Microsoft Konto gesperrt - und der Support stellt sich tot

Microsoft Konto gesperrt - und der Support stellt sich tot

In den letzten Tagen haben sich mehrere Nutzer bei uns gemeldet, deren Microsoft Konto gesperrt wurde. Die Betroffenen sollen angeblich gegen den Servicevertrag verstoßen haben, sind sich allerdings keiner Schuld bewusst. Das allergrößte Problem aber ist: Der Support von Microsoft ist praktisch nicht erreichbar, und die Betroffenen stehen völlig hilflos da.

Wer die Online-Dienste von Microsoft wie beispielsweise Outlook.com, Xbox Live oder OneDrive nutzen möchte, benötigt dafür ein Microsoft Konto. Das ist in wenigen Minuten angelegt, und wie bei allen anderen Anbietern muss man zuvor dem Servicevertrag zustimmen. In diesem sind die Rechte und Pflichten sowohl von Microsoft als auch des Nutzers geregelt. Es gibt dort auch einen Abschnitt, in dem beschrieben wird, dass Microsoft das Konto schließen kann, wenn der Nutzer gegen den Vertrag verstößt, also beispielsweise illegales Material hochlädt, Spam versendet oder andere unrechtmäßige Handlungen vornimmt.

Wird ein Konto geschlossen, kann der Nutzer Einspruch einlegen. Für den Fall, dass die Schließung endgültig ist, bedeutet das nicht nur, dass man nicht mehr auf seine Daten zugreifen kann, auch digital erworbene Güter wie Apps, Spiele und Filme sind dann weg, eine Rückerstattung gibt es in einem solchen Fall nicht.

Bis hierhin nicht ungewöhnlich, praktisch alle Online-Dienstleister haben in ihren Nutzungsbedingungen entsprechende Klauseln. An diesen Konten hängt oft nicht weniger als die digitale Identität, und natürlich mitunter auch eine Menge Geld. Bei eventuellen Sperrungen müssen die Anbieter also sorgfältig abwägen, und der Prozess muss transparent sein. Genau das ist er bei Microsoft aber leider nicht.

In den mir vorliegenden Fällen wurden die Konten „von jetzt auf gleich“ gesperrt. Worin genau der Verstoß gegen den Servicevertrag liegen soll, wurde den Betroffenen nicht erklärt.

Microsoft Konto gesperrt

Der in der Mitteilung angegebene Link führt zu einer Infoseite, die wiederum auf ein Formular verweist, über welches man Einspruch gegen die Sperrung einlegen kann.

Das Ergebnis war jeweils das gleiche: Die Antwort auf den Einspruch ist eine nichtssagende E-Mail, dass die Sperrung aufgrund eines „ernsthaften Verstoßes“ gegen den Servicevertrag gesperrt wurde.

Microsoft Kontosperrung - Antwort auf den Einspruch

Die Betroffenen haben mir gegenüber erklärt, dass sie sich keiner Schuld bewusst sind. Ich kann und will das gar nicht bewerten, habe aber keinen Grund, an den Darstellungen zu zweifeln. Es geht allerdings auch gar nicht um Schuld oder Unschuld, sondern um Transparenz. Selbst auf den Einspruch hin erfährt der Kunde nicht, was ihm denn nun tatsächlich vorgeworfen wird, und dafür kann ich keinerlei Verständnis aufbringen. Eine solche Vorgehensweise ist allenfalls bei schwerwiegenden kriminellen Handlungen nachvollziehbar.

Alle weiteren Versuche der Betroffenen, mit Microsoft in Kontakt zu treten, liefen ins Leere. Der Support stellt sich einfach tot und meldet sich nicht mehr. In einem Fall wurde daher bereits ein Anwalt eingeschaltet und der Nutzer ist entschlossen, notfalls vor Gericht zu ziehen.

Nachtrag vom 8. Juni 2020: Meldet euch bitte unter martin at drwindows de bei mir, wenn ihr von dem Problem betroffen seid, ich möchte gerne möglichst viel konkrete Fälle sammeln.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Genau in Fällen wie diesen sehe ich große Gefahr, dass die digitale Welt doch nicht mehr das Gelbe vom Ei und absolut nicht unabhängig ist. Wenn man ausschließlich digital lebt und vom Wohlwollen Amerikas/ US-Unternehmen abhängig ist - so toll digitale Büros, Apps, Filme und Spiele auch sind, so groß ist die Gefahr alles auf einen Schlag zu verlieren, nur weil man vielleicht in der Datenbank verrutscht ist. Mit einer landesweiten Accountsperrung kann man in nur einem Tag einen ganzen Staat zu Knie zwingen. Ich hoffe, dass es irgendwann zu Grundsatzurteilen kommt. Mich erinnert das ganze an Amazon, das ja auch mal versucht war Konten vollständig zu sperren - was dann doch verboten wurde und man zumindest auf seine digital gekauften Dinge Zugriff behält. Auch wenn ich nicht mehr an EU-Europa glaube, so wäre es vielleicht doch irgendwann einmal ganz sinnvoll, wenn die EU-Staaten aus dem digitalen Dornröschenschlaf erwachen und dieselben Bedingungen schaffen, dass eines Tages ein EU-Silicon Valley möglich ist ...
    Ich sehe das genauso.
    Es ist leider ein Armutszeugnis von Europa das wir kaum bedeutende Firmen für den Globalen Markt aus Europa haben. Wenn man sich China als Beispiel nimmt (unabhängig von Menschenrechten usw.) sieht man wie schnell man im Digitalen Zeitalter groß werden kann. In Deutschland wird erst alles kaputt Diskutiert statt was auszuprobieren, das mal was in die Hose geht, will hier keiner verantworten.
    Durch dieses Handeln werden wir in Europa nicht nur von den US Unternehmen kontrolliert, sondern auch von den Chinesen. Wenn es in dem Tempo weiter geht hängt uns bald auch Indien und Nigeria ab!!!! xD
    Kommt halt aus Trumpland, da ist beschriebene Gefahr einer nationalen Abschaltung durchaus real...
    Meiner Meinung nach liegt es mal wieder am Geld.
    Für Entwicklung und Vermarktung werden Millionen ausgegeben und für den Service bleibt dann nicht viel übrig, schon gar nicht für den Support. Automatische Mails, automatische Bandansagen, automatische Kontenschließung welche wahrscheinlich ein Roboterprogramm veranlasst hat. Eventuell wurde auch die so hoch gepriesene KI getestet. "Böses Wort" gefunden = Schalter umgelegt.
    Service und Support sollte immer von Menschen erledigt werden, auch wenn es Geld kostet. Ob das aber die Finanz-Roboter bei den Großen Firmen dieser Welt, nicht nur Microsoft, verstehen bezweifle ich.
    Hatte ich kürzlich bei meinem zweiten Microsoft-Konto, das ich mit meinem ehemaligen Microsoft Imagine/Dreamspark-Konto von der Uni verknüpfen mußte, um als Azure... weiterhin die kostenlosen Lizenzen für diverse Microsoft Produkte nutzen zu können. Dieses Konto hatte ich vor längerer Zeit mit meiner E-Mail von der Uni eingerichtet, um Office über die Uni nutzen zu können. Letztendlich steht in dem Konto nur meine Uni-E-Mail-Adresse und sonst keine anderen Daten. Benutzt habe ich das Konto vor mehr als einem Jahr für Office und kurz vor Weihnachten, um eine kostenlose Lizenz für Visual Studio zu bekommen.
    Mir ist überhaupt nur aufgefallen, daß dieses Konto gesperrt wurde, als ich mich zwischen den Jahren in Edge in mein eigentliches Konto einloggen wollte und ich auf der Login-Seite fälschlicherweise auf meine Uni-E-Mail geklickt habe. Da stand dann, ich könne das Konto wieder aktivieren per SMS an eine anzugebende Mobilnummer. Nach mehreren Fehlversuchen funktionierte das dann auch, obwohl wie geschrieben in dem Konto außer der E-Mail-Adresse keinerlei Daten hinterlegt sind und die angegebene Mobilnummer mit meinem anderen Microsoft-Konto verknüpft ist.
    Wenn nicht die fehlenden Daten oder die wenigen Logins als Verstoß gegen den Servicevertrag gewertet wurden, hätte schon jemand das Konto hacken müssen, o.ä. Nach letzterem sieht es aber zumindest nach den von Microsoft aufgezeichneten Aktivitäten zu diesem Konto nicht aus.
    ----
    Hier müßte endlich mal der Gesetzgeber tätig werden, auch wenn das vermutlich bei ausländischen Konzernen und speziell solchen aus der USA nur etwas nutzen wird, wenn dem Verbraucher per Gesetz gleich eine Kanone bereitgestellt wird. Wie die Erfahrungen mit Garantie, Gewährleistung, Rechnungspflicht und Co. zeigen, werden schon bestehende Gesetze gerne mal ignoriert. Aber das sind sicher alles Einzelfälle, über die u.a. in Rubriken wie "Vorsicht, Kunde" von der c't berichtet wird.
    Gleiches Spiel vor ein paar Tagen bei meinen Schwiegereltern.
    eMail ging nicht mehr mit der gleichen Begründung.
    Ich konnte mich jedoch einloggen und die Identität mittels Codezusendung bestätigen und so wieder freischalten.
    eMail ging via Thunderbird jedoch immer noch nicht wieder. (Login fehlgeschlagen).
    Der Mailclient von MS ging dagegen.
    Daraufhin habe ich mir in Thunderbird die Kontoeinstellungen angeschaut.
    Diese wurden damals automatisch ermittelt und gingen auch.
    Diese zeigten auf
    Outlook.office365.com und SMTP.office365.com, was scheinbar die Office365 Zugänge sind, welches meine Schwiegereltern nicht haben. Aber wie gesagt: Ging ja.
    Nach Recherche speziell für "live"-Konten habe ich dann diese Einstellungen versucht:
    Posteingangsserver (IMAP)
    Serveradresse: imap-mail.outlook.com
    Port: 993
    Verschlüsselte Verbindung: SSL
    Postausgangsserver (SMTP)
    Serveradresse: smtp-mail.outlook.com
    Port: 25 (oder 587, wenn 25 blockiert ist)
    Authentifizierung: Ja
    Verschlüsselte Verbindung: TLS
    Und damit ging es nun.
    Vielleicht hat das MS was umgestellt und nun triggert der (mehrfache) Versuch sich über office365 zu verbinden diesen Bann!?
    NACHTRAG:
    Auf der offiziellen Seite von MS stehen aber komischerweise für beide Kontotypen die gleichen Zugänge:

    Keine Ahnung also, warum es nur noch mit den oben geposteten ging...
    Nein, das ist ganz sicher kein technisches Login-Problem. Diese Konten wurden wirklich stillgelegt und funktionieren nirgends mehr.
    Natürlich ist sowas sehr ärgerlich, ABER... bei der Flut von nicht legalen, und Grauzonen-Keys und Verstößen gegen die Nutzungsbestimmungen bei den Konten braucht man sich nicht wundern, wenn da Firmen-seitig etwas über die Stränge geschlagen wird, oder schlichtweg etwas falsch läuft. Ich erinnere mal an die Sache mit dem unbegrenzten Speicherplatz, der mit einem Office 365 Abo vergeben wurde, was dazu geführt hat, dass einige in großem Maße illegales Filesharing betrieben haben.
    Möchte hier nichts schönreden, aber... die Firmen haben es auch nicht leicht, mit solchen schwarzen Schafen als Kunden. Von daher sollte man die Kirche im Dorf lassen, und nicht schon wieder auf Trump schimpfen, der nun wirklich nichts damit zu tun hat, oder nach deutschem Recht rufen, oder den nicht vorhandenen deutschen Unternehmen, die einspringen könnten. Das ist nämlich extrem sinnbefreit.
    So ist es, wenn man alles Umsonst haben möchte. Seit 2002 habe ich eine eigene Domain und verwalte meine Postfächer und meine Cloud selber. Da sind auch alle Familienmitglieder beteiligt. In Ondrive habe ich nur "pille palle", Outlook Mail habe ich noch nie verwendet ... ist auch garnicht nötig, und Outlook 365 wird gekündigt sobald meine Tochter es nicht mehr benötigt. Dann gehe ich wieder auf gekaufte Einzellizenzen zurück. Mein Anbieter ist immer telefonisch erreichbar ... für einen kleinen Beitrag.
    chakko
    Ich erinnere mal an die Sache mit dem unbegrenzten Speicherplatz, der mit einem Office 365 Abo vergeben wurde, was dazu geführt hat, dass einige in großem Maße illegales Filesharing betrieben haben.

    Microsoft hat unbegrenzten Speicher für OneDrive angekündigt, um die Konkurrenz zu übertölpeln, das war eine reine Marketing-Aktion, technisch war da überhaupt nichts vorbereitet. Die Sache mit dem Filesharing war eine reine Schutzbehauptung, um den Rückzieher etwas schöner klingen zu lassen.
    Das ist aber doch reine Spekulation deinerseits, oder hat ein Microsoft-Mitarbeiter dir gegenüber exakt das behauptet?
    Zufälligerweise weiß ich aus erster Hand, was manche Leute auf ihre OneDrive geladen haben. :D Da hat Microsoft vor einiger Zeit mal richtig aufgeräumt.
    Martin
    Nein, das ist ganz sicher kein technisches Login-Problem. Diese Konten wurden wirklich stillgelegt und funktionieren nirgends mehr.
    Dann scheint es da aber verschiedene Eskalationsstufen zu gegen. Ich hatte nahezu die gleiche Meldung wie im Artikel, nur daß dort eben die Möglichkeit bestand, das Konto per SMS zu entsperren.
    chakko
    Natürlich ist sowas sehr ärgerlich, ABER... bei der Flut von nicht legalen, und Grauzonen-Keys und Verstößen gegen die Nutzungsbestimmungen bei den Konten braucht man sich nicht wundern, wenn da Firmen-seitig etwas über die Stränge geschlagen wird, oder schlichtweg etwas falsch läuft. Ich erinnere mal an die Sache mit dem unbegrenzten Speicherplatz, der mit einem Office 365 Abo vergeben wurde, was dazu geführt hat, dass einige in großem Maße illegales Filesharing betrieben haben.
    Tut mir leid, das ist Quatsch mit Soße. Nicht mein Problem, wenn eine Firma ihr Kundenmanagement nicht im Griff hat. Wenn Gegenmaßnahmen zu Kollateralschäden bei ehrlichen Kunden führen, sollte die jeweilige Firma dafür haften und zwar für sämtliche Schäden, die dabei entstehen. Bei dem Umfang, den Online-Konten heutzutage haben, könnten die Schäden beträchtlich sein. Schließlich werden solche Konten nicht mehr nur zur Bedienung von Spaß und Luxus verwendet. Es kann einfach nicht sein, das irgend ein schlecht gemachter Algorithmus ein Konto sperrt und dann fühlt sich niemand fürs Entsperren verantwortlich.
    Letztenlich ist das die gleiche Argumentation, die Facebook und Google/YouTube auch immer bringen, wenn sie behaupten gegen die vielen Verletzungen von Persönlichkeitsrechten, Markenrechten, usw. wegen dem Umfang nicht vorgehen zu können. Wenn ich so ein Plattform anbiete, muß ich eben die Möglichkeiten vorhalten, daß es dort zu keinen Gesetzesverstößen kommt und legale Nutzungen von etwaigen Maßnahmen nicht behindert werden. Daß solche Gegenmaßnahmen ggf. mit Einzelbewertung durch einen echten Menschen - Sakrileg - kosten, wird niemand bestreiten, es hat aber auch Google, Facebook und Microsoft niemand gezwungen in dem Umfang in den betreffenden Geschäftsfeldern tätig zu werden.
    Und wenn jemand in einen Vertrag rein schreibt, "unbegrenzte Nutzung erlaubt", dann muß er sich nicht wundern, wenn das jemand wörtlich nimmt, denn genauso sind nunmal Vertragsklauseln zu verstehen.
    Wie Martin schon schrieb ist das ärgerliche nicht, dass das Konto gesperrt wurde, sondern das sich schlicht keiner finden lässt der dort weiterhilft. Hilfe generell ist bei MS schwierig. Da sind andere Firmen (z.B. Amazon) viel besser aufgestellt!
    Z.B. habe ich bei MS Star Trek Movie (Teil 1) gekauft. Der Film ist aber unschaubar, da die Tonspur etliche Minuten unsynchron läuft. Ich habe in unzähligen Versuchen den Support kontaktiert um dort jemanden zu finden, der mir in irgendeiner Form weiterhelfen kann. Es ist mir schlicht nicht möglich gewesen über Wochen hier eine Lösung zu bekommen.
    Und dies ist leider kein Einzelfall. Der Support von MS besteht aus einer Horde Personen, die sagen, durchstarten, zurücksetzen und danach sich achselzuckend verpieseln.
    Wenn die Unschuldsvermutung für die Nutzer gilt, warum gilt diese nicht für das Unternehmen? Ich kann überhaupt nicht beurteilen, was bei diesen Konten von Nutzerseite geschehen ist, und warum diese von MS gesperrt wurden. Behaupten kann man viel. Sowohl die Nutzer als auch das Unternehmen.
    Und wenn jemand in einen Vertrag rein schreibt, "unbegrenzte Nutzung erlaubt", dann muß er sich nicht wundern, wenn das jemand wörtlich nimmt, denn genauso sind nunmal Vertragsklauseln zu verstehen.

    Mhm... ja, ne. ;) Wenn man illegale Dateien für das Filesharing hochläd (und davon hatte ich geredet), dann verstößt das nicht nur gegen Gesetze, sondern auch gegen die Nutzungsbestimmungen.
    Wie Martin schon schrieb ist das ärgerliche nicht, dass das Konto gesperrt wurde, sondern das sich schlicht keiner finden lässt der dort weiterhilft.

    Das ist für mich auch eher das Problem. Es sollte schon angegeben werden, was denn jetzt nun wirklich der Verstoß gegen die Nutzungsbestimmungen war. Das erzeugt natürlich einen sehr großen Supportaufwand für Microsoft, und, wie wir alle sicher wissen, scheuen die allermeisten Unternehmen diesen Aufwand, weil sie wirtschaftlich denken (müssen).
    Wenn die Unschuldsvermutung für die Nutzer gilt, warum gilt diese nicht für das Unternehmen?
    Weil die Unschuldsvermutung nun mal nur im Strafrecht gilt und sowieso nicht für Unternehmen.
    Ich kann überhaupt nicht beurteilen, was bei diesen Konten von Nutzerseite geschehen ist, und warum diese von MS gesperrt wurden.
    Wenn man die diversen Medienberichte und diesem hier glaubt, dann werden oft genug Online-Konten ohne Angabe von Gründen und ohne Verschulden durch den Nutzer gesperrt. Es wäre ja ein leichtes für die Unternehmen dem Nutzer wenigstens konkret den Art des Verstoße zu nennen, aber dazu scheinen weder die Mitarbeiter noch die Software, die das ggf. automatisch gesperrt hat, fähig. Es geht hier nicht nur um Microsoft, sondern derartige Berichte gibt es über Amazon, Google, Facebook, usw. Meist läßt sich das nicht mal nach Einschaltung der Medien aufklären.
    Man kann sich jedenfalls dem Eindruck nicht erwehren, daß hier erneut die KI-Gläubigkeit zugeschlagen hat und diese eben wie die KI die dunkelhäutige Menschen für Affen hält, Fahrradfahrer überfährt, usw. Kollateralschäden erzeugt. Nur das hier ungewöhnliche Nutzungen von Online-Konten fälschlicherweise als Mißbrauch eingestuft werden. Zusammen mit bornierten Mitarbeitern, denen jegliches eigene Denken abgewöhnt/verboten wurde oder die dazu unfähig sind, führt das dann zum hier diskutierten Problem.
    Ich hatte vor 3 oder 4 Jahren tatsächlich mal eine Frage an den Support, rief bei Microsoft an und bekam eine kompetente Mitarbeiterin an die Strippe, die mir weiterhalf. Wo ist denn das Problem?
    Wo ist denn das Problem?

    ...das bekommst du mit, wenn dein Konto gesperrt wurde. Dass dir mal geholfen wurde, wird sicher nicht zu einem Dauerzustand werden.
    Den gleichen mist hab ich mit PayPal durch.
    Ich kann mich weder einloggen noch einen neuen Account anlegen.
    Sobald ich mich neu registriere und das hinterlegte Konto auf meinen namen läuft ist es wieder gesperrt.
    Antwort von PayPal: Unser Algorithmus hat Ungereimtheiten erkannt und deswegen bin ich lebenslänglich bei PayPal gesperrt.
    Was aber genau der Grund ist können die mir nicht sagen.
    Unglaublich wie viel Macht man da zu spüren bekommt. Die aber nur daraus resultiert das wir uns so abhängig machen.
    Aus diesem Grund habe ich meine Daten zwar in OneDrive, weil es sehr einfach und übersichtlich ist.. diese wird aber dauern mit meiner NextCloud Synchronisiert damit in so einem Fall wenigstens meine Daten nicht weg sind.
    Und das Microsoft solche Antworten liefert ist einfach eine Frechheit.
    @Martin: Das erinnert mich an 2014 (damals Windows 8.1). Hans Brender und meine Wenigkeit hatten seinerzeit bei Microsoft nachgehakt, weil Betroffene beim Support 'verhungert' sind - da tat sich nix. Gleiche Folgen, wie Du sie im Beitrag beschrieben hast.
    Ich habe es seinerzeit im Blog-Beitrag https://www.borncity.com/blog/2014/08/25/microsoft-konten-gesperrt-und-nun/ thematisiert. Kurz danach war Ruhe und ich habe es nie weiter verfolgt (aber das Thema war im Hinterkopf). Scheint, als ob jetzt wieder jemand einen Schalter bei MS gedrückt hat und das Ganze von vorne los geht.
    Paulie
    So ist es, wenn man alles Umsonst haben möchte.
    Wieso kostenlos? Ich und viele andere zahlen für das Online-Konto, den Mail-Zugang, usw. und da erwartet man auch ordentliche Leistung. Den Gesamtumsatz bei dem jeweiligen Unternehmen, mit dem das kostenlose oder verbilligt angebotene Online-Konto, bewußt subventioniert wird, gar nicht mit gerechnet.
    Was ist das überhaupt für eine Argumentation? Fürs kostenlos hat sich doch der Anbieter entschlossen und mit den Kunden einen Vertrag eingegangen. Hier geht es gar nicht darum wie das finanziert wird, sondern daß arrogante Unternehmen einfach vertragsbrüchig werden, weil sie ihre eigene IT und die Kontrollen nicht im Griff haben.
    Seit 2002 habe ich eine eigene Domain und verwalte meine Postfächer und meine Cloud selber.
    Und für die Verwaltung der Domain bist Du auch selbst verantwortlich? Die Hardware, auf denen der Mail-Server läuft, steht auch bei Dir?
    Unschöne Sache solche plötzlichen Kontosperrungen und auch der Grund, warum ich dieser ganzen Cloud, Abo & Online-Zwangs-Welt nicht so viel abgewinnen kann. Probleme gab es immer und als Kunde war man noch nie so abhängig von Anbietern und Diensten, wie heutzutage.
    Wirklich schade, dass es auch hier bei MS trotz Mrd-Gewinnen nicht möglich ist die User & Käufer, die ja mitunter einiges investiert haben, anständigen und seriösen Support zu bieten, wo die Leute darauf angewiesen sind. Es ist einfach nur unverschämt sich auf der Info-Seite für die Unannehmlichkeit zu entschuldigen, aber dann nicht einmal Auskunft zu erteilen.
    Interessant, wie auf der Info-Seite von einem "möglichen Verstoß" gesprochen wird, aber nicht in der Mail. Wird wohl alles nicht so genau gesehen und einfach auf Verdacht gesperrt. Schaut sich wohl nur dann einer an, wenn es nicht anders geht. Also a) Anwalt wurde eingeschaltet oder b) bekannter User / große Webseite mit vielen Followern / großer Reichweite.
    chakko
    Es sollte schon angegeben werden, was denn jetzt nun wirklich der Verstoß gegen die Nutzungsbestimmungen war. Das erzeugt natürlich einen sehr großen Supportaufwand für Microsoft
    Was soll da Support-Aufwand erzeugen? Der Grund liegt ja vor (entweder von Mitarbeiter X oder von der Software Y "entschieden") und muss lediglich in der Info-Mail angezeigt werden.
    Der Support-Aufwand fängt da an, wo die Beschwerden & Nachfragen reinkommen und bearbeitet werden müssen. Sei es, weil die Leute noch "diskutieren" wollen oder weil Mitarbeiter / Software falsch entschieden hat.
    Richtig. Wobei der Aufwand sicher da wäre, allein schon dadurch, dass man ein System einbaut, was so funktioniert, und nicht automatisiert eine E-Mail ausspuckt, dass der Account gesperrt wurde.
    Wie auch immer, ich kann nicht beurteilen, wie oder was bei Microsoft passiert. Oder, ob jeder dieser Kunden, die sich jetzt königlich aufregen, auch wirklich immer hundertprozentig an die Nutzungsbestimmungen hält. Die übrigens erstmal bindend sind, es sei denn, man ist der Meinung, dass diese nicht mit hiesigem Recht konform sind, was durch ein Gericht entschieden werden muss.
    Und frag bitte nicht, was meine Erfahrung mit den Aussagen von Nutzern ist. Gelinde ausgedrückt halten die sich nicht immer völlig an die Wahrheit. :) Umgekehrt erwarten sie aber genau das jederzeit von den Unternehmen deren Produkte sie auch morgen noch kaufen, selbst wenn es für sie Abzocker, Lügner, Betrüger, und was weiß ich nicht noch alles sind.
    Naja, hab ehrlich gesagt schon wieder viel zu viel zu einem Thema, zu dem ich mich eigentlich gar nicht äußern wollte, gesagt.
    Die übrigens erstmal bindend sind, es sei denn, man ist der Meinung, dass diese nicht mit hiesigem Recht konform sind, was durch ein Gericht entschieden werden muss.
    Nein, diese Nutzungsbedingungen sind AGB und damit sind rechtswidrige Klauseln einfach so ungültig. Man muß sich als Kunde dann auch nicht mehr daran halten. Und nahezu alle AGB enthalten schon zum Selbstschutz des Anbieters eine Klausel, daß in solchen Fällen nicht gleich die gesamten AGB ungültig werden, sondern nur die betroffene Klausel. Daß ein Gericht tätig werden, muß liegt dann höchstens in der unterschiedlichen Rechtsauffassung von Anbieter und Kunde, weil der Anbieter doch meist am längeren Hebel sitzt.
    Wir können jetzt noch Stunden darüber philosophieren, ob die Sperren gerechtfertigt waren oder nicht. Das wissen wir alle nicht. Wie Martin es aber im Artikel schon geschrieben hat, geht es hier primär um die Kommunikation und Transparenz für die Betroffenen, und das ist definitiv mangelhaft.
    Wenn ich wichtige Unterlagen immer bei einem Freund zuhause lagere, muss ich mich nicht wundern wenn dieser mal nicht zuhause ist und ich nicht dran komme. Ne im Ernst: Eigentlich müssen wir Gesetzte einführen die uns den Zugang zu unseren Cloud Konten garantieren. selbst bei Verstößen müssen die nicht betroffenen Bereiche uneingeschränkt sein. Sonst klappt das in einer voll digitalisierten Welt nicht.
    Nehmen wir mal an jemand haette Kinderpornos auf OneDrive abgelegt. Dann wuerde sich in einem Rechtsstaat erstmal die Frage stellen ob es denn wirklich der Kontoinhaber war. Etwas was die Staatsanwaltschaft ermittelt.
    Voellig unabhaengig davon ist es ein Unding in einem solchen Fall das komplette Konto zu sperren und somit den Zugang zu Bereichen die mit der angeblichen Vertragsverletzung nichts zu tun haben zu verweigern...
    Noch schlimmer ist es, wenn dem Benutzer nicht der genaue Grund mitgeteilt wird. Das waere eigentlich nur "OK" wenn dies aus taktischen Gruenden bzgl. Strafverfolgung geschieht.
    Wenn Microsoft da keine klaren Regeln hat und diese kommuniziert ist das leider diktatorisches und totalitaeres Verhalten. Etwas was in einer Demokratie so eher nicht geduldet werden sollte.
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    Das ein Opfer sich das Vergehen zur Strafe "ausdenken" darf - wird auch gerne als Foltermethode angewendet....
    Wenn ich überlege, was ich alles an Spiele gekauft habe, sowas wäre für mich der Supergau. So ein Verhalten seitens Microsoft ist für mich ein Weckruf.
    Es gibt noch ein "kleines" Problem das weder im Artikel noch in der Diskussion bis jetzt erwaehnt wurde: da der Kontoinhaber nicht zwingend gleich mit dem Verursacher des Verstosses sein muss, koennte der Kontoinhaber auch Opfer eine Computersabotage sein.
    Dieses - insbesondere gerichtsfest - auszuschliesen wuerde bedeuten gegen Gesetze wie den Schutz der Privatsphaere, Postgeheimnis etc. zu verstossen.
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    Somit bedeutet eine grundloses Kontokuendigung oder sperrung das dem Kontoinhaber ein Hinweis auf die Computersabotage vorenthalten werden koennte.
    Das wiederum bedeutet das Microsoft etc. Computersabotage bei Dritten zmindest dulden oder fahrlaessige Beihilfe dazu betreiben wuerde oder dieses billigend in Kauf nimmt.
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    Wenn das deutsche Recht oder Rechtssprechung das nicht "hergibt" - DANN haben wir ein richtig grosses Problem. Denn unser aller Rechtsstaat schuetzt uns dann nicht vor Computersabotage, sondern die Computersaboteure.
    Dafuer kann es "gute Gruende" (sprich Absicht) geben die sich bei naeherer Betrachtung dann wahrscheinlich als sehr uebel herausstellen werden...
    Coole Sache, wo man erst Richtung Onlinedienste genötigt wird, und wenn man dann Hilfe von so einem Megasaftladen braucht, steht man im Regen. Da nimmt sich Google oder Microsoft nichts. Spaßig wird es bei "loggen Sie sich ein für den Kontakt", wenn der Login gesperrt ist.
    Traurig wird die Sache erst durch irgendwelche Leute, die dem arglosen Nutzer die Schuld am Fail des Unternehmens zuweisen. Wie war das nochmal mit den Familienbildern, die Microsoft beim (meiner Meinung nach) illegalen Scannen als Porn eingestuft hat? Nächste Stufe wäre dann wohl Löschen der Windows-Lizenz, wegen illegalem Musikdownload, oder was?
    @wolli_d:
    So abwegig ist deine Angst nicht.
    das Problem, was ich aktuell habe ist, daß irgendwie alles online abgewickelt wird. Irgendwann wird einem die Windows Lizenz gesperrt und das online Giro Konto u.s.w.
    dann wird es richtig düster...
    Mit Argusaugen schauen sie bei Microsoft wohl nicht auf das OneDrive ihrer Benutzer. Ich habe einige hundert MP3-Musikdateien dort liegen.
    Insofern stellt sich die Frage, was die gesperrten User wohl sonst für Daten dort gelagert hatten. Die Sperrung dürfte kein Zufall sein.
    FZ61
    Kommt halt aus Trumpland, da ist beschriebene Gefahr einer nationalen Abschaltung durchaus real...

    Microsofts Geschäftsbedingungen im Umgang mit dem Kunden haben mit Trump und Co. nicht das Geringste zu tun, zumal der Bundesstaat Kalifornien sich auf bundesweit unabhängige Gesetze beruft, die spezifisch für Silicon Valley, Hollywood und Las Vegas Ausnahmeregelungen beinhalten, die für internationales Recht geltend sind.
    Man muss Trump und seine Aktivitäten weder mögen noch befürworten, doch hiermit hat er nichts zu tun.
    Microsoft taete gut daran die Protokolle von OneDrive, Exchange etc. unter eine OpenSource Lizenz zu stellen und in Windows selbst den verwendete Server/n fuer die Dienste vom Benutzer konfigurierbar zu gestalten.
    Fuer einen Anbieter der davon ueberzeugt ist das sein Service vom Preis/Leistungsverhaeltnis nicht geschlagen werden kann - denn Gewinn machen und von-was-leben muessen ja alle - und er sowieso aufgrund seiner Groesse einen Vorteil hat - sollte das kein Problem sein.
    Keine Ahnung wie ich Microsofts verhalten diesbezueglich interpretieren soll...
    -
    BTW: Azure mit Edge-AI etc. gibt auch on-premise. Allerdings gibts die Preise bei den Partnern nur auf Anfrage. Da muss man sich dann leider auch gleich ein halbes Rack kaufen... . Scheint so als ob manche Firmen die eigenen AI-Algos sowie Businessmodelle/flows als so wertvoll einstufen das man die besser nicht Microsofts Datencentern anvertraut.
    -
    Wer dem Kunden keinen Wahl laesst veliert auf Dauer dessen Vertrauen. Ist einfach so...
    Es beginnt bei günstigen Keys und endet im sharen von urheberr. geschützten Material natürlich gilt die Unschuldsvermutung. MS sperrt die Kto. eher nicht grundlos. Bei privaten Zugängen auch immer den restlichen Familienmitglieder auf die Finger schauen. Warum hat MS, nicht ganz zu Unrecht, die Gratiscloud stark beschränkt. Und was sind Verbraucherschutz und Anwälte. Ein Schreiben aus dieser Richtung führt rascher zu einer Lösung, wie in div. Foren den Unmut auszulasssen.
    build10240
    ...
    Und für die Verwaltung der Domain bist Du auch selbst verantwortlich? Die Hardware, auf denen der Mail-Server läuft, steht auch bei Dir?
    Nur zur Info: Die Domain verwalte ich, der Domainserver steht in Luxenburg und bei Problemen (diese Jahr wurde ein E-Mail-Konto gekapert) werde ich per E-Mail informiert.
    Miine
    Es gibt noch ein "kleines" Problem das weder im Artikel noch in der Diskussion bis jetzt erwaehnt wurde: da der Kontoinhaber nicht zwingend gleich mit dem Verursacher des Verstosses sein muss, koennte der Kontoinhaber auch Opfer eine Computersabotage sein.
    Dieses - insbesondere gerichtsfest - auszuschliesen wuerde bedeuten gegen Gesetze wie den Schutz der Privatsphaere, Postgeheimnis etc. zu verstossen.
    Unsinn. Wer soll da gegen Privatspähre und Postgeheimnis verstoßen? Microsoft als Betreiber der Technik tut das nicht über die ihnen im Rahmen des Betriebs zulässige Art.
    Somit bedeutet eine grundloses Kontokuendigung oder sperrung das dem Kontoinhaber ein Hinweis auf die Computersabotage vorenthalten werden koennte.
    Das ist in erster Linie ein Verstoß gegen den Vertrag bzw. die vertraglichen Pflichten.
    Der Rest des Beitrags ist pure Spekulation und die Kritik am Rechtsstaat ist auch völlig fehl am Platz. Daß es im Rechtsstaat immer jemanden gibt, der am längeren Hebel sitzt und sich darauf ausruhen kann, daß der andere klagen muß, ist systemimmanent.
    Hier trifft einfach eine schlechte Automatik auf noch schlechteren Support, wie das bei allen Konzernen, die größer als ein Tante-Emma-Laden sind, inzwischen üblich ist. Dazu kommt dann noch die Dummheit der meisten Supportmitarbeiter, nicht mal weiter zu denken zu können oder zu wollen als die Angaben auf dem Bildschirm vor ihnen. Als Kunde muß man da einfach Glück haben, niemals in so eine Mühle zu geraten. Das hat nichts mit böswilligem Verschweigen von Computersabotage zu tun. Welchen Grund sollte Microsoft auch für das Verschweigen haben?
    Paulie
    Nur zur Info: Die Domain verwalte ich, der Domainserver steht in Luxenburg und bei Problemen (diese Jahr wurde ein E-Mail-Konto gekapert) werde ich per E-Mail informiert.
    Du hast nicht verstanden, worauf ich hinaus will. Du bist auch von anderen abhängig, weil Du die Hardware nicht selber betreibst und auch keine echte Kontrolle über abcdefg.de o.ä. hast. Wo ist also der Unterschied zu outlook.de-, gmx.de- usw. E-Mail Adressen, außer daß bei Deiner Lösung rechtliche Probleme und Aufwand dazukommen. Weder ein Angriff auf die E-Mail-Konten noch einen möglicherweise falschen Verdacht des Hardware-Betreibers, Domainregistrars, der Domainregistry usw. kannst Du durch Deine Lösung ausschließen.
    Chris Carl
    Es beginnt bei günstigen Keys und endet im sharen von urheberr. geschützten Material natürlich gilt die Unschuldsvermutung. MS sperrt die Kto. eher nicht grundlos.
    Selbst wenn, darum ging es hier nicht, sondern um die garantiert gegen das Gesetz und den Vertrag verstoßende Sperrung ohne Mitteilung des Grunds und die Verweigerung jeglichen Supports. Außerdem gibt es hier und in den Medien diverse Fälle, bei denen eben eine solche Sperre grundlos erfolgt. Was auf eine amoklaufende KI hindeuten könnte.
    Warum hat MS, nicht ganz zu Unrecht, die Gratiscloud stark beschränkt.
    Microsoft ist das eigene Marketing auf die Füße gefallen. Sonst nichts. Wer mit unbegrenzt wirbt und dann feststellt, daß jemand das ausnutzt, hat eben Pech.
    Filesharing usw. dürfte Microsoft ja sehr leicht aufdecken können, wenn man die Anzahl der Downloads pro Link, pro Datei oder pro One-Drive-Konto überwacht. Da muß es nicht zu Kollateralschäden durch Sperren von rechtstreuen Nutzern kommen.
    Caramba
    Mit Argusaugen schauen sie bei Microsoft wohl nicht auf das OneDrive ihrer Benutzer. Ich habe einige hundert MP3-Musikdateien dort liegen.

    Dann kann ich nur sagen, dass du das überdenken solltest. Solche Sachen habe ich auf 2 externen Festplatten gesichert, eine ist die Sicherung der anderen. Bin sogar am überlegen, ob ich nicht noch eine dritte Kopie anlegen sollte, denn... wenn beim Kopieren von der einen auf die anderen mal der Strom ausfällt könnte es heißen "Gute Nacht"...
    Eine Sicherung in der Cloud von solchen Daten halte ich für problematisch. Man weiß ja auch nie, ob die Dienste ewig weiter geführt werden. Dazu kann ich allerdings nur eins sagen: In der Regel wird man Monate, ja oft sogar Jahre davor gewarnt. Hatte ich bislang zwei mal: Bei Yahoo Geocities und bei Ubuntu One. In beiden Fällen wurde mindestens 6 Monate vorher gewarnt, dass man seine Daten sichern soll, weil der Service eingestellt wird.
    Es ist wirklich nicht alles so ein Weltuntergang, wie es immer dargestellt. Auch in diesem Fall kann ich es mir nicht vorstellen, dass Microsoft aus Lust und Laune Unschuldslämmer zur Schlachtbank führt. Das ist jetzt eine persönliche Meinung und Vermutung. Wie es in Wahrheit ist, wird nur Microsoft wissen.
    Man möge mir verzeihen wenn ich die Kommentare nicht genauer gelesen habe. Gibt es ein Update zu diesem Thema?
    Gibt es ein Update zu diesem Thema?

    Also wenn das so lange dauert wie bei mir damals, als es nur darum ging, dass ich mein Passwort nicht ändern konnte.... dann könnte das mit dem Update dauern.
    build10240 hat so recht. Das Schlimmste waren die Support-Mitarbeiter, die nicht mal verstehen wollten/konnte/durften, dass es sich nicht um eines ihrer "was zeigt mir die vorgegebene Liste standard Problem" handelt. Ich weiß nicht mehr wie oft ich erklären musste, das es nicht darum geht, dass ich mein Passwort vergessen habe und ich mich immer noch einloggen kann.. immer und immer wieder..... Wenn es um echte Probleme geht ist der einfache MS Support hilflos und bis dann das "2 Level" eingeschaltet wird und das dann auch noch reagiert dauert es.
    Ich kenne nicht viele, die nicht in irgend einer art "digital" von einem Anbieter abhängig sind...bin ich genau so. Ob das nun GMX, Web, Apple oder Microsoft ist. Wer dabei nur noch der Cloud vertraut, seine Daten nicht auch irgendwie Privat speichert setzt der Abhängigkeit halt noch die Krone auf.
    Setter
    Man möge mir verzeihen wenn ich die Kommentare nicht genauer gelesen habe. Gibt es ein Update zu diesem Thema?

    Das wäre zwei Tage später, von denen einer ein Samstag ist, dann doch eine ziemliche Überraschung. Microsoft hat sich bei mir gemeldet und versprochen, der Sache nachzugehen. Ehrlich gesagt rechne ich aber nicht damit, dass da eine belastbare Antwort kommt, denn die Teams, die Richtlinienverstöße überwachen und verfolgen, sind in aller Regel auch intern komplett abgeschirmt. Mehr als ein "lasst uns mal machen, wir wissen schon, was wir tun" werden die deutschen Microsoft-Kollegen also vermutlich nicht zur Antwort bekommen.
    @Martin - Autsch das habe ich auch übersehen. Wenn man einige Tage nicht online ist und eine große Anzahl an Artikel erscheint schaue ich auch nicht gleich auf das Datum.
    Danke für deine Antwort und ja, nach deiner Erklärung befürchte ich auch hier keine genauer Klärung zu erwarten ist. Was eigentlich schade ist da ein Vorgehen im Raum stehen bleibt ohne den Sachverhalt zu kennen.
    Mich hat es auch aus heiterem Himmel getroffen.
    Warte jetzt schon über zwei Tage auf Antwort.
    Wüsste auch gerne warum mein Konto plötzlich gesperrt wurden ist...
    Ein hoch auf die Cloud Lösungen, Befürworter dessen dürfen und sollten sich nicht beschweren, ärgerlich für die, die im guten Glauben darauf hereingefallen sind.
    @M1500
    was veranlasst dich zu der Feststellung, daß Cloud eine Rolle spielt?
    Ich könnte mir ganz andere Sachverhalte vorstellen wie Lizenzmißbrauch zum Beispiel.
    Ergänzung:
    Ein einziger direkt Betroffener hat sich hier im Forum am 13. vom Monat angemeldet, seinen Beitrag reingesetzt und sich dann nie wieder blicken lassen.
    Ein Fall aus dem Microsoft-Hilfeforum aus diesem Monat ist recht interessant. Man liest von 30 Tagen Wartezeit bis zur Entsperrung, ebenso wie über temporäres Konto doch noch Zugang zum Support möglich wäre.
    In diesem Fall zeigt sich allerdings auch die Nachlässigkeit vom Benutzer. Das einstmals benannte Mailkonto für die Verifizierung besteht nicht mehr.
    https://answers.microsoft.com/de-de/outlook_com/forum/all/microsoft-konto-gesperrt-kann-es-nicht-entsperren/aeb1cf76-acc1-4537-b998-1d52b5fdc451
    Zweifellos hat Microsoft Nachholbedarf was die Transparenz betrifft. Andererseits geben die Helfer im offiziellen Microsoft Support Forum konstruktive Hilfe.
    Daß bei unwiderruflichen Kontosperrungen die Rechtsabteilung eingebunden ist, könnte ich mir vorstellen und deshalb der normale Support nicht mehr zuständig ist.
    mein Konto ist seit gestern auch gesperrt. Und jetzt buchen die mir trotzdem Office 365 ab, obwohl ich es nicht mehr benutzen kann. Hab das Formular ausgefüllt und abgeschickt. Antwort: Keine Anfragen mehr zu diesem Konto, sonst verzögert sich die Bearbeitung. Na super. Bin mal gespannt, wie lange das dauert
    Moin
    Du brauchst bloß die Zahlungen einstellen. Sollst mal sehen wie schnell die munter werden. :lol

    lach, versuch macht kluch
    Besser nicht (gleich). Durch solche Aktionen erreicht man IMO eher das Gegenteil. Deswegen wird sich keiner deinen Fall schneller / gründlicher ansehen. Im Worst-Case kommt ein weiterer Grund dazu, warum das Konto nicht freigegeben wird.
    Wenn, dann würde ich es als Notlösung in der Hinterhand behalten und ggf. dann machen kurz bevor es nicht mehr möglich ist (Wenn man bis dahin über den Support nichts erreiche / keine Antwort bekommen hat).
    Auch eine Art sein Geld loszuwerden. Keine Ware kein Geld. Wo ist das Problem?
    Erst wenn die Zahlungen ausbleiben, hat man die Chance, dass sich ein Mitarbeiter die Sache mal anschaut und kein Roboter.
    Das Abo kann doch eigentlich bei einen deaktivierten/gesperrten Konto gar nicht fortgeführt werden. Für mein Verständnis beendet doch Microsoft von seiner Seite das Geschäftsverhältnis bzw. legt dieses auf Eis.
    So ist es. Bei den mir direkt bekannten Kontosperrungen, die als "endgültig" deklariert wurden. wurden auch die zugehörigen Abonnements beendet.
    @Pixelschubse
    Ich bin genau wegen der zeitlichen und thematischen Übereinstimmung bei diesem Beitrag gelandet.
    Warum sollte ich mich sonst nochmal melden, wenn es noch kein Update gibt?
    Deine Tipps bringen mir nichts, da ich das alles schon eingestellt hatte.
    Mail-Update von Microsoft nach 14 Tagen: Weitere warten, das Ticket muss weiter eskaliert werden...
    Ich habe leider auch noch keine weitere Rückmeldung von Microsoft erhalten.
    Genau damit habe ich allerdings auch gerechnet.
    C13M3N5
    ...
    Mail-Update von Microsoft nach 14 Tagen: Weitere warten, das Ticket muss weiter eskaliert werden...

    Also, für mich bedeutet das, daß die Angelegenheit an anderer Stelle überprüft wird.
    Ich kann allerdings durchaus nachvollziehen, sofern dies die allererste Reaktion von seiten Microsoft war, daß ein Betroffener in Panik gerät und den Schluß zieht daß die Sperrung bereits unwiderruflich ist und dies ohne Begründung.
    Nur du kennst den Verlauf bei dir und nur du kennst mögliche Gründe.
    Sicher hoffen alle Betroffenen auf eine baldige Stellungnahme von Microsoft und vermutlich alle Leser/Beitragenden bei diesem Thread auf Feedback der Betroffenen.
    Ihr seid ja schließlich nicht die Einzigen mit einem Microsoft-Konto.
    Also bei mir war es so, dass vorgestern mein Word plötzlich wieder im OneDrive speichern wollte.
    Siehe da: Es ging alles wieder urplötzlich. Bis heute aber keine weitere Mail zu dem Thema von MS.
    Ich bin froh, dass ich wieder vollständigen Zugriff auf Mails, OneDrive, MS-Zertifikate und Office365 habe, doch wüsste ich schon warum genau ich gesperrt wurde. Auch um den ggf. aufgetrennten Fehler nicht erneut zu machen.
    Nun, ich, der sich im Vorfeld sicherlich als MS PowerUser gesehen hat, bin nun wirklich enttäuscht von dem Verhalten / Unzuverlässigkeit von MS.
    Ich werde sicherlich einige Dienste weiternutzen, aber wurde jetzt und wird in Zukunft alles so ausgelegt, dass ein erneuter Auswahl nicht so ins Gewicht fällt. (Gerade Thema Mail)
    Trotzdem vielen Dank für den Beitrag und die Antworten.
    Ich hoffe weiteren Betroffene haben auch so ein "Glück" wie ich :)
    Also bei mir war es so, dass vorgestern mein Word plötzlich wieder im OneDrive speichern wollte.
    Siehe da: Es ging alles wieder urplötzlich. Bis heute aber keine weitere Mail zu dem Thema von MS.
    Ich bin froh, dass ich wieder vollständigen Zugriff auf Mails, OneDrive, MS-Zertifikate und Office365 habe, doch wüsste ich schon warum genau ich gesperrt wurde. Auch um den ggf. aufgetrennten Fehler nicht erneut zu machen.
    Nun, ich, der sich im Vorfeld sicherlich als MS PowerUser gesehen hat, bin nun wirklich enttäuscht von dem Verhalten / Unzuverlässigkeit von MS.
    Ich werde sicherlich einige Dienste weiternutzen, aber wurde jetzt und wird in Zukunft alles so ausgelegt, dass ein erneuter Auswahl nicht so ins Gewicht fällt. (Gerade Thema Mail)
    Trotzdem vielen Dank für den Beitrag und die Antworten.
    Ich hoffe weiteren Betroffene haben auch so ein "Glück" wie ich :)

    Na, da hab ich ja noch Hoffnung. Hatte gestern auch so ein "nettes" Gespräch mit dem Support. Er würde gern helfen, aber.... Naja. die Hoffnung stirbt zuletzt
    Hey zusammen, gibt es hier zufällig noch ein paar Updates? Seit heute ist mein Konto auch gesperrt .. und ich weiß nicht warum.
    Danke für deine Antwort, Martin. Ich werde morgen mal ab 9:00 den Support bemühen .. geht ja bei so einem Account um mehrere hundert Euro, mit Onedrive, Office, Xbox Live, Game Pass, zig Spielen und noch weiteren Abos und vielen Daten.
    Wäre wirklich interessant, ob den jemand etwas erreicht hat, der sich bei dir gemeldet hat ..
    Melde dich bitte wieder, ob du Erfolg hattest. Ansonsten würde ich den Fall zum Anlass nehmen, um nochmal nachzubohren.
    Werde ich machen. Jetzt muss ich erst mal einen neuen Account erstellen - weder Chat noch Anruf gehen ohne Account. Danke Microsoft.
    Der Kontakt mit dem Chat was bisher erfolglos. Auch wenn der Xbox Chat als "kompetenter" einzustufen ist, verwies man mich immer nur auf das Formular, wo scheinbar die Antwortquote nicht sehr gut ist.
    Beim telefonischen Kontakt wurde gesagt, ich soll auf die Antwort auf das Formular warten. Wenn das Konto nicht entsperrt werden kann, soll ich mich melden, ich habe drei Telefonnummern genannt bekommen, und man würde mein Office Abo und Xbox Abos auf ein neues Konto transferieren. Angeblich.
    "...und man würde mein Office Abo und Xbox Abos auf ein neues Konto transferieren."
    Diese Frage hatte ich auch gestellt. Die Antwort: Funktioniert nicht.
    Da über mein jungfräuliches (Ex)Konto lediglich der Game Pass Testmonat lief, war mir das dann aber auch egal.
    Bei dir sieht das natürlich ganz anders aus. :eek:
    Übrigens, dass Konto ist bis heute gesperrt und eine weitere Rückmeldung kam auch nicht.
    Wäre schon interessant zu wissen gewesen, wo ich gegen den Servicevertrag verstoßen haben sollte.
    Ich sage mal, die Kosten sind das Eine, viele Spiele, sicher auch investierte Zeit. Und Abos wie Game Pass Ultimate inkl Xbox Live bis 2021 etc. Aber die Daten auf Onedrive - ich habe eine Platte, auf die wird regelmäßig der Stand gesichert. Aber blöd ist's, dass ich der Inhaber des Home Abos war. Das heißt, dass jetzt fünf weitere Leute kein Office mehr haben und keinen Zugriff auf ihr Onedrive .. Katastrophe.
    Kleines Update von mir:
    Ich habe bisher keine Antwort bekommen. Ich habe auch nochmals das ominöse Formular ausgefüllt. Und auf eine Mail an den Xbox Support geantwortet, die ich nach dem erfolglosen Telefon erhalten hatte.
    Interessant ist aber, dass ALLE Abos noch laufen. Durch das "Family Game Sharing" auf der Xbox mit der Heimkonsole können noch alle Dienste genutzt werden und alle Spiele - und auch meine "Office Familie" hat noch Zugriff auf Onedrive und Office. Vermutlich nur solange, bis das nächste Mal abgerechnet wird - aber dennoch, eigenartiges System. Und besonders im Falle der Office-Familie finde ich es krass, dass niemand informiert wird.
    @Martin - falls du noch irgendwelche Beziehungen spielen lassen kannst, um allgemein bei dem Thema irgendwie Licht ins Dunkel bringen zu können ... oder gibt es noch alternative Vorschläge?
    Ich habe meine Ansprechpartnerin bereits kontaktiert, allerdings ist sie diese Woche im Urlaub.
    Ich kann so doof, das klingt, nur Geduld empfehlen.
    Als ich damals mein Passwort nicht mehr ändern konnte, habe ich auf Empfehlung des Support auch mehrerer Kanäle und Telefonnummern genutzt... was letztendlich glaube ich mehr für Verwirrung und Verzögerung gesorgt hat als zur Behebung des Problems beizutragen.
    Alleine bis auf eine über die Inet Formulare gestellte Anfrage eine Reaktionsmail kam hat es Wochen gedauert.
    Ein MS Mitarbeiter meinte beispielsweise, dass jedes mal wenn ich Anrufe, der Vorgang verzögert wird, weil sich ja dann im Telefonat schon jemand drum gekümmert hat und es wieder dauert bis das weitergeht !?!
    Aber eine Aussage war damals seitens MS gegenüber mir immer ganz klar: Man kann keine gekauften Inhalte oder Abbos von einem in ein anders Konto übertragen.
    Ich verstehe den Ärger. Wenn man gar nicht mehr in Konto kommt ist das natürlich total besch....
    Ja, mehr kann ich ja eh nicht machen .. ich werde warten, klar.
    Obwohl das ein ziemlich trauriger Prozess zu sein scheint, wenn eine weitere Anfrage die erste wieder zurückwirft. Und auch niemand, nicht mal der Betroffene, eine Mail bekommt, sondern das Konto einfach zu ist. Und es null Begründung gibt.
    WENN es denn begründet gesperrt wurde, ist das so, ja. Aber ich möchte (noch) nicht akzeptieren, dass ich hunderte Euro investiert habe, die jetzt einfach weg sind, nur, weil ich ein zu kleiner Fisch bin. Merken werde ich mir das definitiv. Auch wenn das Microsoft selbstverständlich nicht interessiert.
    Hoffnung stirbt zuletzt. Wäre aber eine bittere Enttäuschung. Habe gerade nochmal geschaut, wann z.B. mein Game Pass Ultimate ausgelaufen wäre: 25.04.2022 ...
    Simples
    Ich kann so doof, das klingt, nur Geduld empfehlen.

    Wie gesagt, ich habe dieses Formular auch ausgefüllt. Das war Anfang März.
    Jetzt haben wir Anfang Juni. 3 Monate finde ich dann eine doch etwas lange Bearbeitungszeit.
    Mir ist das egal, AngryMob kann ich aber verstehen. Was da alles dahinter ist...
    @AngryMob
    Ein Anwalt bzw. die Rechtsschutzversicherung wird das sicherlich lösen.
    Ist natürlich sehr unschön.
    Problem beim Ändern des Passwortes für Microsoft Konto
    Ein kleiner Teil zu dem was bei mir gelaufen war, bzw wie lange das gedauert hat.
    Erster Post: 6.3.2019, Problem gelöst von Microsoft: 15.6.2019. Erster Kontakt mit MS war so am 12.3.
    OT.
    Mal abgesehen von dem eher vergleichsweise kleinem Problem. Wenn ich jetzt dran denke kommt mir auch noch die Wut hoch, wie das z.t. bei den service Telefonaten gelaufen ist. Alleine wie oft ich erklären musste worum es überhaupt geht, da mir erstmal niemand bei MS geglaubt hat dass ich mein Passwort nicht ändern kann.
    Es fehlt mir schwer nicht zu motzen aber ich habe das Gefühl das MS der einfache Private Kunde egal ist.
    Einen guten Service erkennt man dann wenn es echte Probleme gibt, nicht die "ich habe mein Passwort vergessen" standard Probleme.
    Ich habe eine "Antwort" von Microsoft auf das Formular bekommen!
    Hallo
    Ihr Konto ist aufgrund eines Verstoßes gegen den Microsoft-Servicevertrag nicht mehr verfügbar. Dies dient dem Schutz unserer Kunden und der Integrität unserer Dienste.
    Beispiele zu schwerwiegenden Verstößen finden Sie in den Verhaltensregeln des Microsoft-Servicevertrags default page.
    Carl
    Microsoft Online Safety

    Danke! Danke! Danke! ...
    Es hat sich also nichts daran geändert, dass willkürlich ohne Begründung gesperrt wird.
    Wer davon betroffen ist und eine Rechtsschutzversicherung hat, sollte mal nachfragen, ob die in so einem Fall die Kosten für einen Anwalt übernehmen.
    Nochmal ein Aufruf an Betroffene: Meldet euch doch bitte unter martin at drwindows de bei mir, ich möchte gerne möglichst viel konkrete Fälle sammeln.
    Hi AngryMob,
    Thanks for subscribing to Microsoft 365 Family. We’re happy you’re here.
    Office 365 is now Microsoft 365. Microsoft 365 includes everything you enjoy in Office 365, like premium Office apps, and 1 TB of cloud storage, plus new subscription benefits.
    You’ll be charged the next recurring payment for your subscription soon. On Thursday, July 9, 2020, ...

    ... wtf? Es geht um das gesperrte Konto - aber ich bekomme zumindest erst mal die Mail, dass am 09.07. abgebucht werden soll ..
    Davor, Ende Juni, ist jetzt auch EA Access fällig, ich bin gespannt, Mail kam da auch, aber noch vor Sperrung.
    @Martin Mail kommt die Woche auf jeden Fall noch - danke!
    AngyMob,
    funktionieren denn deine dienste noch? Scheinbar kannst DU mails noch abrufen?
    Sorry wenn das weiter oben schon steht....
    Simples
    Hi Simples,
    also für die Mitglieder meine Office 365 Familie funktioniert NOCH alles. Für mich geht nichts mehr.
    Ich habe eine Gmail Adresse mit dem MS Konto verknüpft, keine MS Adresse - deswegen bekomme ich auch noch alle Mails.
    @Martin - Mail ist raus.
    Jetzt hat es mich erwischt. Gemäss Nutzungsbedingungen sehe ich keinen Grund für eine Sperrung. Anfrage an den Support ist raus, auch die Mail an Martin. Was ich hier lese macht mir wenig Hoffnung... Es hängt verdammt viel an diesem Account... Selbst bei einer vollständigen Wiederherstellung wird das mein Nutzerverhalten massiv ändern... Wenn sich schon hier so viele melden, wie viele sind dann insgesamt betroffen? Ich hätte gerne ein Update von jemandem, der den Rechtsweg gegangen ist. Für mich kommt das Verhalten von MSFT einer Nötigung gleich.
    Ich weiß ja nicht wie gut Martins Beziehungen sind, aber wäre das nicht langsam mal etwas für eine größere Öffentlichkeit. Mir fällt hier die Rubrik "Vorsicht, Kunde" der c't ein.
    Vermutlich reicht es auch nicht, wenn man beim Bitten bleibt. Die ein oder andere juristische Kenntnis in so einem Brief durchblicken lassen, reicht manchmal, daß nicht nur die Deppen in einer Firma die Briefe lesen. Allerdings weis ich nicht, ob Microsoft hier nicht auch schon eine KI beschäftigt, dann wird das nichts nützen.
    Martin ist mit Günter Born dran.
    Leider ist das zum Beispiel in meinem Fall mit lediglich einer Verkehrsrechtsschutz schwierig mit rechtlichen Schritten.. ��
    Ich bin mit Günter, den Betroffenen und auch mit Microsoft in Kontakt.
    Es wird vermutlich mehr Druck brauchen, um Bewegung in die Sache zu bringen. Eine Veröffentlichung bei heise hätte natürlich sehr viel mehr Wirkung als beim kleinen Dr. Windows. Eventuell wäre es auch eine Idee, den Verbraucherschutz mit einzuschalten.
    Eine gute Rubrik bei Heise wäre "Achtung Kunde". Vielleicht kann man Georg Schnurer für das Thema begeistern.
    Habe ich oben schon vorgeschlagen. Nur müßte dann mindestens einer der Betroffenen sich mit guter Dokumentation an die c't wenden. Die c't hatte auch vor einigen Jahren schonmal über derartige Probleme bei Online-Konten allgemein berichtet, das war aber nicht im Rahmen der Rubrik Vorsicht, Kunde.
    AngryMob
    Leider ist das zum Beispiel in meinem Fall mit lediglich einer Verkehrsrechtsschutz schwierig mit rechtlichen Schritten..
    Man muß nicht gleich zur professionellen Rechtsberatung greifen. Ein kleiner Überblick über die rechtlichen Aspekte des Themas von einem kundigen Bekannten und eigene Recherche im Netz reichen schon aus, daß man einen entsprechend formulierten Brief verfassen kann. Hilft nicht überall, aber manchmal kann man damit die erste Hürde des 0815-Supports überwinden.
    Kann es sein, das die Mailadressen von Dritten zu Spamzwecken missbraucht werden? Ich meine das es vor ein paar Jahren schon mal so eine "Welle" gab.
    Gestern hat es mich auch erwischt. Ich wollte auf dem Samsung-Handy von der Samsung-Cloud auf OneDrive migrieren, da ja Samsung die eigene Cloud einstellt. Ergebnis war, die Migration wurde durchgeführt, die Synchronisation wurde gestartet. Währenddessen wollte ich mich auf dem PC mit Windows10 in OneDrive anmelden und kam nur eine Fehlermeldung "Es besteht ein Problem mit diesem Microsoft-Konto. Melden Sie sich zur Lösung dieses Problems über einen Browser bei „account.live.com“ an." Kaum auf der Anmeldeseite angekommen strahlte mich schon das Bild aus dem Artikel an "Ihr Konto wurde gesperrt..." Natürlich das Formular auf der Microsoft-Seite ausgefüllt... bisher keine Rückmeldung außer der automatischen Mail, dass es eine Weile dauern kann. Auf dem Handy funktioniert die Synchronisation ebenfalls nicht mehr, es kommt bloß die Meldung - Konto gesperrt wegen erhöhtem Datenvolumen oder wegen etwas anderem... wird nach 24 Stunden wieder freigegeben oder auch nicht... (nicht wörtlich).
    Konto gesperrt wegen erhöhtem Datenvolumen

    nun wenn Du diese Meldung bekommen hast bist du glaub ich gegenüber anderen hier noch im Vorteil, die gar nicht wissen warum Ihr Konto gesperrt wurde....... Du hast sogar etwas bewusst gemacht was eventuell dafür verantwortlich sein könnte (ohne das warum MS wegen erhöhtem Datenvolumen dann sperrt mal zu werten). Du hast einen Zeitangabe bekommen..... mal schaun was nach 24h passiert. Vielleicht hast Du Glück und es hat nichts mit den eventuell willkürlichen Sperrungen zu tun.
    Viele Grüße
    Simples
    Dreamdancer
    Gestern hat es mich auch erwischt. Ich wollte auf dem Samsung-Handy von der Samsung-Cloud auf OneDrive migrieren, da ja Samsung die eigene Cloud einstellt. Ergebnis war, die Migration wurde durchgeführt, die Synchronisation wurde gestartet. Währenddessen wollte ich mich auf dem PC mit Windows10 in OneDrive anmelden und kam nur eine Fehlermeldung "Es besteht ein Problem mit diesem Microsoft-Konto. Melden Sie sich zur Lösung dieses Problems über einen Browser bei „account.live.com“ an." Kaum auf der Anmeldeseite angekommen strahlte mich schon das Bild aus dem Artikel an "Ihr Konto wurde gesperrt..." Natürlich das Formular auf der Microsoft-Seite ausgefüllt... bisher keine Rückmeldung außer der automatischen Mail, dass es eine Weile dauern kann. Auf dem Handy funktioniert die Synchronisation ebenfalls nicht mehr, es kommt bloß die Meldung - Konto gesperrt wegen erhöhtem Datenvolumen oder wegen etwas anderem... wird nach 24 Stunden wieder freigegeben oder auch nicht... (nicht wörtlich).

    Ist denn dein Account wieder freigeschaltet?
    Nein, jetzt sind 48h abgelaufen und der Account ist immer noch gesperrt. Eine Rückmeldung vom Microsoft-Support habe ich ebenfalls noch nicht erhalten.
    Ich kann euch sagen, dass aktuell ein paar Klärungen laufen, trotzdem will ich keine allzu großen Hoffnungen wecken. Man kann die Leute in Redmond nur anstupsen - ob sie sich bewegen, steht dann auf einem anderen Blatt. Ich bleibe aber dran, versprochen.
    Das ist einfach keine Art von Microsoft... Ich habe bei mir ja einen Verdacht was die Sperre getriggert haben könnte ABER das ist schlicht nach den Bedingungen nicht verboten, generell ist fast nicht nach deren Bedingungen verboten ausser dem veröffentlichen oder verteilen ungewünschter Daten oder versenden von SPAM, Gewaltdrohungen, etc... Könnte man das mit einem Menschen kurz diskutieren, wäre das in meinen Augen in kürzester Zeit geregelt. Generell einfach ohne Warnungen sperren mit dem Verweis auf "schwerwiegende" verstösse, das ist schlicht Willkür und der Gesetzgeber schweigt, weil es nicht genug Menschen betrifft und MSFT schweigt, weil es ihnen nicht genug schadet. Die Betroffenen haben aber einen Schaden, finanziell und auch anderweitig. Hatte nicht mal einer erfolgreich gegen Facebook geklagt zur Herausgabe aller gespeicherten Daten? Das sollte theoretisch ja auf MSFT anwendbar sein? Die Lehre für alle nicht betroffenen; Trennt eure Konten! Führt separate Konten für Mail, PC, Xbox, OneDrive... eigentlich für jeden Dienst ein getrenntes Konto, dann sperren sie euch wenigstens nicht alles.
    @Martin
    Frage an dich:
    sind diejenigen Fälle, die sich bei dir persönlich gemeldet haben, mehrheitlich Office 365 Benutzer?
    Ich frage deshalb weil bei mir nach jeder größeren Säuberungsaktion auf OneDrive automatisch eine Mailnachricht kommt, daß alles im Papierkorb nach 30 Tagen gelöscht wird. Immer textlich nett verpackt, gerade so als ob die Sicherheit meiner Daten ihr größtes Anliegen wäre.
    Wie ist das zu bewerten?
    Das eine (Papierkorb nebst Mailinfo) ist ein sinnvoller Service, das andere eine amoklaufende KI oder ein normaler Algorithmus, der mit den falschen Bedingungen gefüttert wurde. Hat beides nichts miteinander zu tun. Ersteres basiert auf Nettigkeit, letzteres auf Überheblichkeit und Arroganz. In einem großen Unternehmen dürfte beides problemlos nebeneinander existieren können.
    Am ehesten überzeugt die Theorie von Setter, daß die jeweilige Outlook-Mailadresse für Spam mißbraucht wurde. Allerdings basiert der vermeintlich von Outlook-Adressen ausgehende Spam eher nicht auf gekaperten Mailkonten, sondern einfach auf Fälschen der Absenderadresse. Das kann aber der Besitzer eines Microsoft-Kontos weder verhindern noch irgendwie beeinflussen und das sollte auch Microsoft wissen, falls sie eine diesbezügliche Meldung eines Dritten bekommen.
    Was bleiben denn sonst noch für Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen? Illegale oder urheberrechtlich bedenkliche Inhalte im OneDrive können es nicht sein, sonst würden sich die jeweiligen Gesperrten kaum lautstark hier beschweren. Falsche Angaben hinsichtlich der Identität scheinen Microsoft nicht zu interessieren. Ich habe nämlich neben meinen Hauptkonto unter meinem tatsächlichen Namen noch weitere Konten unter abenteuerlichsten Pseudonymen, die noch nie gesperrt wurden. Solange man nichts über das Konto kaufen will, interessiert sich Microsoft auch nicht für eine Adresse.
    @build10240
    das mit dem Papierkorb habe ich bislang so auch vermutet, da sieht auch nur die Maschine, daß ein paar mehr GB entsorgt wurden und womöglich der arglose User den falschen Button geklickt hat und dann in 5 Wochen tobt "wo sind meine Daten?"
    Wenn ich entsorge, dann u.a. auch weil ich meine Family-Konten Drives inzwischen nach Sachgebieten trenne (bei mir auch zwei Realnamen und 4 Mail-Userkonten wo selbst die dämlichste AI erkennen muß, wow 4 Pfoten, sehen auch richtig schnurrig aus). Meine Denke war auch, Phantasiename gibt zu erkennen, daß die bekannte Realadresse samt Bankkonto, Telefonnummer nicht mißbraucht wird um die halbe Straße mit der Family Option zu füttern sondern...
    Somit auch 4 Mailadressen die nur einmal eine Willkommensnachricht bekamen.
    @build10240 Dass massenhafte Spam-Mails mit gefälschten Absender-Adressen diese Aktion auslösen, kann ich mir nicht vorstellen. Das können die Microsoft-Systeme ja gar nicht sinnvoll erfassen.
    Was anstößige Inhalte auf OneDrive angeht: Daraus könnte schon eher ein Schuh werden, denn einer der Betroffenen, zu denen ich Kontakt habe, hat mir ganz offen geschrieben, dass er vermutet, nicht ganz jugendfreies Material in seinem OneDrive könne dafür verantwortlich sein.
    Da könnte man natürlich sagen "selbst schuld", was auch irgendwo korrekt ist, und trotzdem sieht eine professionelle Reaktion anders aus. Man könnte dem Nutzer beispielsweise konkret seinen Verstoß vorlegen und ihm eine Frist setzen, bis wann die Inhalte zu entfernen sind.
    Es geht übrigens ganz schnell: OneDrive bietet ja ganz offensiv die Aktivierung des Bilder-Uploads an und meldet sich, sobald ein neuer Medien-Ordner gefunden wird. So landet auch der WhatsApp-Bilderordner schnell auf OneDrive, und ich möchte den sehen, der in einer WhatsApp-Gruppe ohne T*ttenbilder ist ;).
    Ich habe heute früh eine Antwort-Mail vom Kundendienst erhalten:
    Hi,
    We have received your inquiry regarding your Microsoft account. It may take a while for us to respond as we need to escalate this case for review. Please do not submit additional requests as that will only slow our response.
    We apologize for any delay. We will address your request as soon as possible.
    Sincerely,
    XXX
    Microsoft Customer Protection

    Mal schauen, was da noch kommt...
    Laut Servicevertrag werden die Daten nicht überwacht und nur überprüft wenn ein Verdacht vorliegt:
    "Wir behalten uns außerdem das Recht vor, Ihre Inhalte jederzeit sperren oder aus dem Dienst zu entfernen zu können, wenn uns zur Kenntnis gelangt, dass die Inhalte möglicherweise gegen anwendbares Recht oder diese Bestimmungen verstoßen. Microsoft behält sich das Recht zur Überprüfung Ihrer Inhalte vor, soweit dies zur Untersuchung mutmaßlicher Verstöße gegen diese Bestimmungen erforderlich ist. Wir überwachen die Dienste jedoch nicht und unternehmen auch nicht den Versuch hierzu."
    3.b unter default page
    Trotzdem bleibt auf Grund von den Berichten ein unschönes Gefühlt. Wenn man OneDrive verwendet und per Mail oder Messenger irgendwelche, nach amerikanischer Moralvorstellung, unangemessenen Bilder (ungefragt) zugeschickt bekommt, die dann direkt hochgeladen werden, und man sich dann daraufhin nicht mehr anmelden kann. Und dann noch nicht einmal unter Windows. Also braucht man noch ein Windows mit Offline Konto oder Linux um alles zu sichern. Oder regelmäßiges Backup auf einer externen Festplatte. Ist auf jeden Fall keine gute Werbung, wenn einfach Konten ohne Begründung und Möglichkeit die Daten zu sichern gesperrt werden.
    Sehr geehrter Kunde,
    vielen Dank für Ihre Nachricht und es tut uns Leid für die Verspätung beim Antworten. Wir sind stets bemüht, Ihr Anliegen zeitnah zu bearbeiten. Leider kann es manchmal, aufgrund der vielen Anfragen, zu Verzögerungen bei den Antworten kommen.
    Microsoft nimmt die Sicherheit und Privatsphäre seiner Kunden sehr ernst. Wir sind verpflichtet Ihre persönlichen Informationen zu schützen, und unser Konto-Wiederherstellungsprozess ist dafür bestimmt Sie vor böswilligen Aktivitäten zu schützen.
    Ihre persönlichen Daten zu schützen erfordert es, mit äußerster Sorgfalt sicherzustellen, dass Sie der Kontobesitzer sind.
    Ohne solcher Sicherheit können wir das Microsoft Konto für Sie nicht freischalten.
    Bitte beachten Sie, dass jeder Kontobesitzer dafür verantwortlich ist, seine Daten in Kontoeinstellungen zu aktualisieren.
    Außer folgenden Formularen, besteht leider keine Möglichkeit Sie als Besitzer des Kontos zu identifizieren. Das ist die einzige Möglichkeit, Ihr Konto wiederherzustellen und aus diesem Grund muss Ich Ihnen mitteilen, dass es keine Alternativen gibt, die Ihnen weiterhelfen können.
    Wir bitten Sie zu beachten, dass die Wiederherstellungsvorgänge festgelegt sind und nicht geändert werden können.
    Zur Wiederherstellung des Kontos empfehlen wir Ihnen folgende Artikel zu lesen und den Schritten zu folgen:
    - wenn Sie sich bei Ihrem Konto nicht anmelden können - https://support.microsoft.com/de-de/help/12429/microsoft-account-sign-in-cant
    - wenn das Microsoft-Konto gehackt wurde - https://support.microsoft.com/de-de/help/10494/microsoft-account-get-back-compromised-account
    - wenn Sie das Konto wiederherstellen möchten - Recover your account
    - wenn Ihr Microsoft-Konto wegen ungewöhnlicher Anmeldeaktivität gesperrt wurde - Unblock my Outlook.com account - Outlook
    oder gehen Sie auf "login.live.com" geben Sie dort Ihre Emailadresse an, welche Sie zur Einrichtung des Microsoftkontos verwendet haben.
    Klicken Sie im nächsten Schritte auf Password vergessen/wiederherstellen. Folgen Sie den Anweisungen um einen Code für die Freischaltung des
    Kontos auf eine Alternativemailadresse bzw Telefonnummer zu erhalten.
    https://partner.support.services.microsoft.com/de-de/contact/form/23/msa/.
    Wenn Sie keinen Zugriff auf das Konto wiederherstellen können:
    Stellen Sie sicher, dass alle Abonnements von Microsoft gekündigt werden. Sie können alle Abonnements von Microsoft kündigen, indem Sie das Bankkonto oder die Kreditkarte schließen, die Autorisierung widerrufen oder die Bank informieren. Outlook.com- und OneDrive-Konten werden nach 1 Jahr gesperrt, und alle auf OneDrive gespeicherten E-Mail-Nachrichten und Dateien werden kurz danach gelöscht. Microsoft-Konten laufen nach zwei (2) Jahren Inaktivität ab. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt 4 des Microsoft-Servicevertrags: https://www.microsoft.com/de-de/servicesagreement
    Mit freundlichen Grüßen
    Microsoft Support

    @Martin ich habe die Mail nach deiner Vorlage an [email protected] geschrieben - das ist leider alles, was da als Antwort kommt. Viel Luft.
    @[email protected],
    stimmt, so liest es sich. Scheint dir bekannt zu sein.
    Ein Außenstehender kann nicht beurteilen, ob die genannten Schritte funktionieren oder nicht.
    Bei einer tempörären Sperre reicht ja Einloggen im Konto bzw. Verifizierung über Code/hinterlegter zweiter Mailadresse.
    Wenn Microsoft ohne Begründung (Verstoß gegen...) ein Konto irreversibel sperrt müssen Gründe jenseits von etwas freizügigen Fotos vorliegen. Man kann nicht einerseits ein Riesengeschäft mit der Cloud und Office Abos usw aufziehen und andererseits per AI diktatorische Entscheidungen treffen.
    @AngryMob das ist leider wirklich eine absolute Standardantwort. Sie belegt außerdem, dass man sich deinen Fall nicht mal angeschaut hat, denn du hattest ja schon die Mitteilung bekommen, dass dein Konto endgültig stillgelegt wurde - wenn sie nachgeschaut hätten, dann hätten sie das ja herausgefunden.
    Wenn man sich das so anschaut, dann müsste man glatt einen Artikel mit der Überschrift "Warnung - nutzen Sie keinesfalls ein Microsoft-Konto" schreiben. Wie ihr wisst, sind die lauten Töne nicht die meinen, aber wenn ich alles tun will, was in meiner Macht steht, dann werde ich wohl wirklich mal ein paar Fackeln anzünden müssen.
    Habe auf die nutzlose Mail von MS geantwortet - innerhalb einer Stunde kam eine Antwort!
    Selbstverständlich genauso hilfreich. Da ist man sich treu. Wird ganz schnell der nächste Baustein geschickt.
    Meine Antwort auf o.g. Mail:
    Diese Antwort hat mir leider absolut nicht geholfen.
    Die Formulare habe ich, soweit möglich und sinnvoll, alle ausgefüllt. Das bleibt jedoch vollkommen ergebnislos.
    Gern können Sie auch telefonisch mit mir die Identität bestätigen. Die im Konto hinterlegte Mailadresse ist die, von der ich schreibe.
    Die im Konto hinterlegte Telefonnummer ist folgende: +49 123 456
    Darüber bin ich jederzeit zu erreichen, um dieses Problem zu beseitigen.
    Mit freundlichen Grüßen.
    AngryMob

    Antwort eine Stunde später:
    Sehr geehrter Kunde,
    vielen Dank für Ihre Nachricht.
    Diesbezüglich empfehle ich Ihnen sich an Abteilung Konten und Abrechnung weiter zu wenden. Sie können sich über diese Microsoft Webseite verbinden (Chat, Rückruf, Anruftermin vereinbaren) support.microsoft.com/de-de/contactus/windows/account oder direkt unter dieser Telefonnummer 08008 08 80 14.
    Vielen Dank, dass Sie sich an den technischen Support der Firma Microsoft gewandt haben.
    Microsoft Customer Service und Support
    Telefon: 01806 / 67 22 55 (0.20 Euro pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunktarif kann abweichen)
    Online Support unter: Microsoft Support
    Habe die selbe Antwort gerade auch erhalten... Absurd.
    Und jetzt eine Umfrage zur Zufriedenheit mit der Antwort... LoL
    Diese Meldung macht mich sehr traurig und wütend! Denn gerade DAS hat mich von Google zu Microsoft gebracht, weil Google GENAU den selben Dreck hat ! Mit der Ausnahme, dass man bei MS wenigstens eine vorgefertigte Textbaustein Email bekommt. Bei Google gibts ja nicht mal das ! Ich habe sooooo viele Sachen mehrere TB auf meinem OneDrive, was ich vorher bei Google hatte. Und ja ich bekenne mich, es hat da mit downgeloadeten Serien und Spielfilmen auch Dinge drauf, die mir zum Verhängnis werden könnten! ABER dazu MUSS man wissen, dass ich aus der Schweiz bin und in der Schweiz ist der Download von zB Kinofilmen gesetzlich NICHT verboten ! Es geht hier um Eigenbedarf (Kein Witz, das ist so !!) Was man nur nicht darf, ist es weiter verbreiten also wenn ich euch jetzt allen meine OneDrive Spielfilme freigeben würde, dann würde auch ich gegen das Gesetz verstossen aber das mache ich nicht ! ABER ich gebe es der Familie im selben Haushalt frei ! Das wäre gesetzlich grad so an der Grenze, auch in der Schweiz ! Damit ich auf so viel Speicher komme, zahle ich ein Office365 (Family) und habe mehrere Accounts (family) die ich untereinander also dem Hauptaccount freigebe. Doch auch meine Fotos der Familie der letzten 20 Jahre sind CloudOnly (Wo sollte es sicherer sein als bei Microsoft?! wo redunant gespeichert wird!) Meine Dokumente, Passwörter in OneNote, Tagebuch und Workspace Dateien für meine Arbeit. Ich bin die letzten 20 Jahre gut mit der Cloud gefahren. ABER ich erkenne je länger wie mehr, wie man als selbst zahlender Kunde von JETZT auf GLEICH ALLES verlieren könnte! Und das macht mir ne Scheiss Angst !! Ich sehe es schon kommen. Ich muss mir wohl oder übel einen Rasperie Pi anschaffen und mir meine Cloud mit Nextcloud selber hochziehen. Dann ist man aber wieder für ALLES selbst verantwortlich und ehrlich gesagt, das fickt mich an :-( Null Bock auf solche SPielereien mit 50ig ! Für mich muss das Zeug einfach funktionieren und das hat bisher super geklappt ! Aber eben !
    Dir ist schon klar, daß die meisten anderen Nutzer genau solches Verhalten wütend macht, denn letztendlich sorgt das dafür, daß die Kontrolle seitens Microsoft notwendig ist und dann zu Kollateralschäden führt.
    Das schweizerische Urheberrecht kenne ich nicht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß bei den diversen internationalen Abkommen widerrechtlich verteilte Filme und Serien in der Schweiz legal besessen werden dürfen. Microsoft dürfte das schweizerische Recht auch kaum interessieren, denn im Zweifel gilt das schweizerische Recht nur zwischen den Kunden und Microsoft, aber nicht dort wo die Inhalte der Nutzer gespeichert sind.
    Keine Ahnung was du in meinen oberen Post hinein interpretierst. Aber ich verteile keine Raubkopien, sondern habe einfach ein paar Spielfilme und Serien. Wie wohl praktisch alle anderen auch! Oder wozu zahlst Du die Abgabe auf Datenspeicher wenn du sie dann nicht nutzen kannst, darfst,sollst! Dieses Prinzip nennt man FairUse. Und ist schon seit den frühen Tagen der leeren Audiokassetten bekannt und setzt sich in der heutigen Zeit auf alle arten von Speicher fort. Kriminalisiere mich nicht ! Ich nutze nur das was mir gesetzlich zusteht.
    Egal was in der Schweiz erlaubt ist, kann man daraus nicht ableiten, daß Microsoft die Nutzungsbedingungen für die User aus der Schweiz entsprechend anpassen musste. Dazu ist die Schweiz zahlenmässig zu unbedeutend für Microsoft. Abgesehen davon würde man einen Flächenbrand entfachen.
    @Vectrex71CH
    an deiner Stelle würde ich der lieben Verwandtschaft die Filme und Serien über andere Medien wie Sticks zukommen lassen. Was ich bei YouTube holen kann und in mein Beuteschema fällt, speichere ich auch auf OneDrive. YouTube /Google entschädige ich über meinen monatlichen Beitrag als Premium User. Über die Mediathek App könnte man ohnehin die paar Terabytes locker füllen.
    Wir alle wissen, daß für Datenträger eine pauschale Abgabe erhoben wird. Trotzdem darf man nicht davon ausgehen, daß Microsoft den OneDrive Wolkenspeicher als konkurrenzlos preiswerten, werbefreien privaten Streaming Dienst ansieht.
    Andererseits warte ich ehrlich gesagt auch auf den Tag an dem sich der Down- und Upload für mich erübrigt und direkt von Wolke zu Wolke gespeichert wird. Sollten die Insider mal vorschlagen. Könnte ein erweitertes Geschäftsmodell werden.
    Vectrex71CH
    Keine Ahnung was du in meinen oberen Post hinein interpretierst. Aber ich verteile keine Raubkopien, sondern habe einfach ein paar Spielfilme und Serien. Wie wohl praktisch alle anderen auch! Oder wozu zahlst Du die Abgabe auf Datenspeicher wenn du sie dann nicht nutzen kannst, darfst,sollst! Dieses Prinzip nennt man FairUse. Und ist schon seit den frühen Tagen der leeren Audiokassetten bekannt und setzt sich in der heutigen Zeit auf alle arten von Speicher fort. Kriminalisiere mich nicht ! Ich nutze nur das was mir gesetzlich zusteht.
    Keine Ahnung, was man sich in der Schweiz so zurecht legt, um Urheberrechtsverstöße vor sich selbst zu rechtfertigen. Aber die Abgabe auf Datenspeicher ist kein Freibrief für das widerrechtliche Beschaffen von Serien. Das weißt Du ja auch, sonst hättest Du "Und ja ich bekenne mich, es hat da mit downgeloadeten Serien und Spielfilmen auch Dinge drauf, die mir zum Verhängnis werden könnten!" nicht erwähnt. Es gibt im Netz keine legalen Quellen für den Download von Serien. Wer nicht bereit ist für diese Inhalte zu bezahlen, was der Urheber bzw. der Rechteinhaber verlangt ist ein Schmarotzer, der auf die Kosten aller legalen Nutzer lebt.
    Die Erfahrung lehrt, dass Diskussionen dieser Art gerne auf mehrere Seiten anschwellen, ohne dass auch nur irgendetwas dabei heraus kommt. Können wir uns das bitte ersparen und einfach beim Thema bleiben, sodass auch Betroffene, die nachträglich noch in diesem Thema aufschlagen, halbwegs die Übersicht behalten können? Das wäre prima :).
    @build10240
    Auch in Deutschland war, vielleicht ist noch, (aber ich interessiere mich nicht genug dafür, es nachzulesen) in einer Grauzone des Bagatelles, Filme oder Serien untereinander zu tauschen, wofür es eine Pauschale gibt, die fällig wird beim Kauf von jedwedem Speichermedium, ich meine sogar bei einem Drucker.
    An die Sachen zu kommen, ist eine andere Sache, da sieht es inzwischen düster aus, ich sehe aber auch keinen Grund mehr, sich darüber Gedanken zu machen, da man heute durch Abos Zugriff auf so viel erhält, dass es reicht. Allerdings bin ich wieder offen dafür, wo man die Sachen nicht mehr erwerben kann. Ob jetzt durch Abo oder früher durch Kopien, ich habe dadurch oft erfahren müssen, wofür ich wirklich kein Geld ausgeben möchte, was man leider vorher kaum erfahren kann; aus einem ähnlichen Grund mache ich auch selten bis gar nicht mit bei Vorbestellungen oder digitalen Vorverkäufen, ohne vorher Tests und Berichte über Spiele gelesen zu haben, und das möglichst von verschiedenen Seiten.
    @Martin
    Verzeihung, ich habe zu der Zeit schon geschrieben.
    Letzter Beitrag zum Thema:
    Microsoft Konto gesperrt - und der Support stellt sich tot
    Soll jeder in sein Onedrive packen, was er will. Ist ja jedem selbst überlassen. Was ich laut Service Vertrag als kritisch gesehen habe, ist lediglich das Teilen "verbotener" Dateien.
    Und wenn ich wüsste, dass ich genau deswegen gesperrt bin, wäre das eine Aussage. Wenn auch eine, die ich nicht nachvollziehen kann.
    @Martin wie viele Leute haben sich eigentlich mittlerweile bei dir direkt gemeldet? Und hat schon jemand einen Anwalt eingeschaltet?
    Von anwaltlichen Tätigkeiten weiß ich leider nichts.
    Ich habe ein gutes Dutzend Fälle, die ich aktiv verfolge. Einige Leute, die sich gemeldet haben, wollten es nur mitteilen, es war ihnen aber letztlich egal, einigen Betroffenen konnte ich auch direkt erklären, warum es passiert ist. Wenn sich beispielsweise jemand mit dem Namen Donald Duck anmeldet, dann ist es halt nachvollziehbar, wenn das als Fake-Account eingestuft wird. In den Fällen ist dann auch kein echter Schaden entstanden.
    Wenn sich beispielsweise jemand mit dem Namen Donald Duck anmeldet, dann ist es halt nachvollziehbar, wenn das als Fake-Account eingestuft wird.
    Das wäre plausibel, wenn das Konto dann gleich gelöscht wird, aber nicht wenn es schon längere Zeit genutzt wurde. Pseudonyme können nach deutschem Recht auch nicht einfach ausgeschlossen werden, auch wenn man damit natürlich formell gegen 4.a.i der Nutzungsbedingungen ( "Sie verpflichten sich, bei der Anmeldung Ihres Microsoft-Kontos keine falschen, ungenauen oder irreführenden Angaben zu machen.") verstößt. Trotzdem glaube ich nicht, daß es um falsche Namen geht, denn meine Konten unter offensichtlichen Pseudonymen wurden bisher noch nie gesperrt, geschweige denn gelöscht. Diese Konten nutze ich allerdings auch nicht für bezahlte Inhalte. Ich kenne auch andere Nutzer mit solchen Konten unter Pseudonym, von denen mir auch noch keiner über eine Sperrung/Löschung berichtet hat.
    Problematisch könnte es nur sein, wenn man über sein solches Konto tatsächlich Käufe abwickelt, denn dann wäre Microsoft meines Wissens verpflichtet entsprechende Kundendaten zu speichern. Nur könnte man das ja gleich daran koppeln, daß vor dem ersten Kauf eine echte Adresse hinterlegt werden muß. Macht bzw. machte Google im Play Store auch so.
    Man sollte sich in den Nutzungsbedingungen speziell 3. Verhaltenskodex mal anschauen: Microsoft-Servicevertrag (Nutzungsbedingungen)
    Mal von einem fehlerhaften ggf. absichtlichen Anschwärzen durch andere abgesehen, bleiben iv., v., vi. und viii., bei denen man als Nutzer fälschlicherweise von einem Kavaliersdelikt ausgehen könnte.
    Wobei ein entdeckter Verstoß gegen iv. oder viii. schon das aktive Durchforsten der Nutzerinhalte durch Microsoft oder eine Anzeige eines Dritten voraussetzen würden.
    Ein Verstoß gegen v. oder vi. wäre aber schon das kreative Nutzen von Lizenzen, Cheaten usw. und das erfreut sich durchaus einiger Beliebtheit.
    Gegen iii. kann m.E. nur verstoßen werden, wenn das eigene Konto gehackt und von Spammern mißbraucht wurde. Es sei denn Microsoft stuft den vom Nutzer nicht beeinflußbaren Mißbrauch von Outlook-E-Mail-Adressen als gefälschte Absendeadresse von Spam als Verstoß ein.
    Alle anderen Punkte fallen in die Kategorie, bei der schon erhebliche kriminelle Energie Voraussetzung wäre. Nutzer, die dagegen verstoßen und keine Volltrottel sind, würden sich kaum wegen einer deswegen erfolgten Kontosperrung hier melden.
    Eine Fehlfunktion der Microsoftschen Verstoßerkennung in Verbindung mit den üblichen Beschränkungen der Befugnisse der einfachen Supportmitarbeiter nebst dem ebenfalls in solchen Fällen üblichen hausinternen Kommunikationsversagen ist selbstredend nicht ausgeschlossen. In diesem Fall dürften die Bemühungen hier aber zwecklos und tatsächlich nur noch der Anwalt, viel Geld und langer Atem hilfreich sein.
    Entscheidend ist, dass die meisten Verstösse nicht zu endgültigen sperren führen dürfen. Nicht bei einem Konzern der dich überall zu Konten zwingt und dir seine dienste als toll, sicher und mit bestem Datenschutz anpreist. Zudem verbieten viele der Punkte ja einfach explizit "veröffentlichen und teilen". Veröffentlichen bedeutet doch so viel wie einer breiteren Masse zugänglich machen und teilen ist für mich das teilen mit Dritten. Man müsste also MSFT schon als Filehoster missbrauchen oder als Tauschbörse um eine Sperre "zum Schutz unserer Kunden und der Integrität unserer Dienste" zu rechtfertigen, nicht?
    Entscheidend ist, dass die meisten Verstösse nicht zu endgültigen sperren führen dürfen.
    Warum nicht? Es steht jedem Anbieter frei die Bedingungen für die Nutzung seiner Dienste festzulegen. Den Nutzungsbedingungen hat jeder Microsoft-Konto-Nutzer zugestimmt und die dort genannten Verstöße sind auch nicht so unerheblich, daß ein Ausschluß unangemessen wäre.
    Nicht bei einem Konzern der dich überall zu Konten zwingt und dir seine dienste als toll, sicher und mit bestem Datenschutz anpreist.
    Gesetzt den Fall ein Nutzer begeht einen dort definierten Verstoß, dann spielt es keine Rolle, ob Microsoft einen zu Konten zwingt. Der Nutzer hätte den Verstoß ja nicht begehen müssen. Was hätte eine Sperrung mit dem Datenschutz zu tun?
    Zudem verbieten viele der Punkte ja einfach explizit "veröffentlichen und teilen".
    Dabei handelt es sich um genau einen Punkt, iv. In Punkt viii. (Verletzen Sie keine Rechte anderer) werden nur Beispiele genannt. Je nach Interpretation ist z.B. schon das Speichern von "heruntergeladenen Serien und Filmen" auf OneDrive ein Verstoß gegen die Rechte anderer.
    Du ignorierst die Begründung von MSFT, die ist bei den meisten deiner aufgezählten Verstösse wohl kaum zutreffend. Zudem ignorierst du auch deinen eigenen letzten Absatz, wenn solche Regeln unterschiedlich interpretiert werden können, ist es erst recht total daneben. Die haben Monopol-ähnliche Macht, da geht es nicht mehr um simples "mit dir will ich keine Geschäfte machen", wäre eh gelogen, den einen neuen Account darf ich scheinbar machen, mein Geld werden sie auch nicht ablehnen... Es ist schlicht falsch, langjäjhrige Nutzer wegen irgendwelcher Verstösse ohne Warnung, ohne Angabe von Gründen und ohne echte Rekursmöglichkeit zu enteignen. Das sollte schon nur von Gesetzeswegen nicht zulässig sein. Die Datenschutzverletzung hast du beschrieben, sie durchsuchen offenbar die Daten und das vermutlich auch ohne Anlass oder zumindest ohne konkreten Anlass.
    Das Konto meines Vaters wurde inzwischen (zeitraum ca 3 Jahre) 2x temporär gesperrt, beide male weil er bei seinen Freunden und Bekannten eines seiner neuen Bücher vorgestellt und per Mail zur Vernissage eingeladen hat. Bisher hielt ich das für harmlos und sogar richtig um Missbrauch zu vermeiden, aber auch er müsste wohl im dümmsten Fall mit einer definitiven Sperre rechnen ohne Rekursmöglichkeit, keine Ahnung wie man das verteidigen kann.
    Okay. Jetzt wird es richtig lustig bei mir.
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    Ich habe keinen Zugriff auf mein Konto. Aber Microsoft bucht erfolgreich ab.
    hallo @all
    finde die Geschichte echt heikel...
    denke an alle die unzähligen Leute die wegen MS Office Standalone, oder MS 365 explizit nur ein Konto erstellt haben, um die Produkte zu aktivieren, neu installieren z.B. bei Gerätewechsel - oder jährlich zu erneuern :o
    geht echt um eine Menge Kohle und ich hoffe, dass sich das Problem nicht zunehmend häuft... wüsste auch nicht, wie man Kunden gegenüber reagieren sollte, wer in der Verantwortung steht??!!
    Dürfte Wellen schlagen, wenn der Kunde dann vom Händler erwartet - bringen sie das in Ordnung mit Microsoft...
    @prinblac
    eine Firma die erfolgreich abbucht, aber dem Kunden den Zugang zur Dienstleistung versperrt, hat doch offensichtlich ein Problem.
    Zeit daß sich ein Verbraucherschutz um die ganze Sache kümmert.
    zeromaster
    Du ignorierst die Begründung von MSFT, die ist bei den meisten deiner aufgezählten Verstösse wohl kaum zutreffend. Zudem ignorierst du auch deinen eigenen letzten Absatz, wenn solche Regeln unterschiedlich interpretiert werden können, ist es erst recht total daneben.
    Einmal ging es um die hypothetische Reaktion auf tatsächlich stattgefundene Verstöße, die dann auch eine entsprechende Sanktion verdient hätten, das andere Mal ging es um eine mögliche fehlerhafte Sperrung durch Microsoft. Das sind zwei verschiedene Dinge, die unterschiedlich betrachtet werden können.
    Daß Microsofts Kommunikationsverhalten verbesserungswürdig ist, versteht sich von selbst. Darunter leiden aber, wie man diversen Presseberichten entnehmen kann, leider sehr viele große Konzerne. Ändern läßt sich das oftmals nur unter dem Einsatz der Medien oder kostspieliger der Justiz. Bei letzterem ist immer die Frage, ob sich das lohnt.
    Die haben Monopol-ähnliche Macht, da geht es nicht mehr um simples "mit dir will ich keine Geschäfte machen", wäre eh gelogen, den einen neuen Account darf ich scheinbar machen, mein Geld werden sie auch nicht ablehnen... Es ist schlicht falsch, langjäjhrige Nutzer wegen irgendwelcher Verstösse ohne Warnung, ohne Angabe von Gründen und ohne echte Rekursmöglichkeit zu enteignen.
    Selbst wenn Microsoft ein Monopol hätte, bei tatsächlichen Verstößen wie in den Nutzungsbedingungen genannt, wäre es weder unmoralisch noch gesetzlich verboten, den Nutzer auch dauerhaft zu sperren. Weder auf dem Gebiet der Online-Konten noch bei irgendeiner mit einem Microsoft-Konto verknüpfbaren Software hat Microsoft ein Monopol.
    Und daß man bei Microsoft problemlos neue Konten aufmachen kann, ist eine Schwäche des Systems. Ich behaupte aber mal, daß man mit denselben Daten wie denen von einem gesperrten Konto kein neues Konto eröffnen kann.
    Die Datenschutzverletzung hast du beschrieben, sie durchsuchen offenbar die Daten und das vermutlich auch ohne Anlass oder zumindest ohne konkreten Anlass.
    Das war eine Vermutung, ich weiß nicht, ob sie die Daten durchsuchen oder warum die Sperren erfolgen. Daß die Sperren unbegründet sind, ist ja auch nur eine Vermutung. Niemand hier kann in die betroffenen Nutzer oder deren Konten hineinschauen. Ich schrieb ja schon, daß viele Nutzer viele Punkte aus dem Verhaltenskodex wohl für Kavaliersdelikte halten dürften. Daß dann kein Unrechtsbewußtsein vorhanden ist und sich über die Sperre gewundert wird, versteht sich von selbst. Deswegen habe ich die Punkte hier zitiert.
    Das Konto meines Vaters wurde inzwischen (zeitraum ca 3 Jahre) 2x temporär gesperrt, beide male weil er bei seinen Freunden und Bekannten eines seiner neuen Bücher vorgestellt und per Mail zur Vernissage eingeladen hat. Bisher hielt ich das für harmlos und sogar richtig um Missbrauch zu vermeiden, aber auch er müsste wohl im dümmsten Fall mit einer definitiven Sperre rechnen ohne Rekursmöglichkeit, keine Ahnung wie man das verteidigen kann.
    Natürlich verstehen das viele bei Spam nicht, ist aber durchaus ein Standard in der Industrie. Bei Spam wird rigoros durchgegriffen.
    prinblac
    denke an alle die unzähligen Leute die wegen MS Office Standalone, oder MS 365 explizit nur ein Konto erstellt haben, um die Produkte zu aktivieren, neu installieren z.B. bei Gerätewechsel - oder jährlich zu erneuern
    Das alles unter der Voraussetzung, daß tatsächlich keine Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen vorliegen. Wenn jedoch jemand viel Geld für eine Lizenz ausgibt, dann allerdings meint das zugehörige Konto unter einem Pseudonym wie Donald Duck betreiben zu müssen - nur als Beispiel, ich weiß nichts über den von Martin genannten Fall - ist sicher das Verhalten von Microsoft verbesserungswürdig, den Nutzer würde aber eine gehörige Mitschuld an dem Vorgang treffen.
    Hallo,
    heute meinen Account von O365 Personal auf Family geupgraded. 10€ wurden abgebucht und 20 Minuten später war der Account gesperrt, der von meiner Freundin aber nicht.
    Das ist mal so etwas von Übel. Ich nutze den Account seit 2009 und jetzt ist der gesperrt für was? Der Mensch in der Support Hotline war unter aller Höflichkeit. Brüllt mich im wahrsten Sinne des Wortes mit den Worten an:
    "SIE MÜSSEN DAS SCHON RICHTIG SCHREIBEN. DESWEGEN SAGTE ICH IHNEN SIE SOLLEN ES AUF EIN BLATTPAPIER SCHREIBEN UND NICHT IN DEM TEXT EDITOR."
    Und die Krönung daran, er hat mich auf die selbe Seite weitergeleitet auf die auch schon der Login mit der Sperre hinweist. Aber dafür habe ich jetzt 60ct für das Telefonat bezahlt. 5/7 würde den Support nochmal kontaktieren. :daumen-
    Das Schlimme ist, man kann sich nicht einmal beschweren, weil man die dummen AGB akzeptiert hat - aber ich weiß nicht mal warum der Account jetzt gesperrt ist. Ich habe nicht einmal mehr Zugriff auf mein WINDOWS... SUPER.
    @Thari2105 herzlich willkommen bei uns, wenn auch unter diesen unerfreulichen Umständen.
    Wenn du magst, melde dich gerne bei mir unter [email protected]
    Ich kann dir natürlich nicht versprechen, dass ich wirklich was erreichen kann, aber ich sammle die Fälle und setze mich auch dafür ein.
    build10240
    ...
    Selbst wenn Microsoft ein Monopol hätte, bei tatsächlichen Verstößen wie in den Nutzungsbedingungen genannt, wäre es weder unmoralisch noch gesetzlich verboten, den Nutzer auch dauerhaft zu sperren. Weder auf dem Gebiet der Online-Konten noch bei irgendeiner mit einem Microsoft-Konto verknüpfbaren Software hat Microsoft ein Monopol.
    ...

    Ich habe das schon öfter erlebt, dass Leute Probleme haben, zu verstehen, was es bedeutet, einen Vertrag abzuschließen, wo die Folgen für bestimmtes Verhalten geregelt sind. Es lief dabei oft darauf hinaus, dass sie verhandeln wollten, wie es in der Kindheit mit den Eltern geklappt hat, aber schnell beleidigt oder eingeschnappt waren, wenn man sich einfach an den Wortlaut hielt, oder sie begannen wütend Sätze auf alle möglichen Weisen zu deuten, was unter Missachtung aller Grammatik und Semantik nur möglich war.
    Dies direkt anzusprechen, führt zu einer ziemlich großen Aufregung, weil es wohl als eine Art Bloßstellung gilt, die ziemlich die Gefühle überkochen lässt.
    Thari2105
    heute meinen Account von O365 Personal auf Family geupgraded. 10€ wurden abgebucht und 20 Minuten später war der Account gesperrt, der von meiner Freundin aber nicht.
    Dann ist zu vermuten, daß dieser Kaufvorgang eine Überprüfung getriggert hat. Also ist die Frage, ob Du gegen irgendeinen der Punkte im Verhaltenskodex verstoßen hast oder bei den Identitätsdaten kreativ warst. Was hat das Konto der Freundin damit zu tun?
    Das ist mal so etwas von Übel. Ich nutze den Account seit 2009 und jetzt ist der gesperrt für was? Der Mensch in der Support Hotline war unter aller Höflichkeit. Brüllt mich im wahrsten Sinne des Wortes mit den Worten an:
    "SIE MÜSSEN DAS SCHON RICHTIG SCHREIBEN. DESWEGEN SAGTE ICH IHNEN SIE SOLLEN ES AUF EIN BLATTPAPIER SCHREIBEN UND NICHT IN DEM TEXT EDITOR."
    Naja, das ist eben Support. Von vielen Herstellern wird das eher als Alibi betrieben. Von Außnahmen mal abgesehen, muß man aber schon selbst sehr nerven, damit ein Supportmitarbeiter ausrastet. In der Regel ist der Standard bei renitenten Nutzern doch eher das abrupte Beenden des Telefongesprächs.
    gegen irgendeinen der Punkte im Verhaltenskodex verstoßen hast oder bei den Identitätsdaten kreativ warst.

    Bis auf Windows habe ich mich gottlob losgesagt von allem, was Microsoft angeht. Die Nutzungsbedingungen haben Anwälte so ausgearbeitet, dass a) viel zu lang und b) schlichtweg unverständlich. Selbst bei dem genutzten Windows kann MS mir den Buckel küssen, da bestimme auch ich, was geht. Allgemein nennt man das Gebahren von MS Zuckerbrot und Peitsche, oder Brot und Spiele. Erst großzügig ködern und über Jahre hinweg abhängig machen - und dann die Daumenschraube anziehen. Allein das Rumgezicke mit MS Office im privaten Bereich und dass man sich davon abhängig gemacht hat, für mich mehr als unverständlich.
    Ich nutze Software mit Fake-Daten, die mit Realdaten (Paypal) gekauft worden sind, da hat sich bislang keiner dran gestört. Und um das auf das Zitat zu beziehen, kann man irgendwo nachvollziehen seitens MS, aber kundenfreundlich ist anders. Kann denen doch egal sein, ob Max Mustermann, Musterstrasse 1, 4711 Musterhausen als Knorke0815 das Produkt xyz kauft. Der Käufer ist rückverfolgbar. Und wenn das Produkt blöderweise mit dem MS Konto verknüpft ist, dann haben die Benutzer aus der Amazon-Kindle-Kombination rein gar nichts gelernt. Hat Amazon einen gesperrt, waren auch sämtliche gekaufte Ebooks mit zum Teufel, da ist richtig Kohle den Bach runter. Und MS fährt grad dieselbe miese Schiene.
    build10240
    Von Außnahmen mal abgesehen, muß man aber schon selbst sehr nerven, damit ein Supportmitarbeiter ausrastet.

    Da reicht oft schon das gesagte nicht richtig zu verstehen, weil man mal wieder im Ausland gelandet ist.
    Als ich Anfang des Jahres wegen meines gesperrten Kontos den Support kontaktierte, musste ich auch mehrfach erklären um was es genau geht.
    Der Mitarbeiter wirkte nach kurzer Zeit doch etwas genervt. :lol
    build10240
    Dann ist zu vermuten, daß dieser Kaufvorgang eine Überprüfung getriggert hat. Also ist die Frage, ob Du gegen irgendeinen der Punkte im Verhaltenskodex verstoßen hast oder bei den Identitätsdaten kreativ warst.

    Mein Konto war 3 Tage alt, lief unter echtem Namen und meine Kreditkarte war hinterlegt.
    Erworben wurde lediglich der Game Pass Testmonat. Kein Office, kein OneDrive, nichts...
    Zum Glück hatte ich den Testmonat am selben Tag wieder gekündigt. Sonst würde ich wahrscheinlich heute noch dafür bezahlen, ohne Zugriff zu haben.
    Ich weiß nicht, was bei Microsoft schief läuft.
    Vielleicht gehört das zur Anti-Consumer-Strategie, vielleicht hat man auch einfach seinen eigenen Laden nicht mehr unter Kontrolle.
    Der Artikel ist jetzt knapp ein halbes Jahr alt, andere Seiten haben ebenfalls darüber berichtet, Martin und Günter Born sind seit 3 Wochen dran, die Leute beschweren sich beim Support ... und nichts ändert sich.
    Vielleicht doch Vorsatz? :grübel Wahrscheinlich nicht. Aber für einen Marktführer unterste Schublade.
    @build10240,
    vielleicht verstehe ich dich falsch, aber wie es dir möglich ist das "Sperr-Management" von Microsoft zu verteidigen entzieht sich meiner Vorstellungskraft.
    Sperren ohne Begründung, das erinnert mich an ganz finstere Zeiten.
    Ich hätte gerne die Begründung durch ein europäischen Gericht wie es sein kann daß Geld kassiert wird und danach umgehend die Sperre erfolgt. Müsste da nicht genau so schnell die Ablehnung der Zahlung erfolgen mit Hinweis auf "Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen"?
    Daß andere "Mächte" Microsoft zu diesem Verhalten zwingen Microsoft sues U.S. government over data requests - Reuters? Hoffentlich nicht.
    vielleicht verstehe ich dich falsch, aber wie es dir möglich ist das "Sperr-Management" von Microsoft zu verteidigen entzieht sich meiner Vorstellungskraft.
    Ich habe nichts verteidigt, sondern die Fakten anhand des Servicevertrags genannt. Da kann sich dann ja jeder Gesperrte selbst überprüfen, ob er nicht doch gegen einen der Punkte verstoßen hat.
    Steht auch schon weiter oben in einem meiner Beiträge, daß der Support kaum wird weiterhelfen können, sollte seitens Microsoft fälschlicherweise Mißbrauch erkannt werden, u.U. sogar durch ein automatisches System. In solchen Fällen hilft wohl nur noch der Einsatz von Medien oder Anwalt.
    Sperren ohne Begründung, das erinnert mich an ganz finstere Zeiten.
    So ganz richtig ist das ja nicht. Die Sperren wurden schon begründet, nur eben nicht detailliert. Ist eben die Frage wie weit da Microsoft auf den Einzelfall eingehen muß.
    Ich hätte gerne die Begründung durch ein europäischen Gericht wie es sein kann daß Geld kassiert wird und danach umgehend die Sperre erfolgt.
    Wieso gleich ein europäisches Gericht?
    Müsste da nicht genau so schnell die Ablehnung der Zahlung erfolgen mit Hinweis auf "Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen"?
    Kommt drauf an, wie die AGB gestaltet sind. Grundsätzlich dürfte ein Rückerstattungspflicht bei einer Kontosperrung wegen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen nicht bestehen. Falls geeignete Zahlungsdienste genutzt wurden, könnte ja die Zahlung durch den Nutzer rückabgewickelt werden.
    Weil hier gerade Office 365 Home bzw. Microsoft 365 Family oder der Game Pass angesprochen wurden. Auch das kreative Teilen dieser Dienste verstößt gegen die Nutzungsbedingungen. Gerade diesbezüglich ist das Internet ja voll von entsprechenden Tipps.
    Ich wüsste nicht mal was "kreatives Teilen" bedeutet.
    Aber wenn zocken gegen die Nutzungsbedingungen verstößt, können sie ihren Scheiß behalten. :D
    @[email protected]
    "kreatives Teilen" wäre u.a. Teilen der mit deinem Konto verbundenen Dienste mit Personen außerhalb des statthaften Kreises.
    Ich teile die Family Konten mit mir selbst und habe bislang noch keinen Passus gefunden wo Microsoft bei "Familienmitgliedern" auf den Nachweis mittels offizieller Dokumente besteht.
    Bislang fand ich keine eindeutige räumliche Eingrenzung zu erlaubten Familienmitgliedern. Mit gleichem Zugang ins Netz lässt den Verdacht auf "kreativem Teilen" eher weniger aufkommen. Microsoft beschreibt zwar was erlaubt ist, aber lässt zu viel Raum für "Auslegungssache".
    the Battle Hymn of the Republic, Anchor's Aweigh, my country tis of thee, ist seit heute auf der Hauptseite von meinem Konto geparkt!
    Satchmo, Glenn Miller, Benny Goodman, Leonard Bernstein et al, der ganze reichhaltige Fundus an US-amerikanischen Werken und Interpreten ist und bleibt Teil meines Lebens. Music makes the world go round, nicht nur money.
    Einem Dritten Zugriff auf das Konto geben? Never ever! Ein Word-Doc, eine pdf- oder Excel-Datei kann man auch per Mail verschicken.
    Meine Software-Sammlung (legal erworben oder Freeware) wird bei Download vom Scanner geprüft, ich will mir ja nicht selbst schaden. Insofern sehe ich keinen Hinderungsgrund gegen Sicherungskopie in der Cloud.
    Hoffentlich gelingt es Martin und G.Born auf "kleinem Dienstweg" Licht ins Dunkel zu bringen.
    Win Update-/Patch Probleme zusammen mit Willkür-Akt, da sucht "Consumer" nach Ausweg.
    @build10240
    Verbraucherrechte gegenüber einem Konzern wie Microsoft lassen sich für Bürger der EU nur auf dieser Ebene klären.
    Ich warte jetzt mal noch ab, ob die Buchung für EA Access auch auf der Kreditkarte auftaucht (Advanzia braucht immer etwas), dann schaue ich mal - werde ja dann über die Advanzia zurückbuchen müssen, oder? Na ich bin gespannt ...
    Ich habe gerade ein extrem lange Mail von Sophie von MS bekommen. Es geht um Wiederherstellung, viele Fragen zu verknüpften Diensten, Mailadressen, IP Adressen, etc PP. Gibt auch direkt ein bestimmtes Tool um die Daten da einzureichen wegen Datenschutz. Muss ich mir heute Abend in Ruhe anschauen. Ich update den Post dann.
    Ich habe heute Mittag einen Anruf von Sophie aus Dublin erhalten, mit der Nachricht, dass mein Konto wieder freigeschaltet worden ist. Eine Mail hat sie mir auch noch geschickt mit dem Hinweis und einem Angebot auf einen kostenlosen Monat Office365 Family für die Einschränkungen. Grad getestet - Konto ist wieder verfügbar. Auf jeden Fall lege ich mir für OneDrive und die Synchronisation mit einem Samsung Handy einen Zweit-Account zu...
    Oh? Haben Bekannte vielleicht Bilder gesendet, die nicht ganz jugendfrei waren? Ich habe nur eine gewisse Auswahl an Leuten in Messengern, sie werden auch schnell geblockt, wenn sie mich nerven, daher habe ich mein Handy sauber halten können, aber was ich manchmal auf anderen Handys gezeigt bekommen habe, das habe ich früher heimlich in den Anfängen des Webs mit Herzklopfen gesucht und anderes hätte ich gerne nie gesehen.
    Sind halt nicht alle so vernünftig wie du. :D
    Bin heute nicht zu meiner Mail gekommen .. @Martin ist das schon dein Verdienst?
    Ist auf jeden Fall eine Menge, die da erfragt wird. Natürlich habe ich keine Ahnung mehr, wann das Konto angelegt wurde. Oder wie mein Skype-Name war. IP Adressen, die jede Nacht wechseln .. und Kontakte in Outlook, was ich nicht verwendet habe .. puh.
    Aber mal schauen.
    Skype Benutzername:
    Name:
    Geburtsdatum:
    Land / Region:
    Region / Bundesland:
    Postleitzahl:

    Fragen zum Kontoverlauf
    1. Das Datum, an dem das Konto erstellt wurde:
    2. Das Datum, an dem Sie sich zuletzt erfolgreich bei dem Konto angemeldet haben:
    3. Das Datum, an dem Sie das Passwort zuletzt geändert haben:
    4. Alternative E-Mail-Adressen oder Telefonnummern, die mit dem Konto verknüpft sind:
    5. Ort, an dem das Konto erstellt wurde:

    IP Adresse
    Listen Sie bitte Ihre IP-Adresse von einem Ort aus auf, an dem Sie in der Vergangenheit erfolgreich auf das Konto zugegriffen haben. Wenn Sie von mehreren Standorten oder Geräten/Telefonen aus auf das Konto zugegriffen haben, möchten Sie möglicherweise mehr als eine IP-Adresse angeben, um die Bestätigung der Kontoinhaberschaft zu verbessern. Eine IP-Adresse, die mit 192.168 oder 10.0 beginnt, ist Ihre interne Netzwerk-IP-Adresse und gilt nicht. Um diese Informationen zu sammeln, geben Sie bitte "What is my IP" in Ihren Suchbrowser ein.
    1.
    2.
    3.
    4.

    Bitte geben Sie 4E-Mail Adresse aus Ihrem Adressbuch oder Ihrer Messenger-Liste:
    Tipp: Überprüfen Sie mit Freunden oder Familienmitgliedern der Schreibweise ihrer E-Mail-Adressen.
    1.
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    3.
    4.

    Bitte geben Sie 4 E-Mail Betreffe, die Sie vom Konto gesendet haben:
    Tipp: Überprüfen Sie mit Freunden oder Familienmitgliedern der SChreibweise , die kürzlich eine E-Mail von diesem Konto erhalten haben
    1.
    2.
    3.
    4.

    Abrechnungsinformationen für die letzten Einkäufe / Abonnements:
    Abrechnungsname:
    Letzte 4 Ziffern der Kreditkarte:
    Ablaufsdatum:

    Der folgende Abschnitt ist optional, er hilft uns jedoch, Ihre Kontoinhaberschaft schnell zu überprüfen
    Alle Xbox GamerTags (Xbox Benutzername), die diesem Konto zugeordnet sind:
    Tipp: Wenn ein Xbox Gamertag mit diesem Konto verbundet ist, geben Sie bitte so viele Informationen wie möglich über die Konsole und den Gamertag an.
    1.
    2.
    3.
    4.
    Konsolenseriennummer:
    Diese befindet sich auf der Konsole selbst und ist auf dem Service tag Aufkleber aufgeführt.
    Xbox 360 Konsole-ID
    Um nach Ihrer Konsole-ID zu suchen, navigieren Sie bitte zum Xbox-Dashboard:
    Gehen Sie zu Einstellungen und wählen Sie System.
    Wählen Sie Konsoleneinstellungen.
    Wählen Sie Systeminformationen.
    Die Konsole-ID wird auf dem Bildschirm angezeigt, unter der Konsolen-Seriennummer.
    Xbox One Geräte-ID
    Um nach Ihrer Geräte-ID zu suchen, navigieren Sie bitte zum Xbox-Dashboard:
    Gehen Sie zu Einstellungen und wählen Sie System.
    Wählen Sie Konsoleninformationen.
    Die Xbox Live Geräte-ID wird auf dem Bildschirm angezeigt.
    AngryMob
    @Martin ist das schon dein Verdienst?

    Davon gehe ich aus, wie ein Verdienst fühlt es sich allerdings nicht an. Das, was bisher aufgrund meiner jüngsten Anstrengungen passiert ist, hat mich bis jetzt eher zusätzlich frustriert.
    Also ich kann bestätigen, EA Access wurde trotz gesperrtem Konto abgebucht.
    Leider hatte ich noch keine Zeit auf die Mail von Sophie zu antworten, werden ja einige Sachen angefragt, wo ich erst mal suchen muss. Interessant ist, dass der Fall schon wieder geschlossen wurde, weil ich nicht innerhalb von drei Tagen geantwortet habe. Habe jetzt sieben Tage Zeit, sonst ist der Fall komplett zu. Bisschen frech, wenn man überlegt, wie lange sich MS Zeit lässt..
    PS: gibt es eigentlich eine Mobilvariante der Seite/des Forums? Auf dem Handy ist die Desktopseite, die standardmäßig bei mir geladen wird, schwierig. :D
    Martin
    Das, was bisher aufgrund meiner jüngsten Anstrengungen passiert ist, hat mich bis jetzt eher zusätzlich frustriert.

    Wieso, wenn man fragen darf?
    Naja, weil das halt auch eher standardmäßig abgewickelt worden ist und die Leute nicht schlauer gemacht hat. Immerhin wurde inzwischen in drei Fällen das Konto wieder freigegeben.
    Ich hab nicht davon geträumt, dass wir sie alle "retten" können, aber zumindest hatte ich gehofft, ein wenig mehr Klarheit zu bekommen, warum und weshalb das alles passiert.
    gibt es eigentlich eine Mobilvariante der Seite/des Forums

    Nicht wirklich. Es wird wohl eine max-width 1024px berücksichtigt, aber ist echt suboptimal. Ich hab mir die letzten Wochen was geschraubt für meinen dark-mode, das müsste ich für allgemein ändern, dann kannst du es haben.
    @.Bernd
    Das klingt so herrlich old school, da fühle ich mich gleich wieder geneigt, eine Runde den Podcast Spieleveteranen anzuhören.
    :funny
    Martin
    ein wenig mehr Klarheit zu bekommen, warum und weshalb das alles passiert.

    Das würde mich als nicht Betroffener aber auch interessieren. Warum sind die Konten denn eigentlich geblockt worden?
    DAS ist genau das, was wir schon seit Monaten zu erkunden versuchen und worum sich die Kritik in der Hauptsache dreht. Es gibt keine Transparenz.
    Hallo AngryMob,
    Ein Microsoft-Mitarbeiter hat uns über Ihr Problem informiert und eine Eskalation wurde in Ihrem Namen erstellt.
    Einer unserer leitenden Ingenieure wird sich in Kürze mit Ihnen in Verbindung setzen. Bitte erwarten Sie einen Anruf innerhalb von 1 Werktag.
    Wenn wir Ihre bevorzugte Telefonnummer nicht haben, werden wir uns per E-Mail mit Ihnen in Verbindung setzen, um einen guten Zeitpunkt mit Ihnen auszumachen.
    Wenn Sie nicht innerhalb der oben genannte Frist kontaktiert werden, antworten Sie bitte auf diese E-Mail.
    Die Nummer Ihrer Serviceanfrage lautet: 0815.
    Wenn Ihr Problem sofort zu lösen ist, können Sie unseren Standard-Support unter http://support.microsoft.com/contactus kontaktieren
    Vielen Dank,
    Kundenservice und Support
    Microsoft Corporation

    Ich bin schwer gespannt, die Mail kam am Freitag innerhalb von 1,5 Stunden nachdem ich meine Informationen mit dem ominösen "Tool" hochgeladen habe. Ich werde natürlich versuchen herauszufinden, was die Sperre verursacht hat.
    Also. Ich wurde jetzt als Inhaber des Kontos verifiziert.
    Jetzt heißt es wieder: warten.
    Für den nächsten Schritt meiner Untersuchung, habe ich mich an unser Konto-Team gewandt, um mehr über die Ursache dieser Sperre zu erfahren. Derzeit warte ich noch darauf, von ihnen eine Rückmeldung zu einem voraussichtlichen Zeitrahmen für die Bereitstellung einer Lösung zu erhalten. Bitte seien Sie versichert, dass ich jeden Versuch unternehmen werde, Ihnen eine Benachrichtigung oder eine Lösung zur Verfügung zu stellen, sobald ich dazu in der Lage bin.
    Ich werde mich in ein paar Tagen mit Ihnen in Verbindung setzen, um Sie wissen zu lassen, ob ich etwas gehört habe. Wenn Sie in der Zwischenzeit Fragen haben, lassen Sie es mich bitte wissen und ich helfe Ihnen gerne weiter.
    in dem zusammenhang sei mal gesagt:
    Danke dass du uns mit dieser unsäglichen, und für dich sicherlich sehr ärgerlichen, Posse so geduldig und zeitnah "auf dem laufenden" hältst ;)
    Na das ist doch selbstverständlich. Ich habe hier Hilfe bekommen, da kann ich auch etwas "zurückgeben" - und wenn es nur Infos sind, um irgendwann etwas mehr Licht ins Dunkel bei diesem Thema zu bringen.
    Thanks for subscribing to Microsoft 365 Family.
    Office 365 is now Microsoft 365. Microsoft 365 includes everything you enjoy in Office 365, like premium Office apps, and 1 TB of cloud storage, plus new subscription benefits.
    Your subscription was successfully charged on Thursday, July 9, 2020.

    Hihi. Danke.
    Naja. Noch kann ich auf diese tollen Premium-Features nicht zugreifen. Wird nur abgebucht und meine Familie freut sich über Office und Onedrive. :lol
    Das ist wirklich eine tolle Geschäftspraxis: Zugriff sperren, aber weiter abbuchen. Das lob ich mir :crazy
    @Simples
    Tröste Dich, man muss schon mit dem Blödesten rechnen, um darauf zu kommen; hätte ich das nicht von Anfang an mitbekommen, ich hätte das auch so gesehen. Aber wir haben schon gespannt gewartet, ob EA Access abgebucht wird und es wurde genauso abgebucht, da hatte ich noch gehofft, dass es daran liegt, dass ein Dritter beteiligt ist, nämlich EA, aber das hier ist nun wirklich absurd.
    Jo ich habe einfach an das Gute in Microsoft geglaubt.... eigentlich hätte ich es besser wissen können. Wie schon gesagt hat es bei mir über 3 Monate gedauert biss ich mein Passwort wieder ändern konnte... mit ähnlichem Aufwand, unendliche vielen Telefonaten auch mit "Abteilungsleitern" und weiss ich wer....
    Manchmal fällt es einem schwer nicht zum Dauernörgler zu werden....
    Sehr geehrter Herr AngryMob,
    ich möchte ein kurzes Update geben. Wir warten immer noch auf eine Rückmeldung von unserem Betrugsteam, aber seien Sie versichert, wir werden Ihnen am Freitag, den 14. Juli 2020, ein Update zur aktuellen Situation geben. Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!
    Mit freundlichen Grüßen,
    Microsoft Kundendienst

    Freitag den 14.07. - kein Stress, da ist noch eine Menge Zeit. :D
    Freitag, der 14. ? also entweder Freitag der 14.08.2020 oder wann?
    Geht halt nix über maschinelle Unfehlbarkeit.:heul
    Sehr geehrter Herr AngryMob,
    ich möchte ein kurzes Update geben. Wir warten immer noch auf eine Rückmeldung von unserem Betrugsteam, aber seien Sie versichert, wir werden Ihnen am Dienstag, den 21. Juli 2020, ein Update zur aktuellen Situation geben. Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!
    Mit freundlichen Grüßen,
    Microsoft Kundendienst

    Und "täglich" grüßt das Murmeltier.
    @Martin vielleicht habe ich es übersehen - falls es aber in deinem schönen Blog Post nicht ist, könnte ja der Link zu dem Thread hier nicht schaden, oder? Denn in den Kommentaren da geht recht schnell die Übersicht verloren, finde ich.
    Edit: Okay, ist drin. Ich bin aber zu doof von den Kommentaren unter den News in die Kommentar-Ansicht in das Forum zu kommen. ^^
    Ja, für das Thema habe ich die Ansicht, aber für die neue News auf der Startseite - da fehlt mir irgendwie der Link, um in diese "Foren-Ansicht" zu kommen. Aber passt! Danke!
    Scheinbar ist's vorbei .. habe eine Rückerstattung für EA Access und Office 365 bekommen ...
    Ich werde nochmal versuchen der Sophie zu antworten .. nach wie vor ist die Begründung lächerlich - ich weiß nicht, was ich getan habe.
    Sehr geehrter Herr AngryMob,
    Microsoft hat den Zugriff auf das Konto aufgrund eines schwerwiegenden Verstoßes gegen den Microsoft-Servicevertrag Verhaltenskodex deaktiviert.
    Wie im Microsoft-Servicevertrag angegeben, können Sie nicht mehr auf Dienste zugreifen, für die ein Microsoft-Konto erforderlich ist.
    Für alle mit dem Konto verbundenen Abonnements stellt Microsoft die Belastung der hinterlegten Kreditkarte für wiederkehrende Gebühren sofort ein.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Microsoft Kundendienst
    Immerhin bist du der Erste, dem man mitteilt, dass man ihm nichts mehr berechnen wird. Nicht die Art der Prozessoptimierung, die ich mir gewünscht hätte, aber immerhin schon mal etwas...
    Und sie haben wieder zugeschlagen. Mail an Martin ist auch raus.
    Habe OneDrive seit meiner Unizeit 2013 bisher relativ problemslos genutzt. Der MS-Account besteht seit Hotmail.de-Zeiten. Hatte gestern 300GB Bilder von dem Rechner meines Vaters zum Sortieren in meine freigegebenen OneDrive-Ordner hochgeladen. Auch das funktioniert komplett, aber einige Stunden nach dem Upload bekam ich die Meldung, dass mein Account gesperrt sei.
    Die Daten wurden auch mutmaßlich vom Rechner meines Vaters im OneDrive-Ordner gelöscht.
    Alle Daten sind natürlich zuvor gesichert worden, aber es ist trotzdem höchst nervenraubend.
    Was hängt an dem MS-Account:
    - Mailadresse, die bei dutzenden (aber zweitrangigen) Internetdiensten angegeben ist
    - OneDrive mit 500GB Fotos und einigen gesicherten Dokumenten als Online-Notfall-Backup (Gott sei Dank habe ich alle Daten mehrfach gesichert)
    - Xbox Account mit einigen Spielen
    - Office Paket noch zwei Jahre mit 1TB OneDrive-Speicherplatz
    Hatte mich nach dem Online-Formular auch an den deutschen Telefon-Support vor diesem Artikel gewendet. Der Mitarbeiter hatte ohne Erläuterung direkt die Vermutung, dass ich viel Dateien hochgeladen habe. OneDrive sei da aus Sicherheitsgründen sensibel zum Schutz :S Sie können händisch nicht eingreifen. Ich möchte bitte bis Montag warten und mich notfalls nochmal dort melden.
    Gruß
    Lantianer
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