Microsoft gibt Visual Studio Code 1.32.1 für alle Plattformen frei

Microsoft gibt Visual Studio Code 1.32.1 für alle Plattformen frei

Wieder ist ein Monat rum und entsprechend hat das Team hinter Visual Studio Code mit Version 1.32 ein neues Funktionsupdate für den Editor veröffentlicht. Dieses fällt im Februar allerdings deutlich kleiner aus und gleicht in erster Linie einer größeren Aufräumaktion. Gleichzeitig weißt Microsoft auch auf eine größere Veränderung hin, die in den kommenden Wochen auf Linux-Nutzer zukommen wird. Sobald VS Code auf Electron 4.0 wechselt, werden 32-bit Linux-Distributionen nicht mehr unterstützt. Die Pflicht zu 64-bit soll hier nach aktueller Planung im nächsten oder übernächsten Monat erfolgen.

Sprachlich wird TypeScript nun in Version 3.3.3 ausgeliefert und der Legacy-Support für Razor in der HTML-Erweiterung wurde entfernt. Nutzer sollen hierfür fortan die offizielle Erweiterung für C# installieren, die ebenfalls von Microsoft gepflegt wird und auf OmniSharp basiert. Wird eine Erweiterung für TypeScript oder Markdown installiert, ist nun auch hier kein Reload mehr notwendig. Zudem hat Microsoft IntelliSense für HTML im Rahmen von ARIA-Attributen dank zusätzlicher Daten des W3C und des Mozilla Developer Networks weiter verbessert.

In der Workbench wurde der Editor für Keyboard Shortcuts weiter verbessert, außerdem können nun aus der Workbench heraus neue Themen vorab angeschaut und anschließend auch übernommen werden. Unter Linux wurde die Änderung mit der Custom Titlebar wieder zurückgenommen, sodass hier wieder der native Stil verwendet wird. Neu ist zudem ein Tree Widget für Breadcrumbs und Outlines.

Zahlreiche weitere Verbesserungen flossen zudem noch in den Editor und den Debugger, in dem nun unter anderem unfangreiche Einstellungen zur Schriftart und Schriftgröße vorgenommen werden können. Zudem unterstützt das integrierte Terminal nun auch den Einsatz von Variablen besser. Weitere Informationen findet ihr wie immer im Changelog.

Über den Autor
Kevin Kozuszek
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Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden, daneben schlägt mein Herz aber auch für die OpenSource-Welt, wo mein besonderes Interesse der Mozilla Foundation gilt. Wenn ich mich mal nicht mit Technik beschäftige, tauche ich gerne in die japanische Kultur mit all ihren Facetten ab oder widme mich einem meiner zahlreichen anderen Hobbies.

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Kommentare
  1. Unter Windows wird 32 Bit ja leider auch nur noch leidlich unterstützt, zumindest der .Net Core-Debugger läuft überhaupt nicht unter 32 Bit :-(
    Ich hoffe, dass Microsoft in absehbarer Zeit den Mut aufbringt und 32 Bit und weitere Altlasten endlich mal sterben lässt.
    Ich hoffe, dass Microsoft in absehbarer Zeit den Mut aufbringt und 32 Bit und weitere Altlasten endlich mal sterben lässt.

    Wozu braucht man hier eigentlich noch 32Bit Unterstützung?

    Z. B.: MS Office läuft am stabilsten immer noch in der 32 Bit-Version.
    @W10: Nun gut, da Microsoft fuer Strings UTF16 verwendet macht die RAM-Verschwendung "dank" 64bit Pointern auch keinen grossen Unterschied mehr...
    Tetzlav
    Z. B.: MS Office läuft am stabilsten immer noch in der 32 Bit-Version.

    Ich nutze seit Office 2010 die 64Bit Version und noch nie deswegen Probleme mit der Stabilität gehabt. Einzig mit dem Citavi Plugin hatte ich Probleme (sowohl 32Bit als auch 64Bit Office...).
    @Miine
    Das ist keine Verschwendung, das ist effizient. Vor allem da man mit UTF8 in vielen Sprachen mehr Speicherplatz bräuchte, als mit UTF16.
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