Microsoft feiert 13 Millionen tägliche Nutzer von Microsoft Teams

Microsoft feiert 13 Millionen tägliche Nutzer von Microsoft Teams

Microsoft Teams ist das neue Redmonder Kronjuwel und soll für Microsoft das werden, was Windows früher einmal war: Die Sonne, um die das gesamte Ökosystem kreist. Mit entsprechendem Druck wird Teams bei den Kunden gepusht, außerdem wirft Microsoft gerne mit großen Zahlen um sich, um die Wichtigkeit und das Wachstum von Teams zu unterstreichen.

Bisher hat man immer gerne erzählt, wie viele Organisationen Teams einsetzen, das hat allerdings nichts darüber gesagt, ob es auch aktiv genutzt wird. Jetzt nennt man erstmals konkrete Nutzerzahlen:  Microsoft Teams hat 13 Millionen „täglich aktive Nutzer“, 19 Millionen Nutzer greifen immerhin mindestens einmal pro Woche auf Teams zu.

Die Zahl halte ich deshalb für glaubwürdig, weil sie eigentlich gar nicht so beeindruckend hoch ist. Natürlich ist man damit auch noch lange nicht zufrieden, darum wird man auf der Partner-Konferenz Inspire nochmals laut auf die Werbetrommel hauen und die Partner auffordern, Teams bei ihren Kunden zu platzieren. Dabei helfen soll ein neues Testprogramm, das es Kunden ermöglicht, Teams für die Dauer von sechs Monaten kostenlos zu testen. Es steht ab dem 1. August zur Verfügung und soll exklusiv durch Microsofts Cloud-Partner vertrieben und betreut werden.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. In unserer Firma wird Teams aktuell testweise eingesetzt. Das Problem ist, dass Teams für einige User zu überladen wirkt. Skype ist sehr schlanker und einfacher zu bedienen.
    Zum Teil bekommen Mitarbeiter auch nicht alle Benachrichtigungen, sondern erst wenn sie in Teams drin sind.
    Letzter Punkt: es wird noch mit Windows 7 gearbeitet und da wurde noch kein Teams installiert. Ein Upgrade auf Windows 10 ist aber in Planung.
    Ich mag Teams, jedoch ist die Startzeit auf meinem Surface zu lange und die Systemlast in dieser Zeit zu hoch. Also ... Diät bitte ;-)
    Wir nutzen Teams bereits seit einem Jahr und mittlerweile sehr exzessiv. Es gibt akuell keine spannendere Plattform und umso mehr finde ich die genannten Zahlen alles andere als beeindruckend und frage mich, ob diese tatsächlich korrekt sind?
    Hier sind weitere Infos zu Teams und den Zahlen zu finden: https://www.geekwire.com/2019/heres-many-people-use-microsoft-teams-every-day-compares-rival-slack/
    Ja, Teams gibt es auch für den "normalen" User. Die "Skype-Funktionalitäten" sind übrigens nur einen kleiner, wenngleich wichtiger Bestandteil von Teams.
    Hier sind weitere Infos zu Teams und den Zahlen zu finden: https://www.geekwire.com/2019/heres-many-people-use-microsoft-teams-every-day-compares-rival-slack/
    Ja, Teams gibt es auch für den "normalen" User. Die "Skype-Funktionalitäten" sind übrigens nur einen kleiner, wenngleich wichtiger Bestandteil von Teams.

    Danke, habs direkt mal ausprobiert. Das ist ja ein Träumchen. Leider wird es das auch bleiben bei uns. Uniklinik. Hier rödeln noch immer und wahrscheinlich noch lange alte Win7 Rechner mit Office und jedes einzelne Dokument wird per Email im Anhang versandt und wegen jedem kleinen Quark angerufen oder ebenfalls per Email geschrieben.
    Indem man sich mit seinem Microsoft-Account einloggt.
    Es ist dann allerdings arg beschränkt. Ich bin mal gespannt, was sich hinter diesem ominösen "Teams for Life" für den Privatgebrauch verbergen wird. Ich hoffe das Beste und rechne mit dem Schlimmsten, nämlich dass einfach nur eine Light-Version von Teams wird.
    Naja, so beschränkt finde ich die kostenlose Version (auf den ersten Blick) wiederum nicht: https://products.office.com/de-de/microsoft-teams/free
    Muss allerdings zugeben, dass ich nur die Business-Version kenne und nutze.
    Ansonsten kann ich Deinem, Martin, "Sonnenvergleich" im Artikel nur zustimmen: Teams kann man als Basis/Klammer für viele Tools/Apps/Systeme (nicht nur von O365) sehen. Und zwar unabhängig vom OS - Windows ist dafür nicht mehr zwingend nötig...
    Kann man Teams unter Windows 7 installieren?
    Falls Ja, macht das Sinn wenn noch alte Office Versionen und OneNote 2016 ect. installiert ist?
    So, heute habe ich mich einmal näher mit Teams befasst. Fazit, für große Unternehmen sicher eine tolle Sache. Für kleinere viel zu unübersichtlich und umständlich. Weil in einem anderen Thema die Bildung angesprochen wurde – die Anwendung und Apps sind für den Nutzer hier eine Zumutung resp. nicht für breite Masse an Nutzer geeignet.
    Es war schon frustrierend, dass es nicht immer einfach war die App auf ein Mobile zum laufen zu bekommen. Neustart, Cache leeren bis es endlich funktionierte. Ein Gerät ging gar nicht, hier wurde immer nur die Meldung ausgegeben, dass der Link zur Organisation nicht mehr gültig erscheint.
    Das ist stark verbesserungsbedürftig.
    Übersicht, in Teams eine Baumstruktur, die an einem Forum erinnert – die Übersichtlichkeit ist - naja dürftig.
    Dann gibt es Chats mit Gruppen – Wenn man nur Kommunikation und mit gelegentlichen Dateienaustausch betrieben möchte, ein absoluter Overkill. Smart ist was anderes.
    Ich wüsste nicht wie die Anwendung im Kleinen nützlich sein kann – selbst für Schüler untereinander ist der Client viel zu komplex. Da sehe ich eher einen unnötigen Zeitaufwand. Es ist eher ein Tool für große Unternehmen.
    Die Lehrerinnen die ich heute zum Testen eingespannt hatte waren klar der Meinung das Threema oder Signal wesentlich einfacher sind und Teams einfach zu viel des Guten ist.
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