Am Puls von Microsoft

Microsoft Office: Unterstützung des OpenDocument-Format 1.3 im Testbetrieb

Microsoft Office: Unterstützung des OpenDocument-Format 1.3 im Testbetrieb

Standardmäßig speichert Microsoft Office Dateien, die mit den Programmen Word, Excel und PowerPoint erstellt werden, in einem eigenen und proprietären Format. Seit einigen Jahren wird aber auch das Open Document Format, kurz ODF, voll unterstützt. In Kürze nutzt Office die neuen Möglichkeiten, die mit der ODF Version 1.3 eingeführt werden.

Die Office-Insiderbuild Build 14420.20004 im Beta-Kanal enthält die Unterstützung der ODF-Version 1.3. Mit jeder neuen Version von ODF muss Microsoft weniger Arbeit investieren, um die Dateiformate .odt (Word), .ods (Excel) und .odp (PowerPoint) öffnen und speichern zu können, denn ein erklärtes Ziel der Open Document Foundation ist es, die vollständige Kompatibilität mit den Dateiformaten von Microsoft Office herzustellen, damit alternative Programme wie Open Office nicht von Kompatibilitätsproblemen ausgebremst werden. Die Weiterentwicklung von ODF wird durch Spenden finanziert.

Die großen Neuerungen in ODF 1.3 sind die Unterstützung digitaler Signaturen in Dokumenten sowie die OpenPGP-basierte Verschlüsselung von XML-Dokumenten. Außerdem wurden die allgemeine Dokumentensicherheit und das Nachverfolgen von Änderungen verbessert, darüber hinaus wurden die Möglichkeiten zur Einbindung von Diagrammen und die Seitenbeschreibungen optimiert.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

Anzeige