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Microsoft fährt seine Aktivitäten in Russland noch weiter herunter

Microsoft fährt seine Aktivitäten in Russland noch weiter herunter

In einer ersten Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine hatte Microsoft Anfang März den Verkauf neuer Produkte und Dienste in Russland ausgesetzt. Nun fährt man die Aktivitäten noch weiter zurück, rund 400 Mitarbeiter verlieren deshalb ihren Job.

Gegenüber Bloomberg (via Winfuture) hat man diesen Schritt und auch den entsprechenden Stellenabbau bestätigt. Man werde die betroffenen Mitarbeiter „mit Respekt behandeln und ihnen in dieser schwierigen Zeit zur Seite stehen“, heißt es in einem Statement.

Seit März verkauft Microsoft keine Hardware wie die Xbox oder Surface-Geräte mehr in Russland, auch der Verkauf von Dienstleistungen wie Microsoft 365 oder der Xbox Game Pass wurde gestoppt. Bestehende Abonnements laufen allerdings weiter und Microsoft hatte seinerzeit angekündigt, alle laufenden Verträge bis zu ihrem regulären Ende zu erfüllen. Diese Beteuerung hat man jetzt noch einmal wiederholt.

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie viele Mitarbeiter Microsoft in Russland hat bzw. hatte, insofern kann ich auch schwer einschätzen, wie signifikant dieser Schritt am Ende tatsächlich ist.

Gleichzeitig hatte Microsoft schon im März der ukrainischen Regierung seine Unterstützung zugesagt, beispielsweise bei der Abwehr von Cyberattacken auf Regierungsbehörden, Hilfsorganisationen und andere Ziele.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zuhause. Seit 15 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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