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Microsoft Defender erhält Schutz vor bösartigen und unsicheren Treibern

Microsoft Defender erhält Schutz vor bösartigen und unsicheren Treibern

Der Microsoft Defender schützt unter Windows 10 und Windows 11 nun auch vor Treibern, die als Einfallstor für Schädlinge gelten können. Dabei kann es sich sowohl um offen bösartige Treiber als auch um solche handeln, die von den OEMs als unsicher markiert wurden, beispielsweise wegen einer entdeckten Sicherheitslücke. Die Nutzung der Funktion ist allerdings an Voraussetzungen gebunden.

David Weston von Microsoft wies via Twitter auf die noch recht neue Funktion hin, die in der App „Windows-Sicherheit“ unter „Gerätesicherheit“ zu finden ist. Hier kann der erweiterte Schutz vor gefährlichen Treibern aktiviert werden. Der Schutz basiert auf einer von Microsoft gepflegten Definitionsliste – alle Treiber, die auf dieser Liste stehen, werden blockiert.

Bevor Ihr aber nun gleich nachschaut, seid vorgewarnt: Ihr werdet die Option mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht finden. Einerseits ist sie an verschiedene Voraussetzungen gebunden, so muss beispielsweise die Kernel-Isolierung aktiviert sein, wofür wiederum bestimmte Hardware-Voraussetzungen erfüllt werden müssen.

Außerdem ist die neue Funktion laut Microsoft ein Bestandteil von Windows Defender Application Control. Es geht zwar aus der Dokumentation nicht eindeutig hervor, aber es ist davon auszugehen, dass die Funktion daher nur in den Enterprise-Editionen von Windows 10 und 11 verfügbar ist.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zuhause. Seit 15 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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