Microsoft OneDrive: Gelöschte Dateien landen teilweise nicht mehr im Papierkorb
Microsoft ändert die Integration seines Cloudspeichers OneDrive in Windows und macOS. Gelöschte Dateien tauchen teilweise nicht mehr im Papierkorb auf. Die Wiederherstellung ist aber dennoch möglich.
Bislang ist es so, dass Dateien, die aus OneDrive gelöscht werden, grundsätzlich im Papierkorb landen. Von dort aus lassen sie sich wie alle anderen Dateien bei Bedarf wiederherstellen.
Im Microsoft 365 Admincenter (MC1269861) kündigt sich eine Änderung an, die zwischen Anfang und Ende Mai schrittweise umgesetzt wird. Löscht man eine Datei über die Web-App im Browser oder auf einem anderen Gerät, erscheint sie unter Windows und macOS nicht mehr im Papierkorb, sondern wird direkt gelöscht. Um eine Datei wiederherzustellen, muss man in diesem Fall die Web-App nutzen. Dort liegen gelöschte Cloud-Dateien im Online-Papierkorb.
Microsoft begründet diese Maßnahme mit einer Performanceverbesserung bei der Synchronisierung des lokalen Datenbestands mit der Cloud. Eine Reaktivierung des bisherigen Verhaltens über eine Richtlinie ist nicht möglich.
Die Änderung gilt nicht für lokal eingeleitete Löschvorgänge. Löscht man eine lokal verfügbare OneDrive-Datei unter Windows und macOS, landet sie nach wie vor im Papierkorb und lässt sich wie gewohnt wiederherstellen.
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Über den Autor

Martin Geuß
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!


