Microsoft gibt Visual Studio Code 1.42 für alle frei

Microsoft gibt Visual Studio Code 1.42 für alle frei

Microsoft hat mit Visual Studio Code 1.42 das erste Monatsupdate für den hauseigenen Code-Editor für Windows, Mac und Linux im Jahr 2020 veröffentlicht. Die neue Version bringt vor allem zahlreiche Verbesserungen für den Debugger und die Workbench, verbessert aber auch kleinere Bereiche etwa im Editor oder der Barrierefreiheit. Sprachlich hat sich hingegen diesmal nicht sehr viel getan. Der HTML Mirror Cursor ist nun ein optionales Feature und soll in den kommenden Monaten noch weiter verbessert werden. Außerdem wurde TypeScript mit diesem Update auf Version 3.7.5 angehoben.

Das integrierte Terminal verfügt nun über eigene Einstellungen für die Scrollempfindlichkeit, sodass diese nun unabhängig vom Editor konfiguriert werden können. Wesentliche Verbesserungen sind zudem in die Workbench eingeflossen. Die Zahl der maximal offenen Editoren kann nun begrenzt und die zuletzt aufgerufenen Editoren nun direkt angesteuert werden. Außerdem verfügt Visual Studio Code nun über eine Vorschau, die bei Umbenennungen angezeigt wird. Zu den weiteren Verbesserungen zählen die Umstellung des Quellcodeverwaltungseingangs auf den Monaco Editor, Verbesserungen bei der Verarbeitung langsamer Speichervorgänge und bei Konfliktlösungen sowie kleinere Anpassungen bei den Paneln und der Wiederherstellung geschlossener Fenster.

Daneben gibt es eine Reihe weiterer kleiner Verbesserungen. Der Debugger zeigt nun zu Beginn eine vereinfachte Ansicht an, außerdem wurde die Barrierefreiheit weiter verbessert. So nutzt Visual Studio Code nun den Orca Screenreader unter Linux, um auch hier die Barrierefreiheit zu verbessern. Was sich sonst noch bei anderen Bereichen wie dem Editor, der Debug-Konsole oder den Tasks getan hat, findet ihr, ebenso wie die Forschritte zu kommenden Features wie dem neuen JavaScript-Debugger oder dem neuen Sucheditor, wie immer in den Release Notes.

Über den Autor
Kevin Kozuszek
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Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden, daneben schlägt mein Herz aber auch für die OpenSource-Welt, wo mein besonderes Interesse der Mozilla Foundation gilt. Wenn ich mich mal nicht mit Technik beschäftige, tauche ich gerne in die japanische Kultur mit all ihren Facetten ab oder widme mich einem meiner zahlreichen anderen Hobbies.

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