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Microsoft Editor kann jetzt in mehreren Sprachen gleichzeitig prüfen

Microsoft Editor kann jetzt in mehreren Sprachen gleichzeitig prüfen

Im Frühjahr wurde der „Microsoft Editor“ vorgestellt. Es handelt sich hierbei nicht um ein eigenständiges Produkt, sondern um einen Dienst, der an verschiedenen Stellen zur Verfügung steht. Der Microsoft Editor überprüft Rechtschreibung und Grammatik, außerdem macht er Vorschläge für bessere Formulierungen, empfiehlt das Entfernen überflüssiger Wörter usw. Es gibt ihn in Word, in Outlook.com und seit einiger Zeit auch als Browsererweiterung für Microsoft Edge und Google Chrome.

Im Hinblick auf Microsofts hundsmiserable und kontinuierlich schlechter werdende Lokalisierungen, weil diese vollständig automatisiert wurden und keinerlei Qualitätskontrolle mehr stattfindet, hatte ich schlimmste Befürchtungen, als ich den Microsoft Editor zum ersten Mal ausprobierte. Ich wurde positiv überrascht, inzwischen ist er in Edge für mich gar zum unverzichtbaren Helfer geworden und hat mir schon oft gute Dienste erwiesen.

Ich habe Deutsch als bevorzugte Sprache eingestellt, was logischerweise dazu führte, dass bei englischen Texten praktisch jedes Wort als Fehler markiert wurde.

Damit ist es jetzt vorbei, denn der Microsoft Editor kann nun bis zu drei Sprachen gleichzeitig überprüfen – in den Einstellungen kann man das entsprechend festlegen:

Microsoft Editor

Die Sprache, die ganz oben steht, ist automatisch die bevorzugte Sprache. Wenn ein Fehler erkannt und markiert wird, zeigt der Editor auch die zugehörige Sprache mit an.

Die angesprochenen Browser-Erweiterungen gibt es hier:

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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