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Microsoft Office: Vertraulichkeits-Label für PDF-Dateien und neue Diktierfunktion für OneNote

Microsoft Office: Vertraulichkeits-Label für PDF-Dateien und neue Diktierfunktion für OneNote

Mit Vertraulichkeits-Klassifizierungen in Microsoft Office kann festgelegt werden, was mit einer Datei gemacht werden darf, ob man sie beispielsweise mit Personen innerhalb oder außerhalb der eigenen Organisation teilen kann. Das funktioniert ab sofort auch mit PDF-Dateien.

Microsoft Information Protection, mit dem die Klassifizierung beispielsweise als „öffentlich“ oder „streng vertraulich“ erfolgt, unterstützte bisher nur die nativen Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint. Ab der Office-Version 2208, die derzeit an alle Abonnenten von Office 365/Microsoft 365 verteilt wird, können auch PDF-Dateien, die mit den Office-Programmen erzeugt werden, auf diese Weise klassifiziert und geschützt werden.

Wer die Insider-Version benutzt, kennt diese Möglichkeit schon länger, die Neuerung befand sich seit Juni im Testbetrieb, von da stammt auch der Blogpost von Microsoft mit weiterführenden Informationen: Apply sensitivity labels to PDFs created with Office apps

In der Version 2208 steckt allerdings noch mehr: Excel unterstützt insgesamt 14 neue Befehle für Text- und Array-Funktionen. Diese Neuerung wurde sogar schon seit März getestet und ist ebenfalls in einem ausführlichen Blogpost dokumentiert, dort findet ihr die neuen Befehle und was sie können.

Nach vergleichsweise kurzem Insider-Test wird die neue Diktatfunktion für OneNote unter Windows nun ausgerollt. Sie bringt neben der bereits vorher vorhandenen Spracheingabe neue Kommandos zum Hinzufügen, Editieren und Formatieren von Text. Es handelt sich hierbei um eine Online-Funktion, die in Zukunft immer wieder durch neue Befehle erweitert wird. Eine Referenz, was aktuell funktioniert, findet man auf dieser Seite: Dictate your notes in OneNote. Auf Deutsch wird derzeit bislang nur die Interpunktion unterstützt.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zuhause. Seit 15 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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