Microsoft Edge: Bilder helfen beim Verständnis von Texten

Microsoft Edge: Bilder helfen beim Verständnis von Texten

Microsoft hat eine neue Funktion für Microsoft Edge angekündigt, bei der Bilder dabei helfen sollen, Texte bzw. einzelne Worte darin besser zu verstehen. Das „Picture Dictionary“ steht unter der Überschrift der Barrierefreiheit und wird in den plastischen Reader integriert, ich verspreche mir davon aber auch einen ganz allgemeinen Nutzen. Noch ist das Feature nicht verfügbar, es soll allerdings in Kürze in die Preview-Versionen kommen.

Ist das Picture Dictionary im plastischen Reader aktiviert, so wird zu einem markierten Wort automatisch ein passendes Bild angezeigt, so wie im Screenshot oben gezeigt. Das kann bei einer Leseschwäche hilfreich sein, aber auch bei einem unbekannten Fremdwort oder grundsätzlich beim Lesen von Texten in einer fremden Sprache, wo es immer wieder passiert, dass man einzelne Wörter nicht kennt.

Vor vielen Jahren habe ich mal in seinem Seminar gelernt, dass das Gehirn einen Text nicht sinnvoll erfassen kann, wenn man nur ein einziges Wort darin nicht versteht. Aus zahlreichen Selbstversuchen weiß ich, dass das zumindest bei mir voll zutrifft. Seither unterbreche ich das Lesen sofort, wenn ich auf ein Wort stoße, dessen Bedeutung mir nicht klar ist. Das hat natürlich zur Folge, dass man beim Nachschlagen aus dem Lesefluss gerissen wird und besser nochmal ganz von vorne beginnt. Die beschriebene Funktion könnte genau das verhindern. Ich freue mich schon drauf, das auszuprobieren.

Quelle: Windows Blog

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Ja ja. Das halte ich auch so, wenn der Rest des Satzes keinen Sinn ergibt und auch sonst bin ich da zu penibel. Das habe ich mir angewöhnt, als ich Latein, Altgriechisch und Hebräisch lernte, und andere sind sogar noch fremder zum Deutschen.
    Wer mit einem Wort hadert, hat auch anderweitig Benachteiligungen. Am besten gleich den kompletten Satz/Absatz übersetzen, aber das da ist einfach nur panne. Je nach Anbieter wird das dann die nächste Privacy-Katastrophe!?
    :wand
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    @.Bernd
    Ey, jetzt wollte ich mal nicht pessimistisch sein, dann wird das von wem anders übernommen. :zahnlueck
    Das mit dem einen Wort kann schon wichtig sein, wer in einem englischen Satz "allegedly" nicht versteht, der wird seine Probleme haben. Ich kann mich auch erinnern, vor Jahren einige Texte gelesen zu haben, unbekannte Wörter unterstreichend und nachschlagend, und dann wieder in einem zweiten Lauf alles gelesen.
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