Microsoft Edge künftig mit höheren Systemvoraussetzungen – zumindest in der Theorie
Microsoft erhöht die Systemanforderungen für seinen Browser Edge. Das dürfte allerdings nur theoretische Auswirkungen haben, in der Praxis dürften kaum noch Geräte in Betrieb sein, welche die neuen Mindestvorgaben nicht erfüllen.
Ab der Version 128 von Microsoft Edge, die nach derzeitiger Planung in der letzten Augustwoche veröffentlicht wird, erhalten Geräte, die kein SSE3 unterstützen, keine Aktualisierungen mehr für den Browser.
SSE3 steht für „Streaming SIMD Extensions 3“, dabei handelt es sich um einen Befehlssatz, den Intel im Jahr 2004 für seine CPUs eingeführt hat. AMD hat seine Prozessoren im darauffolgenden Jahr fit für SSE3 gemacht.
Betroffen von der Änderung sind also nur Computer, die gut 20 Jahre und mehr auf dem Buckel haben, diese dürften in freier Wildbahn praktisch nicht mehr anzutreffen sein.
Der Hinweis im Microsoft 365 Admincenter (MC823307) besagt, dass auf den betroffenen Geräten ein Hinweisbanner eingeblendet wird:
„This computer will soon stop receiving Microsoft Edge updates because its hardware is no longer supported.“
Geräte ohne SSE3 werden für Edge künftig weder reguläre noch Sicherheitsupdates erhalten. Ausnahmen gibt es nicht, die einzige Lösung ist also entweder ein neues Gerät oder aber ein anderer Browser, wobei ich aus dem Stand nicht sagen kann, ob diese nicht längst ähnliche Vorgaben haben.
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- Microsoft Edge
Über den Autor

Martin Geuß
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

