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Microsoft dokumentiert Probleme mit dem XPS Viewer unter Windows 10 und Windows 11

Microsoft dokumentiert Probleme mit dem XPS Viewer unter Windows 10 und Windows 11

Der XPS Viewer kann derzeit unter Windows 10 und Windows 11 sowie den entsprechenden Server-Versionen für Probleme sorgen. Der Kreis der Betroffenen dürfte allerdings überschaubar sein.

Im Windows Release Health Dashboard (via Günter Born) findet sich der Hinweis, dass der XPS Viewer seit den optionalen Updates für Windows 10 und Windows 11 von Ende Juni eine erhöhte CPU-Last sowie einen hohen Bedarf an Arbeitssspeicher aufweisen kann. Im äußersten Fall kann dies einen Absturz des Programms zur Folge haben.

Aus mehreren Gründen ist es unwahrscheinlich, von dem Problem betroffen zu sein. Das Dateiformat XPS ist ein Exot und taucht in freier Wildbahn selten auf, aus diesem Grund hat sich Microsoft schon vor vier Jahren entschlossen, ihn standardmäßig gar nicht mehr zu installieren. Er muss über die Einstellungen unter Apps als optionales Feature nachinstalliert werden, wenn man ihn nutzen möchte.

Außerdem tritt das besagte Verhalten wohl nur im Zusammenhang mit bestimmten Sprachen auf. Microsoft spricht von einigen nicht-englischen Sprachen sowie bestimmten Zeichencodierungen in japanischer oder chinesischer Schrift. Selbst wenn man den XPS-Viewer nutzt, hängt es also auch vom Inhalt der geöffneten Datei ab, ob man mit dem beschriebenen Problem konfrontiert wird.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zuhause. Seit 15 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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