Microsoft Defender ATP schützt jetzt Firmen-Smartphones mit Android

Microsoft Defender ATP schützt jetzt Firmen-Smartphones mit Android

Microsoft bringt sein Schutzschild auf Android: Microsoft Defender ATP (Advanced Threat Protection) für Android ist jetzt in einer öffentlichen Preview verfügbar. Öffentlich bedeutet, dass alle Firmenkunden den Defender für Android ausprobieren können, er wird via Intune aktiviert. Für Endkunden ist diese Option demnach nicht verfügbar.

Was tut der Defender unter Android? Im Wesentlichen genau das, was er auch unter Windows tut. Er schützt vor Phishing, warnt vor unsicheren Netzwerkverbindungen und blockiert den Download von potenziell schädlichen oder unerwünschten Apps. Er gibt aber auch positive Rückmeldungen: Nach dem Download einer vertrauenswürdigen App wird dem Nutzer beispielsweise mitgeteilt, dass diese als sicher erkannt wurde. In regelmäßigen Abständen werden außerdem Scans durchgeführt

Administratoren, die sich den Defender für Android näher anschauen und ihn ausprobieren möchten, finden hier weitere Informationen:

Eine iOS-Version ist ebenfalls geplant, aufgrund der geschlossenen Plattform sind die Möglichkeiten aber selbstverständlich sehr viel stärker begrenzt als unter Android.

Quelle: Microsoft

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Wie funktioniert der ?
    Netzwerkverkehr könnte über eine VPN Funktion abgehört werden - dann gehen aber andere VPNs nicht mehr.
    Den "externen" Speicher (= Downloads etc.) zu lesen ist in der neuesten bzw. zukünftigen Androidversionen dank Googles neuer, dummer Einschränkungen nicht mehr erlaubt. Nur noch vom User ausgewählte Dateien. Außer MS beantragt dafür ein "Superrecht" bei Google.
    Oder als "Device Admin"? Die Funktion will Google aber ebenfalls abschaffen.
    Edit: Es gibt einen Nachfolger und die Software kann beides nutzen:

    Hoffentlich wird es diesen auch für Endanwender geben

    Wird immer schwieriger sowas umzusetzen mit den ganzen neuen Einschränkungen von Android.
    Das hat man nun davon,wenn sich das schlechteste Betriebssystem für Smartphones durchsetzt.Dann hofft man das es so etwas für den Endverbraucher gibt.----- verkehrte Welt
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