microsoft Handys her? Das sind keine Microsoft Nerds wie wir. Die trauern nichts hinterher.
    Auf die Frage: Microsoft oder Apple wird mit: "Apple ist benutzerfreundlicher" geantwortet.
    Surface?!: Was ist das? Machen die jetzt einen auf iPad?
    "Ich bleibe bei XP, das ist das beste und sicherste System" ;)
    ...das ist die Masse.
    Im Firmenumfeld sehe ich für solche Gesamt-Abos sehr interessant: man weiß sofort, was ein zusätzlicher Mitarbeiter kostet, um ihn mit allen benötigten auszustatten.
    Und steuerrechtlich ist es auch einfacher, da laufende Ausgabe - einfach verbucht und fertig.
    Als Home-User sehe ich das durchwachsender. Für gute Zusatzleistungen/bereitgestellte Dienste gibt man eher Geld aus.
    Windows selber wird da eher nur eine Dreingabe sein - denn für das OS selber zahlt man maximal einmal, zumindest hat sich der Markt dahingehend bewegt (MacOS, Chromebooks, sowie auch die mobilen Betriebssysteme) und ein Abo wird da nicht akzeptiert werden. Ih vermute aber auch, dass man das bei Microsoft auch weiß.
    Office im Abo: Mh, das eigentliche Office ist imho für private schon viel zu mächtig bzw. wird nur ein unwesentlicher kleiner Teil genutzt - die ganzen Online-Office-Suiten werden geschätzten 90% der Privatanwender ausreichen. Ob man da wirklich den privaten Nutzer hervorlocken kann?
    Windows als Plattform betrachtet und darauf bauende Anwendungen mit sinnigen Extras auszustatten und die zu verkaufen/über ein Abo gebundelt verfügbar zu machen? Ja, das kann seine Zielgruppe finden. Wichtig ist, dass die Preise attraktiv bleiben - für fast alles gibt es Alternativen.
    Mal schauen, wohin die Reise geht. Smartphones und Tablets sind mittlerweile sehr mächtig geworden und es wird Fingerspitzengefühl bedürfen, um ein Microsoft Home Abo so zu gestalten, dass es positiv auswirkt und nicht eher die Windows-Plattform unattraktiv gemacht.
    @Martin
    Ich habe ein Office 365 Business, kannst du mir sagen wie ich auf Microsoft 365 Business Upgraden kann, ich habe nix gefunden ;(
    Für mich ist der AutoPilot das Argument, ich bin Entwickler und meine Notebooks aufzusetzen kostet mich immer unglaublich viel Zeit.
    Wenn ich dann einfach sagen, VS 2017 installieren, Notepad++ installieren usw. und das alles passiert dann automatisch, top!
    @RalfE89
    Da bin ich bei Dir, in fast allem was Du schreibst.
    90% der Leute sagen "Ich hab ein Tablet, da geht alles" oder "Ich habe ein Handy, da kann ich prima im Café surfen". Über ein Betriebssystem machen sie sich gar keine Gedanken. Sie wissen wo sie Apps finden, und auf iOS oder Android gibt es ja wirklich viel (Kacke). Und das Fremdwort des Jahres 2018 wird "Offline", ganz sicher. :D
    Windows wird das BS für Fortgeschrittene und Profis/Geschäftskunden, anders kann es MS ja auch nicht mehr finanzieren.
    Schreiben, außer mit Messenger) tut kaum mehr einer; die Zeiten, da sich Leute Word zum Briefe schreiben gekauft haben sind endgültig vorbei. Also muss die Firma reagieren, und das finde ich gut.
    Lieber für Windows bezahlen um gute bis sehr gute Programme zu benutzen (nein, das meiste gibt es auf Linux nicht) als Windows für umme und dann hören sie damit auf.
    ICH (vielleicht nur ich) wäre für eine Entscheidung Kauf/Abo und ich würde ein Abo ohne krasse Fehler vorziehen.
    Ich persönlich könnte mir vorstellen, dass Microsoft ein Abo-Modell für weitere Services einführt.
    Ich nehme da gerne das "Freemium"-Modell als Grundlage. Das funktioniert gerade im mobilen Sektor überragend gut.
    Und für mich ist quasi Windows 10 die kostenlose Basis.
    Dazu kommen eben kostenpflichtige Zusatzdienste. Das kann z.B. ein Abo-Modell wie Office 365 sein, indem eben auch noch erweiterte Story Remix-Funktionen stecken, weitere Video-Codecs etc. Ich denke, dahin wird die Reise gehen.
    Windows 10 ist und bleibt aber "kostenlos", sprich wird NICHT durch ein Abo für Konsumenten kostenpflichtig gemacht werden.
    Das ist meine Einschätzung.
    Ob das Abo letztendlich Office 365 oder Microsoft 365 heißt, ist reines Marketing. Eventuell benennt man es auch einfach "Office 365 Home Creativity" ;-) Dann hätte man die Bindung zu Multimedia-Funktionen...
    @Paulchen73: Ähnlich sehe ich das auch. Und selbst wenn man einen Oldschool-Brief schreiben muss (meistens für eine Kündigung oder Behördenkommunikation), da reicht selbst WordPad aus :D
    Zumindest was die geräteübergreifende Funktionieren betrifft, da muss ich Apple echt loben: mein Gerätepark (iPad Air 2, iPhone 8 Plus, MacBook Pro 13 Mid 2017, Apple TV 4k sowie auch ne Watch) funktioniert einfach zusammen. Paar meiner Daten werden über iCloud synchronisiert und der Zugriff ist einfach da - egal welches Gerät. Fix Bild/Ton vom Smartphone auf groß: zwei Taps und AirPlay ist aktiv.
    Mein MacBook begeistert mich und wenn MacOS auch nicht in allen Belangen perfekt ist, fühlt es sich massiv runder und konsistenter an. Das geht über die verschiedenen OS Bestandteile, wie auch die meisten Drittanbieter-Programme fühlen sich deutlich homogener an und nicht so ein Fremdkörper wie oft unter Windows.
    Allein die Tatsache, wie lange Microsoft schon werkelt die Systemsteuerung abzulösen durch die Einstellungs-App. Das ist seit Windows 8 ne Baustelle und ist immer noch an verschiedenen Stellen verteilt und inkonsistent - von modern und HighDPI-fähig bis hin zum alten Win 2000 Dialog ist alles möglich. Das wirkt oft so dilettantisch, das man sich fragt, was die ganzen Entwickler da den Tag so treiben. Man will oft sehr innovatives bringen, übernimmt sich und es kommt später oder nur abgespeckt - die Basics bleiben aber offen.
    @RalfE89
    Naja, jetzt spreizt sich die Schere wieder ein wenig. Ich bin seit vor iMac (watn Ausdruck) mit Apple vertraut und ich fühl mich da gar nicht wohl.
    Doch, am iPhone schon, aber da sind meine Ansprüche außerhalb Telefonbuchsync eher gering. Am PC nicht.
    Bei Windows kann ich machen was ich will oder besser gesagt was ich kann, und bisher hat mir MS noch keine Vorschriften gemacht.
    Redmond > Cupertino
    Und bei Linux komme ich über einen fortgeschrittenen DAU nicht hinaus weil ich den Sudo-Ringer hasse.
    Inkonsistenzen (wenn es die Optik betrifft) sind mir egal, da kommt sogar manchmal was Nostalgisches auf und dann macht es Zoom und es funktioniert. Das Knöpflein muss funktionieren, das will ich. Und meist ist es so.
    @Paulchen73: Wenn es funktionieren würde, wäre mir die Optik ja auch zweitrangig, aber fehlende Konsistenz ist ja nicht gerade ein Aushängeschild. Habe mittlerweile mit meinen Windows 10 Kisten (zweimal Desktop Marke Eigenbau, verschiedene Laptops, nur der dienstliche ist noch da) verschiedenste Probleme gesehen, die bis Windows 8.1 völlig unbekannt waren.
    Zumindest hat mich MacOS bislang nicht genervt und keine Klotze in den Weg gelegt. Ich kann mein Dateisystem verwalten, Anwendungen installieren (auch abseits des Stores) und hab ne Suchfunktion die treffsicher ist. Wenn ich mir die Windows 10 Suche anschaue, da findet die zu häufig einfach nur Grütze.
    Für mich als grafisch versierter Anwender (Hobbyfotograf) finde ich das fehlende Farbmanagement auch so ein Leidensthema...
    Naja, ich will ja nicht nur meckern: soweit an den Desktops (einmal als Rechenknecht, einmal als Home-Server) läuft es meistens rund und kann meine Probleme lösen und kann im Fehlerfall auch mir selbst helfen.
    Zumindest bis der aktuelle Rechenknecht ausgetauscht werden soll, werde ich Windows 10 einsetzen und die weitere Entwicklung betrachten - wenn auch langsamer und ich die neuen Feature Upgrades erst mal 2-3 Monate abhängen lassen ;)
    @RalfE89
    Yeah, die Suche in W10. Heute ein Programm installieren, morgen eventuell auf der eigenen Festplatte finden.
    Ich liebe MS (nein, wir sind nur sehr lange zweckgemeinschaftet) und ich komme gut damit klar.
    Andere mag ich halt weniger.
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