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Microsoft gibt Sitz im Aufsichtsrat von OpenAI auf und auch Apple kommt nicht

Microsoft gibt Sitz im Aufsichtsrat von OpenAI auf und auch Apple kommt nicht

Seit der Führungskrise bei OpenAI im Herbst 2023 hatte Microsoft einen Sitz im Aufsichtsrat des KI-Unternehmens. In der letzten Woche wurde berichtet, dass auch Apple einen solchen Sitz bekommen würde, doch jetzt folgt die Kehrtwende: Microsoft gibt seinen Platz auf, Apple tritt ihn erst gar nicht an.

Wie die Financial Times (Paywall, via Neowin) berichtet, ist Keith Dolliver, der für Microsoft im Aufsichtsrat von OpenAI saß, am Dienstag mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Die vereinfachte Begründung lautet, dass Microsofts Präsenz nicht mehr notwendig sei. In seinem Rücktrittsschreiben nannte er die folgenden Gründe:

  • Microsoft nahm die Rolle des nicht stimmberechtigten Beobachters zu einer Zeit an, als OpenAI gerade dabei war, seinen Vorstand umzubauen.
  • Diese Beobachterposition ermöglichte Einblicke in die Aktivitäten des Verwaltungsrats, ohne seine Unabhängigkeit zu beeinträchtigen.
  • In den vergangenen acht Monaten hat Microsoft erhebliche Fortschritte des neu gebildeten Vorstands beobachtet und hat volles Vertrauen in die zukünftige Ausrichtung von OpenAI.
  • Microsoft glaubt, dass seine Rolle als Beobachter nicht mehr notwendig ist.

Ein Vorstandssprecher von OpenAI kommentierte kurz und knackig:

“Wir sind Microsoft dankbar für das Vertrauen in den Vorstand und die Ausrichtung des Unternehmens, und wir freuen uns darauf, unsere erfolgreiche Partnerschaft fortzusetzen.”

Zudem berichtet die Financial Times, dass Apple seinen Platz im Aufsichtsrat von OpenAI, der in der vergangenen Woche publik geworden war, gar nicht erst antreten wird. Es wird vermutet, dass alle beteiligten Unternehmen damit kartellrechtlichen Untersuchungen aus dem Weg gehen wollen.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 17 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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