Microsoft gibt Visual Studio Code 1.31 für alle frei
Nach einem eher ruhigen Januar ohne neues Funktionsupdate starten die Entwickler von Visual Studio Code im Februar wieder durch und veröffentlichen mit Version 1.31 ein neues Release für Windows, Mac und Linux. Neben einigen neuen Features wurde diesmal auch die technische Basis des Editors angehoben, sodass VS Code nun auf Electron 3.1.2 aufbaut und somit Chromium 66.x und Node.js 10.2 im Backend mitbringt.
Sprachlich hat sich diesmal nur wenig getan. TypeScript liegt nun in Version 3.3 vor, außerdem unterstützt der Editor nun eine semantische Auswahl von Code bei HTML, JSON, CSS, LESS und SCSS. Deutlich mehr Arbeit ist in das integrierte Terminal geflossen. Die neue Buffer-Implementierung, welche in Version 1.29 integriert wurde, ist nun standardmäßig aktiviert. Unter Windows wird nun ConPTY unterstützt, außerdem wird das Terminal nun Linien aus- oder zusammenziehen, wenn es horizontal vergrößert oder verkleinert wird, und weitere kleine Sachen wie die Suche im Terminal wurden weiter aufgewertet.
Installiert man eine neue Extension, wird VS Code künftig keinen Reload mehr erzwingen, um diese benutzen zu können. Die Workbench bekam diesmal zahlreiche kleinere Features spendiert, darunter eine neues Tree Widget, welches deutlich performanter und leistungsstärker arbeiten soll, sowie eine neuer Screencast-Modus und ein überarbeitetes „Gehe zu“-Menü in der Titelleiste. Weitere Verbesserungen flossen weiterhin in den Editor und andere Bereiche der Software. Näheres findet ihr wie immer im Changelog.
Visual Studio Code 1.31 steht ab sofort für Windows (7, 8.1 und 10), macOS (ab 10.9 Mavericks) und für verschiedene Linux-Distributionen zur Verfügung.
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Über den Autor

Kevin Kozuszek
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und Microsoft Edge zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.


